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Sowjetische Geheimdienste in Potsdam 1945-52

Archiv | Vortrag | vom 19.04.2018 | Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam | Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße
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Die Gedenkstätte Lindenstraße und das Zentrum für Zeithistorische Forschungen Potsdam laden am 19. April zu einem Vortrag von Dr. Nikita Petrow mit dem Titel Mitarbeiter der sowjetischen Geheimdienste in Potsdam 1945-52 in die Räume der Gedenkstätte ein. Die sowjetischen Geheimdienste hatten vielfältige Funktionen in den Jahren der SBZ und den Anfangsjahren der DDR inne. Neben der Entnazifizierung der öffentlichen Verwaltung, der Unterdrückung von Widerstand gegen den Aufbau der Diktatur und der Spionage und Spionageabwehr, unterstützten die Agenten den Aufbau des repressiven Sicherheitsapparates der DDR.

Der Referent hat in seiner Veröffentlichung Die sowjetischen Geheimdienstmitarbeiter in Deutschland (2010) die Arbeit von circa 1.000 Mitarbeitenden dokumentiert. Petrow ist stellvertretender Vorsitzender des wissenschaftlichen Informations- und Aufklärungszentrums der Menschenrechtsorganisation Memorial in Moskau.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Sie beginnt um 18.00 Uhr.

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