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Cover des Ausstellungs-Flyers

Sonderausstellung

1917. Revolution. Russland und Europa

vom 18.10.2017 | bis zum 15.04.2018

Die Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ im Deutschen Historischen Museum thematisiert die Russische Revolution und deren komplexe und vielfältige Folgen für Europa. Die revolutionären Ereignisse und der fünf Jahre wütende Bürgerkrieg in Russland führten zur Errichtung eines neuen Systems, das neue Formen in allen Bereichen der Gesellschaft herbeiführte und das gesamte 20. Jahrhundert prägte. Von Beginn an war der Kommunismus aber auch mit politischen Gegenbewegungen konfrontiert, die mit Terror gewaltsam unterdrückt wurden. Nach den politisch-gesellschaftlichen Umwälzungen wurde der russische Kommunismus als Gegensatz zur parlamentarisch-demokratischen Entwicklung vieler europäischer Staaten wahrgenommen. Zum 100. Jahrestag der Revolution wirft die Sonderausstellung des DHM einen Blick auf die Geschichte und Gegenwartsbezüge der Russischen Revolution. Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Landesmuseum Zürich entstanden. Es finden zwei separate Ausstellungen statt, die jedoch durch ein gemeinsames Kapitel und einen gemeinsamen Katalog miteinander verbunden sind. Den Flyer zur Ausstellung können Sie online einsehen.

Logo des Instituts für soziale Bewegungen

Call for Papers

A Period of Global Revolutions (Mid-1900s until mid-1920s). Foreshadowing the 20th century or ending a long revolutionary tradition?

bis zum 31.12.2017

Am Institut für soziale Bewegungen veranstalten Prof. Dr. Stefan Berger und Prof. Dr. Klaus Weinhauer den Young Scholars Workshop „A Period of Global Revolutions (Mid-1900s until mid-1920s). Foreshadowing the 20th century or ending a long revolutionary tradition?” Obwohl Revolutionen in nationalstaatlichen Meistererzählungen traditionell Säulen der Erzählung darstellen, hat die transnationale historische Forschung bislang eine Epoche globaler politischer Umbrüche vernachlässigt: Die Revolutionen der Jahre zwischen 1905 und der Mitte der 1920er-Jahre. Der am Institut für soziale Bewegungen stattfindende Workshop versucht deshalb, in einem vergleichenden, begriffsgeschichtlichen und transnationalen Ansatz, neue Perspektiven auf die revolutionären Umbrüche dieser Jahre zu ermöglichen. Mit einer Konzentration auf „relevante Weltregionen“ will der Workshop sich von nationalen und regionalen Narrativen befreien und die Kategorisierung der betrachteten Ereignisse als „Revolutionen“ hinterfragen.Nachwuchswissenschaftler (PhD and early Postdocs) senden bitte Ihre Abstracts (max. 1.000 Wörter) bis zum 31. Dezember 2017 an: Prof. Dr. Stefan Berger (stefan.berger@rub.de) und Prof. Dr. Klaus Weinhauer (klaus.weinhauer@uni-bielefeld.de).

Logo des Veranstalters Weimarer Republik e.V.

Konferenz

Zusammenbruch, Aufbruch, Abbruch? Die Novemberrevolution als Ereignis und Erinnerungsort

vom 25.11.2017 | bis zum 27.11.2017

In der Endphase des Ersten Weltkrieges führte die Novemberrevolution von 1918/19 zum Sturz der Monarchie im Deutschen Reich und zu dessen Umwandlung in eine parlamentarische Demokratie, die Weimarer Republik. Die Konferenz nutzt die Gelegenheit, die Novemberrevolution in ihren sehr verschiedenen Kontexten und aus verschiedenen Perspektiven neu zu betrachten und ihr in einem umfassenden Sinne neue Konturen zu verleihen: Als herausragendes und immer wieder umstrittenes und neu zu verhandelndes Ereignis der deutschen und europäischen Geschichte. Denn die Novemberrevolution hört zusehends auf, eine „vergessene Revolution“ zu sein: In Wissenschaft und Öffentlichkeit wächst die Einsicht, dass der Aufbruch in die erste parlamentarische Demokratie Deutschlands mehr war als eine halbe, stecken gebliebene oder gar verratene Revolution. Für Teilnehmer/innen und Besucher/innen besteht die Möglichkeit, vor und nach der Konferenz die Ausstellung „Demokratie aus Weimar. Die Nationalversammlung 1919“ im Stadtmuseum Weimar kostenlos zu besuchen. Der Besuch der Konferenz ist ebenfalls kostenfrei, dennoch wird um Anmeldung unter folgender Adresse gebeten: andreas.braune@uni-jena.de.

Konferenz

Privacy Outside Its ‘Comfort Zone’: Late Socialist Eastern and East-Central Europe between the Private and the Public

vom 08.12.2017 | bis zum 10.12.2017

Für westliche liberale Gesellschaften wurde das Konzept von Privatheit bereits intensiv bearbeitetet. Die vom DFG-Graduiertenkolleg „Privatheit und Digitalisierung“ organisierte Konferenz möchte darüber hinaus Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse zu Privatheit in sozialistischen Ländern Mittel- und Osteuropas geben. Dabei ist den Veranstaltern wichtig, den Dialog zwischen Experten und Nachwuchswissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen der Geistes- und Sozial- und Politikwissenschaften zu fördern, um so die Chancen, Grenzen und Strategien der Überschreitung liberaler Rahmenbedingen zu diskutieren. Die Dichotomie zwischen „privat“ und „öffentlich“ soll hinterfragt sowie nach neuen Definitionen von Privatheit gesucht werden. Der Fokus der Konferenz liegt auf drei Themenbereichen: Politische Variationen von Privatheit, Kunst und Privatheit sowie Privatheit in sozialistischen Gesellschaften.

Logo des Deutschen Historischen Instituts

Veranstaltungsreihe

Das Ende des Krieges: Frankreich, Deutschland und Europa (1917‒1923)

vom 21.11.2017 | bis zum 08.11.2018

Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) und die Mission du Centenaire de la Première Guerre mondiale organisieren eine monatlich stattfindende Vortragsreihe mit dem Titel „Das Ende des Krieges: Frankreich, Deutschland und Europa (1917‒1923)“. Die am DHIP stattfindenden Vorträge thematisieren diverse Aspekte der Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Der Waffenstillstand von Compiègne beendete offiziell die Kampfhandlungen, war aber gleichzeitig der Beginn von langwierigen Friedensverhandlungen. Parallel kam es zu Phasen revolutionärer Spannungen und einer Kontinuität der Gewalt. Die europäischen Gesellschaften strebten nach der Bewältigung der ökonomischen, politischen und sozialen Folgen des Krieges und entwickelten ein zum Teil widersprüchliches Gedenken an die vorangegangenen Jahre. Während überall in Europa die Nationen hohe Opfer- Gefallenenzahlen zu verzeichnen hatten, bedeutete das Ende des Krieges in Deutschland und Frankreich aber auch den Beginn einer neuen politischen und sozialen Ära. Die Vorlesungsreihe findet am Deutschen Historischen Institut in Paris statt. Die Ankündigung der Veranstalter verzeichnet die Titel der Vorträge bis zum 15. Mai 2018.

Plakat zur Ausstellung The Paper Revolution, Gerwin Schmidt, 2017, unter Verwendung von Werken Alexander Rodtschenkos und Gustav Klutsis‘ (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2017 für das Werk von Alexander Rodtschenko

Sonderausstellung

The Paper Revolution. Sowjetisches Grafikdesign der 1920er und 1930er Jahre

vom 08.11.2017 | bis zum 21.01.2018

Das Bröhan-Museum – Berliner Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus zeigt anlässlich des Centennials der russischen Oktoberrevolution eine Ausstellung zu Grafikdesign in den Anfangsjahren der Sowjetunion aus den Moscow Design Museums. Die Ausstellung wurde von Konstantin Akinsha und Alexandra Sankova kuratiert und entstand aus einer Kooperation zwischen dem Moscow Design Museum, dem Bröhan-Museum und dem ADAM Brussels Design Museum in Zusammenarbeit mit Ne boltai! Collection und Rodchenko and Stepanova Archive. Es werden etwa 100 Exponate von bedeutenden Künstlern und Künstlerinnen wie Alexander Rodtschenko, Warwara Stepanowa, Gustav Klutsis, Wladimir und Georgii Stenberg, El Lissitzky, Sergei Senkin, Alexei Gan, Valentina Kulagina oder Anton Lavinsky ausgestellt. Hierbei handelt es sich unter anderem um Bücher, Postkarten und Plakate. Der sowjetische Konstruktivismus als visuelle Sprache und Propagandamittel des noch jungen revolutionären Staates wird in der Ausstellung verhandelt.

