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Workshop

Zukunftserwartungen in der russischen Februarrevolution

vom 06.04.2017 | bis zum 07.04.2017

Der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena veranstaltet am 6. und 7. April 2017 einen Workshop zur Februarrevolution im Russischen Reich, mit der das Revolutionsjahr 1917 begann. Als die Provisorische Regierung und der Sowjet in Petrograd ihre Herrschaft antraten, entstanden in der Bevölkerung Hoffnungen auf mehr Rechte und ein besseres Leben. Allerdings wurde diese Aufbruchsstimmung auch begleitet vom Ersten Weltkrieg, von antijüdische Gewaltexzessen und eine anhaltende wirtschaftlicher Krise. Die Teilnehmer sind aufgerufen, russische Zeitungen auf Stimmungen und Bewertungen der damaligen Ereignisse hin zu untersuchen. Handlungsspielräume der Zeitgenossen und Vorstellung von der zukünftigen gesellschaftlichen und politischen Verfasstheit Russlands und weitere Zukunftserwartungen ließen sich so genauer rekonstruieren. Die Presse sei im späten Zarenreich das wichtigste Medium politischer und gesellschaftlicher Selbstverständigung gewesen, aber im Kontext der Februarrevolution bisher nicht ausreichend berücksichtigt worden. Bei der Auswahl der Zeitungen sollten unterschiedliche politische Orientierungen, nationale Zugehörigkeiten und lokale Schwerpunkte berücksichtigt und damit der Vielstimmigkeit des Imperiums Rechnung getragen werden.

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Veranstaltungsreihe

Das sowjetische Jahrhundert

vom 25.03.2017 | bis zum 05.10.2017

Die Stiftung Ettersberg nimmt den 100. Jahrestag der Russischen Revolution und den 80. Jahrestag des „Großen Terrors“ des Jahres 1937 zum Anlass, die Veranstaltungsreihe „Das sowjetische Jahrhundert“ auszurichten. Dabei stehen neben der Revolution selbst auch deren politische Auswirkungen auf das gesamte 20. Jahrhundert im Fokus. Ebenso werden die vielfältigen Formen von Massengewalt durch kommunistische Diktaturen in Veranstaltungen thematisiert. Die in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße stattfindenden Veranstaltungen behandeln in einem dritten Teil den Umgang mit der sowjetischen Vergangenheit im heutigen Russland.Im Einzelnen sind folgende Veranstaltungen geplant:25.3.2017  Die Oktoberrevolution 1917: Vom Ereignis zum MythosTagesseminar und Lehrerfortbildung6.6.2017  „Die Macht der Erinnerung – GULAG-Gedenken in RusslandFilm und Diskussion17.6.2017  Eröffnung der multimedialen Foto-Ausstellung „Der große Terror“Podiumsdiskussion und Konzert mit dem Pianisten Jascha Nemtsov3.8.2017  Der Vergleich als Methode. Oktoberrevolution 1917, Andreasstraße im NS, DDR-Geschichte und Friedliche Revolution – Eine Frage der Geschichtsvermittlung5.10.2017  Plakatausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“Eröffnung und Podiumsdiskussion

Konferenz

Reform and Revolution in Europe, 1917-19: Entangled and Transnational Histories

vom 16.03.2017 | bis zum 19.03.2017

Die internationale Konferenz wird die politischen, kulturellen, intellektuellen und sozialen Einflüsse des ersten Weltkrieges in Europa mit besonderem Schwerpunkt auf den neu entstandenen Nationalstaaten analysieren. Der finnische Unabhängigkeitsprozess 1917 war stark mit anderen Entwicklungen und transnationalen Interaktionen verbunden. In Finnland führten die Ereignisse in Russland 1917 zu einer Mobilisierung der Massen, Verfassungskontroversen, der Unabhängigkeitserklärung, einem Bürgerkrieg 1918 und am Ende zur Annahme einer republikanischen Verfassung 1919. All diese Phasen der finnischen Nationalstaatsbildung sind eng mit inter- und transnationalen Entwicklungen verbunden. Ziel der Konferenz ist es, die Bildung neuer unabhängiger Staaten und die Reformen und Revolutionen der etablierten politischen Institutionen im internationalen, vergleichenden und transnationalen Kontext besser zu verstehen.

Führung | Vortrag

Verbergen, Verdecken, Verschlüsseln. Die Sprache der Stasi

vom 28.02.2017 | bis zum 28.02.2017

In seinem Vortrag beleuchtet der Sprachwissenschaftler Steffen Pappert (Universität Duisburg-Essen) die Sprache des Ministeriums für Staatssicherheit und erklärt, wie sich in ihr das System und die Funktionsweise des Sicherheitsapparates widerspiegeln. Seine Analyse der Stasi-Akten, in denen Abkürzungen, endlose Schachtelsätze sowie bürokratische und militärische Formeln verwendet wurden, gibt Aufschluss über die ideologische Weltsicht und Feindbilder von Mitarbeitern der Stasi. Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Quelle: Stasi-Unterlagen-Archiv“, in der das Archivgut des BStU und die Arbeit mit diesem Material vorgestellt werden soll. Nach dem Referat wird eine Führung durch das Stasi-Unterlagen-Archiv oder die Stasi-Zentrale angeboten.

Tagung

Weltkrieg. Spaltung. Revolution - Sozialdemokratie 1916 - 1922

vom 16.02.2017 | bis zum 17.02.2017

Die Tagung blickt auf die Geschichte der Sozialdemokratie während und nach dem Ersten Weltkrieg und fragt nach den aus dieser Zeit stammenden Traditionen, die sich in späterer Zeit in politischem Handeln zeigten oder Kontroversen auslösten. Der Erste Weltkrieg bedeutete für die deutsche wie die internationale Arbeiterbewegung eine Zäsur, in deren Folge sich aus der zunächst vereinigten Sozialdemokratie unterschiedliche Parteien aufspalteten. Anhand biographischer Studien sollen verschiedene Perspektiven auf die Entwicklung der beiden Stränge, Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) und Mehrheitssozialdemokratische Partei Deutschlands (MSPD), aufgezeigt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem politischen Denken der Vertreter beider Strömungen zu Beginn der Weimarer Republik. Individuelle Beweggründe, Akteurskonstellationen und Rahmenbedingungen sollen ergründet und miteinander verknüpft werden, um der historischen Komplexität gerecht zu werden.

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Seminar

Kommunistische Machtübernahmen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg – Ein Rückblick nach 70 Jahren Zwangsvereinigung von KPD und SPD

vom 09.04.2016

Das Tagesseminar „Kommunistische Machtübernahmen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg“ wurde von der Stiftung Ettersberg in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung am 9. April 2016  in Erfurt ausgerichtet. Der 70. Jahrestag der Zwangsvereinigung von KPD und SED in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands bildete hierfür den Anlass. Der Fokus lag auf der Politik Josef Stalins: Hatte er tatsächlich einen „Masterplan“ zur Sowjetisierung Osteuropas, den er auch in der SBZ zielstrebig umsetzte? Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede kommunistischer Machtübernahmen wurden in fünf Vorträgen und einer Podiumsdiskussion betrachtet. Neben einem vergleichenden Blick wurde die Etablierung kommunistischer Regime in Polen, Ungarn der Tschechoslowakei und der SBZ näher analysiert.

Beispielfoto der Ausstellung des Projektes, vgl: http://www.leetchi.com/c/frauenbild-oktoberrevolution

Crowdfunding

Projekt "Frauenbild der Oktoberrevolution" an der FU Berlin

bis zum 03.06.2017

Berlin, 4.05.2017. Katharina Lucenkov, Marina Yakoboy, Nataliya Pushkin und Sabina Gimaeva sind Studierende des Masterstudiengangs Osteuropastudien an der Freien Universität Berlin. In der Lehrveranstaltung „Revolutionäres Osteuropa“ haben sich die vier Nachwuchswissenschaftlerinnen die Frage nach der weiblichen Perspektive und Rolle in der russischen Revolution gestellt. Sie sind in ihren Forschungen zu dem Entschluss gekommen, dass Frauen in den Narrativen, Darstellungen und Bildern der Revolutionen unterrepräsentiert sind. Die Historikerinnen entschlossen sich, eine Fotoausstellung mit Bildern weiblicher Protagonistinnen der russischen Revolutionen durchzuführen. Es werden u.a. Biographien von Larisa Rajsner, Aleksandra Kollontaj, Rosalia Samojlova, Nadežda Krupskaja und Inessa Armand dargestellt und auf visuelle Art und Weise ihre Rollen während der Revolution herausgearbeitet. Für die Realisierung des Projektes erbitten die Osteuropaforscherinnen im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne monetäre Unterstützung.

