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New Approaches to the History of the Jews under Communism

Archiv | Konferenz | vom 23.05.2017 | bis zum 25.05.2017 | Academy of Sciences of the Czech Republic, Institute of Contemporary History | University of Wrocław, Department of Jewish Studies

Auf einer internationalen Konferenz, die vom 23. bis 25. Mai 2017 in Prag stattfindet, soll die Geschichte der Juden in kommunistisch regierten Ländern nach 1945 detailliert erörtert werden. Bereits seit den 1950er-Jahren wurde darüber kontrovers diskutiert, allerdings waren diese Auseinandersetzungen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs bis in die 1980er-Jahre geprägt von der Rhetorik des Kalten Krieges. In den letzten zehn Jahren hat die Forschung verstärkt die vielfältigen Erfahrungen von Juden unter kommunistischen Regimen in den Blick genommen. Die Konferenz möchte daran anknüpfen und insbesondere den Austausch über die Situation der Juden in der Sowjetunion und in prosowjetischen mittel- und osteuropäischen Ländern vertiefen. Folgende Themen werden angeregt: die rechtliche Stellung und die institutionellen Betätigungsmöglichkeiten von Juden, die Entfaltung jüdischen Lebens im Privaten und in der Öffentlichkeit, Aspekte von Familie und Gender, Netzwerke über nationale Grenzen und den Eisernen Vorhang hinaus, jiddische Kultur und Erziehung in den kommunistischen Ländern.

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