Logo der Ruhr-Universität Bochum

Veranstaltungsreihe

Albträume vom Roten Oktober

vom 27.10.2017 | bis zum 07.02.2018

Das Institut für Deutschlandforschung an der Ruhr-Universität Bochum führt eine Veranstaltungsreihe zum Thema 100 Jahre Kommunismus durch. Der Kommunismus hat das 20. Jahrhundert stärker und länger geprägt als die anderen Ideologien seiner Epoche. Die Veranstaltungsreihe mit Lesungen, Diskussions-, Film- und Vortragsabenden präsentiert Erinnerungen von Deutschen, die im 20. Jahrhundert in seiner sowjetischen Ausprägung mit ihm in Berührung gekommen sind: fasziniert und begeistert, schockiert und entsetzt. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe in der Bochumer Innenstadt mit einem Überblicksvortrag von Prof. Dr. Bernd Faulenbach mit dem Titel "100 Jahre Russische Revolution. Zur Bedeutung einer Jahrhundert-Erinnerung" am 27. Oktober. Es folgen im November und Dezember drei Lesungen von Eugen Ruge, Kathrin Schmidt und Irina Liebmann mit anschließenden Autorengesprächen. Der Autor und die Autorinnen haben alle in den letzten Jahren Erfolge mit Romanen, welche deutsch-deutsche und deutsch-sowjetische Beziehungen thematisierten, gefeiert. Bevor die öffentliche Veranstaltungsreihe mit einer Bilanz ziehenden Podiumsdiskussion im Januar endet, wird am 15. Dezember der sowjetische Filmklassiker „Der Weg ins Leben“ (1931, Regie: Nikolaj Ekk) gezeigt und historisch verortet. Begleitend ist an der Ruhr-Universität Bochum ein literarisches Seminar für Februar 2018 geplant sowie ein interdisziplinärer Workshop mit dem Titel "Jenseits der Jahrestage. Praxis des kulturellen Gedächtnisses in Europa". Den Flyer zur Veranstaltungsreihe finden sie hier.

Flyer der Veranstaltungsreihe: „Vorwärts und nicht vergessen“ – Zu Folgen, Aktualität und kritischer Rezeption der Oktoberrevolution

Veranstaltungsreihe

„Vorwärts und nicht vergessen“ – Zu Folgen, Aktualität und kritischer Rezeption der Oktoberrevolution

vom 16.10.2017 | bis zum 23.11.2017

Die Gruppe the future is unwritten, der Kulturraum e.V. (KreV) und die Sassulitsch Gruppe organisieren, gefördert von der Rosa-Luxemburg Stiftung eine Veranstaltungsreihe in dem Leipziger Clubprojekt Institut für Zukunft (IfZ) zu Folgen, Aktualität und kritischer Rezeption der Oktoberrevolution. Neben den Vorträgen im IfZ wird die Reihe mit einer Revue eröffnet. Begleitend zu den Veranstaltungen sendet das hallenser Radioprogramm Radio Corax eine Reihe zur Oktoberrevolution, die jeden Montag vom 16.10. bis 27.11.2017 von jeweils 13:00 bis 15:10 Uhr zu hören ist. Ein ganztätiger Lektürekurs zu linker Kritik am Bolschewismus wird am 4. November stattfinden. Die Vorträge beschäftigen sich unter anderem mit dem Antikommunismus in der Bundesrepublik, Antisemitismus in der Sowjetunion und Russland oder den Auswirkungen der Revolution auf die Geschlechterverhältnisse.  Programm: Jeden Montag, 16.10.-27.11.2017, 13:00-15:10 Uhr – Sendereihe zur Oktoberrevolution auf Radio CoraxMo 16.10.2017, 19 Uhr, UT Connewitz, LeipzigRevue – zur kritischen EinführungDo 19.10.2017, 19 Uhr, IfZ, LeipzigChristian Schmidt: Zur Ideengeschichte des Kommunismus.Mi 25.10.2017, 19 Uhr, IfZ, LeipzigMarcel Bois: Zeitgenössische Rezeption und weltweite Auswirkung der Oktoberrevolution.Do 02.11.2017, 19 Uhr, IfZ, LeipzigFelicita Reuschling: Kommunistka. Die Utopie der Revolution von Geschlechter-, Liebes- und ReproduktionsverhältnissenSa 04.11.2017, 10 Uhr, Translib. Communistisches Labor LeipzigLektürekurs Sassulitsch:Linke Kritik am Bolschewismus.Di 07.11.2017, 19 Uhr, IfZ, LeipzigFelix Klopotek: Mit Marx gegen Lenin: Das Verhältnis des Rätekommunismus zur OktoberrevolutionDi 14.11.2017, 19 Uhr, IfZ, LeipzigOlaf Kistenmacher: „Stille Pogrome“? Judenfeindschaft in Russland nach der OktoberrevolutionMi 15.11.2017, 19 Uhr, IfZ, LeipzigPhilipp Eichhorn: „Wir haben einen Abgrund an Landesverrat im Lande.“ Antikommunismus als Vergesellschaftung der BRD.Mo 20.11.2017, 19 Uhr. IfZ, LeipzigHannes Gießler Furlan: Von der Oktoberrevolution zum Stalinismus – die ursprüngliche Akkumulation.Do 23.11.2017, 19 Uhr, IfZ, LeipzigRote Couch: Was bleibt? Oktoberevolution – Kritik – Politische Praxis?

Veranstaltungsreihe: Russland-Komplex, Screenshot vom Cover des Programmhefts

VHS-Kurs | Veranstaltungsreihe

Russland-Komplex

vom 25.09.2017 | bis zum 27.02.2018

Gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, widmet sich die Münchner Volkshochschule der Auseinandersetzung mit der historischen Zäsur von 1917 und ihren Folgen.In diesem Rahmen finden von September 2017 bis Februar 2018 rund 250 verschiedene Veranstaltungen statt, die sich mit russischer Geschichte, Politik, Kultur und Sprache beschäftigen und dazu einladen, Russland wieder, neu und anders zu entdecken.  100 Jahre nach der Russischen Revolution und 25 Jahre nach dem Ende der UdSSR, liegt der Fokus deutlich auf der Zeit der Russischen Revolution und ihrer Vorgeschichte, ihren Akteuren und Ideologien, den Hoffnungen, die sich mit dem Ende des Zarenreiches verbanden und den verbrecherischen Dimensionen und verheerenden Folgen der revolutionären Epoche – nicht zuletzt auf der Errichtung einer bolschewistischen Diktatur. Russland als der "große Nachbar im Osten", war in den vergangenen hundert Jahren Feind, Verbündeter und Partner Deutschlands. Das Leben in der Sowjetunion, insbesondere im Stalinismus, wird bei den Veranstaltungen ebenso thematisiert wie die Beschäftigung mit dem heutigen Russland und trägt dazu bei, dass wir uns heute bei der Auseinandersetzung mit der historischen Zäsur von 1917 und ihren Folgen besser „zurechtfinden".

Ausschnitt aus Flyer der Veranstaltungsreihe der lkj Sachsen-Anhalt

Schülerwettbewerb

Alles nur Geschichte(n)? - Kommunismus in Sachsen-Anhalt

vom 01.09.2017 | bis zum 31.12.2017

Magdeburg, 12.07.2017. „Alles nur Geschichte(n)?! - Kommunismus in Sachsen-Anhalt“ ist ein Schülerwettbewerb der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. und soll junge Menschen dazu motivieren und befähigen, eigene lokalgeschichtlich orientierte Projekte zur Kommunismusgeschichte zu entwickeln. Projektideen können noch bis zum 31. August per Mail an steffi.buehnemann@jugend-lsa.de eingereicht werden. Um die Projekte auf den Weg zu bringen, wird den Schülern Hintergrundwissen zur Geschichte des Kommunismus vermittelt, ebenso kompetenzorientierte Methoden zur Erinnerungs- und Biografiearbeit, zu Zeitzeugengesprächen und zum Projektmanagement. Mögliche Themenfelder für Projekte sind das Alltagsleben in der DDR, der Personenkult Ernst-Thälmann, Märzkämpfe in Mitteldeutschland, Widerstand in Sachsen-Anhalt oder Kommunistinnen und Kommunisten in Freizeit, Sport und Kultur. Zum Abschluss der Reihe findet im Dezember der Jugendgeschichtstag statt, der einen Austausch und die öffentlichkeitswirksame Präsentation ermöglicht.

Werbebanner der Ausstellung „Das Kapital“

Sonderausstellung

Das Kapital

vom 06.09.2017 | bis zum 04.03.2018

Das Kapital von Karl Marx wurde vor 150 Jahren in Hamburg erstveröffentlicht. Dies nimmt das Museum der Arbeit in Hamburg zum Anlass für eine Ausstellung zur Geschichte und Aktualität des Werkes. Sie gliedert sich in drei Themenbereiche: Zeit der Entstehung, Rezeption im 20. Jahrhundert und Verteilung von Armut und Reichtum zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Der kuratorische Ansatz der Ausstellung ist es, einen assoziativen und partizipativen jedoch weniger akademischen Zugang zu Das Kapital zu ermöglichen. Marx’ Maxime, die Welt nicht nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern, folgend, versucht das Museum der Arbeit, gesellschaftspolitische Fragen zu eröffnen – beispielsweise: „Führt der Kapitalismus zu Freiheit und Wohlstand oder zu Unterdrückung, Ausbeutung und Krise?“ (Vgl. museum-der-arbeit.de). Diese Einladung zur Diskussion ist essentieller Teil des Ausstellungskonzeptes und wird zudem ergänzt durch das Rahmenprogramm, welches zum Beispiel ein Gespräch mit Matthias Greffrath (Autor Wandel ohne Wachstum) und Katja Karger, der Vorsitzenden des DGB, beinhaltet. Die Ausstellung wurde kuratiert von Joachim Baur (Die Exponauten. Ausstellungen et cetera, Berlin) und die Ausstellungsgestaltung stammt von Holzer Kobler Architekturen.

