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Russland 1917: Revolution – Macht – Geschichte

Archiv | Ringvorlesung | vom 09.05.2017 | bis zum 18.07.2017 | Gießener Zentrum Östliches Europa | Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. | Professur für Osteuropäische Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Plakat der Ringvorlesung
Plakat der Ringvorlesung

Die Justus-Liebig-Universität Gießen veranstaltet eine Ringvorlesung mit dem Titel „Russland 1917: Revolution – Macht – Geschichte“. Die Russische Revolution bedeutete das Ende für das Zarenreich und den Beginn des kommunistischen Experiments. Die Revolutionäre strebten nicht weniger an als eine Neuordnung der Welt. Die Etablierung des russischen Kommunismus war ungeachtet des Stalinismus das Vorbild für zahlreiche revolutionäre Umstürze. In sechs Vorlesungen fragen Osteuropa-Experten nach der Gestalt und den Folgen der Russischen Revolution in einer globalen Perspektive. Ebenso wird der Weg von der Revolution zur stalinistischen Diktatur nachgezeichnet und gefragt, welche Rolle das sowjetische Erbe in der heutigen russischen Gesellschaft und Politik spielt.

Programm der Ringvorlesung:

9. Mai 2017 Dr. Jan Claas Behrends (Potsdam):
100 Jahre nach dem Roten Oktober: Was ist vom Kommunismus geblieben?

23. Mai 2017 Prof. Dr. Bianka  Pietrow-Ennker (Konstanz):
Erosion des Russischen Imperiums - "Völkerfrühling" in Osteuropa

6. Juni 2017 Prof. Dr. Martin Aust (Bonn):
Die globalgeschichtliche Bedeutung der Oktoberrevolution

20. Juni 2017 Prof. Dr. Tanja Penter (Heidelberg):
Die Ukraine 1917: Zwischen sozialer und nationaler Revolution

4. Juli 2017 Prof. Dr. Jörg Baberowski (Berlin):
Die russische Revolution und die Ursprünge der souveränen Diktatur

18. Juli 2017 Dr. Elke Hartmann (München):
Verflochtene Revolutionen. Die Revolution von 1908 und der russische Faktor in der jungtürkischen Bewegung

Veranstalter: