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Russia 1917 and the Dissolution of the Old Order in Europe

Archiv | Konferenz | vom 13.09.2017 | bis zum 15.09.2017 | Prof. Dr. Korine Amacher (Universität Genf), Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk (Universität Basel)
Der Bolschewik, Ölgemälde von Boris Kustodijew (1920). Gemeinfrei, Wikimedia Commons
Der Bolschewik, Ölgemälde von Boris Kustodijew (1920). Gemeinfrei, Wikimedia Commons

Die Konferenz „Russia 1917 and the Dissolution of the Old Order in Europe“ untersucht die Russische Revolution mit Fokus auf die Bedeutung, die sie auf individuelle Lebenswelten der Zeit hatte und auf Reflektionen persönlicher Erfahrungen. Geladen sind sowohl westliche als auch russische Wissenschaftler; darunter Nikita Petrov (Moskau), Andrei Sorokin (Moskau), Peter Holquist (Philadelphia) und Martin Aust (Bonn). Die Konferenz knüpft an die Wende in den Geschichtswissenschaften an, welche sich mit dem Schwinden von „historical master narratives“ (h-soz-kult) durch den Zusammenbruch des Kommunismus hinwendet zu einem stärkeren Interesse auf die Verwobenheit individueller Erfahrungen und persönlicher Erinnerungen mit historischen Ereignissen. Diese zeitgenössische geschichtswissenschaftliche Perspektive soll auf die Revolution 1917 angewandt werden. So eröffnet und schließt die dreitägige Veranstaltung mit der Analyse von durch die Russische Revolution geprägten Biografien. Auch die weiteren Panel zu (autobiografischer) Literatur, Bürgerkrieg, der Ukraine sowie Exil und Widerstand fokussieren auf individuelle Erfahrung.

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