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Logo der European Social Science History Conference

Konferenz

European Social Science History Conference 2020

vom 18.03.2020 | bis zum 21.03.2020

Vom 18. bis zum 21. März 2020 findet in Leiden die European Social Science History Conference (ESSHC) statt. Ziel der Konferenz ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen zu bringen, die sich historischen Phänomenen mit Methoden der Sozialwissenschaften nähern. Dabei soll die Veranstaltung weniger von formellen Vortragsformaten bestimmt sein, denn vielmehr vom lebhaften Austausch zwischen kleinen Gruppen von Forscherinnen und Forschern. Die ESSHC wird vom International Institute of Social History (IISH) organisiert und findet alle zwei Jahre statt. Forschungsgegenstand ist das sehr weite Feld der Geschichte der Arbeit. Die Konferenz hat kein zentrales Thema, sondern bietet Arbeiten zu einer Vielzahl von Epochen und Fragestellungen eine Plattform. Diese werden anhand thematischer Netzwerke strukturiert.  

Screenshot der Veranstaltungswebsite

Theaterstück

Granma. Posaunen aus Havanna

vom 12.10.2019 | bis zum 13.10.2019 | Rimini Protokoll

Am 12. und 13. Oktober 2019 ist im Maxim Gorki Theater in Berlin das Stück "Granma. Posaunen aus Havanna / Metales de Cuba" des Autoren-Regie-Teams Rimini Protokoll zu sehen. Inszeniert von Stefan Kaegi berichten die vier jungen Kubanerinnen und Kubaner Daniel, Christian, Milagro und Diana und von ihrem Alltag im heutigen Kuba. Dabei stehen immer wieder ihre Bezüge zur Kubanischen Revolution im Mittelpunkt, die über ihre Großeltern, aber auch über ihre tägliche Lebensrealität bestehen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erhalten somit einen tiefen Einblick in die Geschichte Kubas, der Revolution, aber auch über die Fragen der gesellschaftlichen Veränderung, die das moderne Kuba umtreiben. Der Titel des Stückes verweist auf das Schiff Granma, auf dem der Revolutionsführer Fidel Castro 1956 nach Kuba kommt. Granma ist bis heute der offizielle Name der Zeitung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas. Nach dem Umsturz der Diktatur unter Fulgencio Batista und der Regierungsübernahme durch die Kommunistische Partei Kubas wurde das Land im Sinne marxistisch-leninistischer Ideologie umstrukturiert.

Ankündigungsplakat Workshop

Workshop | Call for Papers

Industrial Societies of Late Socialism: European Comparisons. Doctoral Workshop

vom 28.08.2019 | bis zum 31.08.2019

Unter dem Titel „Industrial Societies of Late Socialism: European Comparisons. Doctoral Workshop“ findet vom 28.08.2019 bis zum 31.08.2019 ein Sommerworkshop für Doktoranden statt. Der Workshop wird veranstaltet von der Juraj Dobrila Universität Pula, der Faculty of Humanities, dem Department of History und dem Centre for Cultural and Historical Research of Socialism. Der Workshop richtet sich vor allem an Doktoranden aus geschichtswissenschaftlichen Fachbereichen und den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaft. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges beeinflusste der schnelle Industrialisierungsprozess die soziale und wirtschaftliche Struktur der sozialistischen Staaten in Europa maßgeblich. Das sozialistische Jugoslawien beispielsweise verwandelte sich von einem ehemaligen Agrarland in einen Industriestaat. Immer weniger Menschen arbeiteten im argarwirtschaftlichen Sektor, sondern verrichteten ihre Arbeit in sekundären Sektoren. Der Workshop wird die verschiedenen sozialistischen Gesellschaften in ihrer letzten Phase analysieren. Dabei nimmt der Workshop den Entwicklungsstand der sozialistischen Gesellschaften, die wirtschaftlichen Trends und Reformbemühungen, die Arbeitslosigkeit und die Arbeitsproduktivität in den Blick. Zusätzlich wird der Frage nachgegangen, was es hieß in den 1980er-Jahre im Industriesektor tätig zu sein und wie die Identität von Individuen dadurch beeinflusst wurde. Welche Rolle spielten Gewerkschaften und ähnliche Organisationen? Der Workshop möchte eine internationale Vernetzung zwischen Forschern herstellen und den Austausch in Bezug auf diese Thematik fördern.

