...

 

Plakat zur Ausstellung "Der große Terror",  Stiftung Ettersberg

Vernissage

Sonderausstellung: Der große Terror

vom 17.06.2017 | Thomas Kizny

Erfurt, 13.06.2017. Die Ausstellung  »Der große Terror« in die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt (Andreasstraße 37a, 99084 Erfurt) eröffnet am 17. Juni 2017. Der Gedenktag des Volkaufstandes vom 17. Juni 1953 wird zum Anlass genommen, über das Erinnern und das Gedenken an die Opfer des stalinistischen Terrors zu sprechen. Deshalb eröffnen wir mit unserem Kooperationspartner der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS e.V.) am 17. Juni 2017 um 18:00 Uhr die Sonderausstellung in den Räumen unserer Gedenkstätte.   Die Ausstellung erinnert an das Schicksal von zahllosen Menschen, die 1937/38 spurlos verschwanden. Der polnische Fotograf und Journalist Tomasz Kizny ist zur Eröffnung vor Ort. Außerdem spielt der russische Pianist Jascha Nemtsov zur Eröffnung vergessene, von ihm wiederentdeckte und bearbeitete Kompositionen, die im GULAG dieser Zeit entstanden sind. Die Moderation der Eröffnung übernimmt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Ettersberg PD Dr. Jörg Ganzenmüller. Gefördert wurde die Ausstellung durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Gerda Henkel Stiftung, in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg zu Berlin und der Internationalen Gesellschaft MEMORIAL. Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe »Das Sowjetische Jahrhundert« der Stiftung Ettersberg, die mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert wird. Sie kann bis zum 24. September  2017 während der Öffnungszeiten im Souterrain der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße besichtigt werden.

Screenshot Logo

News

Neue Biografie der Zeitzeugin Rosel Blasczyk frei geschaltet

Berlin, den 03.02.2020. Stefan Krikowski, Vorsitzender der Lagergemeinschaft Workuta / GULag Sowjetunion, gab bekannt, dass eine neue Biografie auf dem Zeitzeugen-Portal workuta.de aufgenommen wurde. Die Zeitzeugin Frau Rosel Blasczyk war ungewöhnlich lange inhaftiert. Ihre Rehabilitierungsurkunde der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation hält nur ihre Haftzeit von 1950 bis 1955 in Workuta fest. Unterschlagen werden die Untersuchungshaftzeit im Gefängnis Leistikowstraße in Potsdam und die drei Jahre Haft von 1947 bis 1950 im Speziallager Sachsenhausen. Die Rehabilitierung enthält kein Wort der Entschuldigung. Rosel Blasczyk verbrachte mehr als 8½ Jahre unschuldig in Haft. Hier nun die Vita von Frau Rosel Blasczyk auf workuta.de: http://www.workuta.de/Rosel_Blasczyk/index.html

Logo der Platform of European Memory and Conscience

Pressemitteilung

Patronage of the European Parliament for competition for a memorial for the victims of totalitarianism in Brussels – one week left for expressions of interest!

vom 09.06.2017 | The Platform of European Memory and Conscience

Prague, 9 June 2017.  Mr Antonio Tajani, President of the European Parliament, has given an official patronage to the competition for a memorial for the victims of 20th century totalitarianism in Brussels organised by the Platform of European Memory and Conscience. Expressions of interest by artists and architects are invited by 15 June 2017. The Platform has launched an official competition website, www.memorialbrussels.eu. Following the announcement of the international competition on 26 April 2017, the Platform of European Memory and Conscience is pleased to inform that President Antonio Tajani has given an official patronage of the European Parliament to the competition by letter of 22 May 2017 to Mr Pavel Svoboda, Czech MEP. The site for the proposed memorial is the Place Jean Rey, excellently located in the heart of the European district, a large open space within site of the newly opened House of European History, the European Parliament, the European Commission and the Council of the EU. “It is important (...) that we remember those who actively opposed totalitarian rule, and who, because of their dedication, honour, courage and loyalty to ideals, should take their place in the consciousness of Europeans as heroes of the totalitarian age. The Brussels memorial will stand as an eternal symbol of our remembrance and recognition,” says President Tajani in his letter.  The Platform has launched an official competition website www.memorialbrussels.eu, cordially invites artists and architects worldwide to participate and reminds that the deadline for expressions of interest is 15 June 2017.