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Kommunismus in Neukölln

Archiv | VHS-Kurs | Veranstaltungsreihe | vom 21.09.2017 | bis zum 14.12.2017 | Bezirksamt Neukölln von Berlin
Bouchéstraße-Harzer Straße - Berliner Mauer 1989, Urheber: Florian Schäffer, Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Bouchéstraße-Harzer Straße - Berliner Mauer 1989, Urheber: Florian Schäffer, Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Zu Zeiten der Teilung Berlins war Neukölln Bestandteil von West-Berlin. Der Kommunismus ist dennoch ein wichtiger Teil des Bezirks, auch wenn er dort nie zur Herrschaft gelangte. Der Ort galt als Zentrum der Arbeiterbewegung vom „roten Rixdorf“ der Kaiserzeit bis ins „rote Neukölln“ der Weimarer Republik. Nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur wurde im Frontstadtbezirk mit der längsten Grenze zur DDR der Antikommunismus zur Staatsraison. Zugleich blieb Neukölln eine Hochburg für radikale Protestbewegungen, die sich dem Ost-West-Konflikt im Kalten Krieg verweigerten. Das Bezirksamt Neukölln organisiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kommunismus in Neukölln“ einen gleichnamigen VHS-Kurs im Rathaus Neukölln (Leonberg-Zimmer oder Puschkin-Zimmer), der von einem Veranstaltungsprogramm begleitet wird. Mit Gesprächsrunden, Führungen und Seminaren zur Geschichte der Teilung Berlins werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Bezirk mit seiner Geschichte sowie seinen Verbindung zum Kommunismus kennen lernen.

Das Programm der Reihe steht hier zum Download bereit.

Gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Diese Veranstaltung wird aus Mitteln des Sonderförderprogramms "Der Kommunismus im 20. Jahrhundert" unterstützt.

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