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Men and Masculinities under Socialism. A Social and Cultural History

Termine | Konferenz | vom 14.05.2020 | bis zum 15.05.2020 | Universität Bern: Historisches Institut
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Am 14. und 15. Mai 2020 findet am Historischen Institut der Universität Bern die Konferenz “Men and Masculinities under Socialism. A Social and Cultural History” statt. Die Veranstaltung verortet sich im Bereich der Gender Studies. Eine Herangehensweise an das Feld ist die Analyse von Männlichkeit und Maskulinitäten als soziale und kulturelle Konstrukte, die in einer gegenseitigen Beziehung zur Gesellschaft und dementsprechend zu gesellschaftlichem Wandel stehen. Diese Analyse eröffnet vielfältige Fragestellungen in Bezug auf  den post-sozialistischen Raum: Wie wurden Konzepte von Männlichkeit und Vaterschaft durch die “neuen” Frauen im Sozialismus (gebildet, unabhängig und rechtlich gleich gestellt) beeinflusst? Wie reagierten Männer auf die Gendernormen der sozialistischen Gesellschaften? Welche Rolle spielte Männlichkeit für das öffentlichen Bild einer sozialistischen Gesellschaft? Die meiste Forschung in diesem Bereich konzentriert sich bisher auf die künstlerische Artikulation von Männlichkeit; einige Arbeiten setzen sich mit Homosexualität auseinander. Die meisten Forschenden sind in den Russischen Geschichtswissenschaften zu verorten. Die Konferenz hat zum Ziel, den Horizont des Feldes zu erweitern – sowohl geografisch als auch theoretisch und disziplinär. Die Beiträge der Konferenz werden in einem Schwerpunktheft des Journals Aspaia: The International Yearbook of Central, Eastern, and Southeastern European Women’s and Gender History veröffentlicht.

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