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Konferenz

1918: Die kurze Zeit des Neuen Menschen

vom 15.11.2018 | bis zum 16.11.2018

Vom 15. bis 16. November 2018 findet in Lissabon die Fachtagung des portugiesischen Germanistenverbands zum Thema "1918: Die kurze Zeit des Neuen Menschen" statt. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges schien ein Neuanfang greifbar. Bestrebungen zur Umwandlung der Gesellschaft und des Menschen zum Neuen und Besseren äußerten sich in Politik, Kunst, und Philosophie – und waren maßgeblich beeinflusst von marxistischen Ideen und dem Erfolg der russischen Revolution im Jahr zuvor. Welches Vermächtnis hat uns diese, im Rückblick so kurze, Zeit zwischen den beiden Weltkriegen hinterlassen? Welche Prozesse lassen sich beobachten, die bis heute nachwirken? Wie können wir die Zeit aus unserer heutigen Perspektive deuten? Der portugiesische Germanistenverband lädt alle Interessierten ein, sich auf der Konferenz aus den Perspektiven von Literatur, Kunst, Film, Philosophie und Geschichte zu widmen.

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Konferenz

Aufbruch im Zusammenbruch? Die Jahre 1918/19 in mitteldeutscher Perspektive

vom 22.11.2018 | bis zum 23.11.2018

Vom 22. Bis zum 23. November 2018 findet an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig die Tagung "Aufbruch im Zusammenbruch? Die Jahre 1918/19 in mitteldeutscher Perspektive" statt. Die Veranstaltung versammelt Vorträge von Projekten, die im Rahmen des Förderprogramms "1918 – Chiffre für Umbruch und Aufbruch" vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert werden. Die Vorträge bieten eine große Vielfalt an thematischen Perspektiven auf die Jahre 1918/19 und reichen von Horace Kallens Pluralismuskonzept über die Filmindustrie in Dresden bis hin zur Rolle der sorbischen Gemeinschaft in der Lausitz. Die Jahre 1918/19 gelten als Phase des Umbruchs in Europa und in Deutschland: In Folge des Ersten Weltkriegs und der Abschaffung der Monarchie wird der Einfluss der Ideen und des Erfolges der Russischen Revolution auch in Deutschland und anderen Staaten spürbar, verschieden gesellschaftliche Modelle treten in Konkurrenz zueinander und beeinflussen den Weg in vom Kaiserreich hin zur Weimarer Republik.  Um Anmeldung bei Miriam Pfordte wird bis 8. November 2018 unter 1918@saw-leipzig.de gebeten.

Konferenz

Parliaments and Political Transformations in Europe and Asia: Political Representation in Russia, China, Mongolia, and Ukraine in the Twentieth and Twenty-First Century

vom 12.02.2019 | bis zum 13.02.2019

Unter dem Titel “Parliaments and Political Transformations in Europe and Asia: Political Representation in Russia, China, Mongolia, and Ukraine in the Twentieth and Twenty-First Century” lädt die Universität Heidelberg vom 12.02.2019 bis 13.02.2019 zu einem Workshop ein. Thematischer Fokus des Workshops liegt auf der Entwicklung der politischen Repräsentation und der deliberativen Entscheidungsfindung in der Ukraine, China, der Mongolei, Russland, sowie in der ehemaligen Sowjetunion, dem Qing-Reich und im ehemaligen Russischen Kaiserreich. In Hinblick auf bedeutsame politische und soziale Veränderungen im 20. Und 21. Jahrhundert soll die Rolle von Parlamenten näher analysiert werden. Dabei wird die Entstehung von so genannten „peripheral parliaments“ in Eurasien zu Beginn des 20. Jahrhunderts beleuchtet, sowie die Entwicklung parlamentarischer Institutionen in China, der ehemaligen Sowjetunion und der Mongolei verfolgt. Der Workshop ist Teil des Projekts „Entangled Parliamentarisms: Constitutional Practices in Russia, Ukraine, China, and Mongolia, 1905–2005” (ENTPAR)”.

Logo der Christian-Albrechts-Universität Kiel

Konferenz

Disability in Socialist Societies

vom 24.05.2019 | bis zum 26.05.2019

Vom 24. bis zum 25. Mai 2019 findet an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Konferenz „Disability in Socialist Societies“ statt, die sich auf die Lebensrealitäten von Menschen mit Behinderung in sozialistischen Staaten fokussiert. Mit dieser Ausrichtung erhoffen sich die Veranstalter neue Perspektiven auf strukturelle Spezifika sowohl des Sozialismus‘ als auch der Leben von Menschen mit Behinderung. Die Tagung will bestehende Forschungsansätze zusammenbringen, Konzepte diskutieren, die verwendeten Terminologien und Methoden auf den Prüfstand stellen und neue Forschungsfragen entwickeln. Besonders willkommen sind Beiträge, die einen vergleichenden Ansatz verfolgen, der es erlaubt sowohl die Besonderheiten des Lebens mit Behinderung in einer sozialistischen Gesellschaft zu analysieren als auch die Unterschiede diesbezüglich innerhalb der einzelnen Staaten und Gebiete des sogenannten sozialistischen Blocks.

Revolution 1918: Ankündigungs des Stücks im Axensprung Theater

Theaterstück

Revolution!? - Ein Schauspiel über die politischen Umbrüche in Deutschland 1918/19

vom 01.04.2018 | bis zum 26.02.2019

Das Museum für Hamburgische Geschichte, das vom 25. April 2018 bis zum 24. Februar 2019 eine Sonderausstellung zum Thema „Revolution 1918/1919 in Hamburg“ zeigen wird, führt in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für poltische Bildung Hamburg und dem Theater Axensprung ein gleichnamiges Theaterstück auf. Die Geschichte dieses Theaterstücks handelt von der Meuterei der Kieler Matrosen im Oktober/November 1918 und der Gründung der dortigen Soldaten- und Arbeiterräte, der Rätebewegung in Hamburg bis hin zur "gesamtdeutschen Zerschlagung und Unterdrückung der verbliebenen basisdemokratischen Bewegungen durch die Freikorps".Im Mittelpunkt der Erzählung stehen fünf Protagonisten: Ein Kieler Matrose, eine Hamburger Fabrikarbeiterin, ein Freikorpsmann, Reichswehrminister Noske und der Hamburger Bürgermeister Werner von Melle. Ihre zum Teil realen, aber auch fiktiven Geschichten und Loyalitätskonflikte spiegeln die wirren Zeiten wider und das Stück veranschaulicht, wie sehr Hunger und Aussichtslosigkeit, aber auch die Verheißung einer neuen menschlicheren Zeit, die Gefühle bestimmen und unter welchen Bedingungen diese Menschlichkeit verloren geht bzw. bewahrt bleibt. Das Stück lässt zudem die Frage aufkommen, welche politischen und gesellschaftlichen Modelle damals möglich gewesen wären und welche der „Notwendigkeit“ und der politischen Pragmatik geopfert wurden. Termine: 14. September: KIEL| KulturForum15. September: KIEL | KulturForum23. September: BERLIN | Club Gretchen auf dem Dragonerareal17. Oktober: KOBLENZ | Bundesarchiv18. Oktober: RASTATT | Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte22. Oktober: BRUNSBÜTTEL | Elbeforum23. Oktober: KIEL | Max-Planck-Schule24. Oktober: LÜBECK | Carl Jacob Burkhard Gymnasium25. Oktober: NEUSTADT/HOSTEIN | Küstengymnasium26. Oktober: FLENSBURG | Fridtjof-Nansen-Schule28. Oktober: HAMBURG | Museum für Hamburgische Geschichte08. November: HAMBURG | Museum für Hamburgische Geschichte (Doppelvorstellung!)11. November: HAMBURG | Museum für Hamburgische Geschichte13. November: HAMBURG | Museum für Hamburgische Geschichte18. November: HAMBURG | Museum für Hamburgische Geschichte20. November: HAMBURG | Museum für Hamburgische Geschichte07. Dezember: HAMBURG | Gymnasium Buckhorn20. Januar: HAMBURG | Museum für Hamburgische Geschichte18. Februar: NORDERNEY | Kurtheater24. Februar: HAMBURG | Museum für Hamburgische Geschichte25. Februar: BERLIN | Podewil