Logo DIH Paris

Konferenz

Die europäischen Demokratien vor der Gefahr der Diktaturen (1919-1939). Prozesse demokratischer Kritik und Reflexion in den europäischen Öffentlichkeiten

vom 17.06.2019 | bis zum 19.06.2019

Unter dem Titel „Die europäischen Demokratien vor der Gefahr der Diktaturen (1919-1939). Prozesse demokratischer Kritik und Reflexion in den europäischen Öffentlichkeiten“ veranstaltet die Forschungsgruppe "Mondes germaniques et nord-européens" (Université de Strasbourg) in Zusammenarbeit mit den Universitäten Reims, Metz, Augsburg und dem Deutschen Historischen Institut (Paris) vom 17.06.2019 bis zum 19.06.2019 eine Tagung in Straßburg. Die internationale Tagung ist Teil eines zweijährigen Fortbildungs- und Forschungsprogramms des Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne (CIERA) zum Thema: "Welche Demokratie(n)? Reflexionen über die Krise, Modernisierung und Grenzen der Demokratie in Deutschland, Frankreich, England und Mitteleuropa zwischen 1919 und 1939". Thematisch widmet sich die Tagung der Frage, wie es den einzelnen europäischen parlamentarischen Demokratien gelang, den verschiedenen Angriffen von sowohl linker, als auch rechter Seite die Stirn zu bieten. Zwar hatte sich in Europa in den 1920er Jahren das demokratische Gedankengut durchgesetzt, aber soziale und wirtschaftliche Probleme und die hohe politische Instabilität in den Jahren nach dem Ende des Ersten Weltkrieges führten zu einer grundlegenden Infragestellung der demokratischen Ordnung. Die republikanische Ordnung wurde oftmals per se als Ursprung aller herrschenden Probleme, denen die Bevölkerung ausgesetzt war, angesehen. Ziel der zweitägigen Tagung ist es, herauszuarbeiten, welche Versuche die Demokratien zu dieser Zeit unternahmen, um die heftigen Krisen auf politischer, institutioneller oder ökonomischer Ebene zu bewältigen und zu überwinden.

Screenshot von Veranstaltungswebsite

Podiumsgespräch | Filmvorführung

Da war doch was!? Chinas Zivilgesellschaft 30 Jahre nach dem Tiananmen-Massaker

vom 28.05.2019

Anders als von vielen vorhergesagt, ist die Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas nach der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 nicht zusammengebrochen. Vielmehr hat die KP seitdem China in vielen Bereichen an die Weltspitze geführt und regiert autoritärer denn je seit 1989. Wo steht Chinas Zivilgesellschaft heute? Welche Spielräume hat sie, welche ihrer Strategien und welche des Regimes sind erfolgreich? Um 19.00 Uhr wird der Dokumentarfilm „Tiananmen. Die Opfer erzählen“ (30 Min.) von Shi Ming/Thomas Weidenbach, 2009 gezeigt. Anschließend diskutieren Shi Ming (freier Journalist), Felix Lee (China-Korrespondent bis 2019) und Jutta Lietsch (China-Korrespondentin bis 2012), moderiert von Sven Hansen (taz-Asienredakteur). Bereits ab 18.00 Uhr kann die Austellung „Macht und Ohnmacht“ im Atelierhaus Lindenstr. 90/91 (direkt hinter der taz) besucht werden. Vor 30 Jahren fand nicht nur Chinas Demokratiebewegung ein jähes Ende, sondern auch die Überzeugung, dass sich Demokratie und Wohlstand bedingen. Die Künstler Ding Fang, Liu Ye und Ottjörg A.C. setzen sich mit dieser Frage auseinander. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Informationen können sie auch dem Flyer entnehmen.

