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Logo des Institute for Democracy, Media & Culture

Konferenz

Between Apathy and Nostalgia: Public and Private Recollections of Communism in Contemporary Albania

vom 17.11.2017 | bis zum 18.11.2017

„Between Apathy and Nostalgia“ widmet sich der öffentlichen und privaten Erinnerung der albanischen Bevölkerung an die Zeit der Diktatur (1944 bis 1990). Im Zentrum der Konferenz steht eine aktuelle OSZE-Studie, nach der eine überwiegend positive Einstellung gegenüber dem vergangenen kommunistischen Regime – im Besonderen gegenüber dem Diktator Enver Hoxha – vorherrscht, sowie die öffentlichen Reaktionen auf diese Ergebnisse. Die Nostalgie der Bevölkerung wird kontrastiert von einer weit verbreiteten Kritik der mangelnden Dekommunisierung. Kritisch hinterfragen will die Tagung die einseitige Repräsentation des Kommunismus vor allem in der aktuellen Politik und den politischen Medien, da sie weit entfernt ist von der Vielfalt und Komplexität der Erfahrungen der albanischen Bevölkerung. Dieser Form der Erinnerungspolitik versucht die Konferenz mit der Fragestellung „Wer erinnert sich woran?“ eine verständliche und nuancierte Gesamtschau der Erinnerung an den Kommunismus entgegenzusetzen (vgl. http://idmc.al). Der Vergleich der albanischen mit Erinnerungskulturen anderer osteuropäischer Ländern – im Speziellen Bulgariens und Rumäniens – ist ein weiterer Schwerpunkt der Tagung.

Flyer der Konferenz: Imperios colapsados: consecuencias de 1917 en el Mediterráneo y el Mundo

Konferenz

Imperios colapsados: consecuencias de 1917 en el Mediterráneo y el Mundo

vom 15.11.2017 | bis zum 17.11.2017

Das Forschungsprojekt "Collapsed empires, Post-colonial Nations and the Construction of Historical Consciousness. Infrastructures of Memory after 1917" an der Universität Complutense Madrid lädt vom 15. bis 17. November zur internationalen Konferenz "Imperios colapsados: consecuencias de 1917 en el Mediterráneo y el Mundo" nach Madrid ein. Im Zentrum der Konferenz steht die Frage nach den Auswirkungen der Oktoberrevolution auf den Mittelmeerraum. Die regionalen Rezeptionen und Deutungen über den Untergang des russischen Imperiums und zur Entstehung neuer sozialistischer Nationalstaaten werden auf den Podien und in den Sektionen diskutiert. Experten und Expertinnen aus Ägypten, Deutschland, Russland, Italien und Spanien referieren beispielsweise über die Bedeutung der bolschewistischen Revolution für den zionistisch-palästinensischen Konflikt oder die Reaktionen auf die Gründung der baltischen Staaten in den baskischen und katalanischen Regionalparteien. Ein weiteres Panel beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Revolutionen auf die Archive im östlichen Mittelmeerraum oder dem Mythos 1917 in kommunistischen Parteien und anarchistischen Gewerkschaften in Spanien. Die Vorträge und Diskussionen finden in spanischer und englischer Sprache statt. Das vollständige Programm finden sie hier.

Logo der Konferenz "Need to Know VII: The Hidden Hand of Intelligence", Screenshot aus Call for Papers, https://ipn.gov.pl/pl/nauka/konferencje-naukowe/39541,CALL-FOR-PAPERS-International-Conference-Need-to-Know-VII-The-Hidden-Hand-of-Int.html

Konferenz | Call for Papers

Need to Know VII: The Hidden Hand of Intelligence

vom 09.11.2017 | bis zum 10.11.2017

Die 7. internationale Konferenzreihe Need to know zur Geschichte von Geheimdiensten wird im November 2017 in Budapest zu dem Thema The hidden Hand of Intelligence stattfinden. Die versteckte Hand meint in diesem Zusammenhang den versteckten Einfluss von Geheimdiensten auf gesellschaftliche Akteure und Gruppen. Welche Mittel wandten Nachrichtendienste an, um ihre Propaganda zu maskieren? Die Veranstalter erbitten Beiträge, die sich mit genau diesen Fragen auseinandersetzen. Untersuchungsgegenstände sind hierbei so genannte Front Organizations (Parteien, NGOs, Kirchen, Medien, soziale Bewegungen). Wie wurden diese Akteure von Geheimdiensten genutzt? Wie wurde deren Tätigkeit verschleiert? Welche Reaktionen riefen solche Tätigkeiten bei Bekanntwerden bei anderen Diensten aus? Wie effektiv waren solche Propagandaaktionen und Einflussnahmen? Interessierte Referenten werden gebeten ihre Exzerpte von 500 bis 700 Wörtern auf Englisch bis zum 30. Mai an wladyslaw.bulhak@ipn.gov.pl zu schicken.

Logo der Karls-Universität Prag

Konferenz

Beyond the Revolution in Russia. Narratives - Spaces – Concepts. A 100 Years since the Event

vom 07.11.2017 | bis zum 09.11.2017

Verschiedene geisteswissenschaftliche Institute der Karls-Universität Prag laden vom 7. bis 9. November zu einer internationalen Konferenz anlässlich des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution ein. Die Konferenz widmet sich vor allem der Ideen-, Geistes- und Ideologiegeschichte. Auf der Konferenz soll die Entstehung, Transformationen und Transfers von Narrativen, Räumen und Konzepten in Kultur, Kunst, Politik und Wissenschaft untersucht werden. Hierbei beschränkt sich die Veranstaltung meist auf den osteuropäischen und russischen Raum. Die acht Panels tragen folgende Titel: Before the Revolution, Beyond the Ideas of the Revolution, Beyond the Locality of the Revolution, Beyond the Art of the Revolution, Beyond the Events of the Revolution, Beyond the Interpretations of the Revolution, Beyond the Soviet space. Durch die Verknüpfung innovativer kultur- und sozialwissenschaftlicher Ansätze möchte man 100 Jahre nach den Ereignissen in Russland den wissenschaftlichen Blick auf die Ereignisse erweitern und den Einfluss der Revolution auf das Geistesleben wissenschaftlich erfassbar machen. Die Konferenz findet in englischer und tschechischer Sprache statt. Das vollständige Programm der Konferenz finden sie hier.

Flyer der Veranstaltung: 1917-2017: Espoirs, utopies et héritages de la Révolution russe

Konferenz

Internationales Kolloquium: 1917-2017: Espoirs, utopies et héritages de la Révolution russe

vom 02.11.2017 | bis zum 04.11.2017

Vom 2. bis 4. November findet in Brüssel ein internationales Kolloquium zu Hoffnungen, Utopien und dem Erbe der russischen Revolution statt. Organisiert wird die Konferenz von dem Carcob – Centre des Archives du Communisme en Belgique, dem Centre d’Histoire et de Sociologie des Gauches (ULB), der Formation Léon Lesoil und dem Institut Marcel Liebman. Die acht Sektionen beschäftigen sich mit einer Geschichtsschreibung „von unten“, der Aktualität der Revolution, ihrem Einfluss auf die Arbeiterbewegung und auf antikoloniale Befreiungsbewegungen, die Bedeutung von Utopien und dem Einfluss der Revolution auf die Frauenemanzipation und auf Subkulturen. Die Veranstalter konnten renommierte Expertinnen und Experten, wie Enzo Traverso oder Jeffrey Rossman als Referenten gewinnen. Kulturell gerahmt wird die Konferenz durch ein Konzert des Chorale Brecht-Eisler de Bruxelles, Filmvorführungen und Ausstellungsbesuchen. Die Konferenz wird in französischer und englischer Sprache stattfinden.

Logo der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.

Konferenz

150 Jahre Marx‘ Kapital, 100 Jahre russische Oktoberrevolution – und heute?

vom 27.10.2017 | bis zum 28.10.2017

150 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Bandes von Marx‘ Kapital und 100 Jahre nach der Russischen Revolution fragen die 11. Braunschweiger Gramsci-Tage der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen nach der Beziehung von revolutionärer Theorie zu revolutionärer Praxis. Davon ausgehend sollen Erkenntnisse für die Gegenwart gezogen werden. 1867 erscheint der erste Band von Das Kapital, welches als Gesamtwerk eine Kritik der politischen Ökonomie darstellt und eine folgenschwere Wirkungsgeschichte entfaltet. 1917 beweist sich die Russische Revolution als dramatisches Element des „Zeitalters der Extreme“ (Hobsbawm), da sie zur Errichtung des ersten kommunistischen Systems führt. Die zweitägige Konferenz in Braunschweig will versuchen, die Beziehung zwischen diesen Ereignissen zu analysieren und in Verbindung mit Reflexionen zu Marx‘ Werk sowie der geschichtlichen Bedeutung der Russischen Revolution bringen. Die Veranstaltung findet im Kultur- und Kommunikationszentrum Brunsviga in Braunschweig statt.

