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Projektwoche an sächsischen Schulen zur politischen Gewalt in der DDR

News | Projekt | vom 06.11.2017 | bis zum 10.11.2017 | Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Logo des Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Logo des Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Sachsen, 26.10.2017. Können sich junge Menschen ohne eigene Erfahrungen mit dem SED-Regime überhaupt ein Bild vom Unrecht in der DDR machen? Können Berichte von politisch Verfolgten dies befördern? Diesen Fragen wollen der Schriftsteller Utz Rachowski und der Theologe Wolfram Tschiche vom 6. bis 10. November 2017 in sächsischen Schulen nachgehen. In Schneeberg, Werdau, Freital, Dresden und Grimma führen sie zehn Veranstaltungen in Gymnasien durch und diskutieren mit Schülerinnen und Schülern über politische Gewalt in der DDR. Grundlage der Diskussion ist das Buch „Das lässt einen nicht mehr los. Opfer politischer Gewalt erinnern sich“, der aktuelle Band der Schriftreihe des Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Schüler diskutieren in der Projektwoche gelesene Texte und die Geschichten der Referenten, die selbst Zeitzeugen und ehemalige Oppositionelle sind.

Neben den Schulveranstaltungen gibt es eine öffentliche Abendveranstaltung. Diese findet am 6. November 2017 im Martin-Luther-King-Zentrum, Stadtgutstraße 23, in Werdau statt. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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