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Populäres Musiktheater im Sozialismus. Operette und Musical in den osteuropäischen Staaten zwischen 1945 und 1990

Archiv | Symposium | vom 24.02.2017 | bis zum 25.02.2017 | Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg | Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien

Das Symposium „Populäres Musiktheater im Sozialismus. Operette und Musical in den osteuropäischen Staaten zwischen 1945 und 1990“ am Zentrum für Populäre Kultur und Musik in Freiburg beleuchtet die bisher kaum erforschte Entwicklung von Operette und Musical unter den gesellschaftlichen und ideologischen Bedingungen des Sozialismus in den ost-europäischen Ländern.
Beispielsweise soll untersucht werden, inwieweit die einheitliche sozialistische Weltanschauung und länderspezifische Ideen Werke und Aufführungen beeinflusst haben. Wurden kritische Stücke verboten? Gab es Abweichungen vom klassischen Repertoire? Erhielten Autoren und Komponisten inhaltliche Vorgaben vom Staat? Entstanden so „sozialistische Operetten“ und „sozialistische Musicals“? Welche
politischen, gesellschaftlichen und ideologischen Themen wurden im sozialistischen Musiktheater überhaupt verhandelt?
Auf Basis der nationalen Forschungen soll die Perspektive auf eine europäische Geschichte des populären Musiktheaters unter der Rahmenbedingung des Sozialismus gelenkt werden.

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