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Nationalist Historiography in Post-Communist South Caucasus

Archiv | Konferenz | vom 07.02.2020 | bis zum 08.02.2020 | Central European University

Vom 7. bis zum 8. Februar 2020 findet an der Central Europen University in Budapest die Konferenz „Nationalist Historiography in Post-Communist South Caucasus“ statt. Ausgangspunkt der Konferenz ist die Annahme, dass die Geschichtsschreibung und damit einhergehende Konstrukte nationaler Identität in den südkaukasischen Staaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien vor allem von Transformationsprozessen bestimmt waren und zu unterschiedlichen Zwecken instrumentalisiert wurden. Vor allem seit der Unabhängigkeit der einzelnen Staaten von der Sowjetunion sind die nationalen Identitäten zunehmend von exklusiven Nationalismen geprägt. Die Konferenz will eine vergleichende Perspektive auf die Entwicklung der einzelnen nationalistischen Narrative im Südkaukasus einnehmen. Ziel der Konferenz ist es, Methoden zur wissenschaftlichen Analyse der historischen Narrative im Südkaukasus zu entwickeln, die den Besonderheiten der Region gerecht wird.