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Förderprogramm

Sonderförderprogramm „30 Jahre deutsche Einheit"

vom 01.12.2019 | bis zum 02.03.2020

Bis zum 2. März 2020 können Anträge auf Förderung öffentlicher Veranstaltungen, Tagungen und Weiterbildungen bis zu einer Höhe von 10.000 Euro gestellt werden, die im 2. Halbjahr 2020 stattfinden. Gefördert werden u.a. Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, Filmvorführungen, Buchvorstellungen, Ausstellungseröffnungen, Lehrerfortbildungen etc., die aus Anlass des 30. Jahrestags der Wiedervereinigung zur Diskussion über die Geschichte der deutschen Einheit seit 1990 einladen. Im Vordergrund soll dabei der Transformationsprozess der 1990er Jahre stehen. Vergleichende Perspektiven auf die Entwicklungen in Ostmitteleuropa sind willkommen. Das Förderprogramm richtet sich insbesondere an Geschichtsvereine, Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung, Gedenkstätten und Museen, Einrichtungen der Lehrerfort- und -weiterbildung sowie der Wissenschaft. Nicht gefördert werden Exkursionen, Schüler- und Bildungsfahrten, Veranstaltungen, die die (Fach-)Öffentlichkeit ausschließen, sowie die Erarbeitung von künstlerischen Darbietungen, Filmen, Ausstellungen oder Publikationen einschließlich deren Herstellung, die im Rahmen der geplanten Veranstaltung präsentiert werden sollen. Anträge auf Projektförderung müssen unter Verwendung des Antragsformulars bis 2. März 2020 in der Bundesstiftung Aufarbeitung eingegangen sein. Die Anträge sind vollständig in einfacher Ausführung im Original (ungeklammert, nicht getackert oder gelocht sowie ohne Mappen und Hüllen) einzureichen. Unvollständig und/oder verspätet eingereichte Anträge werden nicht berücksichtigt. Die Antragstellung per E-Mail oder Fax ist nicht zulässig. Antragsberechtigt sind ausschließlich inländische juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Für die Antragstellung sind insbesondere folgende Angaben/Unterlagen erforderlich: Angaben zum Antragsteller Veranstaltungskonzept, Beschreibung des Bezugs zum Förderschwerpunkt sowie der Zielgruppen Programmentwurf (unter Nennung von Themen und geplanten Referenten/Diskutanten) Aussagekräftiger Ausgabe- und Finanzierungsplan Planungen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Satzung und Auszug aus dem Vereinsregister bzw. sonstige Unterlagen, die Auskunft über den   rechtlichen Status Ihrer Institution geben Soweit verfügbar sind angemessene Eigenmittel in das zur Förderung beantragte Veranstaltungsvorhaben einzubringen. Eine Vollfinanzierung ist nur im zu begründenden Ausnahmefall möglich. Für alle Anträge gelten die allgemeinen Fördergrundsätze (inkl. Anlagen) der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Logo des Austauschprogramms "Memory Work"

Förderprogramm

Internationales Austauschprogramm "Memory Work"

vom 01.01.2018 | bis zum 31.08.2018

Im Rahmen ihrer internationalen Zusammenarbeit bei der Aufarbeitung von Diktaturen und Gewaltherrschaft schreibt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung zum 1. Januar 2019 Mittel für ein internationales Austauschprogramm im Bereich „Memory Work“ aus. Das Austauschprogramm dient dem Zweck, den internationalen Austausch in Fragen von Erinnerungsarbeit und Auseinandersetzung mit Gewaltherrschaft und Diktatur anzuregen, die gegenseitige Kenntnis über die jeweilige Geschichte und deren Verarbeitung zu vertiefen und so zu einem besseren Verständnis der jeweiligen Debatten und deren historischer und politischer, aber auch gesellschaftlicher Hintergründe im jeweiligen Kontext beizutragen. Im Rahmen dieses Programms erhalten Vertreter von NGOs, Gedenkprojekten und Initiativen, unabhängigen Archiven, Museen, Aufarbeitungsinstitutionen die Möglichkeit, in einem anderen Land einen Austausch bei einer entsprechenden Einrichtung, die sich thematisch mit der Aufarbeitung von Diktatur- und Gewalterfahrungen befasst, zu absolvieren. Bewerbungsschluss für das Austauschprogramm ist der 31. August 2018. Für die Fristwahrung beim Einreichen vom Projekt- und Stipendienanträgen ist ab sofort der Posteingang bei der Stiftung maßgebend. Ihre Anträge für das Memory-Work-Programm müssen daher bereits bis zum Ablauf der Antragsfrist am 31. August des Jahres 2018 in der Geschäftsstelle der Bundesstiftung Aufarbeitung vorliegen. Die fristwahrende Absendung bzw. Abgabe bei einem Post- oder Transportunternehmen (und damit der Poststempel oder ein anderer Einlieferungsbeleg) sind dann für die Einhaltung der Fristen nicht mehr ausreichend. Wir bitten Sie, diese Änderung künftig zu beachten.