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Der Kampf um die Erinnerung. Konflikte und Sowjetisches Erbe in Transnistrien und der Ostukraine

Archiv | Podiumsgespräch | vom 05.12.2017 | Heinrich-Böll-Stiftung
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Die Konflikte in Transnistrien und der Ostukraine unter dem Blickwinkel der symbolischen Dimension des sowjetischen Erbes zu betrachten, hat sich eine Podiumsdiskussion zum Ziel gesetzt, die von der Heinrich-Böll-Stiftung am 5. Dezember 2017 (ab 18.30 Uhr) veranstaltet wird. In Kooperation mit dem Center for Independent Social Research e.V. Berlin (CISR) widmet sich die Veranstaltung insbesondere der Frage welche Rolle Praktiken, Symbole und Diskurse aus der Sowjetzeit in den gegenwärtigen Konfliktregionen spielen. Ist hier eine Wiederbelebung sowjetischer Erinnerungspolitik und Heldenverehrung zu verzeichnen? Und wie ist der erstarkte Patriotismus mit dem Gedenken an den Zweiten Weltkrieg verbunden? Unter dem Titel "Der Kampf um die Erinnerung. Konflikte und Sowjetisches Erbe in Transnistrien und der Ostukraine" werden ausgewiesene Kenner der Konflikte aus Russland, der Ukraine und Moldawien dazu Beiträge liefern und darüber nachdenken wie auf der der Ebene der Erinnerungskultur eine friedliche Konflikttransformation gefördert werden könnte.

Die Vortragenden sind Sergiu Musteaţă (Chișinău), Tatiana Vorozheikina (Moskau), Svitlana Osypchuk (Kiev) und Jan C. Behrends (Potsdam). Dazu wird es einen Kommentar von Andrei Deviatkov (Moskau) geben. Die Veranstaltung findet auf Russisch und Deutsch mit Simultanübersetzung statt und wird von Walter Kaufmann von der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin moderiert.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstalter:

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