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Das umkämpfte Museum. Zeitgeschichte ausstellen zwischen Dekonstruktion und Sinnstiftung

Archiv | Tagung | vom 03.10.2018 | bis zum 04.10.2018 | Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, Österreichische Akademie der Wissenschaften
Screenshot von www.oeaw.ac.at
Screenshot von www.oeaw.ac.at

Vom 3. bis zum 4. Oktober 2018 findet an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die Jahrestagung des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte statt. Die Tagung steht unter dem Titel "Das umkämpfte Museum. Zeitgeschichte ausstellen zwischen Dekonstruktion und Sinnstiftung". Die Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Spannungsfeld im (Selbst)verständnis von Museen: zum einen begreifen sich Museen zunehmend als kritische Intervention, die gängige Konzepte wie den Nationalstaat oder Geschichte als solche hinterfragt und dekonstruiert. Gleichzeitig kommt ihnen die Aufgabe zu, Gedenkstätte zu sein, die Verbrechen der Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten lässt. Als weiteren Faktor lässt sich beobachten, dass gerade in illiberalen Demokratien Museen zunehmend als Werkzeuge des Nationalismus gebraucht werden. Der Frage, wie sich Museen in diesem Spannungsfeld bewegen können und welche neuen Formen der Vermittlung in diesem Zuge möglich werden, widmet sich die Tagung in sieben Panels: Zeitgeschichtsmuseen jenseits des Nationalen; Migration als neuer Zugang; Gedenkstätten als Orte der Sinnstiftung?; Jüdische Museen als Korrektiv?; Opfer und Täter ausstellen – Nationalsozialismus und Holocaust im Museum; Museen in postsozialistischen Ländern – zwischen Europäisierung und nationaler Neuerfindung; Museum Goes Digital. Es ist keine Anmeldung erforderlich. 

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