Screenshot aus dem Programmheft der Veranstaltungsreihe: 100 Jahre Oktoberrevolution. Ein Jubiläum - und viele Fragen offen

Veranstaltungsreihe

100 Jahre Oktoberrevolution. Ein Jubiläum - und viele Fragen offen

vom 25.10.2017 | bis zum 20.11.2017

Im Zeitraum vom 25. Oktober bis 20. November organisiert die VHS in Frankfurt am Main vier Abendveranstaltungen zum Centennial der Oktoberrevolution. Zum Auftakt der Reihe wird der Film Oktober von Sergei Eisenstein im Kino der VHS, im Filmforum Höchst gezeigt und im Anschluss kritisch diskutiert. In drei weiteren Abendveranstaltungen in den folgenden Wochen werden renommierte Expertinnen und Experten in der Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt in der Hasengasse 4 jeweils um 19.30 Uhr über verschiedene Aspekte der Oktoberrevolution diskutieren. Die drei Diskussionsabende finden statt am Donnerstag, 2. November, zum Thema „Faszination Kommunismus – das „rote Jahrzehnt“ (1967-1977) in Deutschland“, am Montag, 13. November, zum Thema „Grenzland Europa – ein Kontinent wird neu vermessen“ sowie am Montag, 20. November zur Fragestellung „Was war der Kommunismus?“. Als Referenten konnten unter anderem Jörg Baberowski und Gerd Koenen gewonnen werden.

Logo der  Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e. V.

Tagung

100 Jahre Oktoberrevolution/ 100 Jahre Kommunismus

vom 21.10.2017 | bis zum 22.10.2017

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e. V. führt ein zweitägiges Fachgespräch 100 Jahre Oktoberrevolution / 100 Jahre Kommunismus am 21. und 22. Oktober in Frankfurt am Main mit Wissenschaftlern, Zeitzeugen und Bildungsmultiplikatoren durch. Neben der Auseinandersetzung mit der Kommunismusgeschichte werden hierbei Gegenwartsbezüge herausgearbeitet und der Frage nachgegangen, wie mit den heutigen totalitären Ideologien und Regimen umgegangen werden kann. Der Veranstalter möchte dabei die Thematik politischer Verfolgung in der Sowjetunion, der DDR und im heutigen China in den Fokus rücken. Nähere Informationen zum Veranstaltungsort und Tagungsprogramm werden in den kommenden Wochen auf der Website des Veranstalters veröffentlicht.

Logo der Universität Hamburg

Ringvorlesung

Revolution als Prozess. Das Jahr 1917 und seine Folgen

vom 18.10.2017 | bis zum 31.10.2017

Die Russische Revolution 1917 hatte weitreichende regionale, internationale und globale Auswirkungen. Im „Zeitalter der Extreme“ (Hobsbawm) waren die revolutionären Prozesse in Russland begleitet von globalen Hoffnungen und Ängsten. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums richtet der Lehrstuhl für Osteuropastudien der Universität Hamburg die Ringvorlesung „Revolution als Prozess. Das Jahr 1917 und seine Folgen.“ aus. In der wöchentlich stattfindenden Reihe setzen sich Expertinnen und Experten aus verschiedensten Fächern wie Geschichte, Slawistik, Literatur-, Kunst- und Musikwissenschaft mit dem „revolutionären“ Jahr 1917 auseinander. Die Vortragenden thematisieren die für den Beginn der Revolution in Russland maßgeblichen Prozesse und Ereignisse, die sozialen Aufstände und Revolutionen außerhalb Russlands und die kulturellen Nachwirkungen der Revolution in Sprache, Literatur, Massenkultur und Musik. In einem zweiten Schritt werden die „Überreste“ der Revolution in der aktuellen Kultur und die Bedeutung der Revolution für das heutige Russland im Fokus stehen. Das Vorlesungsprogramm können Sie online einsehen.Die Vorlesung findet in den Räumen der Universität Hamburg statt:Edmund-Siemers-Allee 1 Flügelbau West (ESA W)Raum 221

Geführte Bergbesteigung im 21. Jahrhundert © Franziska Rehlinghaus

Konferenz

Menschenführung im 20. Jahrhundert

vom 13.10.2017 | bis zum 14.10.2017

Die zweitägige Konferenz am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam untersucht die Frage, inwiefern der Führungsbegriff als Grundbegriff der Gesellschaften des 20. Jahrhunderts zu verstehen ist und widmet sich den damit verbundenen Konzepten, Semantiken und Praktiken. Das Anwachsen des Populismus und die deutlicher werdenden Forderungen nach einem „starken Führer“ aus breiten Gesellschaftsschichten bilden den zeitgenössischen Bezugspunkt der Konferenz. Neben der anhaltenden Attraktivität des Führungsbegriffs steht dessen Anpassungsfähigkeit an verschiedene Gesellschaftssysteme zur Diskussion. Der Fokus der Untersuchung liegt auf der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus und den Gesellschaften der Bundesrepublik und der DDR. Die Tagung versucht, den Führungsbegriff nicht nur als Analyse-, sondern auch als Quellenbegriff zu etablieren, wobei die Bereiche Politik, Militär, Ökonomie sowie Erziehung, Wissenschaft und Verwaltung diskutiert werden. Die Tagung schließt mit einem Panel zur „Führung des Selbst“, in dem das moderne Konzept des „Lebensratgebers“ und Praktiken von Geständnis und Selbstautorisierung erörtert werden.Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 6.10.2017 per Mail an rehlinghaus@zzf-potsdam.de gebeten.

Logo der Heinrich-Böll-Stiftung

Konferenz

Geschichtspolitik und neuer Nationalismus im gegenwärtigen Europa

vom 10.10.2017 | bis zum 11.10.2017

Die zweitägige Konferenz „Geschichtspolitik und neuer Nationalismus im gegenwärtigen Europa“ der Heinrich-Böll-Stiftung will die aktuellen Geschichtspolitiken europäischer Länder in einem vergleichenden Zugriff diskutieren. Durch einen neuen Nationalismus werden von Polen bis zur Türkei nationalistische Helden- und Erfolgsgeschichten gefördert, die zur Legitimation politischer Standpunkte dienen sollen. Dies führt zu Eingriffen in die Kulturlandschaft, wie etwa 2017 beim Museum des Zweiten Weltkriegs durch die polnische Regierung. Direkte politische Interventionen wie diese sollen im Fokus der Konferenz stehen und von Historikerinnen und Historikern aus zahlreichen europäischen Ländern mit deutschen Kollegen debattiert werden. Ausgehend davon fragt die Konferenz nach Lösungen für diese geschichtspolitischen Konflikte. Die Veranstalter bitten um eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@boell.de mit einer genauen Angabe des Teilnahmetages. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen.

Logo von Women in War. Think Tank for Gendering armed Conflict

Konferenz

Gender in Revolution: Women and men experiencing revolutionary change 1917-2017

vom 30.09.2017 | bis zum 01.10.2017

Die jährliche Konferenz der feministischen Gedankenfabrik Women in War wird Anfang Oktober 2017 in Odessa stattfinden. Anlässlich des 100. Jahrestages der russischen Revolutionen von 1917 möchten die Veranstalterinnen nach weiblichen Erfahrungen und Erwartungen in revolutionären Prozessen und Transformationen fragen. Besonders die Frage welche Auswirkungen diese Prozesse auf Geschlechterrollen besaßen und ob sich emanzipatorische Errungenschaften durchsetzen und kodifizieren ließen, steht im Fokus. Untersuchungsgegenstände der Konferenz sind (post)kommunistische Staaten, marxistische sozialrevolutionäre Paramilitärs in nicht kommunistischen Entitäten, Frauen und sexuelle Minderheiten in Erhebungen gegen (post)kommunitische Regime und die Rolle der Frau in kommunistische beeinflussten Jugendbewegungen. Die Konferenz möchte nicht nur Wissenschaftlerinnen, sondern auch Aktivistinnen, Politikerinnen und Künstlerinnen ansprechen.

Gender, Generations, Communism in Central and South-Eastern Europe: Concepts, Discourses, Practices,  Screenshot vom Booklet der Konferenz

Konferenz

Gender, Generations, Communism in Central and South-Eastern Europe: Concepts, Discourses, Practices

vom 16.11.2017 | bis zum 18.11.2017

Obwohl die Forschung über Sozialismus, Kommunismus, Staatssozialismus sowie über Generationen- und Geschlechterforschung weltweit in großem Umfang betrieben wird, ist die Wissenschaft, die diese drei theoretischen Perspektiven kombiniert, immer noch rar. Die Konferenz will deshalb sowohl eine akademische, als auch eine methodologische Untersuchung darüber durchführen, inwieweit der Gebrauch von "Gender" als analytische Kategorie in der Forschung zum Kommunismus den Gebrauch von "Generation" impliziert. Der Fokus der Untersuchungen liegt dabei auf konkreten "Fallstudien", die die Darstellungsmöglichkeiten und Lesarten des Kommunismus illustrieren und die Begriffe "Generationen" und "Geschlecht" als charakteristische und prägende Aspekte des Kommunismus in Mittel- und Südosteuropa hervorheben. Auf der Beobachtung beruhend, dass der Kommunismus als eine Geschichte von Individuen und Gruppen von Menschen artikuliert werden kann, die sich durch bestimmte biologische und soziale und kulturelle Zugehörigkeiten definieren, beschäftigt sich die Konferenz mit Identitäten wie "Kindern der Revolution", "Bolschewistischen Feministinnen", "Wiederaufbau (Nachkriegsgeneration)", "Generation 1968", "Frauen der Solidarität" und vielen weiteren.Das langfristige Ziel dieser Veranstaltung ist die Suche nach alternativen Rahmen zur Beschreibung und Analyse des Kommunismus, die über die Erzählung hinausgehen, die sich auf ihren "totalitären" und / oder antitotalitären Charakter konzentriert.

Einladung zur Konferenz: Von der Monarchie zur Republik, Screenshot von der Website

Tagung

Von der Monarchie zur Republik

vom 09.11.2017 | bis zum 10.11.2017

Während mit dem Beginn der Weimarer Republik allgemein Ereignisse wie der Matrosenaufstand in Kiel, die Ausrufung der Republik am 9. November 1918 in Berlin oder die Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrags verbunden werden, sind die Geschehnisse um den demokratischen Aufbruch in Baden, Hohenzollern und Württemberg eher unbekannt. Die Tagung beleuchtet die Umbruchzeit von 1918 bis 1923 aus regionalgeschichtlicher Perspektive und befasst sich mit den Fragen, wie sich die Revolution, das Ende der Monarchien und der Beginn der Demokratie im deutschen Südwesten gestaltete und inwiefern Räte- und Frauenbewegungen den demokratischen Umbruch vor Ort beeinflussten.  Den Hintergrund bildet der Abschluss des Forschungs- und Digitalisierungsprojekts "Von der Monarchie zur Republik", dessen Online-Quellensammlung auf der Tagung freigeschaltet wird. In einzelnen Sektionen werden sodann für verschiedene Regionen Aspekte zur Revolution, zum politischen Umbruch, sowie zur gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebenswelt aus der Perspektive einer vergleichenden Landesgeschichte betrachtet.

Screenshot Flyer der Konferenz 100 Jahre russische Revolutionen. Spurensuche in Deutschland und Europa

Konferenz

100 Jahre russische Revolutionen. Spurensuche in Deutschland und Europa

vom 08.11.2017 | bis zum 11.11.2017

Das Internationale Graduiertenkolleg 1956 "Kulturtransfer und 'kulturelle Identität'" der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften Moskau lädt anlässlich des Centennials der Oktoberrevolution vom 8. bis 11. November zu einer wissenschaftlichen Spurensuche nach Freiburg ein. Untersucht werden sollen die Auswirkungen der Revolution auf Transferprozesse, Mittlerfiguren, Netzwerke, Aufnahmekontexte, Adaptionen bis hin zu (kollektiven) Identitätsbildungsprozessen. Die Transformationen und Transfers nationaler bzw. kultureller Identitäten sollen ebenso untersucht werden wie die Verbreitung einer revolutionären Ästhetik und die Wirkmächtigkeit der russischen Avantgarde in Europa. Es werden Referierende aus Russland, Deutschland und anderen europäischen Staaten erwartet. Die Vorträge werden in russischer und deutscher Sprache gehalten. Ein kulturelles Rahmenprogramm bestehend aus Filmvorführungen und Stadtführung wird ebenso angeboten. Das ausführliche Tagungsprogramm finden sie hier.

Logo der Veranstalter: Peter Hacks Gesellschaft e. V., http://www.peter-hacks-gesellschaft.de/

Tagung

»Der erste Schritt ist allemal ein Stolpern«. Hacks und Revolution

vom 04.11.2017

Anlässlich des 100. Jahrestages des russischen Oktoberumsturzes, möchte die Peter Hacks Gesellschaft nach dem Standort des Topos Revolution im Œvre des bedeutenden sozialistischen Dramatikers und Essayisten fragen. Die Sektionen möchten das Werk des DDR-Dramatikers in seine Lebens- und Schaffensphasen aufteilen, um die jeweilige Bedeutung und Sinngehalt von Revolution in Werk und Sozialismusverständnis von Hacks zu untersuchen. Kurz nach seiner Übersiedlung aus der Bundesrepublik in die DDR zeichnete sich seine Dramaturgiekonzeption durch den Versuch eines didaktischen Theaters aus. In der Hauptphase seines Schaffens in den 1960er und 70er-Jahren führte Hacks das Konzept einer postrevolutionären Dramaturgie ein. Nach der Wende stellte sich die Frage nach Revolutionen im Schaffen Hacks grundlegend anders. Wie war 1989 zu bewerten und wie verhält man sich zum Kapitalismus? Die Beiträge der Tagung sollen im Hacks Jahrbuch 2018 erscheinen.

Konferenz

Second Conference of the European Labour History Network (ELHN)

vom 02.11.2017 | bis zum 04.11.2017

Bei der zweiten Konferenz des European Labour History Network wird die erste Session der Working Group zu “Workers, Labour and  Labour History in Modern Central-East Europe” stattfinden. Die Working Group zielt darauf ab, dieses Thema aus einer transnationalen und vorzugsweise vergleichenden Perspektive zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Dimensionen der Modernisierung der industriellen Arbeit und die zunehmende politische Partizipation der Arbeiter im 19.-20. Jahrhundert. Die Region Zentral- und Osteuropa durchlief mehrere Regimewechsel in dieser Zeit: Der Kapitalismus der Zwischenkriegszeit und des vorigen Jahrhunderts wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch sowjetische Gesellschaften ersetzt. Mit dem Übergang zur Marktwirtschaft und liberalen Demokratie gab es eine weitere radikale Verschiebung, die die Welt der  Arbeitsgeschichte in der Region prägte. Es soll analysiert, wie sich die Rolle der Arbeit und der "Arbeiterklasse" hierdurch verändert hat.

Revolutionäre Soldaten mit der Roten Fahne am 9. November vor dem Brandenburger Tor. Bundesarchiv, Bild 183-B0527-0001-810 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0

Workshop

Revolution 1917–1920 in Berlin

vom 27.10.2017

100 Jahre nach der Russischen Revolution sind noch viele Facetten der revolutionären Ereignisse in Russland und Europa unerforscht. Derzeit werden zahlreiche Neuerscheinungen zum Thema publiziert und aufgrund der Jubiläumsjahre 2017-2020 rücken die Revolutionen in den Fokus der Öffentlichkeit. Aus diesem Anlass veranstaltet das Netzwerk Hiko_21 der Historischen Kommission zu Berlin e.V. den Workshop zur „Revolution 1917-1920 in Berlin“, bei dem die neuen Impulse der Forschung aufgenommen und diskutiert werden sollen. So werden im Workshop auf die Arbeiterschaft regionale Perspektiven eröffnet und der cultural sowie spatial turn werfen neue Fragestellungen zum Thema auf. Im Workshop werden junge Historiker gemeinsam mit Experten des Faches ihre Fragestellungen, Thesen und Ergebnisse diskutieren. Außerdem stellen Berliner Institutionen ihr Programm zu den Jubiläumsjahren vor.Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Das Programm der Veranstaltung finden Sie in der Ankündigung. Die Veranstalter bitten um eine Anmeldung bis zum 20. Oktober 2017 an:Ellen FrankeHistorische Kommission zu Berlin e.V.Jägerstraße 22/23 | 10117 Berlin+49-(0)30-80 40 26 86info@hiko-berlin.de

Logo der Urania

Vortrag

Dr. Jan C. Behrends: 100 Jahre Roter Oktober – Wie wirkte sich die Russische Revolution weltweit aus?

vom 24.10.2017

Die Interpretation der Ereignisse des „Roten Oktober“ war von Anbeginn an umstritten. Die Deutung der Machtübernahme durch die Bolschewiki wurde je nach Standpunkt als Staatsstreich, als Volksaufstand oder als die lang herbeigesehnte sozialistische Revolution gedeutet. Noch kontroverser wurde und wird die Frage behandelt, welche Folgen die Russische Revolution in einem globalen Rahmen hatte. Dr. Jan C. Behrends wird diesen Deutungskämpfen in einem Vortrag in der Urania in Berlin nachgehen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam im Bereich „Kommunismus und Gesellschaft“. Dem Vortrag folgt eine Diskussion mit den anwesenden Zuhörern. Tickets für die Veranstaltung können telefonisch und über die Homepage der Urania bezogen werden.

Flyer zur Veranstaltung © Bundesstiftung Aufarbeitung

Konferenz

Der lange Schatten des Kommunismus - 100 Jahre Russische Revolution und das kommunistische Erbe Europas

vom 19.10.2017 | bis zum 20.10.2017

Das Gedenkjahr 2017 lädt 100 Jahre nach der Russischen Revolution in Russland dazu ein, an das historische Ereignis, seine Ursachen und Folgen zu erinnern, sowie es in einen internationalen Kontext einzubetten. Erinnerungspolitisch fehlt ein gemeinsames totalitäres Erbe, das seinen Ausgangspunkt in der Oktoberrevolution von 1917 nahm. Dies gilt insbesondere für Deutschland und die Länder Ostmitteleuropas, aber auch für das westlich-demokratische Europa, das sich bis 1989/90 in einer permanenten Blockkonfrontation mit dem kommunistischen Osten befand oder durch kommunistische Parteien der Ideologie anhing.Die Deutsche Gesellschaft e. V. begibt sich mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur auf einer Konferenz anlässlich des 100. Gedenkjahres auf Spurensuche und spürt der europäischen Erfahrung mit dem Kommunismus im 20. Jahrhundert nach.Zu den Mitwirkenden zählen u. a.: Harald Asel, rbb-Inforadio (Berlin); Dr. Jacqueline Boysen, Journalistin (Berlin); Dr. Nikolas Dörr, SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik Universität Bremen; Hartmut Koschyk, MdB, stellv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft e. V., stellv. Ratsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Berlin); Dr. Ehrhart Neubert, Theologe (Berlin); Prof. em. Dr. Valters Nollendorf, Vorstandsvorsitzender des Lettischen Okkupationsmuseumsvereins; Prof. Dr. Radu Preda, Institut für die Untersuchung der kommunistischen Verbrechen und die Erinnerung an das rumänische Exil (Bukarest); Dr. Manfred Sapper, Zeitschrift Osteuropa (Berlin); Prof. Dr. Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen.Die Ergebnisse werden in einem Tagungsband veröffentlicht. Die Konferenz wird als Bildungsurlaub anerkannt. Die Veranstaltung wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Um eine Anmeldung bis 16. Oktober wird gebeten an: Deutsche Gesellschaft e.V.Dr. Heike TuchscheererTel.: 030 88412 254Fax.: 030 88412 223heike.tuchscheerer@deutsche-gesellschaft-ev.de

„Für antiimperialistische Solidarität“: DKP-Parteitag 1976 in Bonn mit SED-Gästen. Bundesarchiv, Bild 183-R0331-0342 / Link, Hubert / CC-BY-SA 3.0

Podiumsgespräch

Kommunismus in Westdeutschland – Die bundesrepublikanische Gesellschaft und ihre linke Herausforderung

vom 16.10.2017

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet zusammen mit dem Gustav-Stresemann-Institut am 16. Oktober 2017 um 19 Uhr die Podiumsdiskussion „Kommunismus in Westdeutschland – Die bundesrepublikanische Gesellschaft und ihre linke Herausforderung“. Im Fokus stehen soll die Frage nach der Bedeutung des Linksextremismus sowie kommunistischer Parteien und Gruppierungen im historischen Westdeutschland und der bundesrepublikanischen Gegenwart. Dazu soll ausgehend vom Verbotsverfahren der KPD in den 1950er-Jahren ein Bogen gespannt werden über die Neugründung der DKP 1968 und die daraus resultierenden Berufsverbote bis hin zu den maoistischen K-Gruppen der 1970er-Jahre. In diesem Zusammenhang wird auch die biografische Konversion von früheren Kommunisten stalinistischer oder maoistischer Prägung hin zu etablierten Politikern im bundesrepublikanischen Politikbetrieb betrachtet. Die Podiumsdiskussion findet in den Räumen des Gustav-Stresemann-Instituts in Bonn statt. Podium: Angelika Beer, ehemaliges Mitglied des Bundestags und des Landtages von Schleswig-Holstein Prof. Dr. Josef Foschepoth, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität FreiburgDr. Daniel Köhler, German Institute on Radicalization and De-radicalization Studies Dr. Dominik Rigoll, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam Moderation: Dr. Hendrik Schott, Journalist Begrüßung:Dr. Ansgar Burghof, Direktor und Vorstand Gustav-Stresemann-Institut e.V.Katharina Hochmuth, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Logo der Humboldt-Universität zu Berlin

Konferenz

Diktaturen als alternative Ordnungen

vom 12.10.2017 | bis zum 13.10.2017

Die Professoren für die Geschichte Osteuropas (Prof. Jörg Baberowski) und des Nationalsozialismus (Prof. Michael Wildt) an der Humboldt-Universität zu Berlin haben sich für den interdisziplinären Verbund für vergleichende Diktaturforschung zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie eine integrierte Erforschung von Stalinismus und Nationalsozialismus am Beispiel des Zweiten Weltkrieges leisten. Die zweitägige Auftaktkonferenz des Verbunds mit dem Titel „Diktaturen als alternative Ordnungen“ will der Frage nachgehen, weshalb sich Menschen in spezifischen historischen Situationen freiwillig für die Diktatur entscheiden, sich für sie engagieren oder sich ihr widerspruchslos unterordnen. Nach der Keynote von György Dalos wird in drei Podiumsdiskussionen nach Diktaturerfahrungen in zahlreichen vergangenen und derzeit existierenden  politischen Systemen gefragt. Das ausführliche Programm finden Sie bei der Anküdigung und im Flyer zur Konferenz. Die Veranstaltung wird gefördert vom Leibniz-Zentrum Moderner Orient, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung Humboldt-Universität.

Logo der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft

Tagung

Vorwärts – und schon vergessen? Der Kommunismus und seine verdrängten Opfer

vom 07.10.2017

Anlässlich des 100. Jahrestages der Russischen Revolution widmen sich zahlreiche Tagungen und Ausstellungen der Frage, ob und inwiefern der Kommunismus als politisches System in der Gegenwart  präsent ist. Die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) und ihre Initiativgruppe Mahnmal für die Opfer des Kommunismus wollen stattdessen nach der Wahrnehmung der Schicksale der Opfer des Kommunismus fragen. Die Tagung „Vorwärts – und schon vergessen? Der Kommunismus und seine verdrängten Opfer“ stellt daher Beispiele von internationalen Aufarbeitungsinitiativen, Gedenkstätten, Zeitzeugengemeinschaften und Kunstprojekten vor, die als Anregungen für ähnliche Projekte dienen sollen. Das ausführliche Tagungsprogramm finden Sie als Flyer auf der Website der UOKG.  Im Rahmen der Veranstaltung werden ganztägig Bilder der Künstler Gino Kuhn und Katrin Büchel präsentiert. Die Veranstaltung wird durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert und findet im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer statt.

Konferenz

3rd Socialism on the Bench - Communists and Communist Parties: Policies, Actions, Debates

vom 28.09.2017 | bis zum 30.09.2017

Socialism on the Bench ist eine alle zwei Jahre stattfindende Konferenz, die im Jahr 2013 gestartet wurde. Während sich die vorangegangene Konferenz unter dem Titel Socialism: Construction and Deconstruction mit den Ereignissen der Jahre 1945 und 1990 und somit dem Anfang und Ende des Staatssozialismus befasste, wird die dritte Socialism on the Bench-Konferenz sich 100 Jahre nach der Oktoberrevolution mit dem Thema Kommunisten und kommunistischen Parteien auseinandersetzen. Mit der Konferenz sollen kommunistische Aktivitäten im sozialistischen Jugoslawien und darüber hinaus untersucht werden. In einem breiteren geographischen Gebiet als das sozialistische Jugoslawien und in einer längeren Zeit als die Existenz dieses Landes sollen, realisierte und nicht realisierte kommunistische Politik, erfolgreiche und gescheiterte Handlungen, fruchtbare und unfruchtbare Debatten betrachtet werden.

Logo der Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung

Tagung

Weltwende 1917 – Europa, Russland und die bolschewistische Revolution

vom 16.11.2017 | bis zum 18.11.2017

Die dreitägige, von der Akademie Herrnhut ausgerichtete und mit der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens (DGEPD) und der TU Chemnitz durchgeführte Tagung beschäftigt sich mit den Nachwirkungen und der Bedeutung der russischen Revolution für die europäische Geschichte. Gefördert wird die Veranstaltung von der Bundesstiftung Aufarbeitung, der Konrad Adenauer-Stiftung und dem Landkreis Görlitz. Die Konferenz findet vom 17. bis 19. November 2017 in der Akademie Herrnhut statt. In den Fokus rücken die Veranstalter der Tagung die Ideologie der Doppelrevolution von 1917. Das Tagungsprogramm besteht aus den folgenden vier Panels: „Ideologische Grundlegungen und Vorläufer“; „Ideologie - Terror - „Welterlösung“; „Der rote Terror und die Kirchen“ sowie „Aktuelle Perspektiven“. Im Rahmenprogramm der Tagung werden die Ausstellungen „Archipel Solovki“, die sich mit der Topographie des Terrors im Solovki-Kloster (Weißes Meer) beschäftigt und die Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" gezeigt. Eine weitere Ausstellung von Studierenden der TU Chemnitz wird ebenfalls während der Tagung zu sehen sein. Die Veranstaltung möchte vor allem Multiplikatoren der historisch-politischen Bildungsarbeit ansprechen.