Logo der Ludwig-Maximilians-Universität München

Konferenz | Call for Papers

Living the German Revolution 1918-19: Expectations, Experiences, Responses

bis zum 01.11.2018

London, 08.09.2017. Christopher Dillon vom King's College London, Christina von Hodenberg von der Queen Mary University of London, Steven Schouten von der University of Amsterdam und Kim Wünschmann von der Ludwig-Maximilians-Universität München laden zur Konferenz "Living the German Revolution 1918-19: Expectations, Experiences, Responses" ein. Als Schlüsselereignis markiert die Deutsche Revolution von 1918-19 einen historischen Wendepunkt, dennoch bleibt sie oft wenig verstanden. Die Idee der Konferenz ist es, die Geschichte der deutschen Revolution neu zu bewerten, indem die Aufmerksamkeit auf die Praktiken und die Vertretung von Protagonisten außerhalb der politischen Eliten gelenkt wird. Es gilt die subjektive Dimension der Ereignisse zu betrachten und die vielfältigen Erwartungen, Erfahrungen und Antworten der Deutschen zu erforschen - egal ob jung oder alt, weiblich oder männlich, ländlich oder urban, katholisch, evangelisch oder jüdisch. Der Fokus soll unter anderem auf der Mobilisierung und gesellschaftlichen Durchdringung der Revolution, ihren Auswirkungen auf das tägliche Leben, der Zerstörung von ererbten Autoritätsmustern, der Entstehung neuer Zugehörigkeiten, Grenzen und kulturellen Ausdrucksweisen, sowie dem komplexen und umstrittenen Erbe für das Projekt der Weimarer Republik gerichtet werden. Begrüßt werden interdisziplinäre Ansätze und Beiträge, die den Zeitrahmen November 1918 bis Mai 1919 kritisieren und die deutsche Revolution in den Zusammenhang längerfristiger Entwicklungen setzen. Die Veranstalter bitten bis zum 1. November 2017 um die Zusendung eines englischsprachigen Bewerbungstextes von 350 Wörtern sowie einer kurzen biographischen Notiz an GR2018mail@gmail.com.

Logo des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte

Konferenz

Diktatur und Exil – Diktaturerfahrungen der Russlanddeutschen in vergleichender Perspektive

vom 30.11.2017 | bis zum 01.12.2017

Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte nimmt das Centennial der Oktoberrevolution zum Anlass einer Konferenz mit anschließender Sonderausstellung. Beide untersuchen kommunistische Diktaturerfahrungen und die besondere Verfolgungsgeschichte von Aussiedlern russlanddeutscher Herkunft in vergleichender Perspektive. Die Konferenz versucht, positive Anknüpfungspunkte zwischen der Erinnerungskultur und Selbstwahrnehmung von Russlanddeutschen, syrischen Geflüchteten und anderen Migrationsgruppen aufzuzeigen. Vor dem Hintergrund der Nähe mancher Russlanddeutscher zum rechtsnationalen Parteienspektrum setzt der multiperspektivische Ansatz der Veranstaltung auf das „integrative Potential“ geschichtspolitischer Aufklärungsarbeit (vgl. www.russlanddeutsche.de). Zurzeit leben in Deutschland 2,4 Millionen Menschen mit russlanddeutschem Migrationshintergrund, die durch die Erfahrungen, oft auch Traumata ihrer Eltern und Großeltern geprägt wurden. „Diktatur und Exil“ versucht, sich ihrer Perspektive anzunähern.

Logo der Universität Genf

Workshop

Transnational Relations between Eastern Europe/USSR and the Middle East during the Cold War

vom 22.02.2018 | bis zum 23.02.2018

Die vielfältigen transnationalen Beziehungen zwischen Ost-Europa, der Sowjetunion sowie den Pendants im Nahen Osten während des Kalten Krieges haben in der Forschung jüngst eine wachsende Aufmerksamkeit erfahren. Ziel des Workshops in Genf ist es, noch einen Schritt weiter zu gehen und unter Berücksichtigung der langen Geschichte dieser Beziehungen die intensive Vernetzung dieser Regionen hervorzuheben. Dabei stehen drei Themen bzw. Fragen im Mittelpunkt.Der erste Fokus liegt auf gesellschaftlich einflussreichen Akteuren aus Wissenschaft, Presse und Handel, die sich bereits vor dem Kalten Krieg oft durch religiöse oder solidarische Netzwerke verbanden. Welche Rolle spielten die Religiosität und Solidarität noch in der Zeit des Ost-West-Konflikts? Welchen Einfluss hatten politische und wirtschaftliche Beziehungen aus der Vorkriegszeit? Wie wirkte sich das Wettrüsten auf die interregionalen Beziehungen aus? Zweitens wurden in der Perspektive der longue durée sowohl Osteuropa als auch der Nahe Osten als „Orient“ Westeuropas konstruiert. Inwiefern kann man beide Regionen als eine verknüpfte Peripherie Europas sehen? Damit verbindet sich drittens die Frage, ob die Bewegung der Blockfreien Staaten (Non-Aligned Movement, NAM) in den 1950-er und 60-er Jahren aus der Perspektive der verknüpften Peripherie neu interpretiert werden müssten. Könnte man beispielsweise die Gründung der NAM als Versuch sehen, einen vom Westen losgelösten östlich-mediterranen Raum zu schaffen?

Screenshot von Flyer der Veranstaltung Die russische Revolution und die Geschichte des 20. Jahrhunderts - Erfahrungen und Einsichten der Sozialdemokratie

Podiumsgespräch | Vortrag

Die russische Revolution und die Geschichte des 20. Jahrhunderts - Erfahrungen und Einsichten der Sozialdemokratie

vom 20.11.2017

Die Historische Kommission der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) lädt anlässlich des 100. Jahrestages der russischen Revolution zu einer Abendveranstaltung am 20. November 2017 in das Berliner Willy-Brandt-Haus ein. Der Vorsitzende der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand Bernd Faulenbach wird eine Einführung in das Thema geben, bevor Jürgen Zarusky, Chefredakteur und Herausgeber der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte am Institut für Zeitgeschichte München ein Impulsreferat zu dem Thema "Die Russische Revolution und die deutsche Sozialdemokratie 1917-21" halten wird. Die abschließende Podiumsdiskussion trägt den Titel "Der sowjetische Weg als Herausforderung der Sozialdemokratie". Moderiert von Nikolas Dörr (Mitglied der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand) werden neben Jürgen Zarusky auch Peter Brandt (FernUniversität in Hagen), Gernot Erler (Russlandbeauftragter der Bundesregierung) und Evelyn Finger (Redakteurin DIE ZEIT Hamburg) zu Wort kommen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Die Veranstalter erbitten eine Anmeldung unter http://veranstaltung.spd.de/Events/Register/5ea22d2b-b57f-4446-8991-373ac3eccee8, über geschichte@spd.de oder per Fax +49 (0)30 419529590 bis spätestens zum 17.11.2017.

Logo der Tate Gallery

Ausstellung

Red Star Over Russia

vom 08.11.2017 | bis zum 18.02.2018

Die Oktoberrevolution löste eine Welle an Innovationen und neuem Design in Russland aus. In den Jahren nach 1917, als Russland zur Sowjetunion wurde, bildeten diese frühen Experimente und vielfältigen Praktiken eine neue visuelle Kultur, der sich die Ausstellung im Tate Modern London, eines der größten Museen für moderne Kunst und zeitgenössische Kunst weltweit, widmet. Red Star Over Russia erforscht Kunstwerke von russischen und sowjetischen Künstlern über fünf Jahrzehnte, von der ersten Revolution von 1905 bis zum Tod von Stalin im Jahre 1953. Bislang kaum gesehene Plakate, Fotografien und andere grafische Werke aus der David King Collection - jetzt Teil von Tate – werden gezeigt, darunter die Arbeiten von El Lissitzky, Gustav Klutsis, Dmitri Moor, Alexander Deineka, Nina Vatolina und Jewgeni Khaldei.

Logo des Deutschen Polen Instituts

Filmreihe | Veranstaltungsreihe

Von der politischen Utopie zum gesellschaftlichen Albtraum. Innenleben, Transformation und Aufarbeitung des Kommunismus in Deutschland und Polen

vom 25.10.2017 | bis zum 08.12.2017

Das Deutsche Polen-Institut in Darmstadt möchte das Gedenkjahr anlässlich der russischen Revolutionen 1917 dazu nutzen, den Aufarbeitungsfokus von der Sowjetunion auf die staatssozialistischen Diktaturen in Osteuropa zu lenken. Dazu organisiert das Institut eine Veranstaltungsreihe und einen wissenschaftlichen Workshop, welche in vergleichender Perspektive die Transformationsprozesse in der DDR und in Polen untersuchen möchten. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet die Vernissage der Ausstellung Der Kommunismus in seinem Zeitalter am 25. Oktober im Residenzschloss in Darmstadt. Bei der Eröffnung wird neben einer Einführung in die Ausstellung ein Gespräch mit dem Warschauer Historiker Jakub Szumski stattfinden, der anhand einiger Kurzfilme von Krzysztof Kieslowski Aspekte "sozialistischen Lebens beleuchtet. Der Themenabend steht unter dem Motto 100 Jahre kommunistische Revolution in Europa. Eine kritische Zeitreise. Die Ausstellung wird bis zum 20. Dezember 2017 gezeigt. Die Einladung zur Eröffnung finden sie hier. Am 8. Dezember werden auf einem Gesprächsabend unter dem Titel 2017! Ein Jahrhundert kommunistische Revolution in Europa. Von Auflösung und Nachleben des Staatssozialismus in Deutschland und Polen renommierte Expertinnen und Experten den Herrschaftsanspruch der sozialistischen Staatsparteien in Polen und der DDR sowie Widerstandsmöglichkeiten dagegen kritisch diskutieren. Begleitet wird das Projekt mit der Filmreihe (Alb)Traum Kommunismus. 100 Jahre Revolution im Film. Die Reihe sieht vor, eine Zeitreise zu unternehmen. Angefangen bei dem Propagandaklassiker Oktober. Zehn Tage, die die Welt erschütterten aus den 1920er-Jahren von Sergej Eisenstein, wird noch der georgische Film Die Reue aus dem Jahr 1987 gezeigt, welcher als kultureller Vorbereiter der Perestroika gesehen werden kann. Eine erinnerungskulturelle Perspektive wird mit dem polnischen Film Lech Wałęsa – Der Mann aus Hoffnung aus dem Jahr 2013 eingenommen. Die Filme werden jeweils von Gästen kommentiert.

Flyer zur Ringvorlesung "Revolution verstehen"

Veranstaltungsreihe

Revolution verstehen

vom 10.10.2017 | bis zum 31.12.2017

Die Ringvorlesung im Wintersemester 2017/2018 der Abteilung für osteuropäische Geschichte der Universität Köln und dem Cologne-Bonn Centre for Central and Eastern Europe beschäftigt sich mit dem Centennial der Oktoberrevolution 1917. Vom 10. Oktober bis zum 19. Dezember erörtern und diskutieren namhafte Expertinnen und Experten Fragen nach Wirkungen und Folgen des Umsturzes in Russland und zur Geschichte von Revolutionen. In den Vorträgen wird besonders eine globale Perspektive eingenommen. So wird neben einer Vorlesung zur russischen Revolution und einer zu den Umstürzen 1989/90 ebenfalls eine Veranstaltung zur Revolution in China, eine Vorlesung zu Afrika, Kuba und Mexiko sowie ein Vortrag zur islamischen Revolution im Iran stattfinden. Beendet wird die Veranstaltungsreihe mit einer Podiumsdiskussion, welche nach der Aktualität von Revolution im lateinamerikanischen, postsowjetischen und arabischen Raum fragt. Die Veranstalter bieten mit dem Zeigen der Ausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" vom 10.10 bis 31.12 in der Universitätsbibliothek interessierten Studierenden und Vorlesungsteilnehmenden die Möglichkeit eines kulturellen Rahmenprogramms. Das komplette Vorlesungsprogramm finden sie hier.

Bouchéstraße-Harzer Straße - Berliner Mauer 1989, Urheber: Florian Schäffer, Lizenz: CC-BY-SA 3.0

VHS-Kurs | Veranstaltungsreihe

Kommunismus in Neukölln

vom 21.09.2017 | bis zum 14.12.2017

Zu Zeiten der Teilung Berlins war Neukölln Bestandteil von West-Berlin. Der Kommunismus ist dennoch ein wichtiger Teil des Bezirks, auch wenn er dort nie zur Herrschaft gelangte. Der Ort galt als Zentrum der Arbeiterbewegung vom „roten Rixdorf“ der Kaiserzeit bis ins „rote Neukölln“ der Weimarer Republik. Nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur wurde im Frontstadtbezirk mit der längsten Grenze zur DDR der Antikommunismus zur Staatsraison. Zugleich blieb Neukölln eine Hochburg für radikale Protestbewegungen, die sich dem Ost-West-Konflikt im Kalten Krieg verweigerten. Das Bezirksamt Neukölln organisiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kommunismus in Neukölln“ einen gleichnamigen VHS-Kurs im Rathaus Neukölln (Leonberg-Zimmer oder Puschkin-Zimmer), der von einem Veranstaltungsprogramm begleitet wird. Mit Gesprächsrunden, Führungen und Seminaren zur Geschichte der Teilung Berlins werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Bezirk mit seiner Geschichte sowie seinen Verbindung zum Kommunismus kennen lernen. Das Programm der Reihe steht hier zum Download bereit.

Logo des DRA e.V.

Veranstaltungsreihe

Die Oktoberrevolution und ihre Folgen: Rückblicke auf die Gegenwart

vom 10.05.2017 | bis zum 22.11.2017

Die neu gegründete Arbeitsgruppe Geschichte des DRA e.V. richtet im Verlauf des Jahres 2017 eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Die Oktoberrevolution und ihre Folgen: Rückblicke auf die Gegenwart“ aus. Zum 100. Jahrestag der Russischen Revolutionen des Jahres 1917 fragt die Veranstaltungsreihe nach der historischen Einordnung der revolutionären Prozesse. Zentral sind aktuelle Erinnerungsdiskurse in Russland und anderen ehemals sowjetisch beherrschten Staaten und die Frage nach den historischen Gründen für derzeitige weltpolitische Spannungen mit Russland. In vier Podiumsdiskussionen und einer Filmvorführung setzt sich die Arbeitsgruppe Geschichte mit osteuropäischen und deutschen Experten mit den Folgen der Revolution, kolonialen Phänomenen der sowjetischen Expansion und den Ambivalenzen der Industrialisierung auseinander. Die erste Podiumsdiskussion fand am 10. Mai 2017 in der Bibliothek am Luisenbad in Berlin-Gesundbrunnen statt. Die weiteren Termine werden auf der Facebook-Seite des DRA und dessen Newsletter bekannt gegeben.

Flyer der Veranstaltungsreihe

Veranstaltungsreihe

Nach dem Ende der Illusion: Was bleibt vom Kommunismus im 21. Jahrhundert?

vom 07.02.2017 | bis zum 12.12.2017

Als "Ende der Illusion" deutete der französische Historiker François Furet vor 22 Jahren den Untergang des Kommunismus. Einhundert Jahre nach der russischen Oktoberrevolution erkundet die Vortragsreihe die Nach-Wirkungen dieser Illusion auf das heutige Verständnis von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Jeder Vortrag diskutiert von einem Leitbegriff - "Revolution", "Kapitalismus", "Nation", .... - ausgehend die langfristigen Auswirkungen dieser für das 20. Jahrhundert so zentralen Ideologie und Herrschaftsform. Die Vortragsreihe wird veranstaltet vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam; dem Centre Marc Bloch Berlin und der Bundestiftung zur Aufarbeitung des SED-Diktatur, Berlin. Die Vorträge beginnen um 18.00 Uhr und finden im Veranstaltungssaal der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und im Centre Marc Bloch statt. Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung möglich.

Logo Humboldt-Universität zu Berlin

Workshop | Call for Papers

Frei und gleich - gleich und fei? Zum Verhältnis von Menschenrechten und Kommunismus 1917-1989/91

vom 23.11.2017 | bis zum 25.11.2017

Für den Workshop Free and Equal - Equal and Free? Human Rights and Communism in the 20th century der vom 23.-25. November in Berlin stattfinden wird erbitten die Veranstalter bis zum 27. August Abstracts von bis zu 400 Wörtern. Die enge ideengeschichtliche Verbindung der Konzepte von Menschenrechten und Kommunismus nehmen die Veranstalter zum Anlass, um zu Fragen wie sich die verschiedenen kommunistischen Regime zur Entwicklung und Geltungsanspruch der Menschenrechte verhalten haben. Mögliche Themenfelder für die Abstracts sind die Frage nach der konzeptuellen Kompatibilität von Kommunismus und Menschenrechten, der Diskurstopos Menschenrechte innerhalb des kommunistischen Staatensystems, NGOs in kommunistischen Staaten und Menschenrechte als Druckmittel in der Außenpolitik. Hierbei wird sich die Veranstaltung vor allem auf kommunistische Diktaturen in Europa und auf die Sowjetunion konzentrieren, allerdings sind auch Bewerbungen, die sich mit anderen Regionen beschäftigen erwünscht. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden.Die Abstracts sollen mit einem Lebenslauf an janis.nalbadidacis@geschichte.hu-berlin.de und jochen.krueger.1@hu-berlin.de geschickt werden.

Soldatenstatue an der Grünen Brücken in Vilnius (C) Ekaterina Makhotina

Podiumsgespräch

Between Heritage and Politics: Dealing with Signs of Communism in the Post-Soviet Space

vom 04.12.2017

Die Abteilung für Osteuropäische Geschichte Universität Bonn, das Cologne-Bonn Centre for Central and Eastern Europe (CCCEE) und die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) laden am 4. Dezember zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel "Between Heritage and Politics: Dealing with Signs of Communism in the Post-Soviet Space" in die Kreuzung an St. Helena in Bonn ein. Thema dieser öffentlichen Podiumsdiskussion ist der Umgang Russlands, Litauens und der Ukraine mit Denkmalen, Straßennamen, Gedenkkalendern der kommunistischen Vergangenheit, insbesondere auch in Bezug auf die Tendenzen, kommunistische Symbolik juristisch zu verbieten. Darüber hinaus soll das Gespräch aufzeigen, wie der Umgang mit den Denkmalen auch Mittel der jeweiligen Gesellschafts- und Außenpolitik sein konnte bzw. noch heute ist. Die diskutierenden Expertinnen und Experten wünschen sich durch die vergleichende Perspektive und den Gedankenaustausch neue Erkenntnisse zum Gedenken und die politische Rolle des Erinnerns an kommunistische Diktaturen in Osteuropa. Es diskutieren Prof. Dr. Tanja Penter (Universität Heidelberg), Prof. Dr. Alexei Miller (Europäische Universität St. Petersburg / Central European University of Budapest) und Dr. Ekaterina Makhotina (Universität Bonn / CCCEE). Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Martin Aust vom (Universität Bonn).

Tagung | Call for Papers

"Alles, was ich weiß, ist, daß ich kein Marxist bin!"

vom 23.04.2018 | bis zum 25.04.2018

Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise erfährt Karl Marx eine fast schon erstaunliche Renaissance, doch der Bezug auf ihn und sein Werk erfolgt in der heutigen Zeit eher ikonographisch als analytisch. Statt ihn als Denker ernst zu nehmen, seinen Begriffen neu auf den Grund zu gehen und die von ihm formulierte Kritik der historisch-politischen Entwicklungen auf analytische Schärfe, Triftigkeit wie auch Zeitgemäßheit zu überprüfen, wird die Auseinandersetzung mit dem Marx'schen Werk dem Denker selbst nur selten gerecht. Aufgrund dessen wird auf der geplanten wissenschaftlichen Tagung der Promovierenden der Hans-Böckler-Stiftung das Marx'sche Werk samt der begleitenden Kontroversen ins Zentrum gerückt. Auch bisher wenig beachtete und in Vergessenheit geratene historische und journalistische Arbeiten von Marx sollen dabei Aufmerksamkeit erfahren. Die Marx'sche Theorie soll hierbei ins Verhältnis zu den Interpretationen gesetzt werden, die sie in den letzten zwei Jahrhunderten erfuhr und darüber hinaus Marx Kritik der politischen Ökonomie auf ihre Aktualität hin befragt werden.Die Tagung dient in erster Linie als Plattform für Promovierende aller Begabtenförderwerke und (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen aller Disziplinen, die zum Marx'schen Werk und/oder Marxismus, sowie den sich daraus ergebenden Problemstellungen forschen. Präsentationen von laufenden Dissertations- oder Forschungsvorhaben sind möglich und erwünscht. Für die Teilnahme wird um Zusendung eines Abstracts (maximal 500 Wörter) und eines kurzen wissenschaftlichen Lebenslaufes bis zum 19. November 2017 an WT2018@boeckler.de gebeten.

Logo der Berliner ISHA-Sektion, Screenshot von Webseite, https://ishaberlin.wordpress.com/

Workshop

How Communism Shaped our World - Remembering Communism at the 100th Anniversary of the October Revolution

vom 20.11.2017 | bis zum 26.11.2017

Die Berliner Sektion der International Students of History Association (ISHA) wird vom 20. bis zum 26. November 2017 eine Studienreise mit Workshops zusammen mit der Moskauer Sektion der ISHA durchführen. Dafür erbittet die ISHA Berlin bis zum 9. Juli 2017 die nötigen Bewerbungsunterlagen. Nach einem ersten Kurzauswahlverfahren werden im zweiten Schritt die Abstracts mit einer Länge von 300-450 Wörter zu einem der Workshop-Themen erbeten. Die Beiträge sollen nach der Reise in Form eines Kurzessays verschriftlicht werden. 15 Berliner Studierende werden die Möglichkeit haben mit 15 Moskauer Studierenden der Geschichtswissenschaft und verwandten Disziplinen über die Oktoberrevolution zu diskutieren. Die Exkursion steht unter dem Titel How Communism Shaped our World - Remembering Communism at the 100th Anniversary of the October Revolution. Die vier Panels werden sich wissenschaftlich mit Kommunismus und Erinnerung, Kommunismus und Kunst, Alltag im Kommunismus und Kommunismus und Krieg beschäftigen. Die Studienreise wird von einem abwechslungsreichen Kulturprogramm begleitet. Jeder Teilnehmende muss eine Aufwandsentschädigung von 300 Euro bezahlen.

Logo des proWissen Potsdam e.V.

Veranstaltungsreihe

Kommunismus – Utopie und Wirklichkeit: Wie wollen wir zusammenleben?

vom 06.11.2017 | bis zum 22.11.2017

Der Verein ProWissen Potsdam e.V. Wissenschaftsetage des Bildungsforums Potsdam veranstaltet in Kooperation mit der Gedenkstätte Leistikowstraße Potsdam, dem ZZF Potsdam und der Universität Potsdam vom 6. bis 22. November eine Themenwoche zur Kommunismusgeschichte. Die Themenwoche beinhaltet Vorträge, Workshops und Ausstellungen, die unter der titelgebenden Frage „Utopie und Wirklichkeit: Wie wollen wir zusammenleben?“ gebündelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Spannungsverhältnis von Anspruch und Wirklichkeit in der Kommunismusgeschichte sowie die Frage, ob und – falls ja, was – daraus für die Gegenwart zu lernen ist. Die verschiedenen Veranstaltungsformate sprechen sowohl junge und ältere Menschen, als auch Experten und Geschichtsinteressierte an. Unter anderem werden eine Schülerakademie zum Thema Jeans in der DDR, ein Vortrag über zwei Restaurants in Minsk und Berlin sowie eine literarische Lesung über die Boheme in der DDR stattfinden. Gerahmt werden die Veranstaltungen der Themenwoche von zwei Ausstellungen zur Kommunismusgeschichte. Zum einen wird die Plakatausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" von der Bundesstiftung Aufarbeitung, dem DHM und Gerd Koenen präsentiert, zum anderen die Fotoausstellung "Landsleute 1977 - 1987" von Rudi Meisel, bei der die Frage "Ost" oder "West", erst in zweiter Linie wichtig wird.

Ausschnitt aus Veranstaltungsflyer: "Zwischen Utopie und Wirklichkeit: Sozialismus und Kommunismus in Lateinamerika" des Zentralinstituts für Lateinamerikastudien (ZILAS) der KU Eichstätt

Veranstaltungsreihe

Zwischen Utopie und Wirklichkeit: Sozialismus und Kommunismus in Lateinamerika

vom 25.10.2017 | bis zum 23.01.2018

Die 10. Vortragsreihe im Winter des Zentralinstituts für Lateinamerikastudien (ZILAS) der Universität Eichstätt widmet sich in Zusammenarbeit mit der Professur für Theorie und Didaktik der Geschichte im Wintersemester 2017/2018 dem Kommunismus und Sozialismus in Lateinamerika. Die thematische Bandbreite dieser Vortragsreihe unter dem Titel „Zwischen Utopie und Wirklichkeit: Sozialismus und Kommunismus in Lateinamerika“ reicht von der kubanischen Revolution, über deutsche Solidaritätsbewegungen mit linken Bewegungen und Regimen in Lateinamerika, bis hin zur Betrachtung kommunistischer Bewegungen und Regime in Kolumbien (FARC), Peru (Sendero Luminoso) und Venezuela (Chavez). Weitere Themen berühren die Wissenschaftsgeschichte, Entwicklungen in den USA, die Honeckers in Chile und das MfS in Nicaragua sowie die Erinnerung an Kommunismus und Sozialismus in Film und Literatur. Begleitend zur Vortragsreihe wird im Foyer der Sommerresidenz die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum Berlin konzipierte Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ gezeigt. Den Flyer zur Veranstaltungsreihe finden sie hier. Veranstaltungsprogramm: 25. Oktober 2017, 18:30 Uhr, KAP 010Prof. Dr. Klaus Meschkat (Hannover)Die russische Revolution von 1917 und ihr Echo in Lateinamerika08. November 2017, 18:30 Uhr, KGA 205Hannes Gießler Furlan (Leipzig)Cybersyn Das Vorhaben einer kybernetischen Planwirtschaft in Allendes Chile15. November 2017, 18:30 Uhr, KGA 205Dr. Karl-Dieter Hoffmann (Eichstätt)Die USA und Lateinamerika in der Ära des Kalten Krieges: Partner oder Vormund?22. November 2017, 18:30 Uhr, KGA 205Prof. Dr. Christine Hatzky (Hannover)Transnationale Solidarität: Die sandinistische Revolution in Nicaragua und die bundesdeutsche Solidaritätsbewegung06. Dezember 2017, 18:30 Uhr, KGA 205Prof. Dr. Fernando Barrientos (Guanajuato, Mexiko)Democracy and Political Science: The Case(s) of Latin America13. Dezember 2017, 18:30 Uhr, KGA 205Prof. Dr. Steve Ellner (Puerto La Cruz, Venezuela)The Pluses and Minuses of Twenty-First Century Socialism in Venezuela10. Januar 2018, 18:30 Uhr, KGA 205Dr. Carola Heinrich (München)Von Trauer und Hoffnung. Die Erinnerung an die Sowjetunion im kubanischen Film und Theater17. Januar 2018, 18:30 Uhr, KGA 205Dr. Sebastian Chávez Wurm (Hamburg)Zwischen Gewalt und Partizipation: Der Sendero Luminoso und die politische Linke in Peru, 1970–199223. Januar 2018, in Raum UA 141 (Universitätsallee 1)Dokumentation „Der Sturz – Honeckers Ende“ im Rahmen des alljährlichen Filmfestivals „Cine Latino“