Workshop

Diskursanalyse nach dem Marxismus. Kritik, Emanzipation und Neuvermessung eines theoretischen Spannungsverhältnisses

vom 03.04.2017 | bis zum 04.04.2017

Das Verhältnis von Diskurstheorie und Marxismus neu zu betrachten, ist Anliegen des Workshops, der anhand von ausgewählten Fragestellungen neue empirische und theoretische Forschungen aus den Sozialwissenschaften präsentieren möchte. Es wird darüber diskutiert, wo und wie die Diskurstheorie Fragen und Probleme des Marxismus aufgreift, in die Sozial- und Kulturwissenschaften trägt und damit erneuert. Es wird weiterhin behandelt, wie der normative Begriff des Marxismus und dessen Gesellschaftstheorie zur Diskurstheorie stehen, die von Subjekten, dem Sozialen und der Kultur spricht. Wie sich Materialismus und Diskurs zueinander verhalten und ob das Nichtdiskursive wieder in den Diskurs integriert werden sollte, soll auf dem Workshop unter der Überschrift „Materialismus als Diskurs – Diskurs als Materialismus“ erörtert werden.

Konferenz

Vierter Kongress Polenforschung

vom 23.03.2017 | bis zum 27.03.2017

Der Vierte Kongress Polenforschung widmet sich dem Thema „Grenzen im Fluss“ und knüpft an aktuelle Diskussionen um Flüchtlingskrise, Schengenraum und Eurozone an. Gerade in Ostmitteleuropa haben sich Grenzen in Geschichte und Gegenwart in sehr unterschiedlicher Gestalt gezeigt, als Schützengräben, Mauern oder Zäune, als Straßen oder Flüsse, als soziale, ethnische, kulturelle oder sprachliche Trennlinien. Das Motto „Grenzen im Fluss“ verbindet zwei Ansätze: area studies und border studies. Beide Forschungsrichtungen nehmen verstärkt die globalen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Austausch- und Verflechtungsprozesse in den Blick. Sie analysieren die dynamischen Prozesse der Markierung, Überschreitung, Auflösung und Neuetablierung von Grenzen, und das auch mit Bezug auf die wissenschaftlichen Fächer.

Konferenz

Marx und die 'Kritik im Handgemenge'

vom 03.03.2017 | bis zum 05.03.2017

Mit der Tagung soll abseits der etablierten Pfade der Marx-Rezeption die Debatte um die Marxsche Kritik wieder stärker an deren Situierung im Handgemenge gebunden werden. Nicht zuletzt geht es darum, die Herkunft aus politischen Auseinandersetzungen auch als wesentliches Merkmal moderner Gesellschaftskritik auszuweisen und begrifflich zu erfassen. Die Konferenz behandelt den inhaltlichen Zusammenhang in Marxʼ Werk, die Herkunft und den Einsatz des Revolutionstopos und das Verhältnis von Marxʼ wissenschaftlicher Kritik und seinen explizit politischen Passagen und Aufrufen. Weitere Themenbereiche sind Frage nach dem Publikum von Marx‘ Texten, die Kontrastierung von Marxʼ Gesellschaftskritik zur Tradition und zum Begriff des „Kommunismus“ und seine Bedeutung für die Gesellschaftskritik heute.

Symposium

Populäres Musiktheater im Sozialismus. Operette und Musical in den osteuropäischen Staaten zwischen 1945 und 1990

vom 24.02.2017 | bis zum 25.02.2017

Das Symposium „Populäres Musiktheater im Sozialismus. Operette und Musical in den osteuropäischen Staaten zwischen 1945 und 1990“ am Zentrum für Populäre Kultur und Musik in Freiburg beleuchtet die bisher kaum erforschte Entwicklung von Operette und Musical unter den gesellschaftlichen und ideologischen Bedingungen des Sozialismus in den ost-europäischen Ländern. Beispielsweise soll untersucht werden, inwieweit die einheitliche sozialistische Weltanschauung und länderspezifische Ideen Werke und Aufführungen beeinflusst haben. Wurden kritische Stücke verboten? Gab es Abweichungen vom klassischen Repertoire? Erhielten Autoren und Komponisten inhaltliche Vorgaben vom Staat? Entstanden so „sozialistische Operetten“ und „sozialistische Musicals“? Welche politischen, gesellschaftlichen und ideologischen Themen wurden im sozialistischen Musiktheater überhaupt verhandelt?Auf Basis der nationalen Forschungen soll die Perspektive auf eine europäische Geschichte des populären Musiktheaters unter der Rahmenbedingung des Sozialismus gelenkt werden.

Flyer der Veranstaltungsreihe: Nach dem Ende der Illusion: Was bleibt vom Kommunismus im 21. Jahrhundert?

