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BioLex

In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

Bergmann, Christine

* 7.9.1939

Geb. in Berlin; 1957 Abitur; 1957 – 63 Studium der Pharmazie an der KMU Leipzig, Staatsexamen; 1963 – 67 Arbeit in der Christburger Apotheke Berlin; 1967 – 77 freiberufl. Mitarb. beim »Zentralblatt für Pharmazie, Pharmakotherapie u. Laboratoriumsdiagnostik«; 1977 – 89 FDGB; 1977 – 90 wiss. Mitarb. im Inst. für Arzneimittelwesen der DDR; Ltr. des Red.-Sekr. beim »Zentralblatt für Pharmazie«; 1989 Prom. mit einer Untersuchung zur Effektivität der Arzneimittelinformation in der DDR an der HU Berlin; seit Dez. 1989 SDP/SPD; Febr. – Mai 1990 Abt.-Vors., 1990 – 2004 stellv. Vors. des SPD-LV Berlin; Mitgl. des SPD-KV Berlin-Hellersdorf; Mai 1990 – Jan. 1991 Mitgl. u. Präs. der Stadtverordnetenvers. von Berlin.

Jan. 1991 – Okt. 1998 Mitgl. des Berliner Abg.-Hauses u. Bürgermeisterin; 1991 – 96 Senatorin für Arbeit u. Frauen in Berlin (Nachf. von Ingrid Stahmer), 1996 – 98 Senatorin für Arbeit, berufl. Bild. u. Frauen; 1995 – 2004 Mitgl. des SPD-Parteivorst. u. ab 1996 stellv. Vors. der Kommission Gesellschaftspolitik des SPD-Parteivorst.; 1998 – 2002 Bundesmin. für Familie, Senioren, Frauen u. Jugend (Nachf. von  Claudia Nolte); einziges ostdt. Kabinettsmitgl.; seit 2002 Vors. des SPD-Forums Einheit der Stadt Berlin; Apr. – Juli 2004 kommissar. Vors. des SPD-LV Berlin; 2007 Verdientsorden des Landes Berlin.

Helmut Müller-Enbergs

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten