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Justizminister der Europäischen Union begehen den Europäischen Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus

News | Gedenkveranstaltung | vom 23.08.2017
Die Justizminister der EU trafen sich im Tallinn Creative Hub, Urheber: Aron Urb, Lizenz: CC-BY 2.0
Die Justizminister der EU trafen sich im Tallinn Creative Hub, Urheber: Aron Urb, Lizenz: CC-BY 2.0

Tallinn, 23.08.2017. Die Justizminister der Europäischen Union haben sich am Mittwoch in Tallinn getroffen, um den Europäischen Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus zu begehen. Die Einrichtung eines Gedenktages für die Opfer aller totalitären und autoritären Regime in Europa im 20. Jahrhundert wurde vom Europäischen Parlament im Jahr 2009 gefordert. Der anschließend von der OSZE auf den 23. August bestimmte Gedenktag wird seitdem jedes Jahr mit einem Treffen der EU-Justizminister und Institutionen, die sich dem Studium totalitärer Regime gewidmet haben, begangen.

Die diesjährige Veranstaltung fand in Tallinn statt, bei der vor allem die Einrichtung einer transnationalen Einrichtung diskutiert wurde, die die Verbrechen kommunistischer Regime aufarbeiten und die Vergehen der noch lebenden Funktionäre juristisch verfolgen soll. Auf dem Podium sprachen Professoren aus Toronto und Chișinău und Vertreter transnationaler Organisationen wie Dr. Anna Kaminsky, die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Im Rahmen der Konferenz wurde auch die estnische Fassung der Ausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" eröffnet.

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