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Gesellschaft als staatliche Veranstaltung? Orte politischer und kultureller Partizipation in der DDR

Archiv | Konferenz | vom 10.10.2019 | bis zum 11.10.2019 | Stiftung Ettersberg | Friedrich-Schiller-Universität Jena
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Am 10. und 11. Oktober 2019 findet im Großen Rosensaal der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Konferenz „Gesellschaft als staatliche Veranstaltung? Orte politischer und kultureller Partizipation in der DDR“ statt. Die Veranstaltung legt einen Fokus auf die Untersuchung lokaler Herrschaftsverhältnisse in der DDR. Die bisherigen Schwerpunkte der Erforschung von Herrschaftsmechanismen in der DDR, die vor allem die SED in den Blick nahmen, werden somit um eine neue Perspektive bereichert. Fragen, denen sich im Laufe der Konferenz gewidmet wird, analysieren zum Beispiel politische Aushandlungsprozesse zwischen Stadt, Land und Betrieb, die Handlungsfelder kultureller Aktivitäten oder lokale Partizipationsformen während der friedlichen Revolution von 1989/1990. Die Beiträge sind in vier Sektionen aufgeteilt: Lokale Herrschaft als soziale Praxis: Akteure, Orte, Alltag; Partizipation in Parteien und Organisationen: Politisches Engagement jenseits der SED;  Kulturelles Engagement aus Überzeugung: Eigensinnige Aneignungen des Sozialismus?; Von der staatlichen Veranstaltung zur gesellschaftlichen Selbstorganisation: Die Kontinuitäten des Umbruchs 1989/90. Die Konferenz wird von der Professur für Europäischen Diktaturenvergleich, Friedrich-Schiller-Universität Jena dem BMBF-Verbund „Diktaturerfahrung und Transformation“ sowie der Stiftung Ettersberg organisiert. Um eine Anmeldung wird bis zum 3. Oktober 2019 unter veruschka.jaehnert@uni-jena.de gebeten.

Anmeldeschluss

03.10.2019

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