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Summerschool

V International Summer School: Splitting the Worlds, Bridging the Gaps: the Soviet (Russian) Cultural Diplomacy in Cold War and today

vom 13.08.2018 | bis zum 26.08.2018

Hauptziel der fünften internationalen Sommerschule besteht darin, den Teilnehmern ein besseres Verständnis für die Kulturdiplomatie der ehemaligen Sowjetunion zu vermitteln. Welche Strategien wurden verwendet, gab es Kompromisse oder Besonderheiten? Wo lagen Vor- oder Nachteile? Angeboten werden drei verschiedene thematische Module: Module I: Cultural diplomacy: methodological approaches and historical retrospectModule II: Soviet cultural diplomacy in the Cold War: the institutes and instrumentsModule III: “Internationalism with a human face”: actors, contact groups and target audience of the Soviet cultural diplomacy Zielgruppe der International Summer School sind Studierende der Sozialwissenschaften, der Geschichte, der Internationalen Beziehungen, der Politikwissenschaften und der Kulturwissenschaften. Für deutsche Studierende ist Bewerbungsschluss am 30. Mai 2018. Für die Bewerbung muss ein ausführlicher Lebenslauf, ein ausgefülltes Bewerbungsformular, eine Kopie des Reisepasses (falls vorhanden) und ein Abstract eingereicht werden. Der Besuch der International Summer School kostet 650 €, worin der Flughafentransfer, Sprachkurse, Seminare, Vorträge, Workshops und ein umfassendes Ausflugsprogramm inbegriffen sind.

Screenshot der Homepage der Academia Europaea Wroclaw

Konferenz

Cultural Landscapes in Central and Eastern Europe after World War II and the Collapse of Communism

vom 19.09.2018 | bis zum 21.09.2018

Nach der Konferenz von Potsdam wurden durch die Umsiedlung und Vertreibung von Millionen von Menschen viele einst multiethnisch geprägte Gebiete Ostmitteleuropas in neue, weitgehend monoethnische Staaten umgewandelt. In den kommunistischen Staaten der Region wurden damit auch die Spuren verschiedenartiger kultureller und nationaler Identitäten ausgelöscht. Zugleich veränderten auch Modernisierung und Kollektivierung die ländlichen und städtischen Landschaften grundlegend, und „Landschaft“ wurde zudem zum festen Bestandteil kommunistischer Ideologie. Nach 1989 wurden die Landschaften der Region durch wirtschaftliche und politische Veränderungen dann erneut von Grund auf restrukturiert: Regierungen und nationale Zugehörigkeiten wurden dezentralisiert und öffentlicher Raum durch Privatisierungen zur Handelsware. Zugleich gewann aber auch das Nachdenken über Ökologie und Umweltschutz an Bedeutung. Die Konferenz möchte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften einladen, aus ihrer Perspektive über die Neuordnung des physischen und sozialen Raums in Ostmitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg zu berichten.

Logo der Ludwig-Maximilians-Universität München

Konferenz

Living the German Revolution 1918-19: Expectations, Experiences, Responses

vom 18.10.2018 | bis zum 20.10.2018

Christopher Dillon vom King's College London, Christina von Hodenberg von der Queen Mary University of London, Steven Schouten von der University of Amsterdam und Kim Wünschmann von der Ludwig-Maximilians-Universität München laden zur Konferenz "Living the German Revolution 1918-19: Expectations, Experiences, Responses" ein. Als Schlüsselereignis markiert die Deutsche Revolution von 1918-19 einen historischen Wendepunkt, dennoch bleibt sie oft wenig verstanden. Die Idee der Konferenz ist es, die Geschichte der deutschen Revolution neu zu bewerten, indem die Aufmerksamkeit auf die Praktiken und die Vertretung von Protagonisten außerhalb der politischen Eliten gelenkt wird. Es gilt die subjektive Dimension der Ereignisse zu betrachten und die vielfältigen Erwartungen, Erfahrungen und Antworten der Deutschen zu erforschen - egal ob jung oder alt, weiblich oder männlich, ländlich oder urban, katholisch, evangelisch oder jüdisch. Der Fokus soll unter anderem auf der Mobilisierung und gesellschaftlichen Durchdringung der Revolution, ihren Auswirkungen auf das tägliche Leben, der Zerstörung von ererbten Autoritätsmustern, der Entstehung neuer Zugehörigkeiten, Grenzen und kulturellen Ausdrucksweisen, sowie dem komplexen und umstrittenen Erbe für das Projekt der Weimarer Republik gerichtet werden. Begrüßt werden interdisziplinäre Ansätze und Beiträge, die den Zeitrahmen November 1918 bis Mai 1919 kritisieren und die deutsche Revolution in den Zusammenhang längerfristiger Entwicklungen setzen.

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hat seinen Hauptsitz in der Villa Ingenheim in Potsdam, Urheber: karstenknuth, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Workshop

Blicke auf die Revolution 1918/19

vom 01.11.2018 | bis zum 02.11.2018

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam richtet im November 2018 in Zusammenarbeit mit dem Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte und dem Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Europa-Universität Flensburg den Workshop „Blicke auf die Revolution 1918/19“ aus. Vor dem Hintergrund eines neuen Interesses an den Ereignissen vom Kieler Matrosenaufstand über die Novemberrevolution bis zum Einsatz des Militärs wollen die Organisatoren neue Forschungsergebnisse diskutieren. Dabei sollen die revolutionären Ereignisse in den Novembertagen 1918, die Frage nach dem Verhältnis von Peripherie und Zentrum und die Rekonstruktion der Handlungen wie Sichtweisen von Akteuren und Institutionen mit ihren Intentionen und Handlungsspielräumen betrachtet werden. Diese drei Dimensionen werden auf vier Sektionen verteilt, so dass multiperspektivisch die Realgeschichte im November 1918 in Kiel und Berlin sowie die Retrospektive, also der erinnerungskulturellen Umgang mit Meuterei und Novemberrevolution in je zwei Sektionen im Zentrum stehen. Die Referate haben eine Länge von 20 Minuten. Eine Veröffentlichung als Tagungsband ist geplant.