Lenin Superman, Collage von Karel Trinkewitz, ohne Titel, o.D., Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, FSO 2-060

Veranstaltungsreihe

Kinder des Oktober - 100 Jahre Revolution und kein Ende?

vom 27.09.2017 | bis zum 01.02.2018

Mit der Oktoberrevolution 1917 begann ein neues Zeitalter: Für die einen war die Revolution Verheißung, Erlösung, Befreiung, Gerechtigkeit, Aufatmen, eine Zukunft in Freiheit und Fortschritt. Für die anderen bedeutete sie Hunger, Zerstörung, Verfolgung, Flucht, Deportation, GULag und Tod. Wenig hat das 20. Jahrhundert so sehr geprägt wie die Machtübernahme der Bolschewiki.In der Veranstaltungsreihe „Kinder des Oktober“ sollen die verschiedenen Facetten und Schicksale mehrerer Generationen von „Kindern“ und „Kindeskindern“ des gewaltsamen Umsturzes reflektiert werden: Historiker wie Karl Schlögel und Gerd Koenen stellen ihre neusten Studien vor; Zeitzeugen aus mehreren Generationen aus Ostmitteleuropa und der ehemaligen UdSSR berichten von ihren Lebenserfahrungen, von Konformität, Protest und Repression; in Spiel-, Dokumentarfilmen und einer Oper werden Alltag und Ausnahmezustand im Sozialismus verarbeitet; auf Podiumsdiskussionen wird das schwierige Erbe des Kommunismus in Ost(mittel)europa heute analysiert. Die Auseinandersetzung findet unter einem „Bremischen“ Blickwinkel statt. Die 1982 gegründete Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen steht für das Erbe des „anderen Osteuropa“ und die vielfältigen Menschenrechts- und Oppositions- Gruppen, die hinter der Fassade der scheinbar monolithischen Parteiapparate eine sehr bunte Kultur entwickelten. Die Veranstaltungsreihe wird auch das Erbe dieser „Kinder des Oktobers“ beleuchten und fragen, was aus ihm geworden ist. Veranstaltungsporgramm: Mittwoch, 27.9.2017, 20 Uhr Filmvorführung „Żydokomuna“ (Polen 2010, 75 min, OmU) und Gespräch mit der Regisseurin Anna Zawadzka (Warschau), Moderation: Magdalena WaligórskaOrt: Bremer Kommunalkino City 46, Birkenstr. 1, 28 2195 BremenEintritt: 7,50 €/4,50 € erm. Donnerstag, 26.10.2017, 20.30 UhrFilmvorführung „235 000 000 Gesichter“ (UdSSR 1967, 100 min, ohne Dialog), Einführung von Susanne SchattenbergOrt: Bremer Kommunalkino City 46, Birkenstr. 1, 28 2195 BremenEintritt: 9 Euro / 5,5 Euro erm. Montag, 6.11.2017, 17 Uhr Podiumsgespräch mit der Regisseurin Katharina Schmitt sowie den Osteuropa-Experten Susanne Schattenberg und Wolfgang Schlott zur Einführung in die Oper „Kein Mensch“ (Premiere im Theater Bremen am 7.11.)Moderation: Libuse CernaOrt: noon/ Foyer Kleines Haus, Theater Bremen, Goetheplatz 1, 28203 BremenVeranstalter: globale°- Festival für grenzüberschreitende LiteraturDer Eintritt ist frei. Dienstag, 7.11.2017, 19 UhrPremiere der Oper „Kein Mensch“ am Theater BremenMusik: Jiří Kadeřábek, Regie: Katharina Schmitt (Uraufführung Prag 2017)Ort und Veranstalter: Theater Bremen, Goetheplatz 1, 28203 BremenEintritt: 25/19/9 € Dienstag, 21.11.2017, 18.30 Uhr Buchvorstellung von Gerd Koenen: „Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus“ (C.H. Beck 2017)Moderation: Susanne SchattenbergOrt: Haus der Wissenschaften, Olbers-Saal, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen  Der Eintritt ist frei. Die Buchhandlung Storm bietet einen Büchertisch an. Donnerstag, 23.11.2017, Doppelprogramm, Beginn 18 Uhr Filmvorführung von „Die Kommissarin“ (UdSSR 1967, 110 min, russ. OmU, s/w, Regie: Alexander Askoldov) und Dokumentarfilm „Alexander Askoldov und sein Film ‚Die Kommissarin‘“ (WDR 1997, 43 min, Regie: Heinrich Billstein), Einführung und Gespräch mit Heinrich BillsteinOrt: Bremer Kommunalkino City 46, Birkenstr. 1, 28 2195 BremenEintritt: 11 €/7,50 € erm. Dienstag, 28.11.2017, 18.30 Uhr Buchvorstellung von Karl Schlögel: „Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt“ (C.H. Beck 2017) Moderation: Susanne SchattenbergOrt: Bremische Bürgerschaft, Am Markt 20, 28195 BremenDer Eintritt ist frei. Die Buchhandlung Storm bietet einen Büchertisch an. Donnerstag, 30.11.2017, 19 UhrDas Erbe der Väter. Gespräch mit Katja Petrowskaja (Berlin) und Gassan Gussejnow (Moskau) Moderation: Ulrike Huhn Ort: Stadtbibliothek, Am Wall 201, 28195 BremenDiese Veranstaltung ist zugleich Teil der „globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur“. Die Buchhandlung Storm bietet einen Büchertisch an. Der Eintritt ist frei. Dienstag, 5.12.2017, 18.30 Uhr Wohin steuert die Ukraine? Zur Lage von Demokratie und Menschenrechten Moderation: Manfred ZellerOrt: Europa-Punkt Bremen, Am Markt 20, 28195 BremenDer Eintritt ist frei. Mittwoch, 6.12.2017, 10.15 - 12 Uhr „Angst vor der Freiheit" - Erlebnisse aus der Haft. Zeitzeugengespräch mit Semjon Glusman – in russischer Sprache mit Übersetzung Moderation: Manuela PutzOrt: Forschungsstelle Osteuropa, Konferenzraum im 3. OG, Klagenfurter Str. 8, 28 359 Bremen Der Eintritt ist frei. Donnerstag, 7.12.2017, 20 UhrFilmvorführung „Operation Wedding” (Lettland 2016; 63min, OmeU), Dokumentarfilm von Anat Zalmanson-Kuznetsov. Einführung durch Manuela PutzOrt: Bremer Kommunalkino City 46, Birkenstr. 1, 28 2195 BremenEintritt: 7,50 €/4,50 € erm. Dienstag, 19.12., 19.30 Uhr Buchvorstellung von Susanne Schattenberg „Leonid Breschnew. Staatsmann und Schauspieler im Schatten Stalins. Eine Biographie“ (Böhlau 2017) Ort: Buchhandlung Storm, Langenstr.11, 28195 BremenUm Anmeldung wird gebeten per e-mail an storm@storm-bremen.de oder telefonisch unter 0421-321523 Der Eintritt ist frei. Dienstag, 16.1.2018, 18.30 Uhr „The Solidarity Betrayed”. Gespräch mit Józef Pinior (Wrocław) – in englischer SpracheModeration: Jacob NuhnOrt: Europa-Punkt Bremen, Am Markt 20, 28195 BremenDer Eintritt ist frei. Donnerstag, 18.1.2018, 20 Uhr Film von Heinrich Billstein und Wolfgang Horn »Mischka, Revolutionärin, Gefangene, Dissidentin« (WRD 1990/91), anschließend Gespräch mit Heinrich BillsteinOrt: Bremer Kommunalkino City 46, Birkenstr. 1, 28 2195 Bremen  Eintritt: 7,50 €/4,50 € erm. Donnerstag, 1.2.2018, 18.30 Uhr Podiumsgespräch „Anspruch und Erbe demokratischer Revolutionen“ mit Gábor Demszky (Budapest), Irina Scherbakowa (Moskau) und Wolfgang Eichwede (Bremen/Berlin) Moderation: Alfred Eichhorn (Berlin) Ort: Haus der Wissenschaften, Olbers-Saal, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen Der Eintritt ist frei.