Screenshot von berlinischegalerie.de

Ausstellung

Die Novembergruppe

vom 09.11.2018 | bis zum 11.03.2019

Vom 9. November 2018 bis zum 11. März 2019 findet in der Berlinischen Galerie eine Ausstellung von Werken derjenigen Künstlerinnen und Künstler statt, die sich unter dem Namen „Novembergruppe“ zusammengefunden hatten. Die Novembergruppe wurde im Zuge der revolutionären Umbrüche im Winter 1918/19 in Berlin als „Vereinigung der radikalen bildenden Künstler“ gegründet. Die für alle Stilrichtungen – von Kubismus, Neue Sachlichkeit und Futurismus bis hin zu Expessionismus und Dada – offene Vereinigung definierte sich weniger über einen gemeinsamen künstlerischen Stil als über die geteilte Überzeugung, durch ihre Kunst zur Schaffung einer neuen, liberaleren Gesellschaft beitragen zu können. Bis 1932 präsentierte die Gruppe an die 3.000 Werke von über 470 Kunstschaffenden. Mit dem Ende der Weimarer Republik und dem Aufkommen der Diktatur ging auch das Wirken der Novembergruppe zu Ende – die Ausstellung erlaubt Besucherinnen und Besuchern, sich einen Eindruck vom Wirken dieser Gruppe zu verschaffen. Unter anderem werden Wekre von Rudolf Belling, Hans Brass, Otto Dix, Max Dungert, Theo van Doesburg, Max Ernst, Otto Freundlich, Paul Goesch, Walter Gropius, George Grosz, Hannah Höch, Raoul Hausmann, Issai Kulvianski, Paul Klee, El Lissitzky, Erich Mendelsohn, Ludwig Mies van der Rohe, Laszlo Moholy-Nagy, Piet Mondrian, Otto Möller, Moriz Melzer, Oswald Herzog, Max Pechstein, Iwan Puni, Emy Roeder, Georg Scholz, Fritz Stuckenberg, Max und Bruno Taut und Georg Tappert ausgestelt. 

Logo der Universität Tartu

Konferenz

From Destalinization to the Global Sixties: The Baltic Union Republic in the 1950s-1960s

vom 24.11.2018 | bis zum 25.11.2018

Vom 24. bis 25. November 2018 findet an der Universität Tartu/Estland die Konferenz „From Destalinization to the Global Sixties: The Baltic Union Republic in the 1950s-1960s“ statt. In den 1950er- und 1960er-Jahren veränderte sich die Sowjetunion entscheidend: von einem Terrorregime und einer wirtschaftlich desolaten Diktatur hin zu einem autoritären Staat mit bescheidenen sozialstaatlichen Zügen. Während diese Veränderung in der internationalen Geschichtswissenschaft in der jüngeren Vergangenheit viel Beachtung fand, hat sich die Geschichtswissenschaft in den baltischen Staaten bisher vornehmlich mit den Phasen des Zweiten Weltkriegs und den direkt darauf folgenden Jahren stalinistischer Herrschaft beschäftigt. Diese Forschungslücke möchte die Konferenz zu schließen beginnen und lädt dazu renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein.

Logo der Université Fribourg

Konferenz

The Soviet Steppe – Culture, Environment, Economics and Politics

vom 15.02.2019 | bis zum 16.02.2019

Vom 15. bis zum 16. Februar 2019 findet in Fribourg/Schweiz die Konferenz "The Soviet Steppe – Culture, Environment, Economics and Politics" statt. Die Veranstaltung widmet sich der asiatischen Steppe als kulturellem, wirtschaftlichem und politischem Raum und richtet dabei den Fokus auf die Zeit der Sowjetunion zwischen 1917 und 1991. Dabei soll unter anderem analysiert werden, welche Rolle der Kulturraum der Steppe für die Entwicklung einer gemeinsamen Identität spielte, welche Interaktionen zwischen der Steppe und dem ökonomischen Verständnis der Sowjetunion bestanden, oder welche Rolle die Steppe bei der Konstruktion eines geopolitischen Raums der Sowjetunion spielte. Die Konferenz will einen Raum für interdisziplinären Austausch bieten und lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Geschichte, Geographie, Literaturkritik, Kulturwissenschaft und verwandten Disziplinen dazu ein.