Logo der Universität Tartu

Call for Papers

From Destalinization to the Global Sixties: The Baltic Union Republic in the 1950s-1960s

vom 24.11.2018 | bis zum 25.11.2018

Vom 24. bis 25. November 2018 findet an der Universität Tartu/Estland die Konferenz „From Destalinization to the Global Sixties: The Baltic Union Republic in the 1950s-1960s“ statt. In den 1950er- und 1960er-Jahren veränderte sich die Sowjetunion entscheidend: von einem Terrorregime und einer wirtschaftlich desolaten Diktatur hin zu einem autoritären Staat mit bescheidenen sozialstaatlichen Zügen. Während diese Veränderung in der internationalen Geschichtswissenschaft in der jüngeren Vergangenheit viel Beachtung fand, hat sich die Geschichtswissenschaft in den baltischen Staaten bisher vornehmlich mit den Phasen des Zweiten Weltkriegs und den direkt darauf folgenden Jahren stalinistischer Herrschaft beschäftigt. Diese Forschungslücke möchte die Konferenz zu schließen beginnen und lädt dazu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, Beiträge einzureichen, die sich der Phase der Entstalinisierung in den baltischen Staaten widmen. Proposals (max. 250-300 Wörter) sowie CV können bis zum 1. August an die Veranstalter Dr. Olaf Mertelsmann (omertelsmann@yahoo.co.uk) und Dr. Kaarel Piirimäe (kaarel.piirimae@ut.ee) gesendet werden.

Logo der University of Newcastle

Konferenz

Global War, Global Connections, Global Moments - International Conference about the First World War

vom 16.07.2018 | bis zum 18.07.2018

Vom 16. bis 18. Juli findet die Konferenz „Global War, Global Connections, Global Moments - International Conference about the First World War“ am Centre for the History of Violence der University of Newcastle (Australien) statt. 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges strebt die Konferenz an, die internationalen Beziehungen und Abhängigkeiten jener Zeit jenseits von eurozentristischen Perspektiven zu analysieren. Dabei soll ein besonderer Fokus auf Forschung aus Australien, Neuseeland und Asien liegen. Der Erste Weltkrieg spielt eine zentrale Rolle im Zuge derjenigen Ereignisse, die schlussendlich zur Russischen Revolution führten. Mit Eintritt des Zarenreiches in den Krieg als Verbündeter Englands und Frankreichs verschärft sich die ohnehin schon prekäre Versorgungslage der Bevölkerung zusätzlich und schafft so Unterstützung für diejenigen Protestbewegungen, die schließlich in der Februarrevolution münden.

LebensWert Arbeit

Sonderausstellung

„LebensWert Arbeit“

vom 05.05.2018 | bis zum 21.10.2018

Das Thema Arbeit stellt einen wesentlichen Aspekt im Denken von Karl Marx dar. Dies nimmt das Museum am Dom zum Anlass, um unter dem Ausstellungstitel „LebensWert Arbeit“ den Mensch mit seinem Bezug zur Arbeit näher zu beleuchten. Die Kunstausstellung verfolgt das Ziel, zu zeigen, dass Arbeit mehr ist als nur bloßer Broterwerb und spannt den Bogen von Arbeit, die der eigenen Selbstverwirklichung dient, bis hin zu den Folgen einer digitalisierten und globalisierten Arbeitswelt. Die Kunstausstellung präsentiert Skulpturen, Gemälde, Videos und Fotos von renommierten Künstlern wie Vincent Fournier, Antje Ehmann, Harun Farocki oder William Kentridge. Zusätzlich bietet die Ausstellung einen interaktiven Bereich an, in dem aktuelle Themen der Arbeitswelt diskutiert werden können. Geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18 Uhr. Die öffentlichen, einstündigen Führungen finden mittwochs um 17 Uhr und sonntags um 16 Uhr statt.

Logo des Deutschen Historischen Instituts

Veranstaltungsreihe

Das Ende des Krieges: Frankreich, Deutschland und Europa (1917‒1923)

vom 21.11.2017 | bis zum 08.11.2018

Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) und die Mission du Centenaire de la Première Guerre mondiale organisieren eine monatlich stattfindende Vortragsreihe mit dem Titel „Das Ende des Krieges: Frankreich, Deutschland und Europa (1917‒1923)“. Die am DHIP stattfindenden Vorträge thematisieren diverse Aspekte der Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Der Waffenstillstand von Compiègne beendete offiziell die Kampfhandlungen, war aber gleichzeitig der Beginn von langwierigen Friedensverhandlungen. Parallel kam es zu Phasen revolutionärer Spannungen und einer Kontinuität der Gewalt. Die europäischen Gesellschaften strebten nach der Bewältigung der ökonomischen, politischen und sozialen Folgen des Krieges und entwickelten ein zum Teil widersprüchliches Gedenken an die vorangegangenen Jahre. Während überall in Europa die Nationen hohe Opfer- Gefallenenzahlen zu verzeichnen hatten, bedeutete das Ende des Krieges in Deutschland und Frankreich aber auch den Beginn einer neuen politischen und sozialen Ära. Die Vorlesungsreihe findet am Deutschen Historischen Institut in Paris statt. Die Ankündigung der Veranstalter verzeichnet die Titel der Vorträge bis zum 15. Mai 2018.

