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Konferenz

The Soviet Steppe – Culture, Environment, Economics and Politics

vom 15.02.2019 | bis zum 16.02.2019

Vom 15. bis zum 16. Februar 2019 findet in Fribourg/Schweiz die Konferenz "The Soviet Steppe – Culture, Environment, Economics and Politics" statt. Die Veranstaltung widmet sich der asiatischen Steppe als kulturellem, wirtschaftlichem und politischem Raum und richtet dabei den Fokus auf die Zeit der Sowjetunion zwischen 1917 und 1991. Dabei soll unter anderem analysiert werden, welche Rolle der Kulturraum der Steppe für die Entwicklung einer gemeinsamen Identität spielte, welche Interaktionen zwischen der Steppe und dem ökonomischen Verständnis der Sowjetunion bestanden, oder welche Rolle die Steppe bei der Konstruktion eines geopolitischen Raums der Sowjetunion spielte. Die Konferenz will einen Raum für interdisziplinären Austausch bieten und lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Geschichte, Geographie, Literaturkritik, Kulturwissenschaft und verwandten Disziplinen dazu ein.

Tagung

DEFA-Kinderfilm Tagung in Halle/Saale

vom 06.02.2019 | bis zum 08.02.2019

Vom 6. bis 8. Februar 2019 findet an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die DEFA-Kinderfilm Tagung statt. Unter dem Titel „Von Pionieren und Piraten – Der DEFA-Kinderfilm in seinen kulturhistorischen, filmästhetischen und ideologischen Dimensionen“ diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen und Regionen die Frage, wie sich die Geschichte der DEFA-Kinderfilme differenziert erfassen lässt und welche aktuelle Bedeutung die Filme für die Gesellschaft haben. Die Kinderfilme der DEFA sind wissenschaftlich bisher nur unzureichend erforscht. Dabei gehören die Filme zum kulturellen Zeugnis einer Gesellschaft und sind wertvolle Erinnerung an eine vergangene Kindheit. Zugleich war die Filmproduktion als Erziehungsmedium instrumentalisiert. Die Tagung geht den Fragen, nach welche Themen in den Filmen behandelt wurden, was die Kinderfilme über die Beschaffenheit der Gesellschaft aussagen und welche Werte die Filme vermittelten. Zudem wird nach den ästhetischen Strategien der Filme, sowie den dramatischen oder narrativen Besonderheiten gefragt. Auch Gäste sind zu den Vorträgen und öffentlichen Abendveranstaltungen herzlich willkommen.

Screenshot der Website helle-panke.de

Konferenz

100 Jahre Austromarxismus an der Macht

vom 30.11.2018

Am 30. November 2018 findet in den Räume n der Hellen Panke e.V. die Konferenz "100 Jahre Austromarxismus an der Macht - Der österreichische Weg zwischen Realpolitik und Revolution" statt. Der Austromarxismus war während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine österreichische Schule des Marxismus. Sie verstand Realpolitik und Revolution nicht als generell unterschiedliche Wege zum Sozialismus, sondern als miteinander vereinbare Elemente: das Erringen einer absoluten Mehrheit im Rahmen einer parlamentarischen Demokratie versteht die austromarxistische Idee als notwendige Bedingung für die Revolution. Diese Bedingung ist 1918 gewährleistet, als die Sozialdemokraten mit großer Mehrheit die Gemeinderatswahlen in Wien gewinnen. Ziel der Konferenz ist es, den austromarxistischen Ansätzen nachzugehen und auf ihren aktuellen Nutzen zu prüfen. Dies geschieht, im Rahmen von vier Vorträgen: Otto Bauer und die österreichische Revolution 1918/; Die bauliche Signatur des Roten Wien; Leben und Wirken von Dr. Wanda Lanzer und ihre Bedeutung für die Erwachsenenbildung; Die Gesundheitspolitik im Roten Wien. Den Abschluss bildet ein Podium zu den Erfahrungen und Lehren aus dem Austromarxismus. Die Teilnahmegebühr beträgt 5€ (ermäßigt 3€); um Anmeldung über das Online-Formular der Hellen Panke wird gebeten.

Screenshot von saw-leipzig.de

Konferenz

Aufbruch im Zusammenbruch? Die Jahre 1918/19 in mitteldeutscher Perspektive

vom 22.11.2018 | bis zum 23.11.2018

Vom 22. Bis zum 23. November 2018 findet an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig die Tagung "Aufbruch im Zusammenbruch? Die Jahre 1918/19 in mitteldeutscher Perspektive" statt. Die Veranstaltung versammelt Vorträge von Projekten, die im Rahmen des Förderprogramms "1918 – Chiffre für Umbruch und Aufbruch" vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert werden. Die Vorträge bieten eine große Vielfalt an thematischen Perspektiven auf die Jahre 1918/19 und reichen von Horace Kallens Pluralismuskonzept über die Filmindustrie in Dresden bis hin zur Rolle der sorbischen Gemeinschaft in der Lausitz. Die Jahre 1918/19 gelten als Phase des Umbruchs in Europa und in Deutschland: In Folge des Ersten Weltkriegs und der Abschaffung der Monarchie wird der Einfluss der Ideen und des Erfolges der Russischen Revolution auch in Deutschland und anderen Staaten spürbar, verschieden gesellschaftliche Modelle treten in Konkurrenz zueinander und beeinflussen den Weg in vom Kaiserreich hin zur Weimarer Republik.  Um Anmeldung bei Miriam Pfordte wird bis 8. November 2018 unter 1918@saw-leipzig.de gebeten.

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Konferenz

Revolution aus subjektiver Perspektive – Revolution in the subjective mode

vom 09.11.2018 | bis zum 10.11.2018

Vom 9. bis 10. November 2018 findet die Konferenz "Revolution aus subjektiver Perspektive" am Maison Heinrich Heine in Paris statt. Das hundertjährige Jubiläum der Deutschen Revolution 1918/19 ist Anlass für eine enorme Bandbreite von Veranstaltungen und Publikationen zum Thema. Während sich ein Großteil dieser Annäherungen um einen Überblick über die Ereignisse bemühen und auf Vollständigkeit von deren Darstellung angelegt sind, setzt die Konferenz auf die Perspektive des Subjekts beim Versuch, ein Verständnis der Ereignisse 1918/19 zu erlangen. Die Analyse von literarischen Texten, Tagebüchern, Presseartikeln und künstlerischen Werken, die das persönliche Erleben der Verfassenden widergeben, sollen zum einem weiteren Verständnis der Ereignisse der Deutschen Revolution führen. Dass dies kein einheitliches Bild, welches sich in ein vorgefertigtes Theoriekonstrukt fassen lässt, ergeben wird, ist zu erwarten und als ein Beitrag dazu, "Geschichte von unten" zu schreiben von den Veranstalterinnen und Veranstaltern gewünscht. Konferenzsprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch. 

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hat seinen Hauptsitz in der Villa Ingenheim in Potsdam, Urheber: karstenknuth, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Workshop

Blicke auf die Revolution 1918/19

vom 01.11.2018 | bis zum 02.11.2018

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam richtet im November 2018 in Zusammenarbeit mit dem Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte und dem Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Europa-Universität Flensburg den Workshop „Blicke auf die Revolution 1918/19“ aus. Vor dem Hintergrund eines neuen Interesses an den Ereignissen vom Kieler Matrosenaufstand über die Novemberrevolution bis zum Einsatz des Militärs wollen die Organisatoren neue Forschungsergebnisse diskutieren. Dabei sollen die revolutionären Ereignisse in den Novembertagen 1918, die Frage nach dem Verhältnis von Peripherie und Zentrum und die Rekonstruktion der Handlungen wie Sichtweisen von Akteuren und Institutionen mit ihren Intentionen und Handlungsspielräumen betrachtet werden. Diese drei Dimensionen werden auf vier Sektionen verteilt, so dass multiperspektivisch die Realgeschichte im November 1918 in Kiel und Berlin sowie die Retrospektive, also der erinnerungskulturellen Umgang mit Meuterei und Novemberrevolution in je zwei Sektionen im Zentrum stehen. Die Referate haben eine Länge von 20 Minuten. Eine Veröffentlichung als Tagungsband ist geplant.

Logo der Friedrich-Ebert-Stiftung

Konferenz

Lehren aus der Vergangenheit: Totalitarismus in Museen, Gedenkstätten, Archiven und Medien in modernen Russland und Deutschland

vom 21.10.2018 | bis zum 27.10.2018

Vom 21. bis zum 27. Oktober 2018 findet in Moskau und in Smolensk eine deutsch-russische Konferenz zum Thema "Lehren aus der Vergangenheit: Totalitarismus in Museen, Gedenkstätten, Archiven und Medien in modernen Russland und Deutschland" statt. Sie richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Doktoranden und Postdocs aller Fachrichtungen aus Deutschland und aus Russland, die sich mit den folgenden Themen befassen: Totalitarismus im Spiegel der Geschichts- und Geisteswissenschaften: Forschungsfelder, Begriffe, Methoden und Kontroversen; Herrschaftssystem und Herrschaftsstrukturen totalitärer Systeme im Spiegel der gegenwärtigen Forschung; Herrschaft und Alltag im Totalitarismus; Erinnerung an Gewalt und Verbrechen von totalitären Regimen im 20. Jahrhundert; Gedenkstättenarbeit und Präsentationstechniken in KZ-Gedenkstätten. Organisiert wird die Veranstaltung von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in der Russischen Föderation, der AG Zivilgesellschaft des Petersburger Dialogs und dem Russischen Staatsarchiv für sozialpolitische Geschichte (RGASPI); sie wird vom Menschenrechtsrats beim Präsidenten der Russischen Föderation unterstützt.

