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Workshop | Call for Papers

Free and Equal - Equal and Free? Human Rights and Communism in the 20th Century

bis zum 27.08.2017

Berlin, 21.07.2017. Janis Nalbadidacis und Jochen Krüger von der Humboldt-Universität zu Berlin veranstalten vom 23-25. November 2017 den Workshop „Free and Equal - Equal and Free? Human Rights and Communism in the 20th Century”. Die Veranstalter wollen hierfür einen Bogen schlagen von dem theoretischen Prinzip des Kommunismus als Wohlfahrtsstaat mit einer gesetzlichen Gleichstellung für alle zum Konzept der unveräußerlichen Menschenrechte, das ähnliche Ziele hat: Unabhängig von Glaube, Hautfarbe oder Alter sollen diese Rechte jedem zugesprochen werden. Ziel der Konferenz wird es sein, zahlreiche Facetten der komplexen Beziehung zwischen Kommunismus und Menschenrechten zu beleuchten und danach zu fragen, wie kommunistische Staaten mit der Entwicklung und den Forderungen nach allgemeinen Menschenrechten umgingen und wie diese als Teil von politischen Verhandlungen fungierten. Der regionale Fokus soll auf der Sowjetunion, den Balkanstaaten sowie Mittel- und Osteuropa liegen; Beiträge über Länder und Regionen in Lateinamerika, der Karibik, Südostasien und Afrika sind jedoch ebenfalls willkommen. Die Kosten für die Unterkunft werden von den Veranstaltern übernommen, Reisekosten bis zu max. 100€. Um die Zusendung eines Abstracts (max. 400 Wörter) sowie eines Kurzlebenslaufs an janis.nalbadidacis@geschichte.hu-berlin.de und jochen.krueger.1@hu-berlin.de bis zum 27. August 2017 wird gebeten. Der Workshop wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Ausschnitt aus Flyer der Veranstaltungsreihe der lkj Sachsen-Anhalt

Schülerwettbewerb

Alles nur Geschichte(n)? - Kommunismus in Sachsen-Anhalt

vom 01.09.2017 | bis zum 31.12.2017

Magdeburg, 12.07.2017. „Alles nur Geschichte(n)?! - Kommunismus in Sachsen-Anhalt“ ist ein Schülerwettbewerb der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. und soll junge Menschen dazu motivieren und befähigen, eigene lokalgeschichtlich orientierte Projekte zur Kommunismusgeschichte zu entwickeln. Projektideen können noch bis zum 31. August per Mail an steffi.buehnemann@jugend-lsa.de eingereicht werden. Um die Projekte auf den Weg zu bringen, wird den Schülern Hintergrundwissen zur Geschichte des Kommunismus vermittelt, ebenso kompetenzorientierte Methoden zur Erinnerungs- und Biografiearbeit, zu Zeitzeugengesprächen und zum Projektmanagement. Mögliche Themenfelder für Projekte sind das Alltagsleben in der DDR, der Personenkult Ernst-Thälmann, Märzkämpfe in Mitteldeutschland, Widerstand in Sachsen-Anhalt oder Kommunistinnen und Kommunisten in Freizeit, Sport und Kultur. Zum Abschluss der Reihe findet im Dezember der Jugendgeschichtstag statt, der einen Austausch und die öffentlichkeitswirksame Präsentation ermöglicht.

Kranzniederlegung in Malchow © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Gedenkveranstaltung

20. Gedenkveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945 –1950 e.V.

vom 06.07.2017 | bis zum 08.07.2017

Malchow, 04.07.2017: Die Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945 –1950 e.V. richtet ihre jährliche Gedenkveranstaltung vom 6. bis 8. Juli 2017 in der Inselstadt Malchow aus. Zum 20. Jubiläum des Treffens soll das Gedenken in einem größeren Rahmen begangen werden. In Malchow finden eine Gedenkveranstaltung vor der ehemaligen sowjetischen Kommandantur, Gespräche mit Einwohnern Malchows sowie eine Kranzniederlegung in der Gedenkstätte an der Lagerstraße statt. Vor der Villa Blanck in Malchow soll außerdem an die jugendlichen Opfer der „Malchower Werwolftragödie“ erinnert werden. Dr. Matthias Buchholz, Leiter Archiv, Bibliothek und Dokumentation bei der Bundesstiftung Aufarbeitung, hält ein Grußwort.Innerhalb des Programms sind für die Teilnehmer Fahrten nach Waren, Penzlin und zur Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen für weitere Gedenkveranstaltungen geplant. Die Veranstaltung wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