Veranstaltungsreihe

Nach dem Ende der Illusion: Was bleibt vom Kommunismus im 21. Jahrhundert?

vom 07.02.2017 | bis zum 12.12.2017

Als "Ende der Illusion" deutete der französische Historiker François Furet vor 22 Jahren den Untergang des Kommunismus. Einhundert Jahre nach der russischen Oktoberrevolution erkundet die Vortragsreihe die Nach-Wirkungen dieser Illusion auf das heutige Verständnis von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Jeder Vortrag diskutiert von einem Leitbegriff - "Revolution", "Kapitalismus", "Nation", .... - ausgehend die langfristigen Auswirkungen dieser für das 20. Jahrhundert so zentralen Ideologie und Herrschaftsform. Die Vortragsreihe wird veranstaltet vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam; dem Centre Marc Bloch Berlin und der Bundestiftung zur Aufarbeitung des SED-Diktatur, Berlin. Die Vorträge beginnen um 18.00 Uhr und finden im Veranstaltungssaal der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und im Centre Marc Bloch statt. Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung möglich. Dienstag, 7. Februar 2017 | 18.00 Uhr Heinrich-August Winkler: Marx und die Folgen. Gedanken zum Wandel der Revolution 1789–1989 Veranstaltungsort: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin Dienstag, 21. Februar 2017 | 18.00 Uhr Werner Plumpe: Beharrliche Ignoranz – Der Mythos von der Alternative zum Kapitalismus Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung Dienstag, 28. März 2017 | 18.00 Uhr Catherine Gousseff: Zwischen Anerkennung und Manipulation. Russland, die Nation und das Erbe des kommunistischen Völkergefängnisses Veranstaltungsort: Centre Marc Bloch Dienstag, 25. April 2017 | 18.00 Uhr Jürgen Kocka: Arbeit - Arbeiter - Arbeiterklasse. Vom Ende einer historischen Mission Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung Dienstag, 30. Mai 2017 | 18.00 Uhr Sandrine Kott: Ende des Staatssozialismus – Ende des Sozialstaats? Sozialpolitik im langen 20. Jahrhundert Veranstaltungsort: Centre Marc Bloch Dienstag, 13. Juni 2017 | 18.00 Uhr Stefan-Ludwig Hoffmann: Jenseits der Imperien? Antikolonialismus, Kommunismus und Menschenrechte Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung Donnerstag, 5. Oktober 2017 | 18.00 Uhr Marsha Siefert: Appraising the “Propaganda State”: Soviet Media from 1917 to the Present Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung Dienstag, 17. Oktober 2017 | 18.00 Uhr David Holloway: The Soviet Union: science, technology, and modernity. Veranstaltungsort: Centre Marc Bloch Dienstag, 14. November 2017 | 18.00 Uhr Brigitte Studer: Von der „Neuen Frau“ zur Frauenbewegung: Emanzipationskonzepte auf Zeitreise Veranstaltungsort: Centre Marc Bloch Dienstag, 12. Dezember 2017 | 18.00 Uhr Karl Schlögel: Die Massen und der Massenmord Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung

Logo der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission

Seminar | Call for Papers

Krieg, Revolution und Staatsgründung in der Ukraine (1914-1923)

bis zum 30.07.2017

Kiew, 05.07.2017. Die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission lädt Promovierende und fortgeschrittene Studierende in Master-Programmen zu ihrem Nachwuchsworkshop „Krieg, Revolution und Staatsgründung in der Ukraine (1914-1923)“ ein, der in Kiew vom 26. bis 30. September 2017 stattfinden wird. Die Veranstalter legen den Fokus auf die Geschichte des Epochenjahres 1917 in der Ukraine, wobei in einem integrierenden Zugriff neue Perspektiven auf das Jahr durch die Einbeziehung eines größeren zeitlichen Kontextes vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende des Bürgerkriegs in der Ukraine (1914-1923) entwickelt werden sollen. Fragen der ukrainisch-deutschen Verflechtungsgeschichte sollen aufgegriffen und regionale ebenso wie transregionale Prozesse in der Ukraine einbezogen werden. Das fünftägige Seminar findet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der Ukraine in Kiew statt und sieht die Präsentation eigener Forschungsarbeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor. Die Seminarsprachen sind Deutsch und Ukrainisch mit Übersetzung. Die Veranstalter bitten um die Zusendung einer Bewerbung mit Lebenslauf, einem kurzen Motivationsschreiben sowie einem Exposé des Forschungsvorhabens (maximal 300 Wörter) gebündelt zu einer PDF-Datei bis zum 30. Juli 2017 an folgende Adresse: kateryna.kudin@lrz.uni-muenchen.de. Die Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden von den Veranstaltern übernommen. Außerdem wird ein Reisekostenzuschuss für die Anreise aus Deutschland in Höhe von maximal 200 Euro gewährt.

