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Streit ums Politische: Philosophie der Revolution

Heinz Bude im Gespräch mit Gunnar Hindrichs

Archiv | Theaterstück | vom 11.12.2017 | bis zum 12.02.2018 | Schaubühne am Lehniner Platz
Die Ankündigung des Stücks auf der Website der Schaubühne, Screenshot von der Website
Die Ankündigung des Stücks auf der Website der Schaubühne, Screenshot von der Website

Was ist das eigentlich: revolutionäres Handeln? Professor Gunnar Hindrichs begreift es als ein Handeln, das den Regeln folgt, die es selber setzt. Doch damit beginnen auch Schwierigkeiten: Denn wie lassen sich Regeln denken, die erst mit ihrer Befolgung eingesetzt werden? Offenbar benötigt eine Revolution ganz eigene Gesichtspunkte, unter denen sie sich verstehen lässt. Im Gegensatz zu den Revolutionen, die einst lautstark auf der Straße stattfanden, etwa der Sturm auf die Bastille, die Barrikaden von 1848 oder der Sturz der Colonne Vendôme 1871, vollzog sich die Oktoberrevolution zunächst relativ geräuschlos. Doch bis heute flackert das Feuer der Ereignisse von 1917 und der Folgejahre immer wieder auf.
Gemeinsam mit dem Soziologen Heinz Bude begibt sich Gunnar Hindrichs in einen tiefgreifenden Dialog über die Philosophie der Revolution. Sein Vorschlag lautet: Eine Revolution hat ihren eigenen Begriff von Recht, Handeln, Schönheit und Gott. Ob der Soziologe die Ansicht Hindrichs teilt, zeigt sich auf der Bühne.

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