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Workshop | Call for Papers

Frauen in den Revolutionen des 20. Jahrhunderts: interkulturelle Reflexionen

bis zum 30.06.2017

Berlin, 29.05.2017. In der Endphase des Ersten Weltkrieges entstanden im Russischen und Deutschen Reich revolutionäre Bewegungen, die in neue politische Systeme mündeten und die Monarchie stürzten. In Russland etablierten die Bolschewiki nach der Oktoberrevolution den ersten kommunistischen Staat. In Deutschland entstand mit der Weimarer Republik eine parlamentarische Demokratie. Der Workshop „Frauen in den Revolutionen des 20. Jahrhunderts“ nimmt das 100-jährige Jubiläum der Revolutionen zum Anlass, die Ereignisse aus neuen Perspektiven zu betrachten. Der weibliche Blick auf die Revolutionen soll in den Fokus rücken ebenso wie das differentielle Frauenbild in den revolutionären Bewegungen. In einem vergleichenden Zugang soll auch nach der Wahrnehmung der Frauen im eigenen und im Nachbarland gefragt werden. Die Organisatoren bitten um die Einsendung von Abstracts (ca. 200-300 Wörter) mit einer kurzen Info zur eigenen Person und den Forschungsinteressen bis zum 30. Juni 2017.

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Tagung | Call for Papers

Das östliche Europa nach dem Ersten Weltkrieg

bis zum 15.07.2017

Berlin, 09.06.2017. Die Tagung „Das östliche Europa nach dem Ersten Weltkrieg“ beschäftigt sich mit den fünf Jahren nach der Russischen Revolution und dem Ende des Ersten Weltkriegs 1917. Diese Zeit war geprägt von den Bemühungen um eine internationale Friedensordnung und um die Emanzipation bisher unterdrückter Nationen. Ebenso herrschte ein starker politischer Revisionismus vor, der Kampf um territoriale Ansprüche und ein Übermaß an politischer Gewalt. Die politisch Verantwortlichen mussten sich ideologischen, sozialen und ökonomischen Krisen stellen, den Wiederaufbau oftmals verwüsteter Landesteile bewerkstelligen und die Versorgung der versehrten Bevölkerung sicherstellen. Die in Berlin stattfindende Tagung nimmt das Jahr 1923 als Begrenzung, da es mit der Überwindung der Inflationszeit und der Etablierung eines „neuen Europa“ für eine gewisse Konsolidierung sorgte, aber auch mit dem gescheiterten „Marsch auf die Feldherrnhalle“ Hitlers und der faschistischen Machtübernahme in Italien die Gefährdung der demokratischen Ordnung aufzeigte. Die Vorträge sollen eine Balance zwischen Teilstudien und transnationalen Untersuchungen aufweisen. Die Papers zur Tagungsteilnahme sind mit 400 Wörtern und einem kurzen CV in deutscher oder englischer Sprache bis 15. Juli 2017 einzureichen an: Burkhard.Olschowsky@bkge.uni-oldenburg.de

Zuletzt diskutierten Radu Preda und Markus Meckel in Bukarest mit dem vormaligen rumänischen Staatspräsidenten Emil Constantinescu sowie der albanischen Kollegin Jonila Godole über die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur. Plakat: www.iiccr.ro

Pressemitteilung

Ratsvorsitzender Markus Meckel in Beirat berufen

Bukarest, 1. Juni 2017. Das Institute for the Investigation of Communist Crimes and the Memory of the Romanian Exile in Bukarest hat den Ratsvorsitzenden der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in seinen neu geschaffenen wissenschaftlichen Beirat berufen. Das 2005 von der rumänischen Regierung gegründete Institut hat den Auftrag, Menschenrechtsverletzungen in der kommunistischen Diktatur zu untersuchen und ggf. eine strafrechtliche Verfolgung der Täter anzustoßen. Der Fokus des Instituts liegt zunehmend auf der historischen Forschung sowie der politischen Bildungsarbeit. Dementsprechend rege ist der Austausch zwischen dem Institut und der Bundesstiftung Aufarbeitung. Der Direktor des Bukarester Instituts war im laufenden Jahr u.a. Referent und Diskutant auf der 10. Geschichtsmesse im Januar in Suhl sowie auf der Konferenz „Blinde Flecken“ in der Geschichte im Folgemonat. Für Herbst 2017 planen die Bukarester Kollegen, die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ der Bundesstiftung in rumänischer Sprache sowie um weitere Ausstellungstafeln zur rumänischen Geschichte ergänzt in 100 und mehr Exemplaren zu zeigen.

