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1956. Symptome einer Revolution

Analyse | On­line­ma­ga­zin

KARTA Zentrum

Cover des Onlinemagazins "1956. Symptome einer Revolution", KARTA Zentrum
Cover des Onlinemagazins "1956. Symptome einer Revolution", KARTA Zentrum

Mit dem Tod Josef Stalins begann eine Periode des „Tauwetters“, des politischen und sozialen Wandels in den sowjetisch dominierten Staaten. Nikita Chruschtschow machte die Entstalinisierung mit seiner Rede auf dem XX. Parteitag der KPdSU 1956 zur offiziellen Parteilinie. Den Ereignissen des Jahres 1956 widmet sich das Onlinemagazin „1956. Symptome einer Revolution“, das vom Zentrum KARTA in Warschau herausgegeben wurde. Im Fokus stehen dabei vier Länder: Polen, Ungarn, die Tschechoslowakei und die DDR. Chronologisch sortiert werden Zitate der staatlichen Machthaber präsentiert und zentrale Dokumente des Geschehens im Jahr 1956 zitiert. Ebenso zu Wort kommen Teilnehmer der dargelegten Ereignisse und einfache Bürger, die ihre Meinung zum Geschehen mitteilten. Kontextualisiert werden diese Auszüge von kurzen Überblickstexten zur jeweiligen Nation, die die Ereignisse des betreffenden Tages zusammenfassen. Das reich illustrierte Magazin legt einen deutlichen Fokus auf den Ungarischen Volksaufstand im Oktober 1956, verliert aber das Geschehen in den drei weiteren betrachteten Ländern nie aus dem Blick. Das Magazin möchte ein Gesamtbild entwerfen, um eine Antwort auf die Frage zu geben, was in diesem Teil Europas in dem Jahr passierte, „das als Wende in die Geschichte eingegangen ist, aber dessen Ende nichts mehr mit dem Beginn des politischen Tauwetters gemein hatte.“

Aufzeichnung des Seminars "Rok 1956 – zamiast rewolucji"

Aufzeichnung des Beitrags von Dr. Bílý Matěj (Institut für das Studium totalitärer Regime)

Aufzeichnung des Beitrags von Dr. András Lénárt (1956 Research Institute National Széchényi Library)

Aufzeichnung des Beitrags von Dr. Boris Stamenić (Im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)

Bibliografische Angabe:

KARTA Zentrum (Hrsg.): 1956. Symptome einer Revolution, Warschau: KARTA Zentrum 2017.

Projektpartner: