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Revolution der Sandinisten in Nicaragua. Damals Begeisterung, heute Entsetzen

Audios | Radiofeature | vom 10.07.2019

Martin Reischke

Screenshot der Webseite des Readiofeaturebeitrags
Screenshot der Webseite des Readiofeaturebeitrags

Der Radiobeitrag Revolution der Sandinisten in Nicaragua. Damals Begeisterung, heute Entsetzen von Deutschlandfunk Kultur beschäftigt sich mit der Machtübernahme der sandinistischen Befreiungsfront FSLN am 19. Juli 1979 in Nicaragua. Die politisch linke FSLN stürzte die langjährige Diktatur der Somoza-Dynastie und regierte bis 1990. Die Etablierung eines humanen Sozialismus schien möglich, die ideologische Ausrichtung der FSLN reichte von revolutionärem Marxismus bis zur Befreiungstheorie. Seit 2007 regiert mit Daniel Ortega der Revolutionsführer der FSLN, der sich aber im Laufe seiner Regierungszeit zum autoritären Herrscher wandelte. 1979 wurde die sandinistische Befreiungsfront nach ihrer Machtübernahme unter anderem von der DDR-Regierung und der SPD-geführten Bundesregierung finanziell unterstützt. Unter Daniel Ortega wurde Nicaragua zu einem autoritären, diktatorischen Staat. Der Radiobeitrag zeichnet diese Entwicklung seit der Revolution 1979 nach und analysiert, wie die ehemaligen internationalen Unterstützer der FSLN heute auf Nicaragua und seine Regierung blicken.