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Konferenz

Jahrestagung der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission

vom 11.10.2018 | bis zum 14.10.2018

Vom 11. bis 14. Oktober findet am Deutschen Historischen Institut in Warschau die Jahrestagung der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission statt. Die Tagung steht unter dem Thema „Seit 1918...Staatsentstehung, Monarchie, Zerfall und Revolutionserfahrung im Rückspielgel nationaler Jubiläen“. Die Tagung will, anlässlich des hundertjährigen Endes des Ersten Weltkrieges, das Jahr 1918 analysieren. Dies soll mit Fokus auf Jubiläen geschehen – diese Form der Geschichtskultur, die seit dem 19. Jahrhundert zunehmend an Popularität gewinnt, bietet einen Rahmen, um die in ihnen repräsentierten geistigen und politischen Deutungen zu analysieren. Dabei wird sich die Tagung nicht auf Analysen der Länder Tschechien und Slowakei beschränken, sondern möchte Beiträge einladen, welche transregionale und vergleichende Aspekte beinhalten. Das zentrale Interesse der Tagung ist die Wechselwirkung zwischen staatlicher Geschichtspolitik, öffentlichem Geschichtsdiskurs, der Gestaltung von Jubiläumsveranstaltungen und deren Deutungsimplikationen. Potentielle Beiträge sollen dementsprechend geschichtliche Aushandlungsprozesse und Formen der historischen Performanz und Repräsentationen thematisieren, welche die jeweiligen politischen Situationen und Entwicklungen oder zukünftige politische Programme legitimiert haben.

Logo der Charles University (Univerzita Karlova) an der Veranstalter Prof. Dr. Boris Barth doziert, Screenshot von der Website

Konferenz

The Local and the Regional Dimensions of 1918/19. A Comparison

vom 04.10.2018 | bis zum 06.10.2018

Prof. Dr. Boris Barth und Ota Konrád von der Charles University Prag, Oswald Ueberegger von der Freien Universität Bozen und Rudolf Kučera vom Masaryk Institut und Archiv Prag laden zur Konferenz "The Local and the Regional Dimensions of 1918/19. A Comparison" ein. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 haben sich Historiker besonders in Mittel- und Osteuropa auf die Betrachtung einer globalen Perspektive konzentriert. Der Übergang von einer imperialen Ordnung zu einer auf Nationen beruhenden Ordnung stand ebenfalls im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch neuere Forschungen haben gezeigt, dass auch lokale Identitäten den Ersten Weltkrieg überlebten, vielleicht eine Gegenreaktion auf den Anstieg der globalen Studien. Dieser neue Kontext erlaubt neue Interpretationen der Herausforderungen und Auswirkungen der bolschewistischen Revolution. Seit 1989/90 kaum noch diskutiert, wurde das Interesse am frühen Kommunismus weitgehend durch Themen ersetzt, die mehr auf den Nationalstaat ausgerichtet sind. Unmittelbar nach dem Krieg entwickelten und verfolgten jedoch viele lokale und regionale Akteure eine positive Einstellung gegenüber der sozialistischen Vision und strebten eine radikale Veränderung ihrer Gesellschaft an. Andere waren entsetzt über den Aufstieg des Kommunismus. Es ist sowohl eine offene als auch eine herausfordernde Frage, ob und wie viel politische, soziale und wirtschaftliche Entscheidungen - auf lokaler und regionaler Ebene - von diesen Einstellungen beeinflusst oder bestimmt wurden.

Screenshot von deutsche-gesellschaft-ev.de

Tagung

Frauen (be)stimmen mit! – 1918 als gesellschaftspolitische Zeitenwend

vom 27.09.2018

Am 27. September findet in der Landesvertretung Sachsen-Anhalts in Berlin die Tagung "Frauen (be)stimmen mit! – 1918 als gesellschaftspolitische Zeitenwende" statt. Die Veranstaltung wird von der Deutschen Gesellschaft e. V. und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat organisiert. Am 12. November 1918 erhielten auch Frauen in Deutschland das Wahlrecht und konnten 1919 bei den Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung reichsweit wählen und konnten gewählt werden. Die Veranstalter möchten anlässlich des hundertsten Jubiläums dieses Ereignisses die Rolle und den Einfluss von Frauen in Politik und Gesellschaft untersuchen. Die Themen beinhalten unter anderem die politischen Rahmenbedingungen der Einführung des Frauenwahlrechts; den Einfluss der Parlamentarierinnen auf die politische Landschaft und auf gesellschaftspolitische Veränderungen; Assoziationen von Frauen heute mit dem lang erkämpften Erfolg und gesellschaftliche und politische Repräsentation von Frauen seit dem Ende des Ersten Weltkrieges. Um Anmeldung bis zum 24. September wird telefonisch unter 030 88412 254 oder per Email unter heike.tuchscheerer@deutsche-gesellschaft-ev.de gebeten. Die Veranstaltung wird als Bildungsurlaub anerkannt.

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Konferenz

Regimes and Societies in Conflict: Eastern Europe and Russia since 1956

vom 13.09.2018 | bis zum 14.09.2018

Vom 13. bis zum 15. September 2018 findet die Konferenz „Regimes and Societies in Conflict: Eastern Europe and Russia since 1956“ am Institut für Russland- und Eurasien-Studien der Universität Uppsala statt und wird zusammen mit der British Association for Slavonic and East European Studies veranstaltet. Fokus der Konferenz sind die Beziehungen zwischen Russland und Osteuropa. Diese waren in den vergangenen 60 Jahren entscheidenden Veränderungen unterworfen – auf politischer Ebene ebenso wie auf sozialer und kultureller. Nach Ende der stalinistischen Diktatur entwickelten sich spezifische Beziehungen zwischen der Sowjetunion und den regionalen und nationalen Akteuren Osteuropas. Bis heute sind die Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und den osteuropäischen Nationalstaaten von enormer Vielfalt. Die Konferenz will einen Rahmen schaffen, in dem diese Beziehungen beleuchtet werden können.

South Ural State University Logo

Summerschool

V International Summer School: Splitting the Worlds, Bridging the Gaps: the Soviet (Russian) Cultural Diplomacy in Cold War and today

vom 13.08.2018 | bis zum 26.08.2018

Hauptziel der fünften internationalen Sommerschule besteht darin, den Teilnehmern ein besseres Verständnis für die Kulturdiplomatie der ehemaligen Sowjetunion zu vermitteln. Welche Strategien wurden verwendet, gab es Kompromisse oder Besonderheiten? Wo lagen Vor- oder Nachteile? Angeboten werden drei verschiedene thematische Module: Module I: Cultural diplomacy: methodological approaches and historical retrospectModule II: Soviet cultural diplomacy in the Cold War: the institutes and instrumentsModule III: “Internationalism with a human face”: actors, contact groups and target audience of the Soviet cultural diplomacy Zielgruppe der International Summer School sind Studierende der Sozialwissenschaften, der Geschichte, der Internationalen Beziehungen, der Politikwissenschaften und der Kulturwissenschaften. Für deutsche Studierende ist Bewerbungsschluss am 30. Mai 2018. Für die Bewerbung muss ein ausführlicher Lebenslauf, ein ausgefülltes Bewerbungsformular, eine Kopie des Reisepasses (falls vorhanden) und ein Abstract eingereicht werden. Der Besuch der International Summer School kostet 650 €, worin der Flughafentransfer, Sprachkurse, Seminare, Vorträge, Workshops und ein umfassendes Ausflugsprogramm inbegriffen sind.

Konferenz

Parliaments and Political Transformations in Europe and Asia: Political Representation in Russia, China, Mongolia, and Ukraine in the Twentieth and Twenty-First Century

vom 12.02.2019 | bis zum 13.02.2019

Unter dem Titel “Parliaments and Political Transformations in Europe and Asia: Political Representation in Russia, China, Mongolia, and Ukraine in the Twentieth and Twenty-First Century” lädt die Universität Heidelberg vom 12.02.2019 bis 13.02.2019 zu einem Workshop ein. Thematischer Fokus des Workshops liegt auf der Entwicklung der politischen Repräsentation und der deliberativen Entscheidungsfindung in der Ukraine, China, der Mongolei, Russland, sowie in der ehemaligen Sowjetunion, dem Qing-Reich und im ehemaligen Russischen Kaiserreich. In Hinblick auf bedeutsame politische und soziale Veränderungen im 20. Und 21. Jahrhundert soll die Rolle von Parlamenten näher analysiert werden. Dabei wird die Entstehung von so genannten „peripheral parliaments“ in Eurasien zu Beginn des 20. Jahrhunderts beleuchtet, sowie die Entwicklung parlamentarischer Institutionen in China, der ehemaligen Sowjetunion und der Mongolei verfolgt. Der Workshop ist Teil des Projekts „Entangled Parliamentarisms: Constitutional Practices in Russia, Ukraine, China, and Mongolia, 1905–2005” (ENTPAR)”.

