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The Stalingrad Myth from 1943 to the Present in a Russian-German Comparative Perspective

Archiv | Konferenz | vom 07.11.2019 | bis zum 09.11.2019 | Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst | Zentrum für Literatur- und Kulturforschung | Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Außenansicht des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst, gemeinfrei, Wikimedia Commons
Außenansicht des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Die Deutsche Kriegsgräberfürsorge, das deutsch-russische Museum Berlin-Karlshorst und das Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung laden vom 7. bis 9. November 2019 zu einer internationalen Konferenz in das Museum zum Thema Stalingradmythos ein. Die Niederlage des Nationalsozialismus, beziehungsweise der Sieg der Roten Armee in der Schlacht von Stalingrad bildete, so der Mythos den entscheidenden Wendepunkt während des zweiten Weltkrieges. In einer russisch-deutschen vergleichenden Perspektive möchte sich die Konferenz diesem Mythos nähern, um ihn zu historisieren und zu dekonstruieren. Die Erinnerung in der DDR und der BRD sowie in der Sowjetunion und der russischen Föderation sollen gegenüber gestellt werden. Die Veranstalter richten sich besonders an Literatur-, Kultur-, Film- und Medienhistorikerinnen und -Historiker. Die drei zentralen Bereiche der Konferenz umfassen Sieg und Niederlage - Trauer und Triumph, Politik und Kollektive sowie Religion und Ideologie. Die Keynote wird die Expertin für russische Erinnerungskultur an die Sowjetzeit Nina Tumarkin aus den USA halten.

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