Logo der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Ausstellung

Von Buchenwald nach Karaganda

vom 16.09.2017 | bis zum 31.03.2018

Sonderausstellung über Internierte des sowjetischen Speziallagers Nr. 2 in Kasachstan 1947 bis 1949 vom 16. September 2017 bis zum 31. März 2018 in der Gedenkstätte BuchenwaldEröffnung am Samstag, dem 16. September 2017, um 11.30 Uhr, im Ausstellungsgebäude Speziallager8. Februar 1947: Am Bahnhof Buchenwald stehen mehr als 1.000 Internierte aus dem sowjetischen Speziallager Nr. 2 für einen Transport bereit. Zum Arbeitseinsatz in der Sowjetunion bestimmt, führt ihr Weg in die kasachische Stadt Karaganda. Der Transport ist ein Ausnahmefall in der Geschichte des Speziallagers Buchenwald, in dem Beschäftigungslosigkeit und strenge Isolation herrschen. Von Hunger und Krankheiten geschwächt, ist die Mehrheit der zu diesem Zeitpunkt insgesamt 15.000 dort Internierten weder transport- noch arbeitsfähig.Am 20. März 1947, nach sechswöchiger Fahrt unter schwierigen Bedingungen, erreichen 1.038 Internierte das Kriegsgefangenenlager Nr. 7099 in Karaganda. Harte Arbeit im Bergbau und auf Baustellen prägt den Alltag der Gefangenen. Nach Jahren der Ungewissheit können sie ab Ende 1947 erstmals Postkarten schreiben und so Kontakt zu ihren Angehörigen aufnehmen. Nach Gründung beider deutscher Staaten 1949 werden die meisten Internierten entlassen.70 Jahre später informiert die Sonderausstellung der Gedenkstätte Buchenwald über Geschichte und Hintergrund dieses Transportes.

Veranstaltungsreihe

The Future Remains: Revisiting Revolution

vom 01.02.2017 | bis zum 31.12.2017

Zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution organisiert die Calvert 22 Foundation eine Veranstaltungsreihe zur Revolution und der Geschichtsschreibung an sich. Mit einem interdisziplinären Ansatz finden von Februar bis Dezember 2017 Veranstaltungen, Ausstellungen, und Diskussionen statt, um neue Perspektiven auf die Ereignisse von 1917 und ihre Konsequenzen zu entwickeln. Die Veranstaltung wird unterstützt vom State Hermitage Museum in Sankt Petersburg. Vom 28. bis 29. April fand darüber hinaus eine Konferenz in Kooperation mit der UCL SSEES und der Vladimir Potanin Foundation statt, die sich dem Museum nach der Revolution widmet. Zusätzlich werden im Rahmen des Veranstaltungsreihe über das The Calvert Journal digitale Inhalte wie Essays, Fotos und Sonderbeiträgen zur Verfügung stellen, die das Thema Revolution und ihre Konsequenzen auch darüber hinaus untersuchen.

Screenshot des Call for Papers auf H-Soz-Kult

Call for Papers

Die Zwischenkriegszeit 1919-1939 globalgeschichtlich betrachtet – Perspektiven für den Geschichtsunterricht

bis zum 10.12.2017

Die an der Universität Augsburg stattfindende Tagung „Die Zwischenkriegszeit 1919-1939 globalgeschichtlich betrachtet – Perspektiven für den Geschichtsunterricht“ will einen Beitrag leisten zur Entwicklung globalgeschichtlicher Perspektiven für einen kompetenzorientierten Geschichtsunterricht, der sich derzeit nach wie vor auf die Geschichte von Nationen konzentriert. Die Veranstaltung fragt deshalb – nachdem im vorangegangen Jahr globalgeschichtliche Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg debattiert wurden – nach neuen Betrachtungsweisen für die Zwischenkriegszeit der 1920er- und 1930er-Jahre. Eingereichte Beiträge sollen von den gegebenen Lehrplänen ausgehen und bereits konkrete Realisierungsmöglichkeiten für globalgeschichtliche Perspektiven aufzeigen. Neben einem theoretischen Fundament sollen die Beiträge aber auch den Einbezug von geeignetem Quellenmaterial beinhalten, da die Ergebnisse der Tagung in quellenbasierte Unterrichtsbeispiele münden sollen. Die Themenbereiche der Tagung legen einen Fokus u.a. auf die globalgeschichtlichen Folgen der Russischen Revolution, die Entstehung der Arbeiterbewegung und die Genese der kommunistischen Ideologie. Die ausführlichen Themenvorschläge der Veranstalter entnehmen Sie bitte dem Call for Papers. Die Veranstalter bitten um das Einreichen von thematischen Vorschlägen für Beiträge bis zum 10.12.2017 per E-Mail an Philipp Bernhard (philipp.bernhard@philhist.uni-augsburg.de). Die Rückmeldung erfolgt bis spätestens 20.12.2017. Das Abstract sollte 3000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) nicht überschreiten. Für die Vorträge auf der Tagung sind jeweils 25 Minuten vorgesehen. Die Konferenzsprache ist Deutsch, es können aber auch Vorträge auf Englisch gehalten werden.

Die Akademie Sankelmark, Screenshot von der Website

Konferenz

1917 und die Folgen

vom 24.11.2017 | bis zum 26.11.2017

Der 1917 von den Bolschewiki bewerkstelligte Umsturz in Russland hat die Geschichte des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt und gehört zu den wichtigsten historischen Ereignissen. Die Folgen, als auch Mythen dieses Umsturzes sind bis heute spürbar. Katarzyna Stokłosa von der Universität Süd-Dänemark und Gerhard Besier vom Sigmund-Neumann-Institut laden anlässlich des hundertsten Jahrestags der russischen Revolution zu einer internationalen Tagung in die Akademie Sankelmark bei Flensburg ein, die sich mit den verschiedenen Rezeptionsgeschichten und Resonanzen dieses bedeutsamen Jahres auseinandersetzt. Unterstützt von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, liegt der Fokus der Konferenz auf verschiedenen nationalen Wahrnehmungen, der Interpretation und den historiographischen Aufnahmen des „Roten Oktobers“, sowie auf dessen weitreichenden Folgen – vor allem in europäischer Perspektive.

Screenshot der Veranstaltungsankündigung auf der Website des DPI

Gesprächsabend

2017! Ein Jahrhundert kommunistische Revolution in Europa

vom 08.12.2017

Das Deutsche Polen-Institut (DPI) veranstaltet anlässlich des 100. Jahrestages der Russischen Revolution ein moderiertes Gespräch zum Thema Staatssozialismus in Deutschland und Polen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Zeit von kurz vor dem Zusammenbruch der jeweiligen sozialistischen Staaten bis kurz danach. Es soll unter anderem darüber diskutiert werden, wie die kommunistischen Parteien Druck auf die Menschen ausübten und wie sie Einfluss auf alle Lebensbereiche ihrer Bürger nahmen. Auch soll diskutiert werden, welche Folgen diese Machtausübung und Einflussnahme des Staates für die Entwicklung nach 1989/1990 hatten. Die Erfahrungen von Akteuren in Deutschland und Polen, die einen Einblick auf die Transformationszeit vor und nach der Wende zulassen, stehen im Zentrum des Gesprächsabends. Das Deutsche Polen-Institut (DPI) hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Deutschland das Wissen über das Nachbarland Polen als ein Kernland europäischer Kultur und über Polen als wichtigen Partner Deutschlands in der europäischen Politik zu erweitern. Gegründet wurde das DPI 1980, in einer Zeit schwieriger deutsch-polnischer Beziehungen.

Terminankündigung auf der Seite des Herder-Instituts, Screenshot von der Website

Konferenz

State Socialism, Heritage Experts and the Internationalism in Heritage Protection after 1945

vom 21.11.2017 | bis zum 22.11.2017

Diese Konferenz will untersuchen, welche Rolle die ost- und mitteleuropäischen Länder in der Entwicklung der internationalen Erbschaftsschutzpolitik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts spielten und möchte den Anstieg des kulturellen Erbes in den sozialistischen Gesellschaften als Reaktion auf verschiedene Phänomene erforschen. Dazu gehören zum Beispiel die rasche sozialistische industrielle Entwicklung, die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und der Kriege der nationalen Befreiung sowie die Notwendigkeit, nationale Traditionen zu erleben.Im Wettbewerb des Kalten Krieges behaupteten die sozialistischen Staaten, dass ihr Respekt vor fortschrittlichen Traditionen und der materiellen Kultur ihre überlegenen Entwicklungsmethoden von der kapitalistischen Welt unterscheide. Nicht ausgerichtete Länder versuchten oft, Aspekte der sozialistischen und kapitalistischen Logik des Kulturerbes zu mischen. Doch der Beitrag der sozialistischen Staaten und Sachverständigen zur Entwicklung der Erbschaftsidee bleiben weiterhin zu erforschen. Konferenzthemen sind unter anderem die Vermächtnisse der sozialistischen Staaten und Experten in den zeitgenössischen Kulturerbe-Praktiken, die transnationale und transkulturelle Zirkulation von Vorstellungen sowie die Rolle internationaler Organisationen wie UNESCO, ICOMOS, ICCROM, UIA bei der Bereitstellung einer Plattform für professionelle Kommunikation und Wissensaustausch mit der sozialistischen Welt.