Konferenz

Revolution und Räterepublik in München

vom 25.01.2019 | bis zum 27.01.2019 | Evangelische Akademie Tutzing in Zusammenarbeit mit der Bayrischen Landeszentrale für politische Bildung

Vom 25. bis zum 27. Januar 2019 findet an der Evangelischen Akademie Tutzing die Konferenz "Revolution und Räterepublik in München" statt. Die Konferenz nimmt den 100. Jahrestag der Revolution zum Anlass die Ereignisse von München nachzuspüren und ihre Folgen zu beleuchten. Die Ereignisse verliefen besonders in Bayern dramatisch, konnte sich eine neue Ordnung aber nicht etablieren. Die Revolution scheiterte u.a. an mangelnder politischer Unterstützung und der Schwierigkeit Vertrauen von der Nachkriegsgesellschaft zu gewinnen. Daher soll insbesondere in den Blick genommen werden, wie die Menschen diese Umbruchsepoche erlebt haben. Das Axensprung Theater aus Hamburg gastiert dazu mit seinem Theaterstück "Revolution?!", das ein vielschichtiges Porträt der Nachkriegsgesellschaft an der Nahtstelle zwischen dem Zusammenbruch des Kaiserreichs und dem Anfang der Weimarer Republik zeichnet. Studierende der Geschichts- und Politikwissenschaften richten bitte ein kurzes Motivationsschreiben an uns und können dann einen Tagungsplatz zum Preis von 50 Euro (inkl. Verpflegung/Übernachtung) erhalten. Anmeldeschluss: 18. Januar 2019    

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Workshop

Es ist nicht alles gesagt. Ein Workshop zur DDR-Forschung

vom 30.11.2018 | bis zum 01.12.2018

Vom 30. November 2018 bis zum 1. Dezember 2018 findet am Institut für Geschichtswissenschaft der Humboldt-Universität Berlin ein Workshop unter dem Titel „Es ist nicht alles gesagt. Ein Workshop zur DDR-Forschung“ statt. Die Veranstalter nehmen den 2019 anstehenden 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution zum Anlass, gängige geschichtswissenschaftliche Forschungsansätze zur DDR kritisch zu hinterfragen und neue Perspektiven zu eröffnen. Dabei sind folgende Themenfelder vorgesehen: Konzeptionelle Überlegungen zur Nutzung zentraler Begriffe innerhalb der DDR-Forschung; Praktische und Methodische Überlegungen in Hinblick auf die Quellenlage und Oral History; Die DDR aus der Perspektive der Akteur/innen; Lokal- und Regionalstudien zur Analyse der Herrschaftspraxis in der DDR sowie Forschungen zu einer Geschichte „von unten“.

Logo der KAS

Konferenz

Christian Democrats in Exile 1925-1989

vom 21.11.2018 | bis zum 23.11.2018

Vom 21. bis 23. November 2018 findet in Bonn die Konferenz „Christian Democrats in Exile 1925-1989“ statt. Organisiert wird die Konferenz von der Civitas und der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Konferenz will einen globalen und transnationalen Blickwinkel auf die Christdemokratie entwickeln. Der Fokus wird dabei auf den Exilerfahrungen von Christdemokratinnen und -demokraten gelegt. Radikale Umbrüche sorgen im Laufe des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Ländern und Regionen dafür, dass Christdemokratinnen und -demokraten ihre jeweiligen Heimatländer verlassen müssen. Dazu gehört zum Beispiel die Bolschevistische Revolution, das Aufkommen des Faschismus oder die revolutionären Umbrüche in Lateinamerika. Innerhalb dieses Rahmens formulieren die Veranstalterinnen und Veranstalter drei Ziele für die Konferenz: die Zusammenführung von neuer, archiv-basierter Forschung zu den Erfahrungen und zur Politik des Exils; ein Überkommen von traditionellen räumlichen und zeitlichen Begrenzungen in der Analyse von Exilerfahrung; und ein Überwinden von althergebrachten Vorstellungen von „Ideen“ im Exil.

Collegium Carolinum Logo

Konferenz

Was war die Normalisierung? Die Tschechoslowakei 1969-1989. Jahrestagung des Collegium Carolinum

vom 08.11.2018 | bis zum 11.11.2018

Für die Epoche zwischen dem „Prager Frühling“ und der „samtenen Revolution“ wurde in der Tschechoslowakei der Begriff der Normalisierung gebraucht. Noch bis heute wird diese Epoche als eine „bleierne Zeit“ wahrgenommen, die geprägt war von Kontrolle und Repressionen, aber auch als die einer grundsätzlichen Ereignislosigkeit, in der oppositionelle Kräfte selten die Chance hatten zu der apathischen Mehrheitsgesellschaft durchzudringen. Eine differenziertere Wahrnehmung dieser Epoche lässt sich in den vergangenen Jahren erkennen. Die Tagung des Collegium Carolinum  vom 08.11.2018 bis 11.11.2018 verfolgt deshalb das Ziel, die Epoche der „Normalisierung“ in ihren unterschiedlichen Facetten zu beleuchten und zu diskutieren. Im Fokus sollen dabei die kulturellen, sozialen und politischen Wandlungsprozesse von 1969 bis 1989 stehen, sowie die innere Pluralität dieser „Normalisierungsgesellschaft“ und deren Lebenswirklichkeit. Vorträge widmen sich folgenden Fragen: Welche Lebensmodelle entwickelten sich seit den 70er Jahren in der Tschechoslowakei? Welche Phänomene bildeten sich auf dem Feld zwischen Subversion und offizieller Kultur und welche davon sind „normalisierungstypisch“ und lassen sich auch in benachbarten sozialistischen Gesellschaften ausmachen? Welche Entwicklungsschritte können als systemübergreifende Epochenmerkmale klassifiziert werden?

Logo der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt

Konferenz

Revolutionäre Zeiten zwischen Saale und Elbe. Das heutige Sachsen-Anhalt in den Anfangsjahren der Weimarer Republik

vom 27.10.2018

Der 8. Tag der sachsen-anhaltischen Landesgeschichte findet am 27. Oktober 2018 in Halle (Saale) statt und trägt den Titel „Revolutionäre Zeiten zwischen Saale und Elbe. Das heutige Sachsen-Anhalt in den Anfangsjahren der Weimarer Republik“. Die Veranstalter wollen ein umfassendes Verständnis der formativen Jahre der Weimarer Republik ermöglichen, indem sie die bereits bestehenden zahlreichen Studien zu München und Berlin in dieser Zeit um einen regionalgeschichtlichen Beitrag zu dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt erweitern. Die von der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt ausgerichtete Tagung will die Geschehnisse in der preußischen Provinz Sachsen und im Freistaat Anhalt analysieren und eine vergleichende Perspektive auf andere Regionen ermöglichen. Dabei sollen nicht nur politische Ereignisse wie die Gründung von Arbeiter- und Soldatenräten thematisiert werden, sondern auch der „ökonomische und soziale Strukturwandel“ für die Region, der mit dem Ende des Ersten Weltkriegs einherging.

Screenshot der Website des Bröhan-Museums

Sonderausstellung

George Grosz in Berlin

vom 18.10.2018 | bis zum 06.01.2019

Im Jahr 2018 jährt sich die Gründung der Weimarer Demokratie, die die erste parlamentarische Demokratie Deutschlands war, zum 100. Mal. Anlässlich dieses historischen Jubiläums präsentiert das Bröhan-Museum in Berlin vom 18. Oktober 2018 bis zum 6. Januar 2019 die Sonderausstellung „George Grosz in Berlin“. George Grosz (1893-1959) war ein deutsch-amerikanischer Maler, Karikaturist und Grafiker und gilt als einer der herausragendsten politisch-satirischen Künstler zur Zeit der Weimarer Republik. In seinen Werken greift der Künstler häufig soziale Gegensätze auf und kritisiert vor allem die damalige Wirtschaft, die Politik, das Militär und den Klerus. Ungeschönt malte er die Missstände der Weimarer Republik, weshalb er sich zahlreichen Gerichtsprozessen wegen Gotteslästerung oder Beleidigung der Reichswehr unterziehen musste. Grosz, der für kurze Zeit Mitglied in der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) war, fertigte unter anderem auch Zeichnungen für linke Zeitschriften an. Die Ausstellung, die Teil des Berliner Themenwinters „100 Jahre Revolution – Berlin 1918|19“ ist, zeigt über 200 seiner Werke, die sonst für die Öffentlichkeit größtenteils unzugänglich sind und zeichnet seinen künstlerischen Werdegang nach. Grosz wird als einer der bedeutendsten Künstler Berlins in den 20er-Jahren porträtiert, seine dort entstandenen Arbeiten spiegeln die gesellschaftlichen und politischen Streitfragen seiner Zeit wider. Den Museumsgästen werden auch seine eher unbekannteren Fotografien und seine Arbeit als Kostüm- und Bühnenbildner nähergebracht. Das Begleitprogramm bietet Interessierten die Möglichkeit, an kostenlosen öffentlichen Führungen, Workshops oder Konzertreihen teilzunehmen.

Screenshot von fes.de

Konferenz

Gewerkschaften in revolutionären Zeiten – Europa 1917 bis 1923

vom 11.10.2018 | bis zum 12.10.2018

Vom 11. bis 12. Oktober 2018 findet in den Räumlichkeiten der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin die Konferenz "Gewerkschaften in revolutionären Zeiten – Europa 1917 bis 1923" statt. Am Ende des Ersten Weltkriegs sowie in den Jahren danach sahen sich Gewerkschaften als politische und gesellschaftliche Akteure mit einer sich rapide wandelnden Welt konfrontiert. Die Oktoberrevolution 1917 in Russland sowie die Novemberrevolution 1918 waren zwei Elemente dieser sich verändernden Umwelt, die auch für die Gewerkschaften als Organisationsform der in den Revolutionen viel beschworenen Arbeiterklasse von enormer Relevanz waren. Die Konferenz fragt, wie sich die Gewerkschaften mit diesen Veränderungen auseinandersetzen. Das zweitägige Programm ist in vier Sektionen aufgeteilt: Direkte oder repräsentative Demokratie? Kampf um die politische Neuordnung; Gewerkschaften zwischen Nationalismus und Internationalismus, Die Sozialisierung marschiert? Auseinandersetzung um die Neuordnung der Wirtschaft; Umstrittene Erinnerung: Der historische Ort der Revolution in der Erinnerungskultur. Um Anmeldung unter Public.History@fes.de wird gebeten. Die Veranstaltung wird von der Hans-Böckler-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets organisiert.

Screenshot von www.oeaw.ac.at

Tagung

Das umkämpfte Museum. Zeitgeschichte ausstellen zwischen Dekonstruktion und Sinnstiftung

vom 03.10.2018 | bis zum 04.10.2018

Vom 3. bis zum 4. Oktober 2018 findet an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die Jahrestagung des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte statt. Die Tagung steht unter dem Titel "Das umkämpfte Museum. Zeitgeschichte ausstellen zwischen Dekonstruktion und Sinnstiftung". Die Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Spannungsfeld im (Selbst)verständnis von Museen: zum einen begreifen sich Museen zunehmend als kritische Intervention, die gängige Konzepte wie den Nationalstaat oder Geschichte als solche hinterfragt und dekonstruiert. Gleichzeitig kommt ihnen die Aufgabe zu, Gedenkstätte zu sein, die Verbrechen der Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten lässt. Als weiteren Faktor lässt sich beobachten, dass gerade in illiberalen Demokratien Museen zunehmend als Werkzeuge des Nationalismus gebraucht werden. Der Frage, wie sich Museen in diesem Spannungsfeld bewegen können und welche neuen Formen der Vermittlung in diesem Zuge möglich werden, widmet sich die Tagung in sieben Panels: Zeitgeschichtsmuseen jenseits des Nationalen; Migration als neuer Zugang; Gedenkstätten als Orte der Sinnstiftung?; Jüdische Museen als Korrektiv?; Opfer und Täter ausstellen – Nationalsozialismus und Holocaust im Museum; Museen in postsozialistischen Ländern – zwischen Europäisierung und nationaler Neuerfindung; Museum Goes Digital. Es ist keine Anmeldung erforderlich. 

Screenshot von historikertag.de

Historikertag

52. Deutscher Historikertag

vom 25.09.2018 | bis zum 28.09.2018

Vom 25. bis 28. September findet in Münster der 52. Deutsche Historikertag statt. Die Fachtagung steht in diesem Jahr unter dem Thema "Gespaltene Gesellschaften". Die aktuelle Debatte zum Zusammenhalt der Gesellschaft soll dort durch Blick auf die Vergangenheit bereichert werden – mit Blick auf Momente der Spaltung, aber auch darauf, wie der Umgang damit zu Produktivem und Neuem führen kann. Ein solches Moment war der Kalte Krieg, der die internationale Gemeinschaft in zwei ideologische Sphären spaltete, eine Spaltung, die über Jahrzehnte die Weltpolitik definierte. Dieser Zeitspanne sowie seinen Auswirkungen bis in die Gegenwart hinein widmet der Historikertag einige Sektionen: Gespaltene Erinnerung und Elitenkontinuitäten. Posttotalitäre Gesellschaften im Vergleich; Von der geteilten Nation zur gespaltenen Gesellschaft? Zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Transformations- und Umbruchszeit nach 1990; Einheit oder Spaltung durch Transformation? Erfahrungen und Narrative einer langen Geschichte des (post)kommunistischen Umbruchs in Zentraleuropa. Die allgemeine Anmeldung ist vom 2. Mai bis zum 14. August 2018 möglich. Vom 15. August bis zum 23. September 2018 ist eine Anmeldung auch noch möglich, allerdings ist zusätzlich eine Nachmeldegebühr in Höhe von 25 € zu entrichten. Tageskarten können an der Tageskasse erworben werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Logo des Helle Panke e.V.

Vortrag

Die KPD und der Judenhass während der Weimarer Republik

vom 11.09.2018

Am 11. September 2018 findet in den Räumlichkeiten des Helle Panke e.V, ein Vortrag von Dr. Olaf Kistmacher zum Thema "Die KPD und der Judenhass während der Weimarer Republik" statt. Kistmacher erläutert, wie die KPD einerseits zu den Parteien der Weimarer Republik gehörte, die Antisemitismus kritisierte und eine völkische Gesinnung wie die der NSDAP ablehnten. Gleichzeitig finden sich in Reden und Artikeln von KPD-Mitgliedern auffallend häufig Verweise auf "reiche Juden", denen es sich im Sinne des Klassenkampfes entgegen zu stellen gelte. Der Vortrag wird analysieren, welche Reaktionsweisen auf diese bestimmte Form des Antisemitismus in den eigenen Reihen es gab und sich um Erklärungen für diese bemühen. Dr. Olaf Kistmacher ist Historiker und Journalist; seine Dissertation Arbeit und "jüdisches Kapital". Antisemitische Aussagen in der KPD-Tageszeitung "Die Rote Fahne" während der Weimarer Republik erschien 2016. Mit Sina Arnold veröffentlichte er das Buch Der Fall Ethel und Julius Rosenberg. Antikommunismus, Antisemitismus und Sexismus in den USA zu Beginn des Kalten Krieges". Die Tickets für die Veranstaltung kosten 2€. 

Logo Boltzmann Institut

Konferenz

Vor 50 Jahren: Die Niederschlagung des „Prager Frühlings” 1968

vom 09.08.2018

Am 21. August 2018 jährt sich zum 50. Mal die gewaltsame Niederschlagung des „Prager Frühlings“, dessen Epoche 1968 eingeleitet wurde durch den Machtwechsel von Antonín Novotný zu Alexander Dubček. Der Begriff des Prager Frühlings bezeichnet eine von Dubček angestrebte Wirtschaftsreform, mit dem Ziel, eine sozialistische Marktwirtschaft und einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zu errichten. Die Truppen der Warschauer-Pakt-Staaten, die den Reformbewegungen misstrauisch gegenüberstanden, marschierten in der Nacht zum 21. August in die damalige Tschechoslowakei ein und beendeten dadurch gewaltsam die Reformbestrebungen der KP-Spitze. Anlässlich diesen Jahrestages findet am 9. August in St. Pölten eine wissenschaftliche Tagung statt, organisiert vom Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung und dem NÖ Institut für Landeskunde in Kooperation mit dem Davis Center for Russian and Eurasian Studies der Harvard Universität. Ziel dieser Tagung ist, Bilanz zu ziehen über den gegenwärtigen Stand der Forschung und sich mit den Ereignissen rund um den Prager Frühling auseinander zu setzen. Die Tagung beginnt um 9:00 Uhr in der NÖ Landesbibliothek in St. Pölten und dauert bis ca. 17 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich unter folgendem Link für die Veranstaltungen anzumelden: http://bik.ac.at/registrierung-veranstaltung-prager-fruehling/ .

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Konferenz

Die Umbrüche des Jahres 1989 globalgeschichtlich betrachtet – Perspektiven für den Geschichtsunterricht

vom 11.02.2019 | bis zum 12.02.2019

Der Arbeitskreis „Welt- und globalgeschichtliche Perspektiven im Geschichtsunterricht" der Konferenz für Geschichtsdidaktik der Universität Augsburg veranstaltet vom 11.02.2019 - 12.02.2019 eine Tagung unter dem Titel „Die Umbrüche des Jahres 1989 globalgeschichtlich betrachtet – Perspektiven für den Geschichtsunterricht“. Ziel ist es, für den Geschichtsunterricht neue globalgeschichtliche Ansätze und Methoden zu entwickeln. Inhaltlicher Fokus liegt hierbei auf dem Epochenjahr 1989. Das Jahr 1989 führte in Mittel- und Osteuropa zum Zusammenbruch des Kommunismus, zum Fall der Berliner Mauer und zum Ende des Kalten Krieges. Der Arbeitskreis widmet sich thematisch unter anderem der UNTAG Mission in Namibia 1989, dem afghanischen Bürgerkrieg, den Demokratisierungsprozessen in der ehemaligen DDR und dem Ende des Apartheidregimes in Südafrika. An Hand konkreter Beispiele soll erörtert werden, wie das Bewusstsein für die globalgeschichtlichen Dimensionen des Epochenjahres 1989 geschärft werden kann. Das Programm bietet den Interessierten verschiedene Vorträge, lädt zu gemeinsamen Diskussionen ein und sieht die Präsentation unterschiedlicher Konzepte vor. Interessierte können sich noch bis zum 8. Februar unter philipp.bernhard@philhist.uni-augsburg.de anmelden.

