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Geboren in der Revolution - Das erste Jahrzehnt der Roten Armee

Archiv | Sonderausstellung | vom 12.04.2018 | bis zum 01.07.2018
R. Lejfer, „Genossen! Kommt in die Rote Armee“, 1919 / Museum für Politische Geschichte Russlands (St. Petersburg)
R. Lejfer, „Genossen! Kommt in die Rote Armee“, 1919 / Museum für Politische Geschichte Russlands (St. Petersburg)

Vom 12. April bis 1. Juli 2018 lädt das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst zu einer Sonderausstellung über die ersten zehn Jahre der Roten Armee ein. Vor 100 Jahren gründeten die Bolschewiki die „Arbeiter- und Bauernarmee“ in den Wirren der Revolution, um ihre Ziele mit Gewalt gegen die politischen Gegner durchzusetzen. Die Ausstellungsmacher thematisieren das Spannungsfeld aus revolutionärem Idealismus und für die Verteidigung der Revolution notwendigen Pragmatismus. Anhand von ausgewählten Ereignissen wird dieser Dualismus in der Ausstellung kritisch untersucht und dargestellt wie sich die Rote Armee in der Folge zu einer global bedeutenden Streitkraft der Supermacht Sowjetunion entwickeln konnte. Die Ausstellung entstand mit Unterstützung des Zentralen Museums der Streitkräfte der Russischen Föderation, Moskau, und des Staatlichen Museums für Politische Geschichte Russlands, St. Petersburg. Die Schau wurde von  Christoph Meißner kuratiert.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Sie kann von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden. Nähere Informationen zur Ausstellung finden sie hier.

Als Begleitprogramm zur Ausstellung finden Vorträge und Diskussionsrunden zu folgenden Themen statt:

Mittwoch, 25. April 2018 · 19 Uhr: Der Russische Bürgerkrieg
Dienstag, 15. Mai 2018 · 19 Uhr: Zusammenarbeit zwischen Roter Armee und Reichswehr
Dienstag, 12. Juni 2018 · 19 Uhr: Der Politkommissar als Wächter der Revolution
Mittwoch, 27. Juni 2018 · 19 Uhr: Militärische Tradition Gestern und Heute