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"Freiwillige für den Galgen?" Die Hintergründe des Budapester Rajk-Prozesses vor 70 Jahren

Archiv | Vortrag | vom 18.09.2019 | "Helle Panke" e.V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin | Max-Lingner-Stiftung
Logo der Hellen Panke
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Am 18. September lädt der Helle Panke e. V. um 19.00 Uhr zu einem Vortrag von Bernd-Rainer Barth über die Hintergründe des Budapester Rajk-Prozesses 1949 in das Max-Lingner-Haus ein. Lászlo Rajk, ungarischer Innenminister wird in einem Schauprozess 1949 zum Tode verurteilt. Der Prozess gilt als einer der ersten, welchem eine ganze Welle von Schauprozessen in den kommunistischen Diktaturen Osteuropas folgte. Die Verschwörungstheorie ein Spion des jugoslawischen Diktators Tito zu sein und somit Stalin verraten zu haben, spielte hierbei eine zentrale Rolle. Der Vortrag beleuchtet zudem die entscheidende Rolle des damaligen ungarischen Staatsführers Rákosi und seine Beziehungen zu Stalin. Der Vortrag möchte die Frage beantworten, wie aus ehemaligen Partisanen und Widerstandskämpfern gegen den europäischen Faschismus, Opfer der kommunistischen Paranoia werden konnten. Der Referent ist als freischaffender Historiker tätig und Experte für die Geschichte Ungarns im 20. Jahrhundert.
Für die Teilnahme an dem Vortrag ist ein Unkostenbeitrag von 3,00 / 1,50 Euro an den Veranstalter zu entrichten.

 

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