Flyer der Ringvorlesung: Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik

Ringvorlesung

Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik

vom 22.10.2018 | bis zum 15.07.2019

Fast drei Jahrzehnte nach der deutsch-deutschen Vereinigung verdient die Weimarer Republik zum hundertjährigen Jubiläum ihrer Entstehung neue Aufmerksamkeit. Die Ringvorlesung diskutiert die verpassten Chancen und die strukturellen Defizite, fragt aber auch nach langfristigen und womöglich bis heute anhaltenden Wirkungen der ersten deutschen Republik. Gegenüber einer Verengung des Blicks auf die vielbeschworenen „Weimarer Verhältnisse“ als Vorspiel zu den Ereignissen nach 1933 unternimmt die Ringvorlesung einen doppelten Perspektivwechsel: Einerseits fragt sie nach der Eigenart und dem Stellenwert der ersten deutschen Republik innerhalb der längeren Geschichte, andererseits sucht sie die Bedeutung der mit „Weimar“ verbundenen Kultur des Politischen für ihre Nachgeschichte bis in die Gegenwart zu erörtern. Die Vorlesung findet abwechselnd in der Topographie des Terrors, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum in Berlin statt. Sie wurde vom Zentrum für Zeithistorische Forschungen Potsdam, der Topographie des Terrors und dem  Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität organisiert und ist Teil des Berliner Themenwinters 100 Jahre Revolution – Berlin 1918/19. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Termine der Ringvorlesung: 22.10.2018 | 18.15 Uhr | Topographie des Terrors MARTIN SABROW Die vergessene Republik- Zum Ort der Weimarer Demokratie in der deutsch-deutschen Zeitgeschichte. 12.11.2018 | 18.15 Uhr | Deutsches Historisches Museum HANNO HOCHMUTH Mythos Babylon Berlin. Weimar in der Populärkultur 03.12.2018 | 18.15 Uhr | Bundesstiftung Aufarbeitung ANNETTE VOWINCKEL Weimars visuelles Erbe in der Bundesrepublik und der DDR 14.01.2019 | Topographie des Terrors STEFANIE SCHÜLER-SPRINGORUM Vom Wort zur Tat. Antisemitismus in der Weimarer Republik 28.01.2019 | Deutsches Historisches Museum SEBASTIAN ULLRICH Der Weimar-Komplex. Die erste deutsche Republik als Bezugspunkt der politischen Neuordnung im Nachkriegsdeutschland 11.02.2019 | Bundesstiftung Aufarbeitung CLAUDIA WEBER Freund und Feind: Die Geburt von Russlandverständnis und Bolschewistenfurcht in der Weimarer Republik 29.04.2019 | Topographie des Terrors MICHAEL WILDT Die "Volksgemeinschaft" als Antwort auf die fragmentierte Republik von Weimar 13.05.2019 | Deutsches Historisches Museum ANDREAS NACHAMA Die Entwicklung der NSDAP von einer völkischen Bewegung zu einer modernen Volkspartei 27.05.2019 | Bundesstiftung Aufarbeitung FRANK BÖSCH Sehnsucht nach Einheit. Weimars Erbe in der politischen Kultur der Bundesrepublik 17.06.2019 | Topographie des Terrors ANDREAS WIRSCHING Weimar als politisches Argument 01.07.2019 | Bundesstiftung Aufarbeitung GERD KOENEN Das Erbe der Spaltung. Die Linke in Ost und West zwischen Totalitarismus und Demokratie. 15.07.2019 | Deutsches Historisches Museum PETER C. CALDWELL Weimar ausstellen. Die erste deutsche Republik und ihre Musealisierung.

Screenshot der Veranstaltung auf mpib-berlin.mpg.de

Konferenz

Zwischen Sozialdisziplinierung und Vergnügen: Politik und Praktiken des Spielens im Staatssozialismus

vom 04.12.2019 | bis zum 06.12.2019

Vom 4. Bis zum 6. Dezember 2019 findet am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin die 1. Hermann-Weber-Konferenz zur Historischen Kommunismusforschung statt; Titel der Konferenz ist "Zwischen Sozialdisziplinierung und Vergnügen: Politik und Praktiken des Spielens im Staatssozialismus". Im Zentrum der Tagung steht die Frage, welche Rollen Spiele und Spielen als Praktiken der Sozialisierung in sozialistischen Gesellschaften spielten. Beiträge können sich unter anderem mit der Produktionsgeschichte sozialistischer Staaten, den Inhalten von Spielen, dem Zusammenhang zwischen Spielen und kollektiven Emotionen bzw. Erinnerungen, oder Räumen des Spielens widmen. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Übersetzungen werden gewährleistet. Die Konferenz findet in Kooperation mit dem Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung (JHK). Die Ergebnisse der Konferenz werden im Jahrbuch publiziert.

Screenshot der Veranstaltungsmitteilung auf imre-kertesz-kolleg.uni-jena.de

Konferenz

Remembering 1989: Actors, Approaches and Audiences

vom 04.10.2019

Am 4. Oktober 2019 findet am Imre Kertész Kolleg in Jena der Workshop "Remembering 1989: Actors, Approaches and Audiences" statt. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage nach den Narrativen, die den öffentlichen Diskurs über das Ende der kommunistischen Regime in Osteuropa prägen: Während dieser in der Zeit unmittelbar nach der Wende noch mehrheitlich von Narrativen der Freiheit und Selbstbestimmung dominiert war, hat sich in den nunmehr 30 Jahren seit der Wende zunehmend ein differenzierteres Bild herauskristallisiert. Der Workshop fokussiert auf Forschungsgegenstände der Popkultur; dabei sind die Forschenden ermutigt, nicht auf den popkulturellen Gegenstand allein zu blicken, sondern vor allem auf die Prozesse seiner Entstehung: wie wird bestehendes Wissen über die Vergangenheit ästhetisiert, wie werden die Kulturschaffenden dadurch selbst zu Akteuren in der Produktion von Geschichtsbildern und öffentlichen Diskursen? Einreichungen können sich unter anderen den folgenden Fragestellungen widmen: Wer produziert kulturelle Repräsentationen? Was sind die technischen, narrativen und ästhetischen Mechanismen, mit denen die friedliche Revolution dargestellt wird? Wer ist das Publikum dieser neueren Darstellungen und welche Rolle spielt es in der weiteren Gestaltung von Wissen über die Vergangenheit? Wie sehr ist die heutige Wahrnehmung der Ereignisse von 1989 von Repräsentationen derselben geprägt, wie sehr von dem, was sich davor abspielte?

Summerschool

Culture of Totalitarian Society and Memory Studies Cases. International Summer School

vom 20.08.2019 | bis zum 31.08.2019

Vom 20. bis 31. August 2019 organisiert die Higher School of Economics in Perm eine Sommerschule. Die Sommerschule widmet sich den Phänomen des Totalitarismus. Dabei soll der Totalitarismus nicht allein als Staatsinstitution behandelt werden, sondern insbesondere das gesellschaftliche Leben in totalitären Regimen im Vordergrund stehen. Es werden die Alltagspraktiken und Vorstellungen der gewöhnlichen Bürgerinnen und Bürger in den Blick genommen und untersucht wie sie sich in das System einfanden, sich widersetzten oder entzogen. Dieses soll ein besseres Verständnis der Lebenswelten in totalitären Systemen ermöglichen. Während der Sommerschule werden unterschiedliche Disziplinen mit verschiedenen Herangehensweisen genutzt und zusammengetragen. Es soll dabei ein möglichst komplexes Bild der historischen Erinnerung entstehen. Die Sommerschule richtet sich an Bachelorstudierende (ab dem vierten Fachsemester), Masterstudierende, Promovierende und andere Forschende der Disziplinen Geschichte, Kulturwissenschaften, Soziologie, Anthropologie sowie Philosophie, die sich für die sowjetische und postsowjetische Periode interessieren.

Logo der Universität Leipzig

Summerschool

1989 - A Caesura in Global History and its Consequences

vom 12.06.2019 | bis zum 15.06.2019

Vom 12.06.2019 bis 15.06.2019 veranstaltet die Graduate School Global and Area Studies der Universität Leipzig in Kooperation mit dem Centre for Area Studies, dem Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur Osteuropas und dem Collaborative Research Centre (SFB) eine mehrtägige Konferenz für Wissenschaftler unter dem Titel „1989 - A Caesura in Global History and its Consequences“. Das Jahr 1989 kann als ein weltgeschichtlicher Wendepunkt bezeichnet werden. 1989 war geprägt von den politischen Veränderungen in den europäischen Ostblockstaaten und dem gesamten kommunistischen Lager. Am 9. November 1989 kam es mit dem Fall der Berliner Mauer zur Öffnung des Eisernen Vorhangs und damit zum Ende des Kalten Krieges. Die mehrtägige Konferenz beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen 1989 und untersucht Verflechtungen und Pfadabhängigkeiten, die sich seit dem Jahr 1989 in unterschiedlichen Weltregionen entwickelt haben.

Logo des DHI Moskau

Konferenz

Vse idet po planu? – Unwrapping the (un)planned Soviet economy

vom 27.05.2019 | bis zum 28.05.2019

Vom 27. bis zum 28. Mai 2019 findet  am Deutschen Historischen Institut Moskau die Konferenz “Vse idet po planu? – Unwrapping the (un)planned Soviet economy” statt. Der Titel “Vse idet po planu” (russisch für “Alles läuft nach Plan?”) beinhaltet bereits die zentrale Fragestellung, der sich die Konferenz widmet. Die sowjetische Wirtschaftsgeschichte wird in der Regel als eine Geschichte der Planwirtschaft verstanden. Diese Sichtweise impliziert meistens eine Wertung der sowjetischen Ökonomie als ineffizient und inflexibel und sieht in dieser den Hauptgrund für den Kollaps der Sowjetunion. Doch der Fokus auf “den Plan” als konstituierendes Element der sowjetischen Wirtschaft lässt andere Aspekte außer Acht. Zum Beispiel, dass Pläne regelmäßig den wirtschaftlichen Realitäten angepasst wurden und somit nicht dem gängigen Bild eines inflexiblen, der wirtschaftlichen Entwicklung hinderlichen, Elementes, entsprechen müssen. Ebenso kann eine ausschließliche Fokussierung auf den Plan keine Erklärungen für die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik liefern. Die Konferenz setzt sich zum Ziel, neue Kategorien zur Analyse der Wirtschaft der poststalinistischen Sowjetuinion zu entwickeln. Konferenzsprachen sind Russisch und Englisch. 