Logo des DHI Moskau

Konferenz

Vse idet po planu? – Unwrapping the (un)planned Soviet economy

vom 27.05.2019 | bis zum 28.05.2019

Vom 27. bis zum 28. Mai 2019 findet  am Deutschen Historischen Institut Moskau die Konferenz “Vse idet po planu? – Unwrapping the (un)planned Soviet economy” statt. Der Titel “Vse idet po planu” (russisch für “Alles läuft nach Plan?”) beinhaltet bereits die zentrale Fragestellung, der sich die Konferenz widmet. Die sowjetische Wirtschaftsgeschichte wird in der Regel als eine Geschichte der Planwirtschaft verstanden. Diese Sichtweise impliziert meistens eine Wertung der sowjetischen Ökonomie als ineffizient und inflexibel und sieht in dieser den Hauptgrund für den Kollaps der Sowjetunion. Doch der Fokus auf “den Plan” als konstituierendes Element der sowjetischen Wirtschaft lässt andere Aspekte außer Acht. Zum Beispiel, dass Pläne regelmäßig den wirtschaftlichen Realitäten angepasst wurden und somit nicht dem gängigen Bild eines inflexiblen, der wirtschaftlichen Entwicklung hinderlichen, Elementes, entsprechen müssen. Ebenso kann eine ausschließliche Fokussierung auf den Plan keine Erklärungen für die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik liefern. Die Konferenz setzt sich zum Ziel, neue Kategorien zur Analyse der Wirtschaft der poststalinistischen Sowjetuinion zu entwickeln. Konferenzsprachen sind Russisch und Englisch. 

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Konferenz

Christian Democrats in Exile 1925-1989

vom 21.11.2018 | bis zum 23.11.2018

Vom 21. bis 23. November 2018 findet in Bonn die Konferenz „Christian Democrats in Exile 1925-1989“ statt. Organisiert wird die Konferenz von der Civitas und der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Konferenz will einen globalen und transnationalen Blickwinkel auf die Christdemokratie entwickeln. Der Fokus wird dabei auf den Exilerfahrungen von Christdemokratinnen und -demokraten gelegt. Radikale Umbrüche sorgen im Laufe des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Ländern und Regionen dafür, dass Christdemokratinnen und -demokraten ihre jeweiligen Heimatländer verlassen müssen. Dazu gehört zum Beispiel die Bolschevistische Revolution, das Aufkommen des Faschismus oder die revolutionären Umbrüche in Lateinamerika. Innerhalb dieses Rahmens formulieren die Veranstalterinnen und Veranstalter drei Ziele für die Konferenz: die Zusammenführung von neuer, archiv-basierter Forschung zu den Erfahrungen und zur Politik des Exils; ein Überkommen von traditionellen räumlichen und zeitlichen Begrenzungen in der Analyse von Exilerfahrung; und ein Überwinden von althergebrachten Vorstellungen von „Ideen“ im Exil.

Logo der Humboldt-Universität Berlin

Workshop

Es ist nicht alles gesagt. Ein Workshop zur DDR-Forschung

vom 30.11.2018 | bis zum 01.12.2018

Vom 30. November 2018 bis zum 1. Dezember 2018 findet am Institut für Geschichtswissenschaft der Humboldt-Universität Berlin ein Workshop unter dem Titel „Es ist nicht alles gesagt. Ein Workshop zur DDR-Forschung“ statt. Die Veranstalter nehmen den 2019 anstehenden 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution zum Anlass, gängige geschichtswissenschaftliche Forschungsansätze zur DDR kritisch zu hinterfragen und neue Perspektiven zu eröffnen. Dabei sind folgende Themenfelder vorgesehen: Konzeptionelle Überlegungen zur Nutzung zentraler Begriffe innerhalb der DDR-Forschung; Praktische und Methodische Überlegungen in Hinblick auf die Quellenlage und Oral History; Die DDR aus der Perspektive der Akteur/innen; Lokal- und Regionalstudien zur Analyse der Herrschaftspraxis in der DDR sowie Forschungen zu einer Geschichte „von unten“.

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Konferenz

Sozialismus als Erfahrung und Erinnerung. Junge Forschung im etablierten Feld

vom 21.02.2019 | bis zum 22.02.2019

Vom 21. bis zum 22. Februar 2019 findet am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam das 16. Potsdamer Doktorand_innen Forum zur Zeitgeschichte statt. Die Veranstaltung steht unter dem Titel "Sozialismus als Erfahrung und Erinnerung. Junge Forschung im etablierten Feld". Das 30. Jubiläum der Friedlichen Revolution von 1989 ist ein Anlass für die Konferenz. Von diesem Ausgangspunkt stellt die Konferenz die Frage, in wie weit gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemwechsel 1989/90 durch den Sozialismus vorbestimmt waren. Die Tagung behandelt die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart hinein. Der Schwerpunkt soll auf Analysen liegen, die auf Begriffen des Erfahrens und des Erinnerns basieren, zum Beispiel in den Themenfeldern Experiencing Socialism; Doing Socialsm; Feeling Socialism und Remembering Socialism angeregt. Die Konferenzsprache ist Deutsch; Referate können auch auf Englisch gehalten werden.