Screenshot Website des Forschungsprojekts: Late Soviet Village: People, Institutions, and Things between the socialist cult of urbanity and ruralisation of urban life styles, mit BIld aus: Arsen’ev, Vsevolod: Nostal’giia. Provintsial’naia Rossiia. Fotoal’bom, Moscow 2012, p. 57.

Workshop

Late Soviet Material Culture: Things and Objects between “Rural” and “Urban”

vom 14.12.2018

Das Forschungsprojekt Late Soviet Village: People, Institutions, and Things between the socialist cult of urbanity and ruralisation of urban life styles am Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas der Universität Zürich lädt am 14.12. zu einem Workshop mit dem Titel Late Soviet Material Culture ein. Das Forschungsprojekt untersucht das Verhältnis von urbanen und ruralen Lebenswelten in den letzten Jahrzehnten der Sowjetunion. Der internationale Workshop fokussiert sich hierbei auf Kulturen des Materiellen. In drei Panels werden renommierte Expertinnen und Nachwuchswissenschaftler beispielsweise über Produktdesign in ländlichen Regionen, die Industriearchitektur in Sibirien oder über Sägewerke in Karelia am Ende der Sowjetunion diskutieren. Aber auch theoretische Vorüberlegungen über einen spezifisch sowjetischen Materialismus werden im ersten Panel diskutiert. Hierdurch sollen neue Erkenntnisse über die alltäglichen Lebenswelten und ihre Transformationsprozesse der ländlichen Bevölkerung am Ende der Sowjetunion gewonnen werden.

Logo der Universität Tartu

Konferenz

From Destalinization to the Global Sixties: The Baltic Union Republic in the 1950s-1960s

vom 24.11.2018 | bis zum 25.11.2018

Vom 24. bis 25. November 2018 findet an der Universität Tartu/Estland die Konferenz „From Destalinization to the Global Sixties: The Baltic Union Republic in the 1950s-1960s“ statt. In den 1950er- und 1960er-Jahren veränderte sich die Sowjetunion entscheidend: von einem Terrorregime und einer wirtschaftlich desolaten Diktatur hin zu einem autoritären Staat mit bescheidenen sozialstaatlichen Zügen. Während diese Veränderung in der internationalen Geschichtswissenschaft in der jüngeren Vergangenheit viel Beachtung fand, hat sich die Geschichtswissenschaft in den baltischen Staaten bisher vornehmlich mit den Phasen des Zweiten Weltkriegs und den direkt darauf folgenden Jahren stalinistischer Herrschaft beschäftigt. Diese Forschungslücke möchte die Konferenz zu schließen beginnen und lädt dazu renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein.

Screenshot von apeg1918.wordpress.com

Konferenz

1918: Die kurze Zeit des Neuen Menschen

vom 15.11.2018 | bis zum 16.11.2018

Vom 15. bis 16. November 2018 findet in Lissabon die Fachtagung des portugiesischen Germanistenverbands zum Thema "1918: Die kurze Zeit des Neuen Menschen" statt. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges schien ein Neuanfang greifbar. Bestrebungen zur Umwandlung der Gesellschaft und des Menschen zum Neuen und Besseren äußerten sich in Politik, Kunst, und Philosophie – und waren maßgeblich beeinflusst von marxistischen Ideen und dem Erfolg der russischen Revolution im Jahr zuvor. Welches Vermächtnis hat uns diese, im Rückblick so kurze, Zeit zwischen den beiden Weltkriegen hinterlassen? Welche Prozesse lassen sich beobachten, die bis heute nachwirken? Wie können wir die Zeit aus unserer heutigen Perspektive deuten? Der portugiesische Germanistenverband lädt alle Interessierten ein, sich auf der Konferenz aus den Perspektiven von Literatur, Kunst, Film, Philosophie und Geschichte zu widmen.

Logo der Rutgers University

Konferenz

Social Movements after 1968

vom 08.11.2018 | bis zum 09.11.2018

Vom 8. bis zum 9. November 2018 findet in New Brunswick/New Jersey am Center for Euopean Studies der Rutgers School of Arts and Sciences die Tagung „Social Movements after 1968“ statt. Ausgangsfrage der Tagung ist, inwieweit das Jahr 1968 nicht nur für die rasante Entwicklung und noch schnellere Auflösung einer breiten Protestbewegung steht, sondern darüber hinaus für die Abkehr von einer Politik der konventionellen Kategorisierungen entlang der Begriffe von Klasse und Ideologie. Besonders bezeichnend für diese Auffassung ist das Beispiel Westdeutschlands: Das Zerbrechen des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) und das Auseinanderdriften seiner ehemaligen Mitglieder in Bürgerinitiativen, K-Gruppen und RAF-Zellen zeigt, wie eine einheitliche Kategorie einer „linken“ oder einer „Arbeiterbewegung“ den Unterschieden zwischen diesen Splittergruppen nicht mehr gerecht werden konnte. Die Konferenz widmet sich der Frage, wie sich soziale Bewegungen in Folge dieser Entwicklungen nach 1968 ausgestaltet haben und beleuchtet dabei kritisch die gängigen Theorien, die zum bisherigen Verständnis der Proteste nach 1968 herangezogen wurden.

Screenshot der Veranstaltungswebsite

Konferenz

Reforming Socialism: Aims and Efforts Before and After 1968

vom 25.10.2018 | bis zum 27.10.2018

Vom 25. bis 27. Oktober 2018 findet in Florenz die Konferenz „Reforming Socialism: Aims and Efforts Before and After 1968“ statt. Ziel der Konferenz ist es, eine systematische Analyse der unterschiedlichen Reformansätze in diversen sozialistisch geprägten Ländern zu ermöglichen. Ausgangspunkt hierfür ist der Prager Frühling, der sich 2018 zum 50. Mal jährt. Dabei betont die Konferenz, dass der Prager Frühling zwar einen der dramatischsten und bekanntesten Reformversuche einer sozialistischen Gesellschaft darstellt, sich Reformprozesse jedoch auch in einer großen Zahl anderer sozialistischer Staaten ereigneten. Jenseits von nationalstaatlich definierten Analyserahmen will die Konferenz ein transnationales Verständnis dieser Reformprozesse anregen. Beitragsthemen sind: Sozialistische Reformprogramme; spezifische Aspekte von Reformprogrammen sowie deren Zielsetzungen und direkte Auswirkungen; umsetzende sowie rezeptive Akteure der Reform; äußere und internationale Umstände der Reformbewegung; die Kontextualisierung des Jahres 1968; Reformen als erster Schritt hin zur Transition zum Kapitalismus.

Logo der Ludwig-Maximilians-Universität München

Konferenz

Living the German Revolution 1918-19: Expectations, Experiences, Responses

vom 18.10.2018 | bis zum 20.10.2018

Christopher Dillon vom King's College London, Christina von Hodenberg von der Queen Mary University of London, Steven Schouten von der University of Amsterdam und Kim Wünschmann von der Ludwig-Maximilians-Universität München laden zur Konferenz "Living the German Revolution 1918-19: Expectations, Experiences, Responses" ein. Als Schlüsselereignis markiert die Deutsche Revolution von 1918-19 einen historischen Wendepunkt, dennoch bleibt sie oft wenig verstanden. Die Idee der Konferenz ist es, die Geschichte der deutschen Revolution neu zu bewerten, indem die Aufmerksamkeit auf die Praktiken und die Vertretung von Protagonisten außerhalb der politischen Eliten gelenkt wird. Es gilt die subjektive Dimension der Ereignisse zu betrachten und die vielfältigen Erwartungen, Erfahrungen und Antworten der Deutschen zu erforschen - egal ob jung oder alt, weiblich oder männlich, ländlich oder urban, katholisch, evangelisch oder jüdisch. Der Fokus soll unter anderem auf der Mobilisierung und gesellschaftlichen Durchdringung der Revolution, ihren Auswirkungen auf das tägliche Leben, der Zerstörung von ererbten Autoritätsmustern, der Entstehung neuer Zugehörigkeiten, Grenzen und kulturellen Ausdrucksweisen, sowie dem komplexen und umstrittenen Erbe für das Projekt der Weimarer Republik gerichtet werden. Begrüßt werden interdisziplinäre Ansätze und Beiträge, die den Zeitrahmen November 1918 bis Mai 1919 kritisieren und die deutsche Revolution in den Zusammenhang längerfristiger Entwicklungen setzen.

Logo der University of Birmingham

Konferenz

"Turn Left or Go Straight On?": The Future oft he Left in Germany and the UK

vom 10.10.2018

Am 10. November 2018 findet am Institute for German Studies an der Universität Birmingham das Symposium "'Turn Left or Go Straight On?': The Future oft he Left in Germany and the UK" statt. Den thematischen Fokus der Tagung setzen zwei Ereignisse, die sich 2018 zum zweihundertsten Mal bzw. zum hundertsten Mal jähren: Der Geburtstag des Theoretikers Karl Marx sowie der Geburtstag der ehemaligen SPD-Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Die Veranstaltung widmet sich angesichts schwindender Popularität der linken Parteien in England sowie in Deutschland einer Analyse der Wege, der den linken Parteien in Zukunft offen steht. Dabei sollen die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Errungenschaften Marx' und Schmidts die Basis der Analyse bilden. Das Symposium soll ein Forum für Doktorandinnen und Doktoranden sein. Auf der Konferenz wird über die Geschichte der Linken, die Vermächtnisse von Karl Marx/Helmut Schmid, die Krise der Sozialdemokratie, die Linke und Populismus, Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen und die Linke und ihr Verhältnis zur Europäischen Union diskutiert.

School of Social Sciences and Humanities

Konferenz

Parliamentarianism and Representative Democracy in Crises of War, Revolution, and Collapse of Empires

vom 01.10.2018 | bis zum 02.10.2018

Rund um das Thema „Parliamentarism and Representative Democracy in Crisis of War, Revolution, and Collapse of Empires“ veranstaltet die Higher School of Economics in St. Petersburg, zusammen mit Instituten aus Slowenien, Finnland und Deutschland, vom 01.10 bis 02.10.2018 einen zweitägigen Workshop in St. Petersburg. Thematisch stehen besonders der Parlamentarismus in Osteuropa, die Wahlen während der Zeit des Ersten Weltkrieges, politische Repräsentation und die unterschiedlichen Vorstellungen und Umsetzungsmöglichkeiten von politischer Repräsentation und die Demokratisierungsprozesse der westlichen Demokratien nach dem Ersten Weltkrieg im Fokus. Interessierte sind eingeladen, ihre Vorschläge für den Workshop noch bis einschließlich 05. August unter centerhistoricalresearch@hse.ru einzureichen. Die eingereichten Papiere sollen maximal 300 Wörter umfassen.

Logo 24. Helmstedter Universitätstage

Veranstaltung

24. Helmstedter Universitätstage: Revolution! Verehrt-verhasst-vergessen

vom 20.09.2018 | bis zum 23.09.2018

1918, vor genau 100 Jahren, führte die Novemberrevolution am Ende des Ersten Weltkrieges zum Sturz der Monarchie im Deutschen Reich und zur Entstehung der Weimarer Republik, einer parlamentarischen Demokratie. Die 24. Helmstedter Universitätstage finden anlässlich dieses Jubiläums unter dem Titel "Revolution! - Verehrt - Verhasst - Vergessen" vom 20.-23. September 2018 in Helmstedt statt. Revolutionen können einerseits zu einem Mythos werden, wie die Französische Revolution von 1789 oder die friedliche Revolution von 1989, die aus einem geteilten Deutschland wieder einen gemeinsamen Staat entstehen ließ. Andererseits können sich Revolutionen aber auch zum Tabuthema oder Streitfall entwickeln, wie es bei der chinesischen Kulturrevolution von 1966 bis 1976 der Fall war. Die Helmstedter Universitätstage wollen die Bedeutung und die Folgen von historischen Revolutionen näher beleuchten und dadurch gleichzeitig an die Gründung der Weimarer Republik als erste deutsche Demokratie erinnern. Die einzelnen Vorträge und Diskussionsforen fragen danach, wie Revolution und Demokratie zusammenhängen, um die Nachwirkungen der Revolutionen des 20. und 21. Jahrhunderts zu analysieren. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm beginnt am Donnerstag, 20. September, mit einer Kino-Sondervorstellung, die den Spielfilm „Das Lied der Matrosen“, der sich inhaltlich mit der Oktoberrevolution 1917 auseinandersetzt, zeigt. Am 21. September beginnt das Programm mit einem Einführungsvortrag zum Thema „1848 - 1918 - 1989: Deutsche Revolutionserinnerungen“, bietet dann einen Vortrag mit dem Titel „Die revolutionäre Begründung der Deutschen Republik am 9. November 1918 - eine Legende?“ und endet mit einer Lesung von Thomas Brussig aus "Beste Absichten". Das Programm am 22. September sieht neben einer Führung zu Helmstedter Universitätsgeschichte Vorträge zu den Themen „Die europäische Erinnerung an die Oktoberrevolution“, „Die Revolutionsromantik der Studentenbewegung“, „Revolution in Ägypten: Niederlage -Mythenbildung-Fortsetzung“, „Lateinamerikas Revolutionsmythos“ und „Der Erinnerung zum Trotz: Die Kulturrevolution und warum China immer noch an Mao glaubt“ vor. Ein Festgottesdienst in der St. Stephani-Kirche beschließt dann am 23. September die Helmstedter Universitätstage. Ebenfalls ein umfangreiches Programm zum Revolutionsthema bietet das Helmstedter Uni-Kino. Unter dem Motto der Helmstedter Universitätstage werden den Besuchern unterschiedliche Filme geboten. Der Eintritt ist frei, um eine vorherige Anmeldung unter info@universitaetstage.de wird gebeten.

Screenshot der Veranstaltungswebsite

Konferenz

1918-1938-2018: Beginnt ein autoritäres Jahrhundert?

vom 04.09.2018 | bis zum 07.09.2018

Vom 4. bis 7. September 2018 wird im Schloss Eckartsau in Niederösterreich die Konferenz „1918-1938-2018: Beginnt ein autoritäres Jahrhundert?“ stattfinden. Veranstaltende Institutionen sind die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und die Universität Wien. Die Konferenz analysiert die Ereignisse der Jahre 1918 und 1938 in Bezug auf ihre bis in die Gegenwart hineinreichenden Folgen und fragt, welchen Einfluss sie auf die aktuelle Prozesse hat, welche das Konzept der parlamentarischen Demokratie als solches in Frage stellt. Die Konferenz widmet sich der Frage in Form von vier Themenblöcken: „Politische Kultur in Europa 1918 bis 1939“; „Die Eskalation der Judenverfolgung und die aggressive nationalsozialistische Expansionspolitik 1938“; „Demokratie und Autoritarismus 1918 bis 2018. Eine Longue Durée Perspektive“ und „Die Zukunft der Demokratie im 21. Jahrhundert“. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachleute im Bereich der politischen Bildung, Künstlerinnen und Künstler sowie Aktivistinnen und Aktivisten werden durch den interdisziplinären Ansatz der Veranstaltung neue Perspektiven auf das Thema Autoritarismus eröffnen. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Logo der University of Newcastle

Konferenz

Global War, Global Connections, Global Moments - International Conference about the First World War

vom 16.07.2018 | bis zum 18.07.2018

Vom 16. bis 18. Juli findet die Konferenz „Global War, Global Connections, Global Moments - International Conference about the First World War“ am Centre for the History of Violence der University of Newcastle (Australien) statt. 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges strebt die Konferenz an, die internationalen Beziehungen und Abhängigkeiten jener Zeit jenseits von eurozentristischen Perspektiven zu analysieren. Dabei soll ein besonderer Fokus auf Forschung aus Australien, Neuseeland und Asien liegen. Der Erste Weltkrieg spielt eine zentrale Rolle im Zuge derjenigen Ereignisse, die schlussendlich zur Russischen Revolution führten. Mit Eintritt des Zarenreiches in den Krieg als Verbündeter Englands und Frankreichs verschärft sich die ohnehin schon prekäre Versorgungslage der Bevölkerung zusätzlich und schafft so Unterstützung für diejenigen Protestbewegungen, die schließlich in der Februarrevolution münden.

Screenshot der Website der "Gedenkstätte Berliner Mauer"

Tagung

Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Diktaturen nach 1949 und 1989. Wahrnehmungen und Diskurse im interdisziplinären Blick

vom 07.02.2019 | bis zum 08.02.2019

Vom 7. bis zum 8. Februar 2019 findet im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer eine Tagung unter dem Titel "Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Diktaturen nach 1949 und 1989. Wahrnehmungen und Diskurse im interdisziplinären Blick" statt. Anlass der Veranstaltung ist das Jubiläum des Falls der Berliner Mauer, der sich 2019 zum 30. Mal jährt. Die Tagung spürt Fragen nach Transformationsdynamiken nach Ende des SED-Regimes nach und rückt vor allem die Auseinandersetzung mit Täter- und Opferrollen in den Fokus. Besondere Berücksichtigung erhält außerdem die Frage, wie mit den Täter- und Opfergruppen des Dritten Reiches in der DDR sowie der BRD umgegangen wurde. Die Tagung folgt einem interdisziplinären Ansatz und nähert sich den aufgeworfenen Fragen aus einer Vielzahl von Perspektiven: juristisch und sozialwissenschaftlich ebenso wie psychoanalytisch, geschichtswissenschaftlich und biografietheoretisch. Eine verbindliche Anmeldung samt Information, an welchem Workshop teilgenommen werden möchte, wird bis zum 30. Januar 2019 per E-Mail unter anmeldung@stiftung-berliner-mauer.de erbeten. Bei Registrierung ist ein Beitrag von 18 Euro (Ein-Tages-Pauschale: 9 Euro) zu entrichten (ermäßigt 10 bzw. 5 Euro). Darin ist die Verköstigung während der Kaffee-, jedoch nicht während der Mittagspausen enthalten. 

