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Plakatausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" - © Bundesstiftung Aufarbeitung

Ausstellung

Ausstellung zur Kommunismusgeschichte in Kiew präsentiert

vom 12.07.2017

 Kiew, 12.07.2017. Die ukrainische Fassung der Plakatausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ ist derzeit im Auslandsbüro der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kiew zu besichtigen. Der Autor der Ausstellung, Gerd Koenen, diskutierte bei der Eröffnung am 30. Juni 2017 mit Andriy Kohut, Direktor der Staatsarchive beim Sicherheitsdienst der Ukraine SBU, Vladislawa Osmak, Leiterin des Zentrums für Urbanistik an der Kiewer Mohyla-Universität und dem in der Ukraine lebenden Historiker Andreas Umland. Die Friedrich-Naumann-Stiftung wollte mit dieser Veranstaltung eine Brücke schlagen zwischen dem deutschen und ukrainischen Überwinden des Kommunismus. Ausführliche Informationen über die vom Frankfurter Historiker Dr. Gerd Koenen konzipierte und verfasste Schau finden sich unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/k-ausstellung

Zuletzt diskutierten Radu Preda und Markus Meckel in Bukarest mit dem vormaligen rumänischen Staatspräsidenten Emil Constantinescu sowie der albanischen Kollegin Jonila Godole über die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur. Plakat: www.iiccr.ro

Pressemitteilung

Ratsvorsitzender Markus Meckel in Beirat berufen

vom 01.06.2017

Bukarest, 1. Juni 2017. Das Institute for the Investigation of Communist Crimes and the Memory of the Romanian Exile in Bukarest hat den Ratsvorsitzenden der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in seinen neu geschaffenen wissenschaftlichen Beirat berufen. Das 2005 von der rumänischen Regierung gegründete Institut hat den Auftrag, Menschenrechtsverletzungen in der kommunistischen Diktatur zu untersuchen und ggf. eine strafrechtliche Verfolgung der Täter anzustoßen. Der Fokus des Instituts liegt zunehmend auf der historischen Forschung sowie der politischen Bildungsarbeit. Dementsprechend rege ist der Austausch zwischen dem Institut und der Bundesstiftung Aufarbeitung. Der Direktor des Bukarester Instituts war im laufenden Jahr u.a. Referent und Diskutant auf der 10. Geschichtsmesse im Januar in Suhl sowie auf der Konferenz „Blinde Flecken“ in der Geschichte im Folgemonat. Für Herbst 2017 planen die Bukarester Kollegen, die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ der Bundesstiftung in rumänischer Sprache sowie um weitere Ausstellungstafeln zur rumänischen Geschichte ergänzt in 100 und mehr Exemplaren zu zeigen.

Kranzniederlegung in Malchow © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Gedenkveranstaltung

20. Gedenkveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945 –1950 e.V.

vom 06.07.2017 | bis zum 08.07.2017

Malchow, 04.07.2017: Die Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945 –1950 e.V. richtet ihre jährliche Gedenkveranstaltung vom 6. bis 8. Juli 2017 in der Inselstadt Malchow aus. Zum 20. Jubiläum des Treffens soll das Gedenken in einem größeren Rahmen begangen werden. In Malchow finden eine Gedenkveranstaltung vor der ehemaligen sowjetischen Kommandantur, Gespräche mit Einwohnern Malchows sowie eine Kranzniederlegung in der Gedenkstätte an der Lagerstraße statt. Vor der Villa Blanck in Malchow soll außerdem an die jugendlichen Opfer der „Malchower Werwolftragödie“ erinnert werden. Dr. Matthias Buchholz, Leiter Archiv, Bibliothek und Dokumentation bei der Bundesstiftung Aufarbeitung, hält ein Grußwort.Innerhalb des Programms sind für die Teilnehmer Fahrten nach Waren, Penzlin und zur Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen für weitere Gedenkveranstaltungen geplant. Die Veranstaltung wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Plakatausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" - © Bundesstiftung Aufarbeitung

Ausstellung

Ausstellung zur Kommunismusgeschichte stark nachgefragt

vom 30.05.2017

Berlin, 30.05.2017. drei Monate nach der Premiere in Berlin wird die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ von Bildungs- und Kultureinrichtungen im ganzen Bundesgebiet rege nachgefragt. Zwischenzeitlich wurden über 1.100 Exemplare der Schau an Bildungs- und Kultureinrichtungen im ganzen Bundesgebiet versandt. Die von der Bundesstiftung Aufarbeitung und dem Deutschen Historischen Museum herausgegebene Ausstellung umfasst 25 Tafeln, die als Plakatsatz im Format DIN A1 gegen eine geringe Schutzgebühr abgegeben werden. Die hier verlinkte Karte zeigt, dass es nicht nur kaum eine Region in Deutschland gibt, in der die Ausstellung nicht zu sehen sein wird. Auch aus dem Ausland wird „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ abgefragt. Die weltweite Verbreitung erfolgt nicht nur in der deutschen Druckfassung. Die Ausstellung liegt auch in englischer, französischer, spanischer und russischer Sprache vor. Interessenten, die eine der fremdsprachigen Fassungen präsentieren wollen, können die Schau dadurch unkompliziert vor Ort herstellen und präsentieren. Weitere Sprachfassungen werden derzeit in Georgien, Albanien, Rumänien und Estland vorbereitet. Ausführliche Informationen über die vom Frankfurter Historiker Dr. Gerd Koenen konzipierte und verfasste Schau finden sich unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/k-ausstellung