Logo des Gießener Zentrum Östliches Europa

Tagung

Regional Revolution(s) – 1917 and its Consequences in the Province

vom 09.11.2017 | bis zum 10.11.2017

Die Russischen Revolutionen des Jahres 1917 bewirkten tiefgreifende politische und soziale Umwälzungen in Russland, aber auch in Europa und der restlichen Welt. Diese revolutionären Bewegungen träumten von der Schaffung eines „neuen Menschen“ und waren in ihrer Radikalität auch dazu bereit, Gewalt und Terror einzusetzen, um dieses Ziel zu erreichen. Ereignisgeschichtliche Zentren der Februar- und Oktoberrevolution waren St. Petersburg und Moskau, weshalb sich die Forschung bis in die 1990er-Jahre auf diese Städte konzentrierte, wenn die Hintergründe des Jahres 1917 in Russland untersucht wurden. Erst nach dem Fall der kommunistischen Systeme in Osteuropa und Asien begannen einige Historiker, die Russische Revolution jenseits der großen Städte zu analysieren und konzentrierten sich auf ländliche Gegenden. Das Gießener Zentrum Östliches Europa veranstaltet mit Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung eine Tagung mit dem Titel „Regional Revolution(s) – 1917 and its Consequences in the Province“, die einen weiteren Beitrag zur Erforschung der Revolution in der „Provinz“ leisten will.

Logo der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Gedenkveranstaltung

Gedenkfeier für die Toten des sowjetischen Speziallagers Nr. 3

vom 08.11.2017

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen gedenkt am 8. November 2017 zusammen mit dem Bezirk Lichtenberg der Toten des sowjetischen Speziallagers Nr. 3. Die alljährliche Gedenkveranstaltung findet auf dem Städtischen Friedhof Hohenschönhausen in der Gärtnerstraße statt. Das sowjetische NKWD richtete im Mai 1945 auf dem Gelände der heutigen Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen das Speziallager Nr. 3 ein, in dem politische Häftlinge und andere für die Sowjetunion verdächtige Menschen inhaftiert wurden. Von den 20.000 Menschen, die in diesem Lager interniert waren, starben schätzungsweise 1.000 durch Hunger. Für sie wurde auf dem Friedhof an der Gärtnerstraße/Ferdinand-Schultze-Straße ein „DenkOrt“ errichtet. Bei der Gedenkveranstaltung am 8. November findet nach der Begrüßung um 15 Uhr durch den Bezirksbürgermeister von Lichtenberg Michael Grunst sowie den Ansprachen der stellvertretenden Direktorin der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und eines Zeitzeugen eine Kranzniederlegung statt. Anschließend folgt ein Empfang in der Gedenkstätte in der Genslerstraße.

Logo der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Workshop

Emotions and the Disintegration of Communism in Europe, 1970-2010

vom 03.11.2017 | bis zum 04.11.2017

Historische Studien zu den Revolutionen von 1989/90 haben die Rolle von Emotionen meist nur vereinzelt beachtet. Obwohl nur wenige bestreiten würden, dass es sich bei den revolutionären Prozessen, die zum Fall der kommunistischen Regime in Mittel- und Osteuropa führten, um emotionale Ereignisse handelte, liegt der Fokus der historischen Forschung oft auf der „rationalen“ Politik. Aus diesem Grund veranstalten die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und die Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas am Historischen Seminar der LMU München den Workshop „Emotions and the Disintegration of Communism in Europe, 1970-2010“. Die Veranstaltung soll aktuelle Studien der Emotionsgeschichte und weiteren relevanten Forschungsgebieten berücksichtigen. Der zweitägige Workshop will das emotionale Vokabular von revolutionären Rhetorikern untersuchen ebenso wie die Rolle von Emotionen bei der politischen Mobilisierung. Den Flyer zur Veranstaltung können Sie online einsehen.

Ausschnitt aus Flyer der Abendveranstaltung: Exilerfahrung und Geschichtsschreibung. Aus Anlass des 100. Geburtstages von Wolfgang Ruge

Lesung

Exilerfahrung und Geschichtsschreibung. Aus Anlass des 100. Geburtstages von Wolfgang Ruge

vom 01.11.2017

Aus Anlass des 100. Geburtstages von Wolfgang Ruge lädt die Akademie der Wissenschaften Berlin-Brandenburg und das ZZF Potsdam zu einer Abendveranstaltung ein, die untersuchen soll welche Auswirkungen Exilerfahrungen auf das Arbeiten von Historikern und Historikerinnen hat. Im Zentrum der Veranstaltung steht eine Lesung von Eugen Ruge, Sohn des bekannten DDR-Historikers. Er wird Erinnerungen seines Vaters an seine Zeit im Exil vorlesen. Vor der Abschlussdiskussion werden Martin Sabrow, Jürgen Kocka und Mario Keßler Impulsreferate zu Sowjetheimkehrern in der DDR-Geschichtswissenschaft, Westemigranten in der ostdeutschen Historiographie und Spuren des Exils in der Geschichtswissenschaft der Bundesrepublik halten. Um Anmeldung wird bis zum 24.10.2017 unter https://www2.bbaw.de/anmeldung-ruge gebeten.

Plakat zur Veranstaltung © Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege

Tagung

Kommunismus unter Denkmalschutz? – Denkmalpflege als historische Aufklärung

vom 26.10.2017 | bis zum 27.10.2017

Das ZZF Potsdam und das brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege laden im Oktober 2017 zu einer Fachtagung in die Zitadelle Spandau ein. Die Sektionen und Panels werden sich mit dem Umgang mit kommunistischen Denkmalen in Ostdeutschland und Polen, aktuellen Tendenzen der Konservierung aber auch der Umdeutung von politischen Denkmalen aus der DDR, neuen Denkmalsetzungen als kritische Aufarbeitung, dem Umgang mit politischen Denkmalen in Ostdeutschland in den 1990er-Jahren und der Frage nach Umsetzen oder Einlagern beschäftigen. Die Organisatoren der Tagung planen ein kulturelles Rahmenprogramm mit künstlerischen und dokumentarischen Interventionen zu dem Topos kommunistischer Denkmäler. Die Tagung wird ab dem 26. Oktober um 13 Uhr per Livestream übertragen und aufgezeichnet. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Kongressradio. ProgrammDonnerstag, 26.10.201713.00: Führung durch die Ausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ (Optional)ab 13.30: Registrierung14.15: BegrüßungRalf F. Hartmann (Kulturamt Spandau)Reiner Walleser (Abteilungsleiter Kultur im Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kultur des Landes Brandenburg)Gerhard Hanke (Bezirksstadtrat für Wirtschaftsförderung, Soziales, Weiterbildung und Kultur, Bezirksamt Spandau)14.30-16.00: Denkmäler und Denkmale im In- und AuslandModeration: Irmgard Zündorf (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam)Thomas Drachenberg (Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Zossen):Denkmale aus der DDR auf der brandenburgischen Landesdenkmalliste – haben wir heute ein Realitätsproblem?Jürgen Danyel ( Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam):Kommunistische Denkmäler heuteKrzysztof Ruchniewicz (Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław):Der polnische Umgang mit den kommunistischen HinterlassenschaftenKaffeepause: 16.00-16.3016.30-18.00: Abgeräumt, vergessen, wiederentdeckt: Politische Denkmäler nach 1990Moderation: David Johst (Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg)Leonie Beiersdorf (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg):Der Umgang mit dem Denkmalserbe der DDR nach 1990Hubert Staroste (ehem. Landesdenkmalamt Berlin):Berlin (Ost) – Hauptstadt der DDR, ein schwieriges Erbe?Dieter Hübener (Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Zossen):Einmal Denkmal – immer Denkmal? Politische Denkmale und ihre Neubewertung nach 1990 in Brandenburg18.30-20.00: Podiumsdiskussion:Die Denkmäler des Kommunismus als Herausforderung für die DenkmalpflegeUlrich Mählert (Berlin)Thomas Drachenberg (Zossen)Waltraud Kofler-Engl (Bozen)Andrea Theissen (Berlin)Moderation: Jürgen Danyel (Potsdam)EmpfangFreitag, 27.10.20179.30-11.00: Konservieren, popularisieren und umbewerten?Moderation: Thomas DrachenbergSabine Ambrosius (Untere Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt Potsdam):Konservierung ohne Restaurierung? Zum geisteswissenschaftlichen Diskurs von Denkmalen mit Quellencharakter am Beispiel des Gefängnisses der sowjetischen Spionageabwehr in PotsdamLeo Schmidt (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg):Panzerdenkmale: Narrative und MotivationenPeter Leonhardt (Amt für Bauordnung und Denkmalpflege Leipzig):Der sowjetische Pavillon auf der Technischen Messe in Leipzig. Geschichte – Denkmalwert – PerspektiveKaffeepause: 11.00-11.3011.30-13.00: Neue Denkmalsetzung als kritische AufarbeitungModeration: Irmgard ZündorfElke Kimmel (Berlin): Denkmalschutz für „Volvograd“?:Der künftige Umgang mit der Waldsiedlung WandlitzIlona Rohowski (Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Zossen):Die FDJ-Hochschule am Bogensee und die Pionierrepublik am Werbellinsee: Ehemals zwei Kaderschmieden der SED – heute zwei sinnfällige Lernorte für junge MenschenRuth Klawun (Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Zossen):Eisenhüttenstadt, eine Planstadt nach den „16 Grundsätzen des Städtebaus“ – Erhaltung und PerspektivenMittagspause: 13.00-14.0014.00-15.30: Schützen, Umsetzen oder Einlagern – Denkmäler als KunstobjekteModeration: Jürgen DanyelKatja Protte (Militärhistorisches Museum, Dresden):Mauerspringer. Großplastiken der DDR im Militärhistorischen Museum der BundeswehrBettina Gnekow (Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesdenkmalpflege, Schwerin):Provokation - Akzeptanz - Neuinterpretation. Vom schwierigen Umgang mit dem Sowjetischen Ehrenmal vor der Marienkirche Stralsund.Jörg Kirchner (Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesdenkmalpflege, Schwerin):Einer steht noch! Der deutsch-estnische Lenin in Schwerin von 1985 als Kunstwerk und Denkmal.Abschluss: 15.30