Cover des Ausstellungs-Flyers

Filmreihe

1917. Revolution. Filmreihe im Zeughauskino

vom 08.11.2017 | bis zum 03.12.2017

Begleitend zur Ausstellung "1917. Revolution. Russland und Europa" die vom 18. Oktober 2017 bis zum 15. April 2018 im Deutschen Historischen Museum Berlin zu sehen ist, findet im museumseigenem Kino eine von Barbara Wurm kuratierte Filmreihe statt. Einen Monat lang werden bekannte sowjetische Filmklassiker neben weitgehend unbeachteten Filmarbeiten aus den 1920er- und 1930er-Jahren gezeigt. Die Stummfilme werden live von einem Pianisten vertont und vor jeder Vorführung findet eine kurze Einführung eines Experten statt. Die Reihe möchte die gesamte Genrevielfalt des damaligen revolutionären sowjetischen Kinos zeigen. Eröffnet wird die Reihe mit Sergej Eisensteins Agitpropklassikers "Streik"  aus dem Jahr 1925 am 8. November und endet mit einer Vorführung des letzten Teils der Maksim-Trilogie "Die Wyborg-Seite" von Grigori Michailowitsch Kosinzew und Leonid Sacharowitsch Trauberg aus dem Jahr 1938 am 3. Dezember 2017. Programm: Mittwoch, 08. November 2017, 20.00 Uhr:Stacka / Streik Dienstag, 14. November 2017, 20.00 Uhr: Zakrojšcik iz Toržka / Der Schneider von Torshok Donnerstag, 16. November 2017, 20.00 Uhr:Velikij put’ / Der große Weg  Freitag, 17. November 2017, 18.30 Uhr:Potomok Cingiz-chana / Sturm über Asien  Samstag, 18. November 2017, 18.00 Uhr:Shkurnyk / Ein bekanntes Gesicht & Khlib / Brot  Samstag, 18. November 2017, 21.00 Uhr:Zemlia / Erde  Sonntag, 19. November 2017, 18.30 Uhr:Okraina / Vorstadt Sonntag, 19. November 2017, 20.30 Uhr:Capaev / Tschapajew  Dienstag, 21. November 2017, 20.00 Uhr:Krasnye d’javoljata / Die roten Teufelchen  Donnerstag, 23. November 2017, 20.00 Uhr:Buchta smerti / Die Todesbucht  Freitag, 24. November 2017, 21.00 Uhr:Saba Samstag, 25. November 2017, 18.30 Uhr:Oblomok imperii / Trümmer des Imperiums  Samstag, 25. November 2017, 20.30 Uhr:Ljubov’ i nenavist’ / Liebe und Hass   Sonntag, 26. November 2017, 18.30 Uhr:Goroda i gody / Städte und Jahre  Sonntag, 26. November 2017, 20.30 Uhr:Trinadcat’ / Die Dreizehn  Dienstag, 28. November 2017, 20.00 Uhr:Putevka v žizn’ / Der Weg ins Leben  Mittwoch, 29. November 2017, 20.00 Uhr:Zlatye gory / Berge aus Gold  Donnerstag, 30. November 2017, 20.00 Uhr:Pokolenie pobeditelej / Generation der Sieger  Freitag, 01. Dezember 2017, 20.30 Uhr:Junost’ Maksima / Maksims Jugend  Samstag, 02. Dezember 2017, 20.30 Uhr:Vozvrašcenie Maksima / Maksims Rückkehr  Sonntag, 03. Dezember 2017, 18.30 Uhr:Vyborgskaja storona / Die Wyborg-Seite

Screenshot des Flyers zur Ausstellung Parapolitik: Kulturelle Freiheit und Kalter Krieg im HKW Berlin

Sonderausstellung | Konferenz

Parapolitik: Kulturelle Freiheit und Kalter Krieg

vom 03.11.2017 | bis zum 08.01.2018

Vom 3. November 2017 bis zum 8. Januar 2018 zeigt das Berliner Haus der Kulturen der Welt (HKW) die Ausstellung "Parapolitik: Kulturelle Freiheit und Kalter Krieg". Begleitend hierzu findet am 15. und 16. Dezember im HKW die Konferenz "Freedom in the Bush of Ghosts" statt, welche sich wie die Ausstellung mit dem vorpolitischen der Kalten Krieg Ära beschäftigt. Die von Anselm Franke, Nida Ghouse, Paz Guevara und Antonia Majaca kuratierte Ausstellung wirft einen Blick auf die globale Dimension von Kulturpolitik in der Ära der großen Blockauseinandersetzung. Es werden die Konfliktlinien globaler Gegenwartskunst auf die politischen und ästhetischen Interventionen und Diskussionen in der Kunst und Kultur während des Kalten Krieges zurückgeführt. Die Ausstellung zeigt, dass die ideologischen Grundlagen der Konflikte in Politik und Ästhetik auf die enge Verzahnung dieser Bereiche während des Kalten Krieges zurückzuführen sind. Mit diesem ideologischen Vermächtnis für die Gegenwart werden sich Künstler, Künstlerinnen, Historiker und Historikerinnen auf der Konferenz im Dezember kritisch auseinandersetzen. Essays und Bildmaterial erscheinen im Frühjahr 2018 in einer Publikation. Ein Besuch der Ausstellung kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Über das umfangreiche Begleitprogramm informieren sie sich bitte hier.

Ankündigung der Ringvorlesung: Revolution als Prozess. Das Jahr 1917 und seine Folgen, Screenshot von der Website der Universität Hamburg.

Ringvorlesung

Revolution als Prozess. Das Jahr 1917 und seine Folgen.

vom 18.10.2017 | bis zum 31.01.2018

Auch 100 Jahre nach dem Ausbruch der Russischen Revolution ist spürbar, dass die Oktoberrevolution nicht nur Russland, sondern auch Europa und die Welt tiefgreifend verändert und das letzte Jahrhundert nachhaltig geprägt hat. Anlässlich des Zentenarium will sich die Universität Hamburg in Form der Ringvorlesung im Wintersemester mit dem revolutionären Ereignis des Jahres 1917 und seinen Folgen aus der Perspektive verschiedener Fächer wie Geschichte, Slavistik, aber auch Literatur-, Kunst- und Musikwissenschaft auseinander setzen. In ihren Beiträgen widmen sich die Vortragenden nicht nur dem Revolutionsjahr 1917 und der Revolution an sich, sondern auch den Prozessen, die sie in Gang gesetzt haben. Sie untersuchen verschiedene Aspekte der Revolution, sowie ihre langanhaltenden kulturellen Auswirkungen in den Bereichen Sprache, Literatur, Massenkultur und Musik. Des Weiteren wird ein Blick auf verschiedene Aspekte der Revolution jenseits der Zentren in Zentralasien, im Kaukasus, im Baltikum und im Hohen Norden geworfen und das Nachleben der Revolution in der aktuellen Kultur analysiert.Die Ringvorlesung findet im Wintersemester 2017/18, Mittwochs von 16:15 - 17.45, in der Edmund-Siemers-Allee 1, Flügelbau West, Raum 221, statt.

Plakatausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" - © Bundesstiftung Aufarbeitung

Plakatausstellung | Veranstaltungsreihe

Der Kommunismus - Utopie und Wirklichkeit

vom 26.09.2017 | bis zum 31.01.2018

Die Volkshochschule (VHS) Osnabrück zeigt die Ausstellung Der Kommunismus in seinem Zeitalter der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vom 26. September 2017 bis 31. Januar 2018. Die Ausstellung wird von einer breit gefächerten Veranstaltungsreihe begleitet. Folgende Lesungen, Vorträge und Diskussionen werden stattfinden: Der Glaube an die Machbarkeit. Utopie, Gewalt und die kommunistische Idee formbarer Gesellschaften (Dr. Frank Wolff, 26. September), Der »kleine Mann« und die Weltrevolution. Internationalismus und Gesellschaft im frühen Sowjetstaat (Dr. Gleb J. Albert, 20. Oktober) Nordkorea: Letzte Bastion des Kommunismus? (Dr. Rainer Werning, Fr., 17. November), Die Hände meines Vaters (Irina Scherbakowa, 27. November), »Als die Karpfen fliegen lernten« Die jüngere chinesische Geschichte aus der Perspektive einer Familie (Xifan Yang, 28. November), Nicht-jüdische Juden und der Kommunismus (Dr. Željko Dragić, 9. Januar) und Vietnam. Alte Hochkultur und sozialistische Marktwirtschaft (Live-Multivision von terre des hommes, Andreas Rister, 17. Januar). Dazu bietet die VHS auf Anmeldung noch Zeitzeugengespräche für Schulklassen an. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und finden in der VHS Osnabrück statt. Das ausführliche Programm finden Sie auf der Homepage der VHS Osnabrück.

Cover der Ausstellung. Urheber: Gustavs Klucis, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Ausstellung

Oкнa - Fenster. Sowjetische Plakate als Fenster zum Kommunismus

vom 08.09.2017 | bis zum 30.03.2018

Anlässlich des 100. Jahrestages der Russischen Revolution zeigt das Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) die Ausstellung „Oкнa - Fenster. Sowjetische Plakate als Fenster zum Kommunismus“. Sie thematisiert die „Fenster“, wie sowjetrussische Propagandisten ihre meist eilig konzipierten Werke nannten. Für die Sowjetunion und ihre Nachrichtenagenturen produzierten Künstler erster Güte in einer enormen Geschwindigkeit politisch agitierende Plakate. Die Ausstellung des ZZF konzentriert sich im Jubiläumsjahr 2017 in 28 Reproduktionen auf die Geburt der Sowjetunion durch die Russische Revolution und den darauf folgenden Russischen Bürgerkrieg sowie die ersten Jahren der Industrialisierung, die in der Sowjetunion ca. 1930 einsetzte. Den Flyer zur Plakatausstellung können Sie hier als PDF betrachten.Eröffnet wird die Ausstellung am 7. September 2017 um 18 Uhr in folgenden Räumen:Zentrum für Zeithistorische Forschung PotsdamGroßer SeminarraumAm Neuen Markt 9 d14467 Potsdam