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Aktuelles

In der Kategorie Aktuelles finden Sie ständig neue Termine, Artikel, Veranstaltungen und Mitteilungen zum Thema Aufarbeitung des Kommunismus.

 

In der Unterkategorie News sind Meldungen zum Zeitgeschehen sowie Ausschreibungen und Mitteilungen befreundeter Aufarbeitungsinstitutionen eingestellt. Bundesstiftung informiert über Neuigkeiten, Fördermöglichkeiten und verschiedene Veranstaltungsformate aus unserem Haus.

Vielleicht findet ja eine interessante Veranstaltung in ihrer Nähe statt? Die Unterkategorie Termine bietet erstmals einen weltweiten Überblick zu Veranstaltungen zum Thema Kommunismus. Aktuelle wissenschaftliche Konferenzen, Tagungen und Call for Papers, aber auch Theaterstücke, Seminare und Sonderausstellungen, die sich mit der Historisierung und Verarbeitung kommunistischer Vergangenheiten beschäftigen werden in Kurztexten vorgestellt. Über unsere interaktive Karte lassen sich die Termine auch nach Veranstaltungsorten durchsuchen. Für Recherchezwecke sind im Archiv alle vergangenen Veranstaltungen aufrufbar.

OnlinePresse versammelt eine Auswahl an tagesaktuellen Zeitungsartikeln, die historische Ereignisse der Kommunismusgeschichte kommentieren, ihre Folgen bis in die Gegenwart aufzeigen und auf die unterschiedliche Rezeption in Kultur, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft hinweisen.

In Kooperation mit dem deutschsprachigen geschichtswissenschaftlichen Fachinformationsportal HSozKult präsentieren wir Ihnen eine Reihe ausführlicher Veranstaltungsnachlesen und Ausstellungsrezensionen in der Unterkategorie Berichte.

 

The Struggle for Social Control in the Soviet Union, 1929 to 1956

Termine | Konferenz | vom 15.10.2020 | bis zum 16.10.2020 | Friedrich-Schiller-Universität Jena: Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte
Logo der Friedrich-Schiller-Universität Jena
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Vom 15. bis zum 16. Oktober 2020 findet in Jena die Konferenz „The Struggle for Social Control in the Soviet Union, 1929 to 1956“ statt. Die Veranstaltung widmet sich der Regierungszeit Stalins. Diese war geprägt von einem extrem repressiven Staat, Massenverhaftungen und der Ausweitung des Lagersystems, in dem unzählige Menschen ihr Leben ließen; der Terror wurde mit der Gefährdung der sozialistischen Utopie begründet. Die bisherige Forschung zu dem Thema hat ihren Fokus vor allem auf die Geheimpolizei als das ausführende Element der extremen sozialen Kontrolle, die die stalinistische Gesellschaft prägte, gelegt. Die Konferenz will auf der Grundlage der bestehenden Forschungsarbeiten diesen Fokus erweitern, indem der Aspekt der sozialen Kontrolle weiter gefasst wird: Er soll nicht nur von der Polizei aus gedacht werden – trotz deren unbestreitbaren enormen Macht – sondern will auch in den Blick nehmen, dass Gerichte, Staatsanwälte und ebenso Bürgerinnen und Bürger soziale Kontrolle ausübten, indem sie die bestehenden repressiven Instrumente des juristischen Apparats für sich und ihre Interessen in Anspruch nahmen. Mit dieser Herangehensweise wollen die Veranstalterinnen und Veranstalter der Konferenz zum einen die vermeintliche Dualität zwischen Staat und Bevölkerung auflösen und zum andern zur Analyse der Beziehungen zwischen einzelnen Akteurinnen und Akteuren einladen. Schwerpunkte der Konferenz sind: Ideological conceptions of social order/social engineering under/after Stalin; Crime and disorder in political and institutional communication; Law enforcement and police operations; Court proceedings; Social care institutions (esp. children/youth); Corruption.

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