Lenindenkmal auf dem Leninplatz in Ost-Berlin (1970). Bundesarchiv, Bild 183-J0505-0054-001 / Jürgen Ludwig / CC BY-SA 3.0

Vortrag

100. Jahrestag des „Roten Oktobers“ – Zur Historisierung der Russischen Revolution von 1917

vom 24.10.2017

Zum Centennial des „Roten Oktober“ laden die Galerie Morgenland und die Geschichtswerkstatt Eimsbüttel in Hamburg Dr. Nikolas Dörr (Universität Potsdam) zu einem Vortrag über die Historisierung der Russischen Revolution von 1917 ein. Im Rahmen der Programmreihe „Aufbrüche 1917-2017“ spricht der Politologe und Historiker über die Folgen der 1917 gewaltsam durchgesetzten Revolution für die deutsche, europäische und globale Geschichte. Dörr erörtert dazu beispielsweise die revolutionären Umbrüche in Hamburg 1923. Sein Fokus liegt dabei auf der Faszination und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, die dieses Ereignis in der europäischen Linken hervorrief. Weiter untersucht Dörr die Mythologisierung der Oktoberrevolution in der DDR und den Staaten des Ostblocks. Die künstlerische Interpretation beispielsweise durch Sergej Eisenstein sowie der geschichtspolitische Umgang mit dem „Roten Oktober“ sind weitere Schwerpunkte Dörrs Untersuchung. Seine aktuelle Publikation ist Die Rote Gefahr. Der italienische Eurokommunismus als sicherheitspolitische Herausforderung für die USA und Westdeutschland 1969–1979 (2017).

Russische Soldaten demonstrieren im Februar 1917 in Petrograd. Urheber unbekannt, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Lehrerweiterbildung

Fortbildung für Lehrkräfte zu den Ausstellungen „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ und „1917. Revolution. Russland und Europa"

vom 18.10.2017

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Deutsche Historische Museum haben anlässlich des 100. Jahrestages der Russischen Revolution jeweils eine Ausstellung zum Themenkomplex „Russische Revolution und Kommunismus“ herausgegeben. Die Sonderausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ des Deutschen Historischen Museums beschäftigt sich mit dem imperialen Russland, den revolutionären Ereignissen, den ersten Jahren der Sowjetunion zwischen Utopie und Gewalt sowie den Auswirkungen der Revolution auf ganz Europa. Die Bundesstiftung Aufarbeitung zeichnet in ihrer Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ den Aufstieg und Niedergang des Kommunismus anhand von über 200 zeithistorischen Fotos, Dokumenten und Schaubildern nach.Das Deutsche Historische Museum und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stellen in einer gemeinsamen Fortbildung für Lehrkräfte am 18. Oktober 2017 ihre Angebote zum Thema vor, diskutieren die Verortung der Oktoberrevolution in Schulbüchern und Schulunterricht und präsentieren in zwei Panels ihre Ausstellungen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet im Auditorium des Deutschen Historischen Museums statt. Um Anmeldung wird gebeten unter: fuehrung@dhm.de  |  Tel. +49 30 20304-750.

Logo des New York Office der Rosa Luxemburg Stiftung

Konferenz

Die erste Angst vor der „Roten Gefahr“ in Amerika: Die USA und die Wahrnehmung der Russischen Revolution

vom 14.10.2017

Das New York Office der Rosa-Luxemburg-Stiftung veranstaltet in den eigenen Räumen die Konferenz „Die erste Angst vor der ‚Roten Gefahr‘ in Amerika: Die USA und die Wahrnehmung der Russischen Revolution“. Die Veranstalter möchten die vielfältigen Rezeptionen der Russischen Revolution in den Vereinigten Staaten betrachten. Der politische und soziale Umbruch war so gravierend, dass er als der Wendepunkt zwischen dem „langen“ 19. und dem „kurzen“ 20. Jahrhundert wahrgenommen wurde. In den Vereinigten Staaten wurden die Vorgänge in Russland mit großer Sorge betrachtet: Revolution und Kommunismus sollten die zentralen Feindbilder der westlichen Welt im 20. Jahrhundert werden. Das ausführliche Programm kann auf der Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung eingesehen werden.PROGRAMM9:45 Uhr: Begrüßung und Eröffnung10:00–12:00 Uhr: Perceptions of the Russian Revolutions in the United States (James R. Barrett, Chelsea Gibson, Allison Leigh)12:00-13:00 Uhr: Mittagessen13:00–14:15 Uhr: Fearing Another Revolution (Daniel Hanglberger, James G. Ryan14:30-15:45 Uhr: Actors of the Anti-Revolutionary Struggle (Veronica Wilson, Vojin Saša Vukadinović)16:00-17:15 Uhr: U.S. Interpretations and Discourses about the Revolution (Frank Jacob, Riccardo Altieri)17:15 Uhr: Abschließende Bemerkungen

Logo der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg

Konferenz

Linke Zwischengruppen – vor, mit und jenseits der Neuen Linken in beiden deutschen Staaten

vom 12.10.2017 | bis zum 13.10.2017

Die Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam thematisieren bei dieser Konferenz die sogenannten linken „Zwischengruppen“. Diese entstanden in der Weimarer Republik als Abspaltungen von SPD und KPD, meist nachdem mehrere Mitglieder aus den Parteien ausgeschlossen wurden. Darauf folgte dann die Gründung von neuen Parteien wie der Sozialistische Arbeiterpartei (SAP) und des Leninbunds oder von Splittergruppen wie der Kommunistischen Partei-Opposition (KPO). Die zweitägige Konferenz beschäftigt sich mit diesen „Zwischengruppen“ und fragt nach den Überresten und Reaktivierungen der Gruppierungen nach der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und der Jahre im Exil. Die Vorträge und Podiumsdiskussionen beschäftigen sich mit den intellektuellen und politischen Einflüssen ebenso wie mit biografischen Zugängen. Auf diese Weise sollen die Nachwirkungen und Einflüsse der „Zwischengruppen“ in der Bundesrepublik, der DDR und Osteuropa erkundet werden. Um Anmeldungen zur Tagung wird bis zum 4.10.2017 gebeten an Joana Betke (FZH): betke@zeitgeschichte-hamburg.de. Für die öffentliche Abendveranstaltung am 12.10.2017 ist keine Anmeldung notwendig.

