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Screenshot der Veranstaltung auf mpib-berlin.mpg.de

Konferenz

Zwischen Sozialdisziplinierung und Vergnügen: Politik und Praktiken des Spielens im Staatssozialismus

vom 04.12.2019 | bis zum 06.12.2019

Vom 4. Bis zum 6. Dezember 2019 findet am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin die 1. Hermann-Weber-Konferenz zur Historischen Kommunismusforschung statt; Titel der Konferenz ist "Zwischen Sozialdisziplinierung und Vergnügen: Politik und Praktiken des Spielens im Staatssozialismus". Im Zentrum der Tagung steht die Frage, welche Rollen Spiele und Spielen als Praktiken der Sozialisierung in sozialistischen Gesellschaften spielten. Beiträge können sich unter anderem mit der Produktionsgeschichte sozialistischer Staaten, den Inhalten von Spielen, dem Zusammenhang zwischen Spielen und kollektiven Emotionen bzw. Erinnerungen, oder Räumen des Spielens widmen. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Übersetzungen werden gewährleistet. Die Konferenz findet in Kooperation mit dem Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung (JHK). Die Ergebnisse der Konferenz werden im Jahrbuch publiziert.

Cover des Buches "Museen und Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktaturen", Sandstein Verlag

Sammelband

Museen und Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktaturen

Anna Kaminsky (Hrsg.)

Der Band Museen und Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktaturen stellt eine Auswahl von 119 Erinnerungsorten in 35 Ländern vor, die an totalitäre kommunistische Regime erinnern. Diese entstanden spätestens seit dem Zusammenbruch der kommunistischen Regime der mittel- und osteuropäischen Staaten. Aber auch über diese Region heraus in Afrika, Asien, Australien und Amerika finden sich Orte des Erinnerns. Diese sind von unterschiedlicher Art: Gedenkstätten, Museen, Denkmäler, Mahnmale, Sakralbauten und Skulpturenparks. Sie alle erinnern an die Opfer totalitärer kommunistischer Regime, aber auch an Opposition und Widerstand gegen die Diktaturen sowie deren Überwindung. Die Sammlung beleuchtet den Erinnerungsgegenstand und stellt Konzept, Entstehungsgeschichte und Architektur der Orte vor. Die Bandbreite und globale Vielfältigkeit von Erinnerungsorten an kommunistische Verbrechen wird verdeutlicht. Die Kapitel zeigen auch, dass die Errichtung von Gedenkstätten und Museen oft von langwierigen kontroversen Debatten begleitet werden. Der Gedenkstättenführer wird im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben.

Logo des Austauschprogramms "Memory Work"

Förderprogramm

Internationales Austauschprogramm "Memory Work"

vom 01.01.2018 | bis zum 31.08.2018

Im Rahmen ihrer internationalen Zusammenarbeit bei der Aufarbeitung von Diktaturen und Gewaltherrschaft schreibt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung zum 1. Januar 2019 Mittel für ein internationales Austauschprogramm im Bereich „Memory Work“ aus. Das Austauschprogramm dient dem Zweck, den internationalen Austausch in Fragen von Erinnerungsarbeit und Auseinandersetzung mit Gewaltherrschaft und Diktatur anzuregen, die gegenseitige Kenntnis über die jeweilige Geschichte und deren Verarbeitung zu vertiefen und so zu einem besseren Verständnis der jeweiligen Debatten und deren historischer und politischer, aber auch gesellschaftlicher Hintergründe im jeweiligen Kontext beizutragen. Im Rahmen dieses Programms erhalten Vertreter von NGOs, Gedenkprojekten und Initiativen, unabhängigen Archiven, Museen, Aufarbeitungsinstitutionen die Möglichkeit, in einem anderen Land einen Austausch bei einer entsprechenden Einrichtung, die sich thematisch mit der Aufarbeitung von Diktatur- und Gewalterfahrungen befasst, zu absolvieren. Bewerbungsschluss für das Austauschprogramm ist der 31. August 2018. Für die Fristwahrung beim Einreichen vom Projekt- und Stipendienanträgen ist ab sofort der Posteingang bei der Stiftung maßgebend. Ihre Anträge für das Memory-Work-Programm müssen daher bereits bis zum Ablauf der Antragsfrist am 31. August des Jahres 2018 in der Geschäftsstelle der Bundesstiftung Aufarbeitung vorliegen. Die fristwahrende Absendung bzw. Abgabe bei einem Post- oder Transportunternehmen (und damit der Poststempel oder ein anderer Einlieferungsbeleg) sind dann für die Einhaltung der Fristen nicht mehr ausreichend. Wir bitten Sie, diese Änderung künftig zu beachten.