Plakat der Ausstellung " Der Kommunismus in seinem Zeitalter"

Ausstellung

„Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ – Plakatausstellung im Lüchower Kreishaus-Foyer

vom 15.08.2017 | bis zum 31.10.2017

Lüchow-Dannenberg, 11.08.2017. Aus Anlass des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution schildert die Plakatausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ den Aufstieg und Niedergang der kommunistischen Bewegungen. Vom 15. August bis 31. Oktober 2017 ist sie im Foyer des Lüchower Kreishauses zu sehen. Die kommunistischen Bewegungen waren im 20. Jahrhundert dazu angetreten, nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen grundlegend zu verändern. Ihr letztendlich totalitärer Anspruch mobilisierte rund um den Globus Millionen und entwickelte sich zum Albtraum von Abermillionen, die Opfer kommunistischer Gewaltregime wurden. Die Ausstellung umfasst 25 Plakate mit über 200 zeithistorischen Fotos, Dokumenten sowie QR-Codes, die mit Filmdokumenten im Internet verlinkt sind. Herausgeber der Ausstellung sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Deutsche Historische Museum Berlin. Ihr Autor ist der Frankfurter Historiker Gerd Koenen. Die Ausstellung ist im Rahmen der Reihe „KuK – Kunst & Kultur im Kreishaus“ Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 16 Uhr und Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr zu sehen. Ausführliche Informationen über die vom Frankfurter Historiker Dr. Gerd Koenen konzipierte und verfasste Schau finden sich unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/k-ausstellung

Logo der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission

Seminar | Call for Papers

Krieg, Revolution und Staatsgründung in der Ukraine (1914-1923)

bis zum 30.07.2017

Kiew, 05.07.2017. Die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission lädt Promovierende und fortgeschrittene Studierende in Master-Programmen zu ihrem Nachwuchsworkshop „Krieg, Revolution und Staatsgründung in der Ukraine (1914-1923)“ ein, der in Kiew vom 26. bis 30. September 2017 stattfinden wird. Die Veranstalter legen den Fokus auf die Geschichte des Epochenjahres 1917 in der Ukraine, wobei in einem integrierenden Zugriff neue Perspektiven auf das Jahr durch die Einbeziehung eines größeren zeitlichen Kontextes vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende des Bürgerkriegs in der Ukraine (1914-1923) entwickelt werden sollen. Fragen der ukrainisch-deutschen Verflechtungsgeschichte sollen aufgegriffen und regionale ebenso wie transregionale Prozesse in der Ukraine einbezogen werden. Das fünftägige Seminar findet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der Ukraine in Kiew statt und sieht die Präsentation eigener Forschungsarbeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor. Die Seminarsprachen sind Deutsch und Ukrainisch mit Übersetzung. Die Veranstalter bitten um die Zusendung einer Bewerbung mit Lebenslauf, einem kurzen Motivationsschreiben sowie einem Exposé des Forschungsvorhabens (maximal 300 Wörter) gebündelt zu einer PDF-Datei bis zum 30. Juli 2017 an folgende Adresse: kateryna.kudin@lrz.uni-muenchen.de. Die Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden von den Veranstaltern übernommen. Außerdem wird ein Reisekostenzuschuss für die Anreise aus Deutschland in Höhe von maximal 200 Euro gewährt.

Logo des Military History Institute Prague

Konferenz | Call for Papers

1917 – Revolution in War, Society in Revolution

bis zum 10.07.2017

Prag, 07.06.2017. Die vierte Konferenz der Veranstaltungsreihe „Hobnailed Years in the Battlefields 1914–1918“ beschäftigt sich mit dem vierten Jahr des Ersten Weltkriegs. Durch die Folgen und den langen Verlauf des Krieges waren die Gesellschaften 1917 weltweit an den Rand der Belastbarkeit gelangt oder zusammengebrochen. In Russland stürzten die Aufstände in den Städten und ländlichen Gegenden den Zaren und beendeten die russische Beteiligung am Ersten Weltkrieg. Im selben Jahr traten die Vereinigten Staaten in das Kriegsgehen ein, Italien verließ beinahe die Entente und Frankreich sah sich mit Meutereien konfrontiert. Die in Prag vom 19. bis 21. September 2017 stattfindende Konferenz fragt nicht nur nach diesen politisch-militärischen Entwicklungen, sondern versucht, ein breites thematisches Spektrum zu eröffnen, um ein möglichst facettenreiches Schema dieses Kriegsjahres abzubilden.Die Veranstalter bitten um die Zusendung der Paper zusammen mit einem Kurzlebenslauf bis zum 10.07.2017 an:  konference@vhu.cz. Die Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch und Tschechisch.

Plakatausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" - © Bundesstiftung Aufarbeitung

Ausstellung

Ausstellung zur Kommunismusgeschichte stark nachgefragt

Berlin, 30.05.2017. drei Monate nach der Premiere in Berlin wird die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ von Bildungs- und Kultureinrichtungen im ganzen Bundesgebiet rege nachgefragt. Zwischenzeitlich wurden über 1.100 Exemplare der Schau an Bildungs- und Kultureinrichtungen im ganzen Bundesgebiet versandt. Die von der Bundesstiftung Aufarbeitung und dem Deutschen Historischen Museum herausgegebene Ausstellung umfasst 25 Tafeln, die als Plakatsatz im Format DIN A1 gegen eine geringe Schutzgebühr abgegeben werden. Die hier verlinkte Karte zeigt, dass es nicht nur kaum eine Region in Deutschland gibt, in der die Ausstellung nicht zu sehen sein wird. Auch aus dem Ausland wird „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ abgefragt. Die weltweite Verbreitung erfolgt nicht nur in der deutschen Druckfassung. Die Ausstellung liegt auch in englischer, französischer, spanischer und russischer Sprache vor. Interessenten, die eine der fremdsprachigen Fassungen präsentieren wollen, können die Schau dadurch unkompliziert vor Ort herstellen und präsentieren. Weitere Sprachfassungen werden derzeit in Georgien, Albanien, Rumänien und Estland vorbereitet. Ausführliche Informationen über die vom Frankfurter Historiker Dr. Gerd Koenen konzipierte und verfasste Schau finden sich unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/k-ausstellung

Logo der University of Notre Dame

Workshop | Call for Papers

The 3rd meeting of the Notre Dame workshop on the history of 1917 Revolution

bis zum 01.07.2017

Tel Aviv, 22.03.2017. An der Tel Aviv University wird vom 26.-30. Mai 2018 das „3rd meeting of the Notre Dame workshop on the history of 1917 Revolution” stattfinden. Besonders DoktorandInnen und PostdoktorandInnen werden um das Einreichen von Textvorschlägen gebeten. Die amerikanischen und israelischen Organisatoren übernehmen die Kosten der Teilnahme am Workshop, inklusive Flugtickets und Unterkunft.

Plakatausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" - © Bundesstiftung Aufarbeitung

Ausstellung

Ausstellung zur Kommunismusgeschichte in Kiew präsentiert

 Kiew, 12.07.2017. Die ukrainische Fassung der Plakatausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ ist derzeit im Auslandsbüro der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kiew zu besichtigen. Der Autor der Ausstellung, Gerd Koenen, diskutierte bei der Eröffnung am 30. Juni 2017 mit Andriy Kohut, Direktor der Staatsarchive beim Sicherheitsdienst der Ukraine SBU, Vladislawa Osmak, Leiterin des Zentrums für Urbanistik an der Kiewer Mohyla-Universität und dem in der Ukraine lebenden Historiker Andreas Umland. Die Friedrich-Naumann-Stiftung wollte mit dieser Veranstaltung eine Brücke schlagen zwischen dem deutschen und ukrainischen Überwinden des Kommunismus. Ausführliche Informationen über die vom Frankfurter Historiker Dr. Gerd Koenen konzipierte und verfasste Schau finden sich unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/k-ausstellung

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Konferenz | Call for Papers

Socialist educational Cooperation with the Global South

bis zum 30.09.2017

Gießen, 05.07.2017. Nachdem sich zahlreiche postkoloniale Staaten im „Globalen Süden“ ihre Unabhängigkeit gesichert hatten, priorisierten sie die Entwicklung eines demokratischen und von rassistischen Ressentiments befreiten Erziehungssystems. Im Zuge dieser Prozesse suchten große Teile der afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Länder sowie die Staaten des Nahen Ostens die Unterstützung der Sowjetunion, Kubas und der DDR. Durch diese freiwilligen oder notwendigen Kooperationen entstand ein globaler Erziehungsraum, der jedoch unterschiedliche regionale Reinterpretationen und Abwandlungen durch postkoloniale Staaten erfuhr. Über diesen Erziehungsraum mit seinen Netzwerken, Verbindungen und gesandten Beratern ist bisher nur wenig bekannt. Deshalb will die in Gießen stattfindende Konferenz „Socialist educational Cooperation with the Global South“ Beiträge zu diesem Themenkomplex sammeln. Die Veranstalter bitten um die Zusendung von Abstracts (bis zu 500 Wörter) bis 30. September 2017.

