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Interview mit Historiker zur Erinnerung an den zweiten Weltkrieg in Russland und der Sowjetunion

News | Onlinedossier | Weblaunch | vom 22.06.2018
Screenshot von Startseite des Onlinedossiers auf dekoder.org: http://www.dekoder.org/de/dossier/stalinkult-entstalinisierung-aufarbeitung-erinnerungskultur
Screenshot von Startseite des Onlinedossiers auf dekoder.org: http://www.dekoder.org/de/dossier/stalinkult-entstalinisierung-aufarbeitung-erinnerungskultur

Berlin, 22.06.2018. Anlässlich des Jahrestages des Überfalls von NS-Deutschland auf die Sowjetunion 1941, hat das Online-Portal dekoder.org im Rahmen eines Dossiers zur Re- und Entstalinisierung in Russland ein Interview mit dem russischen Historiker Alexander Etkind veröffentlicht. Der Historiker spricht vor allem über die erinnerungskulturelle Bedeutung des "großen vaterländischen Krieges" in der sowjetischen und postsowjetischen Gesellschaft.

Die mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnete Online-Plattform dekoder [Russland entschlüsseln] hat ein Dossier zur Ent- und Restalinisierung in Russland gestartet. Das Projekt wird von der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert. Unter dem Titel "Stalin: Zwischen Kult und Aufarbeitung" werden Artikel, Essays, Reportagen, Videos, Podcasts und Infografiken auf der Website der Plattform veröffentlicht. 80 Jahre nach der Beendigung der stalinistischen Säuberungen der Jahre 1937/1938, fragt das Dossier nach der Bedeutung Stalins in der kollektiven als auch der offiziellen staatlichen Erinnerung im heutigen Russland. Ein Autorenteam aus renommierten Wissenschaftlern und Journalisten steht hinter den Beiträgen. Zudem werden Artikel aus der russischsprachigen Presse für das geförderte Dossier übersetzt.

Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Dieses Dossier wird mit Mitteln aus der Projektförderung der Bundesstiftung Aufarbeitung unterstützt.

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