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Veranstaltungsreihe

100 Jahre Novemberrevolution. 9. November 1918. Wendepunkte der deutschen Geschichte

vom 16.10.2018 | bis zum 12.12.2018

Der 9. November 1918 ist einer der wichtigsten Wendepunkte in der deutschen Geschichte: nach den Entbehrungen des Ersten Weltkriegs und inspiriert durch die russische Revolution 1917 kommt es 1918 auch in Deutschland zum Aufstand gegen das kaiserliche Regime. Der letzte kaiserliche Reichskanzler übergibt dem SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert die Regierungsgeschäfte. Das Ende der Kaiserzeit ist somit besiegelt, ein wichtiger Schritt in Demokratie, die sich in der Weimarer Republik manifestiert, wurde gemacht. Anlässlich des 100. Jahrestages dieses bedeutenden Datums organisiert die Heidelberger Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte im Herbst 2018 ein vielfältiges Programm, um an die Ereignisse und Errungenschaften des Revolutionsjahres zu erinnern. Die Formate reichen von einer Vortragsreihe "100 Jahre Republik in Deutschland und Europa", über öffentlichen Themenführungen bis zu Buchpräsentationen. Der Eintritt ist frei; alle Angebote der Gedenkstätte (Führungen, Veranstaltungen u. a.) sind kostenlos. 

Screenshot der Veranstaltungswebsite

Konferenz

The end of the empires. Formation of the post-war order in Central and Eastern Europe in 1918-1923

vom 22.11.2018 | bis zum 23.11.2018

Vom 22. bis. 23. November findet in Breslau die Konferenz  „The end of the empires. Formation of the post-war order in Central and Eastern Europe in 1918-1923“ statt.  Des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkrieges und die Wiederherstellung von Polens Unabhängigkeit bilden den Ausgangspunkt für die weiteren Analysen, die sich den Prozessen der Nationalstaatsbildung nach Zusammenbruch der Österreich-Ungarischen sowie Russischen Reiches ereigneten. Die russische Revolution 1917 kann nicht als von der restlichen Weltgeschichte isoliertes Ereignis betrachtet werden, sondern kann nur in ihrem internationalen geschichtlichen und politischen Kontext verstanden werden. Über das Revolutionsjahr 1917 hinaus ist es daher notwendig, Phänomene und Entwicklungen zu analysieren und zu verstehen, um sie anschließend in einen Bezug zu den Ereignissen in Russland in Beziehung setzen zu können. Eine der veranstaltenden Institutionen ist das Institut für Nationales Gedenken. Es wird von Kritikerinnen und Kritikern als staatliches Instrument zu patriotischer Erziehung angesehen und geriet zuletzt im Februar 2018 in den Fokus internationaler Medien, als das Gesetz über das Institut für nationales Gedenken verabschiedet wurde, welches den Diskurs über die deutsche Besatzungszeit regelt. Es stellt unter anderem Äußerungen, die Polen „faktenwidrig die Verantwortung oder Mitverantwortung für Verbrechen“ zugeschrieben, unter Strafe.

Logo des Hannah-Arendt-Instituts

Konferenz

Aufbruch zu Demokratie und Nationalstaatlichkeit in Mittel- und Ostmitteleuropa? Aktuelle Forschungen mit Fokus auf die lokale Ebene (1917-1923)

vom 03.12.2018 | bis zum 04.12.2018

Vom 3. bis zum 4. Dezember findet an der TU Dresden der Workshop „Aufbruch zu Demokratie und Nationalstaatlichkeit in Mittel- und Ostmitteleuropa? Aktuelle Forschungen mit Fokus auf die lokale Ebene (1917-1923)“ statt. Ziel des Workshops ist es, die Transformationsprozesse in Mittel- und Ostmitteleuropa in ihren Verbindungen zwischen internationaler und lokaler Ebene zu analysieren. Ein besonderer Fokus soll darauf liegen, wie eine Kombination aus „top down“ und „bottom up“ Prozessen der Nationalisierung und Demokratisierung zu Grunde lagen. Die lokale Ebene ist hierbei in multiethnischen Regionen von besonderem Interesse – anders als auf zentralstaatlicher Ebene öffneten sich hier Spielräume, um Interessen zwischen verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen zu artikulieren. Zu folgenden Themen werden Referierende Inputs geben: Untersuchungen zur Auswirkung des „Brest Litovsk Moment“ bzw. die Erosion der Imperien im Hinblick auf die daraus resultierenden Transformationsprozesse; Untersuchungen zu Wechselwirkungen von Nationalisierung und Demokratisierung auf lokaler und zentralstaatlicher und bilateraler/transnationaler Ebene, Spezifika der Gruppe der Frauen als politische Akteurinnen in Prozessen der Demokratisierung und Nationalisierung auf lokaler, zentralstaatlicher und bilateraler/transnationaler Ebene ,Herrschaftswechsel und konkurrierende politische Zukunftskonzepte lokaler Akteure und Akteursgruppen.