Revolutionäre Soldaten mit der Roten Fahne am 9. November vor dem Brandenburger Tor. Bundesarchiv, Bild 183-B0527-0001-810 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0

Workshop | Call for Papers

Revolution 1917–1920 in Berlin – 4. Nachwuchsworkshop des Netzwerks Hiko_21

bis zum 30.06.2017

Berlin, 22.05.2017. 100 Jahre nach der Russischen Revolution sind noch viele Facetten der revolutionären Ereignisse in Russland und Europa unerforscht. Derzeit werden zahlreiche Neuerscheinungen zum Thema publiziert und aufgrund der Jubiläumsjahre 2017-2020 rücken die Revolutionen in den Fokus der Öffentlichkeit. Aus diesem Anlass veranstaltet das Netzwerk Hiko_21 der Historischen Kommission zu Berlin e.V. den Workshop zur „Revolution 1917-1920“, wo die neuen Impulse der Forschung aufgenommen und diskutiert werden sollen. So werden in neuen Studien Frauen als vergessene Akteurinnen der Revolution entdeckt, auf die Arbeiterschaft werden regionale Perspektiven eröffnet und der cultural und spatial turn werfen neue Fragestellungen zum Thema auf. Insbesondere global- und verflechtungsgeschichtliche Zusammenhänge werden derzeit in der Forschung untersucht.Die Historische Kommission bittet um die Zusendung von Abstracts (max. 2.000 Zeichen, deutsch- oder englischsprachig) sowie einen kurzen CV bis zum 30. Juni 2017 an info@hiko-berlin.de. Die Vortragszeit beträgt 20 Minuten.

Plakat zur Ausstellung "Der große Terror",  Stiftung Ettersberg

Vernissage

Sonderausstellung: Der große Terror

vom 17.06.2017

Erfurt, 13.06.2017. Die Ausstellung  »Der große Terror« in die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt (Andreasstraße 37a, 99084 Erfurt) eröffnet am 17. Juni 2017. Der Gedenktag des Volkaufstandes vom 17. Juni 1953 wird zum Anlass genommen, über das Erinnern und das Gedenken an die Opfer des stalinistischen Terrors zu sprechen. Deshalb eröffnen wir mit unserem Kooperationspartner der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS e.V.) am 17. Juni 2017 um 18:00 Uhr die Sonderausstellung in den Räumen unserer Gedenkstätte.   Die Ausstellung erinnert an das Schicksal von zahllosen Menschen, die 1937/38 spurlos verschwanden. Der polnische Fotograf und Journalist Tomasz Kizny ist zur Eröffnung vor Ort. Außerdem spielt der russische Pianist Jascha Nemtsov zur Eröffnung vergessene, von ihm wiederentdeckte und bearbeitete Kompositionen, die im GULAG dieser Zeit entstanden sind. Die Moderation der Eröffnung übernimmt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Ettersberg PD Dr. Jörg Ganzenmüller. Gefördert wurde die Ausstellung durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Gerda Henkel Stiftung, in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg zu Berlin und der Internationalen Gesellschaft MEMORIAL. Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe »Das Sowjetische Jahrhundert« der Stiftung Ettersberg, die mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert wird. Sie kann bis zum 24. September  2017 während der Öffnungszeiten im Souterrain der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße besichtigt werden.

