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Christen unter totalitärer Herrschaft in Südosteuropa von 1945 bis ca. 1960

Archiv | Konferenz | vom 31.07.2017 | bis zum 03.08.2017 | Institut für Kirchen- und Kulturgeschichte der Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa e.V.
Eingangsbereich des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm, Urheber: Ocrho, gemeinfrei, Wikimedia Commons
Eingangsbereich des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm, Urheber: Ocrho, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Nachdem auf der letztjährigen Konferenz des Instituts für Kirchen- und Kulturgeschichte der Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa e.V. die Situation der katholischen Kirche unter den kommunistischen Regimen Mittel- und Osteuropas in den Blick genommen wurde, sollen auf der diesjährigen Tagung die südöstlichen Länder Europas thematisiert werden. In einem regional und konfessionell  komparatistischen Zugang behandelt die in Ulm stattfindende Tagung die Geschichte der Christen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Jugoslawien, Ungarn und Rumänien. Dabei sollen alltags- und mentalitätsgeschichtliche Aspekte eingebunden werden, um die Situation der untersuchten Gruppe und ihrer individuellen Angehörigen zu kontextualisieren. Denn die Repressionen gegen die Christen in den kommunistischen Systemen können nicht ohne eine Kenntnis des staatlich-institutionellen Rahmens verstanden werden. Das Verhältnis von Staat und Kirche, Ideologie und Theologie ist ein zentraler Faktor für das Verständnis der Gläubigen.

Das Tagungsprogramm, ein Einladungsschreiben und das Formular für die Anmeldung finden Sie auf der Website des Instituts.

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