Logo des Hannah-Arendt-Instituts

Konferenz

Aufbruch zu Demokratie und Nationalstaatlichkeit in Mittel- und Ostmitteleuropa? Aktuelle Forschungen mit Fokus auf die lokale Ebene (1917-1923)

vom 03.12.2018 | bis zum 04.12.2018

Vom 3. bis zum 4. Dezember findet an der TU Dresden der Workshop „Aufbruch zu Demokratie und Nationalstaatlichkeit in Mittel- und Ostmitteleuropa? Aktuelle Forschungen mit Fokus auf die lokale Ebene (1917-1923)“ statt. Ziel des Workshops ist es, die Transformationsprozesse in Mittel- und Ostmitteleuropa in ihren Verbindungen zwischen internationaler und lokaler Ebene zu analysieren. Ein besonderer Fokus soll darauf liegen, wie eine Kombination aus „top down“ und „bottom up“ Prozessen der Nationalisierung und Demokratisierung zu Grunde lagen. Die lokale Ebene ist hierbei in multiethnischen Regionen von besonderem Interesse – anders als auf zentralstaatlicher Ebene öffneten sich hier Spielräume, um Interessen zwischen verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen zu artikulieren. Zu folgenden Themen werden Referierende Inputs geben: Untersuchungen zur Auswirkung des „Brest Litovsk Moment“ bzw. die Erosion der Imperien im Hinblick auf die daraus resultierenden Transformationsprozesse; Untersuchungen zu Wechselwirkungen von Nationalisierung und Demokratisierung auf lokaler und zentralstaatlicher und bilateraler/transnationaler Ebene, Spezifika der Gruppe der Frauen als politische Akteurinnen in Prozessen der Demokratisierung und Nationalisierung auf lokaler, zentralstaatlicher und bilateraler/transnationaler Ebene ,Herrschaftswechsel und konkurrierende politische Zukunftskonzepte lokaler Akteure und Akteursgruppen.

Screenshot der Veranstaltungswebsite

Konferenz

The end of the empires. Formation of the post-war order in Central and Eastern Europe in 1918-1923

vom 22.11.2018 | bis zum 23.11.2018

Vom 22. bis. 23. November findet in Breslau die Konferenz  „The end of the empires. Formation of the post-war order in Central and Eastern Europe in 1918-1923“ statt.  Des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkrieges und die Wiederherstellung von Polens Unabhängigkeit bilden den Ausgangspunkt für die weiteren Analysen, die sich den Prozessen der Nationalstaatsbildung nach Zusammenbruch der Österreich-Ungarischen sowie Russischen Reiches ereigneten. Die russische Revolution 1917 kann nicht als von der restlichen Weltgeschichte isoliertes Ereignis betrachtet werden, sondern kann nur in ihrem internationalen geschichtlichen und politischen Kontext verstanden werden. Über das Revolutionsjahr 1917 hinaus ist es daher notwendig, Phänomene und Entwicklungen zu analysieren und zu verstehen, um sie anschließend in einen Bezug zu den Ereignissen in Russland in Beziehung setzen zu können. Eine der veranstaltenden Institutionen ist das Institut für Nationales Gedenken. Es wird von Kritikerinnen und Kritikern als staatliches Instrument zu patriotischer Erziehung angesehen und geriet zuletzt im Februar 2018 in den Fokus internationaler Medien, als das Gesetz über das Institut für nationales Gedenken verabschiedet wurde, welches den Diskurs über die deutsche Besatzungszeit regelt. Es stellt unter anderem Äußerungen, die Polen „faktenwidrig die Verantwortung oder Mitverantwortung für Verbrechen“ zugeschrieben, unter Strafe.

Screenshot von uni-augsburg.de

Ringvorlesung

Medienereignis Revolution

vom 12.11.2018 | bis zum 28.01.2019

Am Institut für Europäische Kulturgeschichte an der Universität Augsburg findet während des Wintersemesters 2018/19 die Vortragsreihe "Medienereignis Revolution" statt. Die Vorträge analysieren Revolutionen nicht als für sich selbst sprechende Ereignisse, sondern vielmehr als notwendigerweise medial kommunizierte. Zum einen nutzen Akteurinnen und Akteure von Revolutionen Medien, um die Ziele ihres Handelns zu vermitteln: Flugblätter, Zeitungen und in jüngerer Vergangenheit auch Rundfunk, Fernsehen und Internet. Zum anderen werden Revolutionen aber auch erst durch ihre Thematisierung in den Medien zu den Ereignissen, die als "Revolutionen" bezeichnet werden. Die Vortragsreihe widmet sich diesen Zusammenhängen in einer Reihe von Beiträgen, deren Schwerpunkte ein großes zeitliches Spektrum umfassen: vom Bauernkrieg des frühen 16. Jahrhunderts über den Niederländischen Aufstand gegen die spanische Herrschaft, die Französische Revolution, die 1848er Revolutionen bis hin zur Russischen Revolution von 1917. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist kostenlos. Die Vorträge finden in Kooperation mit dem Bukowina-Institut Augsburg statt. Die Vorträge beginnen am jeweiligen Montag um 18.15 Uhr im Hörsaal III des Großen Hörsaalzentrums.

Screenshot von historische-kommission.lwl.org

Tagung

Aufbruch in die Demokratie. 100 Jahre Revolution im Rheinland und in Westfalen

vom 08.11.2018 | bis zum 09.11.2018

Am 8. und 9. November findet im Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen die Tagung der Historische Kommission „Aufbruch in die Demokratie. 100 Jahre Revolution im Rheinland und in Westfalen“ statt. Der Winter 1918/19 markiert in Deutschland den Übergang von der Monarchie zur Demokratie. Doch während die langfristigen Folgen dieses Wandels sich deutschlandweit manifestieren gestaltet sich die Übergangsphase regional unterschiedlich. Die Veranstaltung will sich dieser regionalen Vielfalt widmen und die Besonderheiten der Revolutionsmonate für das Ruhrgebiet mit Essen und Dortmund, die rheinischen Städte Düsseldorf, Krefeld und Köln sowie für das Bergische Land und das Sauerland analysieren. Themen sind unter anderem die Rolle des Militärs, die Rolle der Frauen in der Revolution, sowie der Aufstieg antisemitischer Bewegungen im Zuge der Revolution. Zur Tagung sind alle Interessierten eingeladen, eine detaillierte Einladung wird noch erstellt und veröffentlicht. Wegen der Sicherheitsanforderungen des Landtags ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich.

Friedrich-Ebert-Stiftung Logo

Konferenz

Archiv für Sozialgeschichte 59 (2019): "Die Welt verändern – Revolutionen in der Geschichte“

vom 25.10.2018 | bis zum 26.10.2018

Der Band 2019 des Archivs für Sozialgeschichte steht unter dem Leitthema „Revolutionen“. Ziel ist es, der Debatte über Revolutionen neuen Schwung zu verleihen. Am 25. und 26. Oktober 2018 wird eine Tagung mit eingeladenen Autoren und Autorinnen bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin stattfinden. Zu folgenden Themenblöcken werden Referierende Inputs geben und Thesen zur Diskussion gestellt werden: Zeiten der Revolution. Hierbei wird nach der Zeitlichkeit und den Formen von Revolutionen gefragt. Welche Vorstellung von gesellschaftlicher Ordnung liegt revolutionären Bewegungen zu Grunde? Müssen Revolutionen immer spontan erfolgen oder gibt es auch geplante? Welche Rolle nimmt Gewalt in den Revolutionsphasen ein und durch welches Rechtsempfinden werden die Bewegungen bestimmt? Ziele und Objekte des revolutionären Wandels. Unter diesem Themenschwerpunkt wird nach den Zielen und Objekten des revolutionären Wandels gefragt: Gegen wen richtet sich die revolutionäre Praxis? Welche Arten antirevolutionärer Bewegungen gab es und durch welche Motive waren diese geprägt? Durch revolutionäre Bedrohungsszenarien wurden eigene Legitimationsideologien, eigenes Recht und spezielle Formen des „Notstandes“ geschaffen. Diese Kulturen des revolutionären Ausnahmezustandes stellen einen gewinnbringenden Analysegegenstand dar. Akteure und revolutionäre Handlungsdynamiken. Unter diesem Aspekt wird nach den Akteuren, den revolutionären Handlungsdynamiken und den Folgen von Revolution gefragt. Welche Ziele konnten durchgesetzt werden und wie weit reichten die Veränderungsimpulse? Räume der Revolution. Der Begriff der Revolution besitzt seine eigene Geschichte. Deshalb stellt sich die Frage, ob das Konzept außerhalb von Europa Aussagekraft beinhaltet. An dieser Stelle sind deshalb besonders auch Themen mit außereuropäischem Kontext erwünscht.