Screenshot Website Focke-Museum Bremen

Sonderausstellung

Experiment Moderne. Bremen nach 1918

vom 14.10.2018 | bis zum 02.06.2019

Die Novemberrevolution 1918 in der Endphase des Ersten Weltkrieges, die das Ende der Monarchie in Deutschland besiegelte, machte auch vor der Stadt Bremen nicht halt: Die Stadt wurde vor rund 100 Jahren zum Schauplatz der revolutionären Ereignisse. So wurde in Bremen in Folge der revolutionären Umbrüche eine sozialistische Räterepublik ausgerufen. Das Bremer Focke-Museum beleuchtet in der Sonderausstellung „Experiment Moderne. Bremen nach 1918“, die vom 14. Oktober 2018 bis zum 02. Juni 2019 zu sehen ist, die politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Stadt Bremen in der Zeit zwischen der Novemberrevolution 1918 und dem Ende der Weimarer Republik 1933. Die Epochenausstellung lässt mit Hilfe beeindruckender Originalobjekte dieser Zeit und einer spannenden Rauminszenierung eine ereignisreiche und revolutionäre Epoche lebendig werden. Den Besuchenden sollen besonders die damaligen gesellschaftlichen Transformationsprozesse und der Wandel der städtischen Alltagskultur nähergebracht werden. Als vorherrschende Themen dieser Zeit nimmt die Ausstellung die Novemberrevolution, die Inflation, das Wahlrecht und die Räterepublik in den Blick, aber gleichzeitig auch die sogenannten Goldenen 20er-Jahre der Stadt Bremen, in denen die Aufbruchstimmung jener Zeit deutlich spürbar wurde: Kinos, Tanzsäle und moderne Architektur entstanden. Die Ausstellung kann von dienstags bis sonntags jeweils ab 10:00 Uhr besucht werden. Kinder können die Ausstellung mit Hilfe eines Mitmachhefts auf kreative und spielerische Weise begehen.

Logo der Freien Universität Bozen

Konferenz | Call for Papers

Europa der Grenzen – Neue Perspektiven auf Grenzen im Kalten Krieg

vom 29.11.2019 | bis zum 30.11.2019

Das Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte der Freien Universität Bozen und das Österreichische Historische Institut in Rom veranstalten vom 29.11.2019 bis zum 30.11.2019 eine zweitägige Konferenz unter dem Titel „Europa der Grenzen – Neue Perspektiven auf Grenzen im Kalten Krieg“. Anlässlich des 30. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer und mit Blick auf gegenwärtige Grenzdiskussionen und Forderungen nach festen Barrieren zwischen Staaten beschäftigt sich die Konferenz mit Grenzen in Europa während des Kalten Krieges. Europa wurde während des Kalten Krieges als ein geteilter Kontinent wahrgenommen. Der „Eiserne Vorhang“ stand symbolisch für den antagonistischen Konflikt zwischen dem kapitalistischen Westen und den kommunistischen Ostblockstaaten. Die globale Grenze verlief somit zwischen zwei gegenläufigen staatlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwürfen. Die Konferenz beschäftigt sich mit verschiedenen Grenzszenarien und will diese in eine vergleichende Perspektive einbetten. Dabei versucht die Konferenz den Fragen nachzugehen, welche Bedeutung die Grenze für die lokale Bevölkerung hatte und wie sich die Durchlässigkeit der Grenze während des Kalten Krieges veränderte. Welche Faktoren waren für den Abbau von Grenzen in Europa verantwortlich? Welche nationalen, regionalen und transnationalen Akteure lassen sich ausmachen? Wie gestaltete sich die Entwicklung von Grenzen in Ost und West?

Logo Juraj Dobrila University of Pula Centre for Cultural and Historical Research of Socialism (CKPIS

Konferenz

4th Socialism on the Bench. Continuities and Innovations

vom 26.09.2019 | bis zum 28.09.2019

2013 startete die Reihe der zweijährlich stattfindenden internationalen Konferenzen unter dem Titel „Socialism on the Bench“. Die diesjährige Konferenz findet vom 26.09.2019 bis 28.09.2019 in Pula unter dem Titel „4th Socialism on the Bench. Continuities and Innovations“ statt. Organisiert wird die Konferenz vom Centre for Cultural and Historical Research of Socialism (CKPIS) der Juraj Dobrila University of Pula. Thematisch beschäftigt sich die Konferenz 2019 mit sozialistischen Gesellschaften, die oftmals als Übergangsgesellschaften angesehen werden. In ihnen finden sich sowohl Elemente der Vergangenheit als auch der Zukunft und es vermischen sich Merkmale von kapitalistischen und utopischen kommunistischen Gesellschaften. Die Konferenz möchte der Frage nachgehen, worauf sich Kommunisten bei der Machtübernahme stützen konnten. Was war in den Gesellschaften bereits vorhanden, was wurde neu entwickelt? 1968 protestierten in Jugoslawien die Studierenden, aber nicht um das sozialistische System zu stürzen, sondern um es zu reformieren. Die Konferenz blickt unter anderem auch auf die sozialistische Gesellschaft Jugoslawiens, geht aber auch über diesen geographischen Raum hinaus und analysiert weitere sozialistische Gesellschaften. Ziel der mehrtägigen Konferenz ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern zu fördern und neue Forschungsprojekte anzustoßen. Die Konferenzsprachen sind Kroatisch und Englisch.

Institute of National Remembrance

Konferenz

The Downfall of Communism in East-Central and Southern Europe: An Attempt of Comparative Perspective

vom 24.06.2019 | bis zum 25.06.2019

30 Jahre sind seit dem Fall des Kommunismus in Mittel- und Südeuropa vergangen. Das Jahr 1989 war zugleich auch der Beginn einer politischen Transformation. In den Staaten Mittel- und Südosteuropas sowie in der Sowjetunion umfasste die Transformation den Wiederaufbau der freien Marktwirtschaft, der parlamentarischen Demokratie und in vielen Fällen auch den Staatsaufbau. Vom 24. bis 25. Juni 2019 veranstalten das Institute of National Remembrance und das Institute of Philosophy der Adam Mickiewicz University in Poznań eine Konferenz mit dem Titel: „The Downfall of Communism in East-Central and Southern Europe: An Attempt of Comparative Perspective“. Die Konferenz ist insbesondere um eine Analyse in vergleichender Perspektive bemüht. Zentrale Themen der Konferenz sind: die Rolle und Bedeutung der Opposition in den Gesellschaften Mittel- und Osteuropas, die Position und Rolle von Kirchen und konfessionellen Vereinigungen im Transformationsprozess, die verschiedenen Übergänge vom kommunistisch totalitären System zu demokratischen Systemen, Strategien zur Umsetzung der freien Marktwirtschaft, Beziehungen der mittel- und osteuropäischen Staaten zu UdSSR, USA, EWG und NATO, Einstellungen zu Globalisierungprozessen, Umgang mit der Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Form von Lustration und Dekommunisierung.

Logo der Universität Leipzig

Konferenz

Revolutions and Transformations in Global Perspective, 1989-2019

vom 12.06.2019 | bis zum 16.06.2019

Unter dem Titel „Revolutions and Transformations in Global Perspective, 1989-2019“ veranstaltet das Centre for Area Studies and Collaborative Research Centre 1199 der Universität Leipzig vom 12.06.2019-16.06.2019 eine mehrtägige Fachkonferenz in Leipzig. Im Fokus der internationalen Konferenz steht die Frage, wie das Verhältnis zwischen der globalen Zäsur von 1989 und den vielen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Veränderungen, die in den letzten 30 Jahren auf der ganzen Welt stattgefunden haben, ist. Das Jahr 1989 bedeutete einen Wendepunkt in der Weltgeschichte. Im Zuge der wachsenden Proteste in der Bevölkerung fanden in den europäischen, kommunistischen Ostblockstaaten tiefgreifende politische Veränderungen statt. Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, die ersten demokratischen Parlamentswahlen in Polen und der Abbau der ungarisch-österreichischen Grenzanlagen führten zur Öffnung des Eisernen Vorhangs und damit zum Ende des Kalten Krieges. Damit endete der jahrzehntelange Konflikt zwischen den kapitalistischen Staaten des Westens und den kommunistischen Staaten des Ostblocks. Die Konferenz will das Jahr 1989 auf die strukturellen Veränderungen und Entwicklungen in der Weltwirtschaft beziehen, Regionalisierungsprozesse berücksichtigen und analysieren, welche Differenzierungsprozesse zwischen postsozialistischen Gesellschaften entstanden sind.

Logo der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Sonderausstellung

Stasi in Berlin. Überwachung und Repression in Ost und West

vom 28.03.2019 | bis zum 31.03.2020

Unter dem Titel „Stasi in Berlin. Überwachung und Repression in Ost und West“ zeigt die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen vom 29.03.2019 bis zum 31.03.2020 eine Sonderausstellung. Der Staatssicherheitsdienst (Stasi) diente in der DDR als Nachrichtendienst und Geheimpolizei und bildete das wichtigste Machtinstrument der regierenden marxistisch-leninistischen Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Unter sowjetischem Einfluss war in der DDR nach ihrer Gründung aus der Zwangsvereinigung von KPD und SPD eine Einparteienherrschaft der SED entstanden. Von 1949 bis 1990 agierte die Stasi ohne rechtliche Kontrolle als Werkzeug zur Machterhaltung der SED. Die Stasi war ein Überwachungssystem und Repressionsapparat, der die Bürger der DDR und auch Westberlins systematisch überwachen ließ. Besonders in das Visier der Stasi gerieten DDR-Bürger, die politischen Widerstand gegen das SED-Regime leisteten oder bei denen die Gefahr der Republikflucht bestand. Die multimediale Sonderausstellung verdeutlicht den Besuchern das Ausmaß der Überwachung und der staatlichen Repressionen und beleuchtet die Mittel und Methoden der Stasi. Individuelle Schicksale beleuchten beispielhaft die Arbeit der Stasi und erzählen von Überwachungsmaßnahmen, Folter und Verhaftung.  Die Ausstellung zeigt auf einer 170 qm großen Luftaufnahme Berlins über 100 verschiedene Orte, von denen aus der Staatssicherheitsdienst seiner Arbeit nachging. Die Ausstellung kann täglich von 9 bis 18 Uhr besucht werden, der Eintritt ist frei.

Außenansicht des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Konferenz

The Stalingrad Myth from 1943 to the Present in a Russian-German Comparative Perspective

vom 07.11.2019 | bis zum 09.11.2019

Die Deutsche Kriegsgräberfürsorge, das deutsch-russische Museum Berlin-Karlshorst und das Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung laden vom 7. bis 9. November 2019 zu einer internationalen Konferenz in das Museum zum Thema Stalingradmythos ein. Die Niederlage des Nationalsozialismus, beziehungsweise der Sieg der Roten Armee in der Schlacht von Stalingrad bildete, so der Mythos den entscheidenden Wendepunkt während des zweiten Weltkrieges. In einer russisch-deutschen vergleichenden Perspektive möchte sich die Konferenz diesem Mythos nähern, um ihn zu historisieren und zu dekonstruieren. Die Erinnerung in der DDR und der BRD sowie in der Sowjetunion und der russischen Föderation sollen gegenüber gestellt werden. Die Veranstalter richten sich besonders an Literatur-, Kultur-, Film- und Medienhistorikerinnen und -Historiker. Die drei zentralen Bereiche der Konferenz umfassen Sieg und Niederlage - Trauer und Triumph, Politik und Kollektive sowie Religion und Ideologie. Die Keynote wird die Expertin für russische Erinnerungskultur an die Sowjetzeit Nina Tumarkin aus den USA halten.

Screenshot Anküdigung des Filmfestivals 2019 von moving-history.de

Festival | Filmvorführung | Workshop

moving history 2019

vom 25.09.2019 | bis zum 28.09.2019

Vom 25. September bis zum 29. September 2019 findet die zweite Ausgabe von moving history an den Hauptspielorten Filmmuseum Potsdam und Thalia Kino Potsdam statt. Das Schwerpunktprogramm des Festivals steht unter dem Titel „Als wir träumten – Revolution, Mauerfall, Nachwendezeit“. Im Jahr 2019 jähren sich der Mauerfall 1989 und die Deutsche Wiedervereinigung zum 30. Mal. Dies nimmt das Filmfestival zum Anlass, sich mit der filmischen Verarbeitung dieser prägenden Ereignisse auseinanderzusetzen. Der Bau der Berliner Mauer 1961 stand symbolisch für den Konflikt und die Trennung zwischen dem kapitalistischen Westen und dem kommunistischen Osten und der Manifestierung des Kalten Krieges. Mit dem Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren wurde das Ende des Kalten Krieges endgültig besiegelt und die Trennung zwischen Ost und West aufgehoben. Das Filmprogramm des Festivals wird 30-40 Filme beinhalten, unter anderen auch Dokumentarfilme oder Spielfilme aus 1989/90 und den frühen 1990er-Jahren. Ziel ist es, die unterschiedlichen Perspektiven aus West und Ost darzustellen. Das Filmfestival veranstaltet einen Wettbewerb mit historischen Dokumentar- und Spielfilmen des Zeitraums 2018/2019. Zum zweiten Mal wird der Festivalpreis CLIO verliehen. In Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschungen und dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) wird festivalbegleitend eine wissenschaftliche Akademie stattfinden. Zu erinnerungskulturellen Bedeutung von Geschichte in FIlmen werden renommierte Expertinnen und Experten referieren und gemeinsame Besuche des Filmprogramms werden kritisch eingeordnet.

Logo der Universität Tallinn

Konferenz

The Bondian Cold War: The Transnational Legacy of a Cold War Icon

vom 20.06.2019 | bis zum 21.06.2019

Am 20. und 21. Juni 2019 lädt das Institut für das Studium totalitärer Regime Prag und Mitarbeiter der Universität Tallinn und Pennsylvania zu einer Konferenz in die estnische Hauptstadt ein. Expertinnen und Experten untersuchen das popkulturelle Phänomen der James Bond Filme im Kontext des Kalten Krieges. Wie James Bond bis heute transnational die popkulturelle Erinnerung an den Kalten Krieg prägt und wie stark dies mit der Figur des Spions und Agenten verknüpft ist, ist zentraler Untersuchungsgegenstand der internationalen Konferenz. Spionage in Film, Literatur und Gaming, die Repräsentation nicht-europäischer Agenten in den Bondfilmen, Geopolitik und Geschlecht in den Filmen, Zuschauerreaktionen und die tatsächliche Bedeutung von Spionage im Kalten Krieg werden zudem analysiert. 

Logo der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus

Vortrag

Die SED und ihre MfS-Abteilung Kommerzielle Koordinierung

vom 28.05.2019 | Thomas Lukow

Am 28. Mai 2019 hält der Referent Thomas Lukow in der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus in Berlin einen Vortag unter dem Titel "Die SED und ihre MfS-Abteilung Kommerzielle Koordinierung". Der Vortrag bespricht internationale Verbindungen der DDR in unterschiedlichen Ausprägungen: die Unterstützung kommunistischer Parteien im Ausland, Beteiligung an internationalen Waffengeschäften und die Platzierung von Propaganda im westlichen Ausland. Wegen versuchter Republikflucht wurde der Referent Thomas Lukow, ehemaliger DDR-Bürger, 1981 zu fast zwei Jahren Haft verurteilt. Er arbeitet als freier Referent unter anderem für die Gedenkstätten Normannenstraße und Hohenschönhausen. Die Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus in Berlin wurde 1989 mit dem Ziel gegründet, die in der DDR zuvor verbotenen Bücher, die sich kritisch mit dem Sowjetkommunismus auseinandersetzen, zu versammeln. Die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit versteht die Einrichtung als ihre Hauptaufgabe und bietet dazu neben der Bibliothek Veranstaltungen und Ausstellungen an.

Screenshot zur Ausstellung von muenchner-stadtbibliothek.de

Ausstellungen

Dichtung ist Revolution. Kurt Eisner, Gustav Landauer, Erich Mühsam, Ernst Toller, Monacensia Literaturarchiv und Bibliothek, München

vom 09.11.2018 | bis zum 30.06.2019

Vom 9. November 2018 bis zum 30. Juni 2019 ist in der Monacensia im Hildebrandhaus die Ausstellung "Dichtung ist Revolution" zu sehen. Im Fokus steht die Frage nach dem Verhältnis von Literatur und Politik. Ein Antwortversuch wird beispielhaft anhand des Lebens und Wirkens von Kurt Eisner, Gustav Landauer, Erich Mühsam und Ernst Troller unternommen – vier Schriftsteller, die zu bedeutenden politischen Figuren wurden. Sie alle sind Befürworter der Revolution und überzeugt davon, dass das geschriebene Wort ein wichtiges Mittel des gesellschaftlichen Wandels sei. Mit ihren Schriften schaffen sie sich auch viele Feinde – Eisner und Landauer werden ermordet, Mühsam und Toller zu langen Haftstrafen verurteilt. Die Ausstellung präsentiert zahlreiche biografische Dokumente, Manuskripte, Tagebücher, Briefe, Objekte und Fotografien, mit denen Besucherinnen und Besucher einen Einblick ins Leben der vier Schriftsteller erhalten. Die Ausstellung wird durch ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm begleitet. Die Ausstellung ist Montag bis Mittwoch sowie Freitag von 9.30 – 17.30 Uhr geöffnet, Donnerstag von 12.00 – 19.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr; der Eintritt ist frei.