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Die drei Leben eines Historikers: Robert Vipper (1859-1954) in der russischen, lettischen und sowjetischen Geschichtsschreibung

Archiv | Konferenz | vom 23.03.2018 | bis zum 24.03.2018 | Deutsches Historisches Institut Moskau | Johannes Gutenberg-Universität Mainz | Universität Lettlands
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Die Universität Lettland, die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und das Deutsche Historische Institut Moskau laden vom 23. - 24.03.2018 zu einer internationalen Konferenz in die Universitätsbibliothek Riga ein. Gegenstand der Konferenz ist die wissenschaftliche Biografie des Historikers Robert Vipper (1859-1954). Er lehrte Universalgeschichte, mit einem besonderen Interesse an Kirchengeschichte, Alter Geschichte und Methodologie. Der Historiker erfuhr seine wissenschaftliche Sozialisation in der Zeit des Zarenreiches. Während des Stalinismus migrierte er nach Lettland, kehrte allerdings nach der Annexion der baltischen Staaten wieder zurück in die Sowjetunion. Die Konferenz möchte die Biografie von Vipper in die russische, sowjetische und lettische Geschichte des 20. Jahrhunderts integrieren. Die Teilnehmenden legen Verbindungen in Vippers Werk zur baltischen und russischen Agrargeschichte des Mittelalters zu zeitgeschichtlichen Ereignissen frei. Die internationale Tagung will somit den in Westeuropa kaum bekannten Historiker würdigen und zu seiner Wiederentdeckung beitragen. In sechs Sektionen werden deutsche, russische und lettische Fachleute die historiographiegeschichtlichen Fragen zu Vippers Schaffen kritisch diskutieren. Konferenzsprachen sind Deutsch und Russisch.

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