Das Kulturhistorische Museum befindet sich im Dominikanerkloster Prenzlau © Dominikanerkloster Prenzlau

Ausstellung

Eröffnung der Ausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter"

vom 05.10.2017 | bis zum 19.11.2017

 Das Kulturhistorische Museum im Dominikanerkloster Prenzlau zeigt bis zum 19. November 2017 die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ in einem Sonderausstellungsraum. Diese beschreibt aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Russischen Revolution den Aufstieg und Niedergang der kommunistischen Bewegungen. Die Ausstellung umfasst 25 Tafeln mit über 200 zeithistorischen Fotos, Dokumenten sowie QR-Codes, die mit Filmdokumenten im Internet verlinkt sind. Herausgeber sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Deutsche Historische Museum Berlin. Eröffnet wird die Ausstellung am 5. Oktober 2017 um 18 Uhr. Nach einer Begrüßung durch den Leiter des Dominikanerklosters, Dr. Stephan Diller, gibt die Koordinatorin des Projektes „Aufarbeitung des Kommunismus“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ,Katharina Hochmuth, eine inhaltliche Einführung in die Ausstellung und präsentiert die thematisch entsprechenden Angebote der Bundesstiftung. Anschließend erfolgt ein Rundgang durch die Ausstellung.Ausführliche Informationen über die vom Frankfurter Historiker Dr. Gerd Koenen konzipierte und verfasste Schau finden sich unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/k-ausstellung

Tagung

Die Philosophie der Russischen Revolution. Ein Rückblick nach hundert Jahren

vom 28.09.2017 | bis zum 30.09.2017

Auf der internationalen Tagung an der Ruhr-Universität Bochum soll die Russische Revolution von 1917 nicht nur als Ereignis der Weltgeschichte, sondern auch als Idee, die die Moderne intellektuell neu strukturierte, historisch betrachtet werden. Es werden Vordenker und Konzepte einbezogen, die die Voraussetzungen der Revolution schufen. Dazu gehören sowohl utopische Hoffnungen als auch apokalyptische Erwartungen an eine Revolution. Ein weiterer Schwerpunkt sollen die neuen philosophischen Institutionen und Bewegungen sein, die sich im Zuge der Revolution manifestierten. Die Tagung widmet sich auch den Konzeptualisierungen und Deutungen der Revolution insbesondere in der westeuropäischen Philosophie sowie dem intellektuellen Erbe und der Aktualität philosophischer Reflexion über die Revolution.

Screenshot des Flatblatts der Veranstaltung "Ein Gespenst geht um in Europa..." Der Kommunismus im 20. Jahrhundert

Tagung

"Ein Gespenst geht um in Europa..." Der Kommunismus im 20. Jahrhundert

vom 16.11.2017

Anlässlich des 100. Jahrestages der russischen Oktoberrevolution lädt die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR zu einer Fachtagung am 16. November 2017 nach Schwerin ein. Der bekannte erste Satz des kommunistischen Manifestes dient den Veranstaltern als Titel für die Tagung, um den Kommunismus im 20. Jahrhundert wissenschaftlich neu zu denken. Die Tagung wirft nicht nur einen Blick auf die Ereignisse im Herbst 1917 in Russland, sondern fragt auch nach der Ideologie des Marxismus, der Rolle der Gewalt in sozialistischen Diktaturen und möchte eine globale Perspektive auf das Thema einnehmen, ebenso wie eine spezifisch mecklenburg-vorpommerische. Zum Abschluss der Tagung wird der Dokumentarfilm "1917 - Der wahre Oktober" gezeigt. Als kulturelles Rahmenprogramm wird die Ausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" gezeigt. Die Veranstalter erbitten bis zum 10. November eine verbindliche Anmeldung bei post@lstu.mv-regierung.de oder per Telefon unter 0385-734006 oder via Fax unter 0385-734007. Es ist ein Unkostenbeitrag von 10 Euro (5 Euro ermäßigt) zu entrichten.

Screenshot der Ankündigung

Konferenz

"The future is our only goal". Revolutions of Time, Space and Image. Russia 1917–1937

vom 09.11.2017 | bis zum 10.11.2017

Die Russische Revolution 1917 markiert einen Bruch mit der Vergangenheit, der von dem politischen Drang begleitet war, ebenso die Vorstellungen von Kultur zu revolutionieren. Die Symbole des aristokratischen Imperiums wurden zerstört, um Platz zu machen für die Ikonographie des Neuen. Ein neuer Raum wurde geschaffen für eine neue Zeit. Diese destruktiv-kreativen Prozesse stehen im Fokus der Konferenz „‘The future is our only goal‘. Revolutions of Time, Space and Image. Russia 1917–1937”. Die Veranstaltung wird organisiert vom Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut und dem russischen State Institute of Art Studies. Die vier Sektionen der im Istituto degli Innocenti  in Florenz stattfindenden Konferenz verweisen auf die spezialisierte Themenwahl: „Future of the past“, „Imaginaire“, „Landscape“ und „The revolution of images: between series and mobility“. Jede Sektion wird mit speziell für die Veranstaltung produzierten Kurzfilmen eröffnet. Danach werden zeitgenössische Künstler wie Aby Warburg, Sergei Michailowitsch Eisenstein und Miguel Covarrubias thematisiert und zueinander in Beziehung gesetzt.

Konferenz-Flyer

Konferenz

Jenseits der Revolution in Russland

vom 07.11.2017 | bis zum 10.11.2017

Die Veranstalter der an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag stattfindenden viertägigen Konferenz „Jenseits der Revolution in Russland“ möchten in diesem Rahmen nach der Rezeption, der Erinnerungskultur und der Ausführung revolutionärer Gedanken, Bilder und Praktiken auf dem Gebiet Mittel- und Osteuropas fragen. Anlässlich des 100. Jahrestages der Russischen Revolution soll die Ambivalenz dieses Ereignisses in den unmittelbaren Ablauf, die mittelfristigen sozialen und ökonomischen Transformationen und die langfristige Rekonfiguration von politischen Sphären ausdifferenziert werden. Interessenten werden gebeten, einen Beitragsvorschlag bis zum 15. Mai 2017 einzureichen. Die Kosten für die Teilnahme an der Konferenz belaufen sich auf 50€.

Logo vom Veranstalter: Queen Mary University of London

Konferenz

Europäische Eliten und Revolutionäre Veränderungen: 1789 - 1848 - 1917. Die Nachwirkungen.

vom 02.11.2017 | bis zum 03.11.2017

Diese zweitägige Konferenz befasst sich mit den Revolutionen von 1789, 1848 und 1917 und konzentriert sich auf die Konsequenzen für die europäischen Eliten in Bezug auf ihre Entscheidungsfreiheit, ihren sozialen Status und die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, sowie auf ihren Alltag und Lebensstil im Allgemeinen.Mit dem Aufkommen der europäischen Moderne im Laufe des "langen" 19. Jahrhunderts wurden die bestehenden Macht- und Sozialsysteme nicht nur herausgefordert und neu verhandelt, sondern auch dramatisch verändert. Es macht also Sinn, den Kampf um die Etablierung eines von parlamentarischer Demokratie regierten Nationalstaats als Teil desselben historischen Prozesses wie die Absetzung und Enthauptung des französischen Königs und die Ermordung des russischen Kaisers und seiner Familie rückblickend zu analysieren.Die revolutionären Umwälzungen der Epoche, an denen nicht nur traditionelle politische Akteure, sondern auch Teile der Landbevölkerung beteiligt waren, führten zu weitreichenden Veränderungen in der politischen und sozialen Ordnung. Revolutionen etablierten neue Institutionen und Praktiken, bauten neue Gemeinschaften auf und schufen alternative Formen der Identität. Auch hielten die Folgen dieser Ereignisse nicht an den Grenzen der Länder oder Regionen an, in denen sie sich ereigneten. Im Gegenteil: Sie trugen zur überregionalen Verbreitung von Ideen bei und förderten die Bewegung von Menschen über Grenzen hinweg.

Logo der Stiftung Ettersberg

Symposium

16. Internationales Symposium der Stiftung Ettersberg

vom 27.10.2017 | bis zum 28.10.2017

100 Jahre nach der Russischen Revolution fragt die Stiftung Ettersberg auf ihrem 16. Internationalen Symposium mit dem Titel „Verheißung und Bedrohung: Die Oktoberrevolution als globales Ereignis“ nach den globalen Reaktionen auf die revolutionären Prozesse in Russland im Oktober 1917.  Thematisiert werden dabei die politischen Hoffnungen und weltrevolutionären Erwartungen, aber auch die reaktionären Gegenbewegungen und ideologischen Gegenentwürfe. Dabei wird auch beachtet, dass die Revolution nicht nur die Machtsicherung der Bolschewiki um Lenin und Trotzki bedeutete; die Oktoberrevolution war ebenso die Geburtsstunde des Antibolschewismus. Dementsprechend fragt das Symposium nach der Rezeption der Revolution durch die Zeitgenossen und den politischen Implikationen. Die Tagung wird in enger Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen durchgeführt. Anmeldungen sind ab August 2017 möglich. Die Tagungsgebühr beträgt 20,00 € (ermäßigt 10,00 €). Das Symposium wird als Fortbildung für Thüringer Lehrer/innen beim ThILLM akkreditiert.

10 Jahre Marx Herbstschule, marx200

Workshop

Marx und DAS KAPITAL

vom 26.10.2017 | bis zum 29.10.2017

Um die Kluft zwischen Marx-Experten und Interessierten zu verringern, soll während der Herbst- und -Frühjahrsschulen durch gemeinsame Lektüre das Wissen über die Texte und Ideen von Marx vertieft werden. Für das 10-jährige Jubiläum der Marx-Herbstschule sind neben den Lektürekursen auch Podien zur Geschichte und Kritik der Editionen Marx´scher Werke geplant. Dabei wird chronologisch und inhaltlich ein Bogen von den 1960er-Jahren bis heute geschlagen. Die Beiträge reichen von der Marx-Aneignung um 1968 über Interventionen (Feminismus, Post-Colonial, Subaltern und Cultural Studies) in den 1970er- und 1980er-Jahren bis hin zur Frage nach der Aktualität des Kapitals. Die Abschlussveranstaltung widmet sich schließlich der Ideen-, Editions- und Rezeptionsgeschichte dieses Werkes.

Titel der Tagung auf vorläufigem Tagungsprogramm

Konferenz

Sehnsucht nach dem „Kommunismus“? Kulturen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bei jungen Menschen in Südost- und Osteuropa und in Ostdeutschland im 21. Jahrhundert

vom 23.10.2017

Am 23. Oktober 2017 wird an der Universität Wien eine internationale und interdisziplinäre Konferenz mit dem Titel Sehnsucht nach dem „Kommunismus“? stattfinden. Die Veranstaltung wird vom Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit (19.-21. Jahrhundert) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Transformationsprozesse in Mittel-, Ost- und Südeuropa und dem Franz Vranitzky Chair for European Studies der Universität Wien organisiert. Die Konferenz ist die erste europäische Bestandsaufnahme von Erscheinungsformen wie etwa jugendlicher Neo-Stalinisten in Russland, Jugo- und Titonostalgiker in Ex-Jugoslawien oder der Antifa-Bewegung in Deutschland und will diese bedenklichen Phänomene analysieren. Methodologisch dominiert ein generationentheoretischer Ansatz. Neben einem Rahmenprogramm wird sich in drei Sektionen diesen nostalgischen Erscheinungsformen junger Menschen gewidmet. Die Panels tragen die Titel Phänomenologie und Politik der „Jugo- und Tito-Nostalgie“, Europäische und generationelle Vergleichshorizonte und Alternativen zum neoliberalen Kapitalismus der Gegenwart – hat der „Kommunismus“ doch eine Zukunft?. Informationen zur Anmeldung werden rechtzeitig auf der Website der Veranstalter veröffentlicht. Das vorläufige Tagungsprogramm finden sie rechts als PDF zum download.

Logo der Kunstuniversität Linz

Tagung

Kunst & Revolution

vom 18.10.2017 | bis zum 20.10.2017

Mit der dreitägigen Tagung „Kunst & Revolution“ will das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) an der Kunstuniversität Linz in Wien die wechselseitige Beziehung zwischen der Russischen Revolution 1917 und der Kunst beleuchten. Im Fokus stehen sollen die ästhetischen Impulse für Film, Malerei, Literatur und Architektur, die von den revolutionären Prozessen in Russland 1917 ausgingen. Des Weiteren fragen die Veranstalter nach dem Verhältnis von Kunst – die sich oft selbst als revolutionär versteht – und Revolution überhaupt. Die Tagung gliedert sich in Keynotes von internationalen Referentinnen und Referenten sowie in eine Lesung und drei Podiumsdiskussionen. Thematisch sind die Beiträge sehr breit gestreut: Ein Rückblick auf die Geschichte der Bilderstürme 1517-2017 findet sich ebenso wie Panels zum Verhältnis von Kunst und Terror oder Straßenkunst und Revolution. Die Tagung findet im Audimax der Kunstuniversität Linz in der Domgasse 1 in Linz statt.Teilnehmerinnen und Teilnehmer:Mona Abaza (American University Cairo)Fahim Amir (Kunstuniversität Linz/Wien)Wolfgang Beilenhoff (IKKM Weimar)Marula di Como („migrantas“ Berlin)Vera Faber (ÖAW/Universität Wien)Golan Gur (Berlin)Christine Hanke (Universität Bayreuth)Anne von der Heiden (Kunstuniversität Linz)Ilaria Hoppe (Katholische Privat-Universität Linz)Stefanie Kitzberger (Universität für angewandte Kunst Wien)Charlotte Klonk (HU Berlin)Birgit Mersmann (IFK_Fellow/Universität Basel)Jasmin Mersmann (Kunstuniversität Linz)Andreas Pribersky (Universität Wien)Chris Tedjasukmana (IFK_Fellow)Frank Witzel (Offenbach)Barbara Wurm (HU Berlin)Florencia Young („migrantas“ Berlin)

Logo der Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Veranstaltung

Die Oktoberrevolution 1917 und die deutsche Hauptstadt Berlin - Bewegungen und Begegnungen

vom 13.10.2017

Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet eine Fortbildung mit dem Titel „Die Oktoberrevolution 1917 und die deutsche Hauptstadt Berlin - Bewegungen und Begegnungen“. Berlin war zu Beginn der 1920er-Jahre ein Ziel für viele Russen, die vor den Bolschewiki und dem Russischen Bürgerkrieg flohen. Zugleich war die deutsche Hauptstadt Ausgangspunkt für die zahlreichen Deutschen, die in die UdSSR aufbrachen. Die Veranstaltung fragt nach dem Standort Berlins gegenüber der Oktoberrevolution 1917 und thematisiert Bewegungen, Begegnungen in der Stadt, aber auch die von der Revolution verkörperten utopischen Vorstellungen von „alten“ und „neuen“ Menschen sowie die Gewalt und den Terror des Stalinismus. Die Teilnehme ist entgeltfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.

Plakatausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" - © Bundesstiftung Aufarbeitung

Ausstellung

Ausstellung zur Kommunismusgeschichte in Hamburg präsentiert

vom 11.10.2017 | bis zum 24.10.2017

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Russischen Revolution haben die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Deutsche Historische Museum Berlin die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ herausgegeben. Diese beschreibt den Aufstieg und Niedergang der weltweiten kommunistischen Bewegungen. Die Ausstellung umfasst 25 Tafeln mit über 200 zeithistorischen Fotos, Dokumenten sowie QR-Codes, die mit Filmdokumenten im Internet verlinkt sind. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte präsentiert die Ausstellung nun vom 11.-24. Oktober in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg. Die offizielle Eröffnung findet am 12. Oktober um 14 Uhr statt.Ausführliche Informationen über die vom Frankfurter Historiker Dr. Gerd Koenen konzipierte und verfasste Schau finden sich unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/k-ausstellung

Badia Fiesolana, Bell tower, The European University Institute

Konferenz

The Peripheries of the European Revolutionary Process(es) 1917–1923

vom 05.10.2017 | bis zum 07.10.2017

Die dreitägige Konferenz zielt darauf ab, viele der geographischen und ideologischen Peripherien des revolutionären Prozesses zwischen 1917 und 1923 zu untersuchen, die in der Geschichtsschreibung bisher weniger Beachtung fanden. Anstatt sich auf die vertrauten Geschichten der deutschen, österreichischen oder ungarischen Revolutionen und der Debatten und Spaltungen innerhalb der großen sozialdemokratischen Parteien zu konzentrieren, sollen Bewegungen und Akteure besprochen werden, die an den großen Übergangsprozessen in Europa teilnahmen, die den russischen Revolutionen folgten. Es soll insbesondere diskutiert werden, was diese Gruppen motivierte und welche Vorstellungen einer zukünftigen Gesellschaft sie mit dem revolutionären Prozess verbanden. Die Keynote-Speaker der Konferenz sind Stephen Smith von der Oxford University und Robert Gerwarth vom University College Dublin und Direktor des Centre for War Studies.

Logo der Goethe-Universität

Tagung

„Und wenn wir einfach aufhörten?“

vom 27.09.2017 | bis zum 29.09.2017

Ziel der dreitägigen Tagung ist es, einen intensiven Austausch deutscher und französischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die Erinnerungskulturen des Ersten Weltkriegs in Literatur und Kunst anzuregen. Eine deutsch-französische Perspektive auf das Jahr 1917 und seine Friedensinitiativen sowie ein interdisziplinäres, kompletteres Verständnis der mit dem Ersten Weltkrieg verbundenen wissenschaftlichen, politischen und künstlerischen Herausforderungen bis heute ist ein zentrales Desiderat der Tagung. Für insgesamt acht offene Vorträge richtet sich die Ausschreibung an Doktoranden und Post-Docs der historischen Geisteswissenschaften, die eigene Forschungsergebnisse zum Kongressthema vorstellen sollen.