Screenhot der Website der Veranstaltung

Konferenz

Demokratische Persönlichkeiten in der Weimarer Republik: Konferenz für den wissenschaftlichen Nachwuchs

vom 15.08.2018 | bis zum 17.08.2018

Vom 15. bis 18. August 2018 findet in der Forschungsstelle Weimarer Republik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Sommerkonferenz „Demokratische Persönlichkeiten in der Weimarer Republik: Konferenz für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ statt. Die Konferenz will jungen Akademikerinnen und Akademikern einen Rahmen bieten, ihre aktuellen oder vor kurzem abgeschlossenen Forschungsarbeiten vorzustellen. Fokus dieser Arbeiten sollen Persönlichkeiten der Weimarer Republik sein, die sich zwischen den beiden Weltkriegen aktiv für eine Transformation hin zu einer demokratischen Gesellschaft einsetzten. Mit der Verabschiedung der Weimarer Verfassung 1919 findet die Novemberrevolution von 1918 ihr formelles Ende – und mit ihr die Versuche linker Gruppen, in Deutschland rätedemokratische Strukturen zu etablieren. In den darauffolgenden Jahren ihrer Existenz sowie in den Dekaden nach ihrem Scheitern gelangt die Weimar Republik zu dem Ruf, weder republikanisch noch demokratisch gewesen zu sein. Mag diese Sichtweise bei einem Fokus auf die große Bandbreite antidemokratischer Akteurinnen und Akteure nahe liegen, will die Konferenz dazu ermuntern, den Blick auf Persönlichkeiten jenseits der Spitzenpolitik zu richten, die sich in allen gesellschaftlichen Bereich für eine demokratische Transformation engagierten. Beiträge aus der Politik-, Rechts-  und Geschichtswissenschaften sowie aus kultur-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern werden auf der Veranstaltung zur Diskussion gestellt.

Logo der Charles University (Univerzita Karlova) an der Veranstalter Prof. Dr. Boris Barth doziert, Screenshot von der Website

Konferenz

The Local and the Regional Dimensions of 1918/19. A Comparison

vom 04.10.2018 | bis zum 06.10.2018

Prof. Dr. Boris Barth und Ota Konrád von der Charles University Prag, Oswald Ueberegger von der Freien Universität Bozen und Rudolf Kučera vom Masaryk Institut und Archiv Prag laden zur Konferenz "The Local and the Regional Dimensions of 1918/19. A Comparison" ein. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 haben sich Historiker besonders in Mittel- und Osteuropa auf die Betrachtung einer globalen Perspektive konzentriert. Der Übergang von einer imperialen Ordnung zu einer auf Nationen beruhenden Ordnung stand ebenfalls im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch neuere Forschungen haben gezeigt, dass auch lokale Identitäten den Ersten Weltkrieg überlebten, vielleicht eine Gegenreaktion auf den Anstieg der globalen Studien. Dieser neue Kontext erlaubt neue Interpretationen der Herausforderungen und Auswirkungen der bolschewistischen Revolution. Seit 1989/90 kaum noch diskutiert, wurde das Interesse am frühen Kommunismus weitgehend durch Themen ersetzt, die mehr auf den Nationalstaat ausgerichtet sind. Unmittelbar nach dem Krieg entwickelten und verfolgten jedoch viele lokale und regionale Akteure eine positive Einstellung gegenüber der sozialistischen Vision und strebten eine radikale Veränderung ihrer Gesellschaft an. Andere waren entsetzt über den Aufstieg des Kommunismus. Es ist sowohl eine offene als auch eine herausfordernde Frage, ob und wie viel politische, soziale und wirtschaftliche Entscheidungen - auf lokaler und regionaler Ebene - von diesen Einstellungen beeinflusst oder bestimmt wurden.

Friedrich-Ebert-Stiftung Logo

Konferenz

Archiv für Sozialgeschichte 59 (2019): "Die Welt verändern – Revolutionen in der Geschichte“

vom 25.10.2018 | bis zum 26.10.2018

Der Band 2019 des Archivs für Sozialgeschichte steht unter dem Leitthema „Revolutionen“. Ziel ist es, der Debatte über Revolutionen neuen Schwung zu verleihen. Am 25. und 26. Oktober 2018 wird eine Tagung mit eingeladenen Autoren und Autorinnen bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin stattfinden. Zu folgenden Themenblöcken werden Referierende Inputs geben und Thesen zur Diskussion gestellt werden: Zeiten der Revolution. Hierbei wird nach der Zeitlichkeit und den Formen von Revolutionen gefragt. Welche Vorstellung von gesellschaftlicher Ordnung liegt revolutionären Bewegungen zu Grunde? Müssen Revolutionen immer spontan erfolgen oder gibt es auch geplante? Welche Rolle nimmt Gewalt in den Revolutionsphasen ein und durch welches Rechtsempfinden werden die Bewegungen bestimmt? Ziele und Objekte des revolutionären Wandels. Unter diesem Themenschwerpunkt wird nach den Zielen und Objekten des revolutionären Wandels gefragt: Gegen wen richtet sich die revolutionäre Praxis? Welche Arten antirevolutionärer Bewegungen gab es und durch welche Motive waren diese geprägt? Durch revolutionäre Bedrohungsszenarien wurden eigene Legitimationsideologien, eigenes Recht und spezielle Formen des „Notstandes“ geschaffen. Diese Kulturen des revolutionären Ausnahmezustandes stellen einen gewinnbringenden Analysegegenstand dar. Akteure und revolutionäre Handlungsdynamiken. Unter diesem Aspekt wird nach den Akteuren, den revolutionären Handlungsdynamiken und den Folgen von Revolution gefragt. Welche Ziele konnten durchgesetzt werden und wie weit reichten die Veränderungsimpulse? Räume der Revolution. Der Begriff der Revolution besitzt seine eigene Geschichte. Deshalb stellt sich die Frage, ob das Konzept außerhalb von Europa Aussagekraft beinhaltet. An dieser Stelle sind deshalb besonders auch Themen mit außereuropäischem Kontext erwünscht.