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Konferenz | Call for Papers

100 Years Since the Creation of the Soviet State Security Organization Cheka (1917-2017)

bis zum 21.06.2017

Prag, 11.06.2017. Am 20. Dezember 1917 wurde die Tscheka (Außerordentliche Allrussische Kommission zur Bekämpfung von Konterrevolution, Spekulation und Sabotage) gegründet, welche sehr schnell die Verantwortung übernahm, die Feinde des kommunistischen Systems zu inhaftieren und zu exekutieren. Die Mitglieder dieser nach der Oktoberrevolution gegründeten Staatssicherheit nannten sich Tschekisten, was sich auch nach der Gründung der Sowjetunion 1922 nicht änderte. Auch die Mitarbeiter der Staatssicherheitsdienste der osteuropäischen Staaten führten diese Bezeichnung. Die Tscheka verschleppte politische Oppositionelle, beschlagnahmte Nahrungsmittel der Bevölkerung und betrieb das System der Gulags. Die internationale Konferenz "100 Years Since the Creation of the Soviet State Security Organization Cheka (1917-2017)" in Prag fragt nach den wechselseitigen Beziehungen zwischen der Tscheka und den kommunistischen Parteiführungen in den Staaten des Ostblocks und dem Standort des sowjetischen Staatssicherheitsdienstes im Netz der europäischen Staaten. Die Konferenzsprachen sind Tschechisch und Englisch; Simultanübersetzung wird bereitgestellt. Die Organisatoren übernehmen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, während die Referenten für den Transport (mit Ausnahmen) selbst aufkommen müssen. Interessenten werden gebeten, ein Abstract in Tschechisch oder Englisch bis zum 21. Juni 2017 an kamila.kozichova@ustrcr.cz zu schicken. Der Umfang der Abstracts ist begrenzt auf 500 Wörter.

Konferenz

Creating and Challenging the Transatlantic Intelligence Community

vom 30.03.2017 | bis zum 01.04.2017

Die transatlantische Zusammenarbeit von Geheimdiensten seit Ende des Zweiten Weltkriegs ist Thema der Konferenz in Washington D.C. Die Anfänge dieser Partnerschaft, ihre Entwicklung während des Kalten Krieges sowie die Vertiefung nach dem 11. September 2001 sollen eingehend analysiert und diskutiert werden. Die Vorträge nehmen die Mechanismen des Informationsaustauschs, Interaktionen einzelner Behörden und Mitglieder, aber auch die Konflikte in den Blick, die aus der Abschottung nationaler Geheimdienste oder widersprüchlichen bilateralen Abkommen resultierten. Geladen sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen, die über die politischen Dimensionen der transatlantischen Beziehungen ebenso referieren wie über die technischen. Im Mittelpunkt stehen die geheimdienstlichen Verbindungen zwischen den USA und Großbritannien sowie zwischen den USA und der Bundesrepublik während und nach Ende des Kalten Krieges.

Tagung

Nuklearkrise Revisited – Vom Ende der Entspannungspolitik bis zur letzten Phase des Kalten Krieges

vom 23.03.2017 | bis zum 25.03.2017

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt „Die Nuklearkrise in den 1970/80er Jahren“ erforscht die Auseinandersetzung um die atomare Bewaffnung und das Thema „Frieden“ im Kontext der erneuten Verschärfung des Ost-West-Konfliktes im sogenannten Zweiten Kalten Krieg nach einer Phase der relativen Entspannung. Die in Mannheim ansässige Forschungsgruppe veranstaltet die Tagung „,Nuklearkrise Revisited‘ – Vom Ende der Entspannungspolitik bis zur letzten Phase des Kalten Krieges“, um neue Perspektiven und Thesen auf die Nuklearkrise, den NATO-Doppelbeschluss und die Friedensbewegung zu diskutieren und um bereits gewonnene Ergebnisse zu präsentieren. Im Mittelpunkt steht demnach der Zeitraum der späten 1970er- sowie die frühen und mittleren 1980er-Jahre und die Frage, welche gesamtgesellschaftlichen Selbstverständigungs- und Transformationsprozesse während dieser außen- und sicherheitspolitischen Kontroverse stattfanden.

Konferenz

Zwischen abweichenden Narrativen und nationaler Loyalität: Oral History und Geschichtspolitik im östlichen Europa

vom 02.03.2017 | bis zum 03.03.2017

Auf der Konferenz soll der Zusammenhang von Oral History und Geschichtspolitik im östlichen Europa näher untersucht werden. Die Möglichkeiten und Beschränkungen, Oral History Projekte in Ländern wie Russland, der Ukraine, Polen, Tschechien oder Rumänien durchzuführen, sind ein Gradmesser der politischen Verfasstheit. Folgende Fragen stehen im Zentrum: Wie ist die Geschichtspolitik der einzelnen Länder zu charakterisieren, welche Einschränkungen ergeben sich etwa durch thematische Tabus, in welcher Form und wieweit werden Oral History-Quellen und -Projekte durch Regierungshandeln instrumentalisiert? Welchen Beitrag konnten individuelle Erzählungen zu Erinnerung und Geschichtsschreibung bisher leisten? Wie wurden abweichende Geschichtsbilder in die offiziellen integriert oder aus diesen ausgeschlossen? Unter welchen Bedingungen und mit welchen Wirkungen wurden Interviews während des „Euro-Maidan“ in der Ukraine durchgeführt und ausgewertet?