Plakat zur Ausstellung "Der große Terror",  Stiftung Ettersberg

Vernissage

Sonderausstellung: Der große Terror

vom 17.06.2017 | Thomas Kizny

Erfurt, 13.06.2017. Die Ausstellung  »Der große Terror« in die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt (Andreasstraße 37a, 99084 Erfurt) eröffnet am 17. Juni 2017. Der Gedenktag des Volkaufstandes vom 17. Juni 1953 wird zum Anlass genommen, über das Erinnern und das Gedenken an die Opfer des stalinistischen Terrors zu sprechen. Deshalb eröffnen wir mit unserem Kooperationspartner der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS e.V.) am 17. Juni 2017 um 18:00 Uhr die Sonderausstellung in den Räumen unserer Gedenkstätte.   Die Ausstellung erinnert an das Schicksal von zahllosen Menschen, die 1937/38 spurlos verschwanden. Der polnische Fotograf und Journalist Tomasz Kizny ist zur Eröffnung vor Ort. Außerdem spielt der russische Pianist Jascha Nemtsov zur Eröffnung vergessene, von ihm wiederentdeckte und bearbeitete Kompositionen, die im GULAG dieser Zeit entstanden sind. Die Moderation der Eröffnung übernimmt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Ettersberg PD Dr. Jörg Ganzenmüller. Gefördert wurde die Ausstellung durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Gerda Henkel Stiftung, in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg zu Berlin und der Internationalen Gesellschaft MEMORIAL. Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe »Das Sowjetische Jahrhundert« der Stiftung Ettersberg, die mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert wird. Sie kann bis zum 24. September  2017 während der Öffnungszeiten im Souterrain der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße besichtigt werden.

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News

Neue Biografie der Zeitzeugin Rosel Blasczyk frei geschaltet

Berlin, den 03.02.2020. Stefan Krikowski, Vorsitzender der Lagergemeinschaft Workuta / GULag Sowjetunion, gab bekannt, dass eine neue Biografie auf dem Zeitzeugen-Portal workuta.de aufgenommen wurde. Die Zeitzeugin Frau Rosel Blasczyk war ungewöhnlich lange inhaftiert. Ihre Rehabilitierungsurkunde der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation hält nur ihre Haftzeit von 1950 bis 1955 in Workuta fest. Unterschlagen werden die Untersuchungshaftzeit im Gefängnis Leistikowstraße in Potsdam und die drei Jahre Haft von 1947 bis 1950 im Speziallager Sachsenhausen. Die Rehabilitierung enthält kein Wort der Entschuldigung. Rosel Blasczyk verbrachte mehr als 8½ Jahre unschuldig in Haft. Hier nun die Vita von Frau Rosel Blasczyk auf workuta.de: http://www.workuta.de/Rosel_Blasczyk/index.html

Logo der Platform of European Memory and Conscience

Pressemitteilung

Patronage of the European Parliament for competition for a memorial for the victims of totalitarianism in Brussels – one week left for expressions of interest!

vom 09.06.2017 | The Platform of European Memory and Conscience

Prague, 9 June 2017.  Mr Antonio Tajani, President of the European Parliament, has given an official patronage to the competition for a memorial for the victims of 20th century totalitarianism in Brussels organised by the Platform of European Memory and Conscience. Expressions of interest by artists and architects are invited by 15 June 2017. The Platform has launched an official competition website, www.memorialbrussels.eu. Following the announcement of the international competition on 26 April 2017, the Platform of European Memory and Conscience is pleased to inform that President Antonio Tajani has given an official patronage of the European Parliament to the competition by letter of 22 May 2017 to Mr Pavel Svoboda, Czech MEP. The site for the proposed memorial is the Place Jean Rey, excellently located in the heart of the European district, a large open space within site of the newly opened House of European History, the European Parliament, the European Commission and the Council of the EU. “It is important (...) that we remember those who actively opposed totalitarian rule, and who, because of their dedication, honour, courage and loyalty to ideals, should take their place in the consciousness of Europeans as heroes of the totalitarian age. The Brussels memorial will stand as an eternal symbol of our remembrance and recognition,” says President Tajani in his letter.  The Platform has launched an official competition website www.memorialbrussels.eu, cordially invites artists and architects worldwide to participate and reminds that the deadline for expressions of interest is 15 June 2017.