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Schau-Prozesse: Medien und Mobilisierung im Stalinismus

Termine | Call for Papers | vom 12.05.2021 | bis zum 15.05.2021 | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: Lehrstuhl für Geschichte und Kulturen Osteuropas
Screenshot Webseite
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Vom 12. bis zum 15 Mai 2021 findet an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die Konferenz „Schau-Prozesse: Medien und Mobilisierung im Stalinismus“ statt. Im Fokus stehen Schauprozesse in den sozialistischen Staaten. Diese dienten als Mittel, um den ideologischen Einfluss des Westens einzudämmen. Die mediale Inszenierung der Prozesse und deren historischer Ursprünge sollen erforscht werden.
Ziel der Konferenz ist es, einen Beitrag zur Medien- und Mobilisierungsgeschichte im Kontext stalinistischer Schauprozesse leisten. Das Augenmerk soll neben den Moskauer Prozessen der 1930er-Jahre besonders auf den Nachkriegsprozessen in den sozialistischen Staaten liegen.
Beiträge folgender Themenbereiche sind besonders erwünscht:

- Planung und Umsetzung: Rolle der lokalen Apparate und ihrer sowjetischen Sicherheitsberater, Drehbuchanalyse, Inszenierung
- Performance im Gerichtssaal: Rolle unterschiedlicher Akteure, insbesondere auch des Publikums
- Mitmachen und Mobilisieren: Partizipationsformen von Eliten (Medienvertreter, Intellektuelle, Künstler) und Partizipationsangebote an bzw. Partizipationsdruck auf die breite Bevölkerung
- Rezeption: zeitgenössische Reaktionen im Inland, in den Sozialistischen „Bruder“-Staaten sowie im westlichen Ausland
- Medien: Untersuchung konkreter Produkte – neben Printmedien auch Hörfunk und Bildmedien (Film, Karikatur, Fotografie, Plakat)

Abstracts mit einem kurzen CV bis zum 28. Juni 2020 an Prof. Dr. Beate Fieseler (fieseler[at]phil.hhu.de) und Dr. Ute Caumanns (ute.caumanns[at]hhu.de).

 

Deadline

28.06.2020

Veranstalter:

Veranstaltungsort: