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Ikone. Diktator. Jahrhundertverbrecher. Stalin(ismus) zwischen Vergessen und Nostalgie

Archiv | Podiumsgespräch | vom 08.03.2018 | Bundeszentrale für politische Bildung
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Am 8. März 2018 von 18:00 bis 20:00 Uhr lädt die Bundeszentrale für politische Bildung interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Podiumsdiskussion zur Rezeption Stalins in ihre Räume nach Berlin ein. Unter dem Titel „Ikone. Diktator. Jahrhundertverbrecher“ werden geladene Expertinnen und Experten zur Geschichte und Erinnerung an den Stalinismus diskutieren. Josef W. Stalin war seit 1922 bis zu seinem Tod 1953 Vorsitzender der KPdSU. Seine Herrschaft setzte er mit äußerster Brutalität und Willkür durch und zeichnet sich verantwortlich für mehrere Millionen Tote, Vertreibungen, Enteignungen und Hungersnöte. Dennoch hielt sich in der sowjetischen Gesellschaft und darüber hinaus Bewunderung für den Diktator. Auf der Veranstaltung soll der Stand der Aufarbeitung des Stalinismus diskutiert werden. Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen, Mythen um seine Person und die Rehabilitierung der Opfer stehen im Fokus der Diskussion. Auf dem von Dr. Jacqueline Boysen moderierten Podium sprechen Prof. Dr. Irina Scherbakowa (Memorial, Moskau), Prof. Dr. Tanja Penter (Universität Heidelberg), Prof. em. Dr. Helmut Altrichter (Friedrich-Alexander-Universität, Nürnberg) und Prof. Dr. Mario Keßler (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam).
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird hier gebeten.

Veranstalter:

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