Logo der Ludwig-Maximilians-Universität München

Workshop | Call for Papers

Emotions and the Disintegration of Communism in Europe, ca. 1970 to 2000

bis zum 15.08.2017

München, 11.06.2017. Nur wenige würden den Umstand bezweifeln, dass die Revolutionen der Jahre 1989-1991, die die kommunistischen Regime in Mittel- und Osteuropa zu Fall brachten, emotional geladene Ereignisse waren. Historische Studien konzentrieren sich jedoch zumeist eher auf die vermeintlich „rationale“ Politik als auf die Rolle von Emotionen. Um dem entgegenzuwirken, veranstaltet das Historische Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München den Workshop „Emotions and the Disintegration of Communism in Europe, ca. 1970 to 2000“. Unter Einbeziehung aktueller Arbeiten der Emotionsgeschichte und benachbarter Disziplinen soll eine neue Perspektive auf Ereignisse und Prozesse eröffnet werden. Der Workshop zielt ab auf die Erforschung von Veränderungen in „emotionalen Regimen“, die durch die Ereignisse von 1989/91 bewirkt wurden. Interessenten werden gebeten, ein Abstract (1-2 Seiten) und einen Lebenslauf (nicht mehr als 2 Seiten“ an Jan.Arend@lrz.uni-muenchen.de und Franziska.Davies@lrz.uni-muenchen.de bis zum 15. August 2017 zu schicken. Die LMU erstattet alle Kosten für Transport und Unterkunft.

Stipendium

100 Jahre Umbruch in Nordosteuropa

bis zum 31.07.2017

Lüneburg, 12.05.2017. Das Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN) der Universität Hamburg in Lüneburg vergibt ab dem 1. September 2017 ein Forschungsstipendium. Es möchte damit eine Forschungsarbeit unterstützen, die die Jahre 1917/1918 in der nordosteuropäischen Geschichte thematisiert. Diese Jahre zeichnen sich durch globale Ereignisse wie die Russische Revolution, das Ende des Ersten Weltkrieges, die Proklamierung der Weimarer Republik sowie die Unabhängigkeit der baltischen Staaten und Polens aus und hatten somit großen Einfluss auf die Geschehnisse in Nordosteuropa. Das Stipendium wird für drei Monate gewährt und richtet sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler, kann aber auch an habilitierte Wissenschaftler und Professoren vergeben werden. Nur Forschungsvorhaben, für die bereits Vorarbeit geleistet wurde, kommen in Frage. Das Stipendium in Höhe von 2500 Euro pro Monat ist für den durch den Forschungsaufenthalt in Lüneburg entstehenden Mehraufwand des Empfängers bestimmt. Es wird erwartet, dass der/die Stipendiat/-in beispielsweise durch Vorträge am Institut, Lesungen oder Gespräche für die breitere Öffentlichkeit zu den Aktivitäten des Instituts beiträgt. Bewerbungen (kurze Beschreibung des Forschungsprojekts, Arbeitsplanung für den Forschungsaufenthalt, wissenschaftliches Curriculum Vitae mit Publikationsliste) sind bis zum 31. Juli 2017 einzureichen.

Logo des Deutschen Polen Instituts

Workshop | Call for Papers

Die Partei hat immer recht! Anspruch, Wirklichkeit und Aufarbeitung der kommunistischen Parteien in der Deutschen Demokratischen Republik und der Volksrepublik Polen ab 1970

bis zum 07.08.2017

Darmstadt, 30.06.2017. Das Deutsche Polen-Institut widmet sich in seinem Workshop den kommunistischen Parteien in Deutschland und Polen ab 1970. Die Veranstalter fragen nach den Auswirkungen der historischen Ereignisse und Prozesse auf die die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) und die Polnische Vereinigte Arbeiterpartei (PVAP): Während besonders die frühen 1970er-Jahre in Deutschland und Polen eine Zeit der Stabilität waren, begann in den 1980er-Jahren der politische und wirtschaftliche Zusammenbruch einzusetzen. Mit einem Dialog zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der interdisziplinären Parteienforschung möchten die Veranstalter des Workshops nach den Funktionen der kommunistischen Parteien in der Deutschen Demokratischen Republik und der Volksrepublik Polen fragen.Der vom 8. bis 9. Dezember 2017 in Darmstadt stattfindende Workshop wird mit der Präsentation der Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ der Bundesstiftung Aufarbeitung begleitet. Die Veranstalter bitten um die Bewerbung mit einem Abstract (300 Wörter) und einem Kurzlebenslauf bis zum 07.08.2017 an roettjer@dpi-da.de. Reise- und Unterkunftskosten werden vom Deutschen Polen-Institut durch die Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur getragen.