Workshop

German Past Futures in the 20th Century

vom 22.02.2017 | bis zum 23.02.2017

Im Februar 2017 findet am German Historical Institute Washington ein zweitägiger Workshop zum Thema „German Past Futures in the 20th Century“ statt. Die interdisziplinäre Tagung rückt die Frage nach Zukunftsvorstellungen im Deutschland des 20. Jahrhunderts in den Blick. Es sollen von der Geschichtswissenschaft kaum beantwortete Fragen behandelt werden, so zum Beispiel: Welche Visionen hatten deutsche Bürger und Bürgerinnen im 20. Jahrhundert? Wie imaginierten sie sich ihre Zukunft? Der Workshop ist ein Kooperationsprojekt von Personen verschiedener historischer Institute: Arnd Bauerkämper (Freie Universität Berlin), Frank Biess (University of California, San Diego), Kai Evers (University of California, Irvine), Anne Schenderlein (German Historical Institute).

Veranstaltungsreihe

The Future Remains: Revisiting Revolution

vom 01.02.2017 | bis zum 31.12.2017

Zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution organisiert die Calvert 22 Foundation eine Veranstaltungsreihe zur Revolution und der Geschichtsschreibung an sich. Mit einem interdisziplinären Ansatz finden von Februar bis Dezember 2017 Veranstaltungen, Ausstellungen, und Diskussionen statt, um neue Perspektiven auf die Ereignisse von 1917 und ihre Konsequenzen zu entwickeln. Die Veranstaltung wird unterstützt vom State Hermitage Museum in Sankt Petersburg. Vom 28. bis 29. April fand darüber hinaus eine Konferenz in Kooperation mit der UCL SSEES und der Vladimir Potanin Foundation statt, die sich dem Museum nach der Revolution widmet. Zusätzlich werden im Rahmen des Veranstaltungsreihe über das The Calvert Journal digitale Inhalte wie Essays, Fotos und Sonderbeiträgen zur Verfügung stellen, die das Thema Revolution und ihre Konsequenzen auch darüber hinaus untersuchen.

Logo: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung

Call for Papers

‘Itʼs the economy, stupid!‘ Oder: Von China lernen, heißt siegen lernen? Wie die kommunistischen Staaten ab den 1970er-Jahren auf ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen reagierten

bis zum 19.02.2018

Für das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung (JHK) 2020 können ab sofort bis zum 19. Februar 2018 Artikelangebote eingereicht werden. „Itʼs the economy, stupid!" lautet der Titel des im JHK 2020 geplanten Schwerpunktthemas. Historikerinnen und Historiker aus dem In- und Ausland sind eingeladen, die ökonomischen und (sozial)politischen Antworten der kommunistischen Staaten auf wirtschaftliche und politische Krisenerscheinungen seit den 1970er-Jahren in transnationaler Perspektive nachzuzeichnen. Mögliche Beitragsthemen sollten Fragestellungen zur Krisenwahrnehmung und -bewältigung, zu inneren und äußeren Bedingungsfaktoren kommunistischer Reformpolitiken sowie zu daraus erwachsenden Konsequenzen einbeziehen. Das ausführliche Call for Papers steht in der deutschen und englischen Fassung als Download hier zur Verfügung. Exposés von 2.000 Zeichen sollen bis zum 19. Februar 2018 an jhk@bundesstiftung-aufarbeitung.de geschickt werden. Die publizierten Aufsätze haben einen Umfang von 40.000 Zeichen und müssen bis zum 8. Januar 2019 an die Redaktion übersendet werden. Die JHK-Jahrgänge 2002 bis 2015 finden sie als Volltextversionen hier auf unserer Website.

