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Diskursanalyse nach dem Marxismus. Kritik, Emanzipation und Neuvermessung eines theoretischen Spannungsverhältnisses

Archiv | Workshop | vom 03.04.2017 | bis zum 04.04.2017 | Thomas Linpinsel (Justus-Liebig-Universität Giessen: Institut für Soziologie) | Jens Maeße (Justus-Liebig-Universität Giessen: Institut für Soziologie)

Das Verhältnis von Diskurstheorie und Marxismus neu zu betrachten, ist Anliegen des Workshops, der anhand von ausgewählten Fragestellungen neue empirische und theoretische Forschungen aus den Sozialwissenschaften präsentieren möchte. Es wird darüber diskutiert, wo und wie die Diskurstheorie Fragen und Probleme des Marxismus aufgreift, in die Sozial- und Kulturwissenschaften trägt und damit erneuert. Es wird weiterhin behandelt, wie der normative Begriff des Marxismus und dessen Gesellschaftstheorie zur Diskurstheorie stehen, die von Subjekten, dem Sozialen und der Kultur spricht. Wie sich Materialismus und Diskurs zueinander verhalten und ob das Nichtdiskursive wieder in den Diskurs integriert werden sollte, soll auf dem Workshop unter der Überschrift „Materialismus als Diskurs – Diskurs als Materialismus“ erörtert werden.

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