Logo des New York Office der Rosa Luxemburg Stiftung

Konferenz | Call for Papers

Die erste Angst vor der „Roten Gefahr“ in Amerika: Die USA und die Wahrnehmung der Russischen Revolution

bis zum 30.06.2017

New York, 15.05.2017. Das New York Office der Rosa-Luxemburg-Stiftung veranstaltet in den eigenen Räumen die Konferenz „Die erste Angst vor der ‚Roten Gefahr‘ in Amerika: Die USA und die Wahrnehmung der Russischen Revolution“. Die Veranstalter möchten die vielfältigen Rezeptionen der Russischen Revolution in den Vereinigten Staaten betrachten. Der politische und soziale Umbruch war so gravierend, dass er als der Wendepunkt zwischen dem „langen“ 19. und dem „kurzen“ 20. Jahrhundert wahrgenommen wurde. In den Vereinigten Staaten wurden die Vorgänge in Russland mit großer Sorge betrachtet: Revolution und Kommunismus sollten die zentralen Feindbilder der westlichen Welt im 20. Jahrhundert werden.Vorschläge für Papers (max. 350 Wörter) und ein kurzer Lebenslauf müssen bis zum 30. Juni 2017 bei Frank Jacob (fjacob@qcc.cuny.edu) eingereicht werden.

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Konferenz | Call for Papers

100 Years Since the Creation of the Soviet State Security Organization Cheka (1917-2017)

bis zum 21.06.2017

Prag, 11.06.2017. Am 20. Dezember 1917 wurde die Tscheka (Außerordentliche Allrussische Kommission zur Bekämpfung von Konterrevolution, Spekulation und Sabotage) gegründet, welche sehr schnell die Verantwortung übernahm, die Feinde des kommunistischen Systems zu inhaftieren und zu exekutieren. Die Mitglieder dieser nach der Oktoberrevolution gegründeten Staatssicherheit nannten sich Tschekisten, was sich auch nach der Gründung der Sowjetunion 1922 nicht änderte. Auch die Mitarbeiter der Staatssicherheitsdienste der osteuropäischen Staaten führten diese Bezeichnung. Die Tscheka verschleppte politische Oppositionelle, beschlagnahmte Nahrungsmittel der Bevölkerung und betrieb das System der Gulags. Die internationale Konferenz "100 Years Since the Creation of the Soviet State Security Organization Cheka (1917-2017)" in Prag fragt nach den wechselseitigen Beziehungen zwischen der Tscheka und den kommunistischen Parteiführungen in den Staaten des Ostblocks und dem Standort des sowjetischen Staatssicherheitsdienstes im Netz der europäischen Staaten. Die Konferenzsprachen sind Tschechisch und Englisch; Simultanübersetzung wird bereitgestellt. Die Organisatoren übernehmen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, während die Referenten für den Transport (mit Ausnahmen) selbst aufkommen müssen. Interessenten werden gebeten, ein Abstract in Tschechisch oder Englisch bis zum 21. Juni 2017 an kamila.kozichova@ustrcr.cz zu schicken. Der Umfang der Abstracts ist begrenzt auf 500 Wörter.

Logo der Platform of European Memory and Conscience

Pressemitteilung

Patronage of the European Parliament for competition for a memorial for the victims of totalitarianism in Brussels – one week left for expressions of interest!

vom 09.06.2017

Prague, 9 June 2017.  Mr Antonio Tajani, President of the European Parliament, has given an official patronage to the competition for a memorial for the victims of 20th century totalitarianism in Brussels organised by the Platform of European Memory and Conscience. Expressions of interest by artists and architects are invited by 15 June 2017. The Platform has launched an official competition website, www.memorialbrussels.eu. Following the announcement of the international competition on 26 April 2017, the Platform of European Memory and Conscience is pleased to inform that President Antonio Tajani has given an official patronage of the European Parliament to the competition by letter of 22 May 2017 to Mr Pavel Svoboda, Czech MEP. The site for the proposed memorial is the Place Jean Rey, excellently located in the heart of the European district, a large open space within site of the newly opened House of European History, the European Parliament, the European Commission and the Council of the EU. “It is important (...) that we remember those who actively opposed totalitarian rule, and who, because of their dedication, honour, courage and loyalty to ideals, should take their place in the consciousness of Europeans as heroes of the totalitarian age. The Brussels memorial will stand as an eternal symbol of our remembrance and recognition,” says President Tajani in his letter.  The Platform has launched an official competition website www.memorialbrussels.eu, cordially invites artists and architects worldwide to participate and reminds that the deadline for expressions of interest is 15 June 2017.