Collegium Carolinum Logo

Konferenz

Was war die Normalisierung? Die Tschechoslowakei 1969-1989. Jahrestagung des Collegium Carolinum

vom 08.11.2018 | bis zum 11.11.2018

Für die Epoche zwischen dem „Prager Frühling“ und der „samtenen Revolution“ wurde in der Tschechoslowakei der Begriff der Normalisierung gebraucht. Noch bis heute wird diese Epoche als eine „bleierne Zeit“ wahrgenommen, die geprägt war von Kontrolle und Repressionen, aber auch als die einer grundsätzlichen Ereignislosigkeit, in der oppositionelle Kräfte selten die Chance hatten zu der apathischen Mehrheitsgesellschaft durchzudringen. Eine differenziertere Wahrnehmung dieser Epoche lässt sich in den vergangenen Jahren erkennen. Die Tagung des Collegium Carolinum  vom 08.11.2018 bis 11.11.2018 verfolgt deshalb das Ziel, die Epoche der „Normalisierung“ in ihren unterschiedlichen Facetten zu beleuchten und zu diskutieren. Im Fokus sollen dabei die kulturellen, sozialen und politischen Wandlungsprozesse von 1969 bis 1989 stehen, sowie die innere Pluralität dieser „Normalisierungsgesellschaft“ und deren Lebenswirklichkeit. Vorträge widmen sich folgenden Fragen: Welche Lebensmodelle entwickelten sich seit den 70er Jahren in der Tschechoslowakei? Welche Phänomene bildeten sich auf dem Feld zwischen Subversion und offizieller Kultur und welche davon sind „normalisierungstypisch“ und lassen sich auch in benachbarten sozialistischen Gesellschaften ausmachen? Welche Entwicklungsschritte können als systemübergreifende Epochenmerkmale klassifiziert werden?

Logo des Hannah-Arendt-Instituts

Call for Papers

Aufbruch zu Demokratie und Nationalstaatlichkeit in Mittel- und Ostmitteleuropa? Aktuelle Forschungen mit Fokus auf die lokale Ebene (1917-1923)

vom 03.12.2018 | bis zum 04.08.2018

Vom 3. bis zum 4. Dezember findet an der TU Dresden der Workshop „Aufbruch zu Demokratie und Nationalstaatlichkeit in Mittel- und Ostmitteleuropa? Aktuelle Forschungen mit Fokus auf die lokale Ebene (1917-1923)“ statt. Ziel des Workshops ist es, die Transformationsprozesse in Mittel- und Ostmitteleuropa in ihren Verbindungen zwischen internationaler und lokaler Ebene zu analysieren. Ein besonderer Fokus soll darauf liegen, wie eine Kombination aus „top down“ und „bottom up“ Prozessen der Nationalisierung und Demokratisierung zu Grunde lagen. Die lokale Ebene ist hierbei in multiethnischen Regionen von besonderem Interesse – anders als auf zentralstaatlicher Ebene öffneten sich hier Spielräume, um Interessen zwischen verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen zu artikulieren. Insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind aufgefordert, Beiträge zu einem oder mehrere der folgenden Themenbereiche einzureichen: Untersuchungen zur Auswirkung des „Brest Litovsk Moment“ bzw. die Erosion der Imperien im Hinblick auf die daraus resultierenden Transformationsprozesse; Untersuchungen zu Wechselwirkungen von Nationalisierung und Demokratisierung auf lokaler und zentralstaatlicher und bilateraler/transnationaler Ebene, Spezifika der Gruppe der Frauen als politische Akteurinnen in Prozessen der Demokratisierung und Nationalisierung auf lokaler, zentralstaatlicher und bilateraler/transnationaler Ebene ,Herrschaftswechsel und konkurrierende politische Zukunftskonzepte lokaler Akteure und Akteursgruppen. Abstracts (max. 1.500 Zeichen) können samt eines Lebenslaufes bis zum 1. Juli 2018 an Sebastian Paul (sebastian.paul@mailbox.tu-dresden.de) gesendet werden. Kosten für Unterkunft und An- und Abreise werden von den Veranstaltern übernommen bzw. rückerstattet. Angestrebt wird die Publikation eines Sonderheftes in einer einschlägigen internationalen englischsprachigen Zeitschrift. Workshop-Sprachen sind Englisch und Deutsch. Gute (passive) Kenntnisse beider Sprachen werden vorausgesetzt.

Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e.V.

Ausstellung

Karl-Marx in der DDR. Bilder eines „Klassikers“ im SED-Staat

vom 16.05.2018 | bis zum 15.08.2018

Karl Marx, am 5. Mai 1818 in Trier geboren und 1883 in London verstorben, gilt als einer der herausragendsten aber auch umstrittensten und kontrovers diskutiertesten deutschen Philosophen und Gesellschaftstheoretiker. Noch heute wird seine in „Das Kapital“ (1867) aufgestellte ökonomische Theorie diskutiert. Passend zu Karl Marx 200. Geburtsjahr eröffnet am 16. Mai 2018 in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V. unter dem Titel „Karl Marx in der DDR. Bilder eines 'Klassikers' im SED-Staat“ eine insgesamt 20 Plakate umfassende Ausstellung. Im 20. Jahrhundert wurden seine Thesen vor allem von Diktatoren wie Mao, Lenin oder Stalin missbraucht. Die SED als Staatspartei der DDR erhob Karl Marx zu einer ihrer wichtigsten Ikonen. Die Ausstellung setzt sich zum Ziel, nachzuzeichnen, wie Marx als Wissenschaftler mit kompliziertem und facettenreichem Charakter zu einem Säulenheiligen erhoben wurde (Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e.V.) und möchte den Kult und damit einhergehend auch die Verfälschungen rund um seine Werke und sein Leben aufarbeiten. Besucht werden kann die Ausstellung vom 16. Mai bis 15. August, jeweils montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Die Ausstellung stellt ein Projekt der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt dar und wurde erstellt von Dr. Thomas Kramer in Zusammenarbeit mit Christian Melms.

Revolution! Revolution? Hamburg 1918-1919: Ankündigung der Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte, Screenshot von der Website

Sonderausstellung

Revolution! Revolution? Hamburg 1918-1919

vom 25.04.2018 | bis zum 25.02.2019

Als eines der größten stadthistorischen Museen Europas, zeigt das Museum für Hamburgische Geschichte die vielfältige Entwicklungsgeschichte der Stadt Hamburg von ihren Anfängen um 800 bis zur Gegenwart. Die Revolution von 1918/19 markiert dabei eines der wichtigsten Ereignisse in der Hansestadt und steht nicht nur für den Beginn einer modernen demokratischen Ordnung des Stadtstaates, sondern stellt zugleich einen der frühen historischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts in Hamburg dar: An den Fronten des Ersten Weltkriegs schwiegen die Waffen, der Kaiser und die deutschen Bundesfürsten dankten ab. Soldaten und Arbeiter erzwangen den Beginn der ersten demokratischen Republik in Deutschland. In Hamburg kam es zu Demonstrationen, Straßenkämpfen und heftigen politischen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Befürwortern des Umbruchs, die auch 1919 anhielten. Zugleich lebten viele Menschen in größter Not. Die Ausstellung fokussiert nicht nur die Revolution in Hamburg selbst, sondern zeigt auch die Abläufe auf dem Weg in die erste demokratische Stadtverfassung und ermöglicht die vergleichende Auseinandersetzung mit historischen und gegenwärtigen demokratischen Konfliktlösungsstrategien.

Screenshot der Veranstaltungswebsite

Konferenz

1918-1938-2018: Beginnt ein autoritäres Jahrhundert?

vom 04.09.2018 | bis zum 07.09.2018

Vom 4. bis 7. September 2018 wird im Schloss Eckartsau in Niederösterreich die Konferenz „1918-1938-2018: Beginnt ein autoritäres Jahrhundert?“ stattfinden. Veranstaltende Institutionen sind die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und die Universität Wien. Die Konferenz analysiert die Ereignisse der Jahre 1918 und 1938 in Bezug auf ihre bis in die Gegenwart hineinreichenden Folgen und fragt, welchen Einfluss sie auf die aktuelle Prozesse hat, welche das Konzept der parlamentarischen Demokratie als solches in Frage stellt. Die Konferenz widmet sich der Frage in Form von vier Themenblöcken: „Politische Kultur in Europa 1918 bis 1939“; „Die Eskalation der Judenverfolgung und die aggressive nationalsozialistische Expansionspolitik 1938“; „Demokratie und Autoritarismus 1918 bis 2018. Eine Longue Durée Perspektive“ und „Die Zukunft der Demokratie im 21. Jahrhundert“. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachleute im Bereich der politischen Bildung, Künstlerinnen und Künstler sowie Aktivistinnen und Aktivisten werden durch den interdisziplinären Ansatz der Veranstaltung neue Perspektiven auf das Thema Autoritarismus eröffnen. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Logo des DHI Moskau

Konferenz

Socialist Cultural Diplomacy of the XXth Century: Institutes, Actors, Discourses

vom 09.10.2018 | bis zum 10.10.2018

Vom 9. bis 10. Oktober findet in Moskau die Konferenz „Socialist Cultural Diplomacy of the XXth Century: Institutes, Actors, Discourses“ statt. Das Themengebiet der Cultural Diplomacy wird Mitte des 20. Jahrhunderts im Zuge der sowjetischen Auslandspropaganda während des Kalten Krieges zu einem viel beachteten Forschungsgegenstand. Aspekte, mit denen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieses Bereichs beschäftigen sind vielfältig und reichen von Kultur und Diplomatie bis zum transatlantischen Raum und transnationalen Ansätzen. Während bis Anfang des 21. Jahrhunderts der Fokus der Forschung hauptsächlich auf der internationalen Dominanz der US-amerikanischen Cultural Diplomacy liegt, zeichnet sich in den letzten Jahren ein Wandel ab. Mit zunehmenden Abkühlen der Ost-West-Beziehungen, welches gelegentlich mit der Bezeichnung „neuer Kalter Krieg“ versehen wird, gewinnt die Frage nach der Rivalität zwischen unterschiedlichen Interpretationen des internationalen Systems wieder zunehmend an Bedeutung. Ein möglicher Zugang zu dieser Frage liegt im Bereich der Kommunikation und der Symbolik – der Cultural Diplomacy. Dieser wird sich die Konferenz aus verschiedenen Blickwinkeln widmen, die der Komplexität und Vielseitigkeit des Themas entsprechen. Die Konferenz wird vom Forschungsprojekt „Soviet Cultural Diplomacy in the Cold War (1949-1989)” an der Staatlichen Universität Südural in Tscheljabinsk und der Russischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Moskau organisiert. Konferenzsprachen sind Englisch und Russisch. 

Screenshot der Veranstaltungswebsite

Konferenz

Reforming Socialism: Aims and Efforts Before and After 1968

vom 25.10.2018 | bis zum 27.10.2018

Vom 25. bis 27. Oktober 2018 findet in Florenz die Konferenz „Reforming Socialism: Aims and Efforts Before and After 1968“ statt. Ziel der Konferenz ist es, eine systematische Analyse der unterschiedlichen Reformansätze in diversen sozialistisch geprägten Ländern zu ermöglichen. Ausgangspunkt hierfür ist der Prager Frühling, der sich 2018 zum 50. Mal jährt. Dabei betont die Konferenz, dass der Prager Frühling zwar einen der dramatischsten und bekanntesten Reformversuche einer sozialistischen Gesellschaft darstellt, sich Reformprozesse jedoch auch in einer großen Zahl anderer sozialistischer Staaten ereigneten. Jenseits von nationalstaatlich definierten Analyserahmen will die Konferenz ein transnationales Verständnis dieser Reformprozesse anregen. Beitragsthemen sind: Sozialistische Reformprogramme; spezifische Aspekte von Reformprogrammen sowie deren Zielsetzungen und direkte Auswirkungen; umsetzende sowie rezeptive Akteure der Reform; äußere und internationale Umstände der Reformbewegung; die Kontextualisierung des Jahres 1968; Reformen als erster Schritt hin zur Transition zum Kapitalismus.

Logo der KAS

Konferenz

Christian Democrats in Exile 1925-1989

vom 21.11.2018 | bis zum 23.11.2018

Vom 21. bis 23. November 2018 findet in Bonn die Konferenz „Christian Democrats in Exile 1925-1989“ statt. Organisiert wird die Konferenz von der Civitas und der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Konferenz will einen globalen und transnationalen Blickwinkel auf die Christdemokratie entwickeln. Der Fokus wird dabei auf den Exilerfahrungen von Christdemokratinnen und -demokraten gelegt. Radikale Umbrüche sorgen im Laufe des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Ländern und Regionen dafür, dass Christdemokratinnen und -demokraten ihre jeweiligen Heimatländer verlassen müssen. Dazu gehört zum Beispiel die Bolschevistische Revolution, das Aufkommen des Faschismus oder die revolutionären Umbrüche in Lateinamerika. Innerhalb dieses Rahmens formulieren die Veranstalterinnen und Veranstalter drei Ziele für die Konferenz: die Zusammenführung von neuer, archiv-basierter Forschung zu den Erfahrungen und zur Politik des Exils; ein Überkommen von traditionellen räumlichen und zeitlichen Begrenzungen in der Analyse von Exilerfahrung; und ein Überwinden von althergebrachten Vorstellungen von „Ideen“ im Exil.

Konferenz

Parliaments and Political Transformations in Europe and Asia: Political Representation in Russia, China, Mongolia, and Ukraine in the Twentieth and Twenty-First Century

vom 12.02.2019 | bis zum 13.02.2019

Unter dem Titel “Parliaments and Political Transformations in Europe and Asia: Political Representation in Russia, China, Mongolia, and Ukraine in the Twentieth and Twenty-First Century” lädt die Universität Heidelberg vom 12.02.2019 bis 13.02.2019 zu einem Workshop ein. Thematischer Fokus des Workshops liegt auf der Entwicklung der politischen Repräsentation und der deliberativen Entscheidungsfindung in der Ukraine, China, der Mongolei, Russland, sowie in der ehemaligen Sowjetunion, dem Qing-Reich und im ehemaligen Russischen Kaiserreich. In Hinblick auf bedeutsame politische und soziale Veränderungen im 20. Und 21. Jahrhundert soll die Rolle von Parlamenten näher analysiert werden. Dabei wird die Entstehung von so genannten „peripheral parliaments“ in Eurasien zu Beginn des 20. Jahrhunderts beleuchtet, sowie die Entwicklung parlamentarischer Institutionen in China, der ehemaligen Sowjetunion und der Mongolei verfolgt. Der Workshop ist Teil des Projekts „Entangled Parliamentarisms: Constitutional Practices in Russia, Ukraine, China, and Mongolia, 1905–2005” (ENTPAR)”.

Rheinisches Landesmuseum Trier

Sonderausstellung

Landesausstellung „Karl Marx 1818 – 1883. Leben. Werk. Zeit.“

vom 05.05.2018 | bis zum 21.10.2018

Unumstritten ist die Bedeutung von Karl Marx, aber welche Person verbirgt sich hinter dem großen und weltbekannten Namen? Wie können seine Ideen aus heutiger Sicht verstanden werden? Anlässlich des 200. Geburtstages des Gelehrten zeichnet das Rheinische Landesmuseum Trier unter dem Ausstellungstitel „Karl Marx 1818 – 1883. Leben. Werk. Zeit“ den politischen und intellektuellen Werdegang Marx´ nach. Auf den rund 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden nicht nur die bedeutsamsten Werke „Das Manifest der kommunistischen Partei“ (1848) und „Das Kapital - Kritik der politischen Ökonomie“ (1867) dargestellt, die seit 2013 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählen, sondern auch deren Hintergründe im Hinblick auf  ihre Entstehungszeit. Das 19. Jahrhundert als eine Zeit der großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen prägte den Philosophen und späteren Ökonomen Karl Marx. Gekennzeichnet war diese Umbruchszeit durch Urbanisierung, Industrialisierung und Freiheits- und Demokratiebestrebungen. Zu sehen sind ca. 300 Zeitdokumente und Kunstwerke von renommierten Leihgebern aus ganz Europa. Der Besucher wird durch verschiedene Stationen eingeladen,  Marx` komplexe Gedankenwelt näher kennenzulernen. Ge-zeichnet wird ein von ideologischer Vereinnahmung befreites Bild von Karl Marx. Mit der Landesausstellung in Trier, die vom 05.05.2018 bis 21.10.2018 zu sehen ist, widmet sich erstmals eine kulturhistorische Ausstellung den Schriften und dem Wirken Marx´ in seiner Zeit. Besucht werden kann die Ausstellung von Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr. Öffentliche Führungen finden samstags von 11:00-12:30 Uhr und sonntags von 14:00-15:30 Uhr statt.

Flyer der Veranstaltungsreihe: Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest

Veranstaltungsreihe

Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest

vom 10.04.2018 | bis zum 04.12.2018

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Studierendenproteste des Jahres 1968 lädt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Deutsche Gesellschaft e. V. und der Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) des Landes Berlin zu einer siebenteiligen Diskussionsreihe in die Räume der Bundesstiftung ein. Vom 10. April bis 4. Dezember 2018 widmen sich die Veranstaltungen verschiedenen Aspekten des Epochenjahres. Neben Veranstaltungen zu Popkultur und NS-Aufarbeitung nehmen die restlichen Veranstaltungen gezielt 1968, die kommunistische Ideologie und die sozialistischen Diktaturen in den Blick. Die verschiedenen Formen des Aufbegehrens in Politik, Gesellschaft, Alltag und Kultur in Ost und West sollen miteinander verglichen werden. Die Auftaktveranstaltung fragt nach der Erinnerung der Ereignisse in Ost und West. Ein anderes Podium beschäftigt sich mit der politischen Ideengeschichte von 1968 und ihrem Verhältnis zur kommunistischen Ideologie. Aber auch die Rolle der kommunistischen Geheimdienste wird ebenso kritisch beleuchtet, wie die Frage nach einer transnationalen Perspektive über die Ost-West-Grenzen hinweg oder Kontinuitäten zu den Ereignissen von 1989. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungen beginnen um 18.00 Uhr. Eine Übersicht der Veranstaltungsreihe finden sie hier: 10. April 2018: 1968: Mythos Ost – Mythos West8. Mai 2018: Renaissance des Kommunismus? Zur Ideengeschichte der „Achtundsechziger“5. Juni 2018: Gelenkter Protest? SED, Stasi und Studentenbewegung4. September 2018: „Rockmusik, Rebellion und freie Liebe“. Die Jugendkulturen der 1960er-Jahre9. Oktober 2018: Zwischen Paris und Prag. Wie international war 1968?6. November 2018: Aufarbeitung oder Schlussstrich? Vom Umgang mit der NS-Vergangenheit in Deutschland4. Dezember 2018: Von der Revolte zur Revolution. Wie viel 1968 steckt in 1989?

Logo der Universität Uppsala

Konferenz

Regimes and Societies in Conflict: Eastern Europe and Russia since 1956

vom 13.09.2018 | bis zum 14.09.2018

Vom 13. bis zum 15. September 2018 findet die Konferenz „Regimes and Societies in Conflict: Eastern Europe and Russia since 1956“ am Institut für Russland- und Eurasien-Studien der Universität Uppsala statt und wird zusammen mit der British Association for Slavonic and East European Studies veranstaltet. Fokus der Konferenz sind die Beziehungen zwischen Russland und Osteuropa. Diese waren in den vergangenen 60 Jahren entscheidenden Veränderungen unterworfen – auf politischer Ebene ebenso wie auf sozialer und kultureller. Nach Ende der stalinistischen Diktatur entwickelten sich spezifische Beziehungen zwischen der Sowjetunion und den regionalen und nationalen Akteuren Osteuropas. Bis heute sind die Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und den osteuropäischen Nationalstaaten von enormer Vielfalt. Die Konferenz will einen Rahmen schaffen, in dem diese Beziehungen beleuchtet werden können.

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Konferenz

Jahrestagung der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission

vom 11.10.2018 | bis zum 14.10.2018

Vom 11. bis 14. Oktober findet am Deutschen Historischen Institut in Warschau die Jahrestagung der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission statt. Die Tagung steht unter dem Thema „Seit 1918...Staatsentstehung, Monarchie, Zerfall und Revolutionserfahrung im Rückspielgel nationaler Jubiläen“. Die Tagung will, anlässlich des hundertjährigen Endes des Ersten Weltkrieges, das Jahr 1918 analysieren. Dies soll mit Fokus auf Jubiläen geschehen – diese Form der Geschichtskultur, die seit dem 19. Jahrhundert zunehmend an Popularität gewinnt, bietet einen Rahmen, um die in ihnen repräsentierten geistigen und politischen Deutungen zu analysieren. Dabei wird sich die Tagung nicht auf Analysen der Länder Tschechien und Slowakei beschränken, sondern möchte Beiträge einladen, welche transregionale und vergleichende Aspekte beinhalten. Das zentrale Interesse der Tagung ist die Wechselwirkung zwischen staatlicher Geschichtspolitik, öffentlichem Geschichtsdiskurs, der Gestaltung von Jubiläumsveranstaltungen und deren Deutungsimplikationen. Potentielle Beiträge sollen dementsprechend geschichtliche Aushandlungsprozesse und Formen der historischen Performanz und Repräsentationen thematisieren, welche die jeweiligen politischen Situationen und Entwicklungen oder zukünftige politische Programme legitimiert haben.

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Konferenz

Revolutionäre Zeiten zwischen Saale und Elbe. Das heutige Sachsen-Anhalt in den Anfangsjahren der Weimarer Republik

vom 27.10.2018

Der 8. Tag der sachsen-anhaltischen Landesgeschichte findet am 27. Oktober 2018 in Halle (Saale) statt und trägt den Titel „Revolutionäre Zeiten zwischen Saale und Elbe. Das heutige Sachsen-Anhalt in den Anfangsjahren der Weimarer Republik“. Die Veranstalter wollen ein umfassendes Verständnis der formativen Jahre der Weimarer Republik ermöglichen, indem sie die bereits bestehenden zahlreichen Studien zu München und Berlin in dieser Zeit um einen regionalgeschichtlichen Beitrag zu dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt erweitern. Die von der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt ausgerichtete Tagung will die Geschehnisse in der preußischen Provinz Sachsen und im Freistaat Anhalt analysieren und eine vergleichende Perspektive auf andere Regionen ermöglichen. Dabei sollen nicht nur politische Ereignisse wie die Gründung von Arbeiter- und Soldatenräten thematisiert werden, sondern auch der „ökonomische und soziale Strukturwandel“ für die Region, der mit dem Ende des Ersten Weltkriegs einherging.

Screenshot der Veranstaltungswebsite

Konferenz

The end of the empires. Formation of the post-war order in Central and Eastern Europe in 1918-1923

vom 22.11.2018 | bis zum 23.11.2018

Vom 22. bis. 23. November findet in Breslau die Konferenz  „The end of the empires. Formation of the post-war order in Central and Eastern Europe in 1918-1923“ statt.  Des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkrieges und die Wiederherstellung von Polens Unabhängigkeit bilden den Ausgangspunkt für die weiteren Analysen, die sich den Prozessen der Nationalstaatsbildung nach Zusammenbruch der Österreich-Ungarischen sowie Russischen Reiches ereigneten. Die russische Revolution 1917 kann nicht als von der restlichen Weltgeschichte isoliertes Ereignis betrachtet werden, sondern kann nur in ihrem internationalen geschichtlichen und politischen Kontext verstanden werden. Über das Revolutionsjahr 1917 hinaus ist es daher notwendig, Phänomene und Entwicklungen zu analysieren und zu verstehen, um sie anschließend in einen Bezug zu den Ereignissen in Russland in Beziehung setzen zu können. Eine der veranstaltenden Institutionen ist das Institut für Nationales Gedenken. Es wird von Kritikerinnen und Kritikern als staatliches Instrument zu patriotischer Erziehung angesehen und geriet zuletzt im Februar 2018 in den Fokus internationaler Medien, als das Gesetz über das Institut für nationales Gedenken verabschiedet wurde, welches den Diskurs über die deutsche Besatzungszeit regelt. Es stellt unter anderem Äußerungen, die Polen „faktenwidrig die Verantwortung oder Mitverantwortung für Verbrechen“ zugeschrieben, unter Strafe.

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Konferenz

Vse idet po planu? – Unwrapping the (un)planned Soviet economy

vom 27.05.2019 | bis zum 28.05.2019

Vom 27. bis zum 28. Mai 2019 findet  am Deutschen Historischen Institut Moskau die Konferenz “Vse idet po planu? – Unwrapping the (un)planned Soviet economy” statt. Der Titel “Vse idet po planu” (russisch für “Alles läuft nach Plan?”) beinhaltet bereits die zentrale Fragestellung, der sich die Konferenz widmet. Die sowjetische Wirtschaftsgeschichte wird in der Regel als eine Geschichte der Planwirtschaft verstanden. Diese Sichtweise impliziert meistens eine Wertung der sowjetischen Ökonomie als ineffizient und inflexibel und sieht in dieser den Hauptgrund für den Kollaps der Sowjetunion. Doch der Fokus auf “den Plan” als konstituierendes Element der sowjetischen Wirtschaft lässt andere Aspekte außer Acht. Zum Beispiel, dass Pläne regelmäßig den wirtschaftlichen Realitäten angepasst wurden und somit nicht dem gängigen Bild eines inflexiblen, der wirtschaftlichen Entwicklung hinderlichen, Elementes, entsprechen müssen. Ebenso kann eine ausschließliche Fokussierung auf den Plan keine Erklärungen für die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik liefern. Die Konferenz setzt sich zum Ziel, neue Kategorien zur Analyse der Wirtschaft der poststalinistischen Sowjetuinion zu entwickeln. Konferenzsprachen sind Russisch und Englisch. 

Museum Simeonstift Trier

Ausstellung

„Karl Marx 1818 – 1883. Stationen eines Lebens“

vom 05.05.2018 | bis zum 21.10.2018

Das Stadtmuseum Simeonstift Trier zeichnet unter dem Titel „Karl Marx 1818 – 1883. Stationen eines Lebens“ den Lebensweg Marx´ nach. Auf einem Rundweg können die Besucher die verschiedenen, zahlreichen Lebensstationen von Karl Marx verfolgen. Angefangen bei seiner Kindheit in seiner Geburtsstadt Trier, über Stationen wie Berlin, Paris und zahlreiche andere Städte, bis hin ins Londoner Exil, wo er mehr als die Hälfte seines Lebens verbrachte. Anhand der verschiedenen Stationen werden wesentliche Entwicklungen und Wendepunkte in seinem Leben herausgearbeitet und anschaulich dargestellt: Durch welche Personen und Umstände wurde der Revolutionär, Philosoph und Gesellschaftskritiker Karl Marx beeinflusst und geprägt? Wie stand er zu seinen Kritikern und Bewunderern? Antwort auf diese und weitere Fragen zu Karl Marx gibt die Ausstellung auf insgesamt 600 Quadratmetern mit Hilfe persönlicher Zeitdokumente. Sie zeichnet ein lebendiges Bild und beleuchtet den Menschen hinter der Ikone Marx. Durch die Ausstellungsarchitektur und die angebotenen interaktiven Stationen wird der Besucher auf eine Zeitreise zu den wichtigsten Städten seines Lebens eingeladen und bekommt einen unverstellten Blick auf die facettenreiche Biografie von Marx geboten. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Sonntag von 10:00-18:00 Uhr geöffnet. An öffentlichen Führungen kann samstags von 16:00-17:15 Uhr und sonntags von 11:00-12:15 Uhr teilgenommen werden. Tickets für die Ausstellung können im Vorverkauf unter www.ticket-regional.de erworben werden.

Revolution 1918: Ankündigungs des Stücks im Axensprung Theater

Theaterstück

Revolution!? - Ein Schauspiel über die politischen Umbrüche in Deutschland 1918/19

vom 01.04.2018 | bis zum 24.02.2019

Das Museum für Hamburgische Geschichte, das vom 25. April 2018 bis zum 24. Februar 2019 eine Sonderausstellung zum Thema „Revolution 1918/1919 in Hamburg“ zeigen wird, führt in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für poltische Bildung Hamburg und dem Theater Axensprung ein gleichnamiges Theaterstück auf. Die Geschichte dieses Theaterstücks handelt von der Meuterei der Kieler Matrosen im Oktober/November 1918 und der Gründung der dortigen Soldaten- und Arbeiterräte, der Rätebewegung in Hamburg bis hin zur "gesamtdeutschen Zerschlagung und Unterdrückung der verbliebenen basisdemokratischen Bewegungen durch die Freikorps".Im Mittelpunkt der Erzählung stehen fünf Protagonisten: Ein Kieler Matrose, eine Hamburger Fabrikarbeiterin, ein Freikorpsmann, Reichswehrminister Noske und der Hamburger Bürgermeister Werner von Melle. Ihre zum Teil realen, aber auch fiktiven Geschichten und Loyalitätskonflikte spiegeln die wirren Zeiten wider und das Stück veranschaulicht, wie sehr Hunger und Aussichtslosigkeit, aber auch die Verheißung einer neuen menschlicheren Zeit, die Gefühle bestimmen und unter welchen Bedingungen diese Menschlichkeit verloren geht bzw. bewahrt bleibt. Das Stück lässt zudem die Frage aufkommen, welche politischen und gesellschaftlichen Modelle damals möglich gewesen wären und welche der „Notwendigkeit“ und der politischen Pragmatik geopfert wurden.