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Workshop | Call for Papers

Emotions and the Disintegration of Communism in Europe, ca. 1970 to 2000

bis zum 15.08.2017

München, 11.06.2017. Nur wenige würden den Umstand bezweifeln, dass die Revolutionen der Jahre 1989-1991, die die kommunistischen Regime in Mittel- und Osteuropa zu Fall brachten, emotional geladene Ereignisse waren. Historische Studien konzentrieren sich jedoch zumeist eher auf die vermeintlich „rationale“ Politik als auf die Rolle von Emotionen. Um dem entgegenzuwirken, veranstaltet das Historische Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München den Workshop „Emotions and the Disintegration of Communism in Europe, ca. 1970 to 2000“. Unter Einbeziehung aktueller Arbeiten der Emotionsgeschichte und benachbarter Disziplinen soll eine neue Perspektive auf Ereignisse und Prozesse eröffnet werden. Der Workshop zielt ab auf die Erforschung von Veränderungen in „emotionalen Regimen“, die durch die Ereignisse von 1989/91 bewirkt wurden. Interessenten werden gebeten, ein Abstract (1-2 Seiten) und einen Lebenslauf (nicht mehr als 2 Seiten“ an Jan.Arend@lrz.uni-muenchen.de und Franziska.Davies@lrz.uni-muenchen.de bis zum 15. August 2017 zu schicken. Die LMU erstattet alle Kosten für Transport und Unterkunft.

Veranstaltungs-Header

Veranstaltungsreihe

100 Jahre Oktoberrevolution

vom 27.03.2017 | bis zum 07.06.2017

Im Jahr 2017 jährt sich die Russische Revolution zum 100. Mal, was das Russlandzentrum der Universität Innsbruck und das Institut für Slawistik der gleichen Universität zum Anlass nahmen, eine Vortragsreihe zu diesem Themenkomplex auszurichten. Expertinnen und Experten verschiedener akademischer Disziplinen gehen den Auswirkungen der Russischen Revolution auf die Gesellschaft und Kultur nach und interpretieren diese Veränderungen aus heutiger Sicht. Die auf Russisch gehaltenen Vorträge werden simultan von Studierenden des Instituts für Translationswissenschaft gedolmetscht.

Konferenz

Sicherheit und Humanität in Russland und Deutschland in den Jahren des Ersten Weltkrieges

vom 16.03.2017 | bis zum 17.03.2017

Die Konferenz „Sicherheit und Humanität in Russland und Deutschland in den Jahren des Ersten Weltkrieges“ wird organisiert von Prof. Dr. Natalia Rostislavleva und Prof. Dr. Arnd Bauerkämper (Freie Universität Berlin) und findet am 16. und 17. März 2017 statt. Im Rahmen der Konferenz sollen verschiedene Forschungsfelder und -fragen vergleichend untersucht werden, beispielsweise: Die Lage russischer Staatsangehöriger in Deutschland und Deutscher bzw. Russland-Deutscher im Zarenreich in den Jahren des Ersten Weltkriegs; Der Krieg als Katalysator für nationale Identitätsstiftung und nationalistische Inklusions- und Exklusionsstrategien; Die Entwicklung von Feindbildern in Publizistik und Wissenschaft; Religiöse und philosophische Diskurse über Humanität und Krieg; Der Einfluss des Krieges auf den Wandel „nationaler“ Sicherheitskulturen und „universaler“ Wertvorstellungen; Praktiken der Kriegsgefangenenfürsorge oder politische und gesetzliche Maßnahmen gegen Minderheiten in der Rechtspraxis.

Konferenz

Gewaltsamer Widerstand in Ostmittel- und Südosteuropa 1945-1956. Akteure, Gruppen, Formen, Intentionen, Motive, Zielsetzungen und Folgen

vom 01.03.2017

Im Rahmen der internationalen Konferenz „Gewaltsamer Widerstand in Ostmittel- und Südosteuropa 1945–1956. Akteure, Gruppen, Formen, Intentionen, Motive, Zielsetzungen und Folgen“ soll in Wien eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme von Formen und Handlungsspielräumen des gewaltsamen Widerstands in Ostmittel- und Südosteuropa erfolgen. Veranstalter sind das Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und die Arenberg Stiftung, Enghien (Belgien). Länderübergreifende Analysen und Untersuchungen über politische, soziale, wirtschaftliche und religiöse Ursachen des gewaltsamen Widerstandes stehen hierbei im Vordergrund. Im Zuge der Veranstaltung werden Definition, Kontextualisierung, Periodisierung und Rezeption von Widerstandshandlungen erörtert. Die Beiträge sollen Aufschluss geben über die maßgeblichen Akteure und Gruppen,  ihre Handlungs- und Rückzugsräume (z. B. Grenzregionen), Ressourcen, Rekrutierungsbasis, Motive, Zielsetzungen und Folgen ihres Handelns sowie die militärische Niederschlagung des bewaffneten Widerstandes.