Screenshot von ebert-gedenkstaette.de

Veranstaltungsreihe

100 Jahre Novemberrevolution. 9. November 1918. Wendepunkte der deutschen Geschichte

vom 16.10.2018 | bis zum 12.12.2018

Der 9. November 1918 ist einer der wichtigsten Wendepunkte in der deutschen Geschichte: nach den Entbehrungen des Ersten Weltkriegs und inspiriert durch die russische Revolution 1917 kommt es 1918 auch in Deutschland zum Aufstand gegen das kaiserliche Regime. Der letzte kaiserliche Reichskanzler übergibt dem SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert die Regierungsgeschäfte. Das Ende der Kaiserzeit ist somit besiegelt, ein wichtiger Schritt in Demokratie, die sich in der Weimarer Republik manifestiert, wurde gemacht. Anlässlich des 100. Jahrestages dieses bedeutenden Datums organisiert die Heidelberger Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte im Herbst 2018 ein vielfältiges Programm, um an die Ereignisse und Errungenschaften des Revolutionsjahres zu erinnern. Die Formate reichen von einer Vortragsreihe "100 Jahre Republik in Deutschland und Europa", über öffentlichen Themenführungen bis zu Buchpräsentationen. Der Eintritt ist frei; alle Angebote der Gedenkstätte (Führungen, Veranstaltungen u. a.) sind kostenlos. 

Logo des DHI Moskau

Konferenz

Socialist Cultural Diplomacy of the XXth Century: Institutes, Actors, Discourses

vom 09.10.2018 | bis zum 10.10.2018

Vom 9. bis 10. Oktober findet in Moskau die Konferenz „Socialist Cultural Diplomacy of the XXth Century: Institutes, Actors, Discourses“ statt. Das Themengebiet der Cultural Diplomacy wird Mitte des 20. Jahrhunderts im Zuge der sowjetischen Auslandspropaganda während des Kalten Krieges zu einem viel beachteten Forschungsgegenstand. Aspekte, mit denen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieses Bereichs beschäftigen sind vielfältig und reichen von Kultur und Diplomatie bis zum transatlantischen Raum und transnationalen Ansätzen. Während bis Anfang des 21. Jahrhunderts der Fokus der Forschung hauptsächlich auf der internationalen Dominanz der US-amerikanischen Cultural Diplomacy liegt, zeichnet sich in den letzten Jahren ein Wandel ab. Mit zunehmenden Abkühlen der Ost-West-Beziehungen, welches gelegentlich mit der Bezeichnung „neuer Kalter Krieg“ versehen wird, gewinnt die Frage nach der Rivalität zwischen unterschiedlichen Interpretationen des internationalen Systems wieder zunehmend an Bedeutung. Ein möglicher Zugang zu dieser Frage liegt im Bereich der Kommunikation und der Symbolik – der Cultural Diplomacy. Dieser wird sich die Konferenz aus verschiedenen Blickwinkeln widmen, die der Komplexität und Vielseitigkeit des Themas entsprechen. Die Konferenz wird vom Forschungsprojekt „Soviet Cultural Diplomacy in the Cold War (1949-1989)” an der Staatlichen Universität Südural in Tscheljabinsk und der Russischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Moskau organisiert. Konferenzsprachen sind Englisch und Russisch. 

Screenshot der Website des Potsdam Museums

Sonderausstellung

Umkämpfte Wege der Moderne. Wilhelm Schmid und die Novembergruppe

vom 29.09.2018 | bis zum 27.01.2019

Vom 29. September 2018 bis zum 27. Januar 2019 ist die Sonderausstellung "Umkämpfte Wege der Moderne. Wilhelm Schmid und die Novembergruppe" im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte zu besichtigen. Das Museum präsentiert anlässlich des 100. Jahrestages der Novemberrevolution eine Werkschau des Malers Wilhelm Schmid. Sein Werk kann in die Bewegung der "Neuen Sachlichkeit" eingeordnet werden. Er gilt als Mitbegründer der als "Novembergruppe" bezeichneten Künstlergruppe. Zur Gruppe gehörten neben Schmid unter anderem Otto Dix, Wassiliy Kandinsky und Rudolf Belling. Sie wurde im Dezember 1918 als Reaktion auf die Novemberrevolution gegründet. Ihre Mitglieder bezeichneten sich selbst als radikal und revolutionär; ihr Ziel war die Unterstützung eines sozialen Umbruchs in Deutschland mit Mitteln der Kunst und durch Einflussnahme auf die Kulturpolitik. Schmid lebte ab Mitte der 1920er-Jahre in Potsdam. Die Ausstellung zeichnet seine architektonischen und künstlerischen Spuren in der Stadt nach. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung ausgewählte Werke anderer Künstler der Novembergruppe und erlaubt Besucherinnen und Besuchern somit die Einordnung von Schmids Werk in den größeren Kontext der Novembergruppe. Das Museum ist dienstags, mittwochs und freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr, donnerstags von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr, samstags und sonntags sowie an Feiertagen von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Bei Vorlage einer Eintrittskarte des Filmmuseums oder des Potsdam Museums erhalten Besucher in der jeweils anderen Institution ermäßigten Eintritt.

Screenshot der Homepage der Academia Europaea Wroclaw

Konferenz

Cultural Landscapes in Central and Eastern Europe after World War II and the Collapse of Communism

vom 19.09.2018 | bis zum 21.09.2018

Nach der Konferenz von Potsdam wurden durch die Umsiedlung und Vertreibung von Millionen von Menschen viele einst multiethnisch geprägte Gebiete Ostmitteleuropas in neue, weitgehend monoethnische Staaten umgewandelt. In den kommunistischen Staaten der Region wurden damit auch die Spuren verschiedenartiger kultureller und nationaler Identitäten ausgelöscht. Zugleich veränderten auch Modernisierung und Kollektivierung die ländlichen und städtischen Landschaften grundlegend, und „Landschaft“ wurde zudem zum festen Bestandteil kommunistischer Ideologie. Nach 1989 wurden die Landschaften der Region durch wirtschaftliche und politische Veränderungen dann erneut von Grund auf restrukturiert: Regierungen und nationale Zugehörigkeiten wurden dezentralisiert und öffentlicher Raum durch Privatisierungen zur Handelsware. Zugleich gewann aber auch das Nachdenken über Ökologie und Umweltschutz an Bedeutung. Die Konferenz möchte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften einladen, aus ihrer Perspektive über die Neuordnung des physischen und sozialen Raums in Ostmitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg zu berichten.

Screenhot der Website der Veranstaltung

Konferenz

Demokratische Persönlichkeiten in der Weimarer Republik: Konferenz für den wissenschaftlichen Nachwuchs

vom 15.08.2018 | bis zum 17.08.2018

Vom 15. bis 18. August 2018 findet in der Forschungsstelle Weimarer Republik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Sommerkonferenz „Demokratische Persönlichkeiten in der Weimarer Republik: Konferenz für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ statt. Die Konferenz will jungen Akademikerinnen und Akademikern einen Rahmen bieten, ihre aktuellen oder vor kurzem abgeschlossenen Forschungsarbeiten vorzustellen. Fokus dieser Arbeiten sollen Persönlichkeiten der Weimarer Republik sein, die sich zwischen den beiden Weltkriegen aktiv für eine Transformation hin zu einer demokratischen Gesellschaft einsetzten. Mit der Verabschiedung der Weimarer Verfassung 1919 findet die Novemberrevolution von 1918 ihr formelles Ende – und mit ihr die Versuche linker Gruppen, in Deutschland rätedemokratische Strukturen zu etablieren. In den darauffolgenden Jahren ihrer Existenz sowie in den Dekaden nach ihrem Scheitern gelangt die Weimar Republik zu dem Ruf, weder republikanisch noch demokratisch gewesen zu sein. Mag diese Sichtweise bei einem Fokus auf die große Bandbreite antidemokratischer Akteurinnen und Akteure nahe liegen, will die Konferenz dazu ermuntern, den Blick auf Persönlichkeiten jenseits der Spitzenpolitik zu richten, die sich in allen gesellschaftlichen Bereich für eine demokratische Transformation engagierten. Beiträge aus der Politik-, Rechts-  und Geschichtswissenschaften sowie aus kultur-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern werden auf der Veranstaltung zur Diskussion gestellt.

Screenshot der Website des IGM

Konferenz

Sozialgeschichte des Gesundheitswesens der DDR: Reflektionen über Organisation, Politik und Akteure in der sozialistischen Gesundheitsversorgung

vom 09.07.2018 | bis zum 10.07.2018

Vom 9. bis 10. Juli 2018 findet die Tagung „Sozialgeschichte des Gesundheitswesens der DDR: Reflektionen über Organisation, Politik und Akteure in der sozialistischen Gesundheitsversorgung“ am Institut für Geschichte der Medizin (IGM) der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart statt. Die Tagung reiht sich in eine wissenschaftliche Entwicklung ein, die über medizingeschichtliche Analysen neue Zugänge zu sozialgeschichtlicher Forschung entwickelt. Die Themenschwerpunkte sind sehr divers und reichen von (sozialistischen) Krankheitskonzepten, (sozialistischen) Behandlungsformen und medizinischer Aufklärung in der DDR bis hin zum Arzt-Schwester-Patienten-Verhältnis im Sozialismus, der Selbst- und Fremdwahrnehmung von Patienten und der Analyse des Patienten als Akteur. Ziel der Tagung ist es, die Analysen nicht von vermeintlichen historischen Wendepunkten wie 1945, 1961, 1971 und 1989/90 vorstrukturieren zu lassen, sondern den Analyserahmen der DDR als Produkt diverser Entwicklungen zu betrachten, deren Ursprünge teils weit vor der sozialistischen Staatsgründung zu verorten sind.