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Weltkrieg. Spaltung. Revolution - Sozialdemokratie 1916 - 1922

Archiv | Tagung | vom 16.02.2017 | bis zum 17.02.2017 | Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung | Prof. Dr. Ulrich Schöler | Thilo Scholle

Die Tagung blickt auf die Geschichte der Sozialdemokratie während und nach dem Ersten Weltkrieg und fragt nach den aus dieser Zeit stammenden Traditionen, die sich in späterer Zeit in politischem Handeln zeigten oder Kontroversen auslösten. Der Erste Weltkrieg bedeutete für die deutsche wie die internationale Arbeiterbewegung eine Zäsur, in deren Folge sich aus der zunächst vereinigten Sozialdemokratie unterschiedliche Parteien aufspalteten. Anhand biographischer Studien sollen verschiedene Perspektiven auf die Entwicklung der beiden Stränge, Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) und Mehrheitssozialdemokratische Partei Deutschlands (MSPD), aufgezeigt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem politischen Denken der Vertreter beider Strömungen zu Beginn der Weimarer Republik. Individuelle Beweggründe, Akteurskonstellationen und Rahmenbedingungen sollen ergründet und miteinander verknüpft werden, um der historischen Komplexität gerecht zu werden.