Workshop

Stepping Back in Time. Living History and Other Performative Approaches to History in Central and South-Eastern Europe

vom 20.02.2017 | bis zum 21.02.2017

Das Deutsche Historische Institut Warschau veranstaltet im Februar 2017 einen zweitägigen Workshop unter dem Titel „Stepping Back in Time. Living History and Other Performative Approaches to History in Central and South-Eastern Europe“. Die Teilnehmer sind aufgefordert, spezifische Formen von Living History in Zentral- und Südosteuropa vorzustellen. Geplant ist, aus regional vergleichenden Perspektiven über Strukturen und Akteure, Selbstvergewisserung, Historisches Verstehen und Lernen, Methodik der Living History unter verschiedenen Fragestellungen zu referieren. Ein weiteres Ziel ist es, Definitionen und Begriffe zu schärfen und den Austausch zwischen Ethnologen, Anthropologen und anderen Forschern über die unterschiedlichen theoretischen Ansätze zu fördern. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Tagung | Call for Papers

Fanal zur Zeitenwende

vom 14.10.2016 | bis zum 16.10.2016

Im Mittelpunkt der Tagung steht die Wirkung der Oktoberrevolution in den deutsch-russischen/sowjetischen Beziehungen im 20. Jahrhundert. Am Anfang stehen die Revolutionserfahrungen in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts (1905, Februar und Oktober 1917) und ihre Rezeption in Deutschland. Neben der innersowjetischen Entwicklung nach 1917 soll die Entwicklung der kommunistischen Bewegung in Deutschland und ihrer Einbindung in die sowjetisch dominierte Komintern gerichtet werden. Die Tagung wird unterstützt von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Moskauer Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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Workshop | Call for Papers

Free and Equal - Equal and Free? Human Rights and Communism in the 20th Century

bis zum 27.08.2017

Berlin, 21.07.2017. Janis Nalbadidacis und Jochen Krüger von der Humboldt-Universität zu Berlin veranstalten vom 23-25. November 2017 den Workshop „Free and Equal - Equal and Free? Human Rights and Communism in the 20th Century”. Die Veranstalter wollen hierfür einen Bogen schlagen von dem theoretischen Prinzip des Kommunismus als Wohlfahrtsstaat mit einer gesetzlichen Gleichstellung für alle zum Konzept der unveräußerlichen Menschenrechte, das ähnliche Ziele hat: Unabhängig von Glaube, Hautfarbe oder Alter sollen diese Rechte jedem zugesprochen werden. Ziel der Konferenz wird es sein, zahlreiche Facetten der komplexen Beziehung zwischen Kommunismus und Menschenrechten zu beleuchten und danach zu fragen, wie kommunistische Staaten mit der Entwicklung und den Forderungen nach allgemeinen Menschenrechten umgingen und wie diese als Teil von politischen Verhandlungen fungierten. Der regionale Fokus soll auf der Sowjetunion, den Balkanstaaten sowie Mittel- und Osteuropa liegen; Beiträge über Länder und Regionen in Lateinamerika, der Karibik, Südostasien und Afrika sind jedoch ebenfalls willkommen. Die Kosten für die Unterkunft werden von den Veranstaltern übernommen, Reisekosten bis zu max. 100€. Um die Zusendung eines Abstracts (max. 400 Wörter) sowie eines Kurzlebenslaufs an janis.nalbadidacis@geschichte.hu-berlin.de und jochen.krueger.1@hu-berlin.de bis zum 27. August 2017 wird gebeten. Der Workshop wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

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Konferenz | Call for Papers

1917 – Revolution in War, Society in Revolution

bis zum 10.07.2017

Prag, 07.06.2017. Die vierte Konferenz der Veranstaltungsreihe „Hobnailed Years in the Battlefields 1914–1918“ beschäftigt sich mit dem vierten Jahr des Ersten Weltkriegs. Durch die Folgen und den langen Verlauf des Krieges waren die Gesellschaften 1917 weltweit an den Rand der Belastbarkeit gelangt oder zusammengebrochen. In Russland stürzten die Aufstände in den Städten und ländlichen Gegenden den Zaren und beendeten die russische Beteiligung am Ersten Weltkrieg. Im selben Jahr traten die Vereinigten Staaten in das Kriegsgehen ein, Italien verließ beinahe die Entente und Frankreich sah sich mit Meutereien konfrontiert. Die in Prag vom 19. bis 21. September 2017 stattfindende Konferenz fragt nicht nur nach diesen politisch-militärischen Entwicklungen, sondern versucht, ein breites thematisches Spektrum zu eröffnen, um ein möglichst facettenreiches Schema dieses Kriegsjahres abzubilden.Die Veranstalter bitten um die Zusendung der Paper zusammen mit einem Kurzlebenslauf bis zum 10.07.2017 an:  konference@vhu.cz. Die Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch und Tschechisch.