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„Ambivalente Transformationen. '1989' zwischen Erfolgserzählung und Krisenerfahrung

Archiv | Konferenz | vom 10.11.2019 | bis zum 12.11.2019 | Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. | Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V | Zentrum für Integrationsstudien an der TU Dresden
Logo des Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.
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Vom 10. bis zum 12. November findet im Dülfersaal der Technischen Universität Dresden die Konferenz „Ambivalente Transformationen. '1989' zwischen Erfolgserzählung und Krisenerfahrung“ statt. Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls stellt die Veranstaltung die Frage, in wieweit das gängige, vereinheitlichende Narrativ der „Friedlichen Revolution“ der Vielfalt an Erinnerungen, Erwartungen und auch Enttäuschungen, die mit der historischen Zäsur von 1989 einhergingen, gerecht werden kann. Dabei liegt der Fokus der Analysen auf den Alltagserfahrungen und subjektiven Erlebnissen, die Bürgerinnen und Bürger Osteuropas mit dem Wendejahr 1989, aber auch mit den darauffolgenden Transformationsprozessen bis heute verbinden. Durch diese Schwerpunktsetzung will die Konferenz Raum schaffen für diejenigen Erzählungen und Perspektive, die in der öffentliche verbreiteten und als allgemein gültig anerkannten Erzählung der Wende als universaler Erfolgsgeschichte keinen Raum finden. Die Beiträge sind in vier Panels aufgeteilt: Biografische Erinnerungen der Transformation; Städtische Raumformationen des Wandels; Alternative Szenen und Kulturen; Marginalisierung und Radikalisierung. Um Anmeldung bis zum 31. Oktober 2019 per Online-Formular wird gebeten; der Teilnahmebeitrag beträgt 40€ (ermäßigt 20€).