Screenshot von maoistlegacy.uni-freiburg.de

Konferenz

Transitional Justice without Transition? Redressing Past Injustices under State Socialism

vom 21.02.2019 | bis zum 23.02.2019

Vom 21. bis zum 23. Februar 2019 findet in Freiburg die Konferenz  "Transitional Justice without Transition? Redressing Past Injustices under State Socialism" statt. Das Konzept der "transitional justice" beschreibt eine Vielzahl juristischer sowie nicht-juristischer staatlicher Maßnahmen, die der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes nach dem Auftreten gewaltsamer Konflikte oder staatlicher Verbrechen dienen sollen. Das Ziel des Ansatzes besteht also darin, Untersrückungs- und Gewalterfahrungen institutionell aufzuarbeiten. Dementsprechend lag der Forschung in diesem Bereich oft die Annehme zu Grunde, dass transitional justice Mechanismen den Übergang von einem totalitären hin zu einem freiheitlich-demokratischen Regime markierten. Dieser Annahme setzt die Konferenz entgegen, dass solche transtional justice Mechanismen eben auch in nicht-demokratischen Staaten stattfinden können; Beispiele hierfür sind die Entstalinierungs-Prozesse in der Sowjetunion nach 1953 oder die Entwicklungen in der Volkrepublik China nach Maos Tod 1976, als eine große Zahl vormals Verurteilten rehabilitiert wurde. Die Funktionen und Prozesse solcher Instanzen von transitional justice sollen im Zuge der Konferenz analysiert werden. Die Konferenz ist Bestandteil des Forschungsprojekts "The Maoist Legacy" am Institut für Sinologie der Universität Freiburg. 

Flyer der Veranstaltungsreihe: Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest

Veranstaltungsreihe

Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest

vom 10.04.2018 | bis zum 04.12.2018

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Studierendenproteste des Jahres 1968 lädt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Deutsche Gesellschaft e. V. und der Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) des Landes Berlin zu einer siebenteiligen Diskussionsreihe in die Räume der Bundesstiftung ein. Vom 10. April bis 4. Dezember 2018 widmen sich die Veranstaltungen verschiedenen Aspekten des Epochenjahres. Neben Veranstaltungen zu Popkultur und NS-Aufarbeitung nehmen die restlichen Veranstaltungen gezielt 1968, die kommunistische Ideologie und die sozialistischen Diktaturen in den Blick. Die verschiedenen Formen des Aufbegehrens in Politik, Gesellschaft, Alltag und Kultur in Ost und West sollen miteinander verglichen werden. Die Auftaktveranstaltung fragt nach der Erinnerung der Ereignisse in Ost und West. Ein anderes Podium beschäftigt sich mit der politischen Ideengeschichte von 1968 und ihrem Verhältnis zur kommunistischen Ideologie. Aber auch die Rolle der kommunistischen Geheimdienste wird ebenso kritisch beleuchtet, wie die Frage nach einer transnationalen Perspektive über die Ost-West-Grenzen hinweg oder Kontinuitäten zu den Ereignissen von 1989. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungen beginnen um 18.00 Uhr. Eine Übersicht der Veranstaltungsreihe finden sie hier: 10. April 2018: 1968: Mythos Ost – Mythos West8. Mai 2018: Renaissance des Kommunismus? Zur Ideengeschichte der „Achtundsechziger“5. Juni 2018: Gelenkter Protest? SED, Stasi und Studentenbewegung4. September 2018: „Rockmusik, Rebellion und freie Liebe“. Die Jugendkulturen der 1960er-Jahre9. Oktober 2018: Zwischen Paris und Prag. Wie international war 1968?6. November 2018: Aufarbeitung oder Schlussstrich? Vom Umgang mit der NS-Vergangenheit in Deutschland4. Dezember 2018: Von der Revolte zur Revolution. Wie viel 1968 steckt in 1989?