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BioLex

In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

Bergmann-Pohl, Sabine

* 20.4.1946

Geb. in Eisenach, Vater Arzt; POS, ab 1960 in Berlin EOS, 1964 Abitur; nicht zum Studium zugelassen, 1964 – 66 Praktikum als Laborantin am Inst. für Gerichtsmed. der HU Berlin, 1966 – 72 dort Studium der Med., 1972 – 80 Facharztausbildung am Klinikum Berlin-Buch; 1980 Prom.; 1979 Fachärztin für Lungenkrankheiten, 1980 – 85 Ärztl. Ltr. der poliklin. Abt. für Lungenkrankheiten u. Tuberkulose in Berlin-Friedrichshain; 1981 CDU, Mitgl. des BV Berlin; 1985 – 90 Ärztl. Dir. der Bez.-Stelle für Lungenkrankheiten u. Tuberkulose in Berlin (Ost); Vors. des Aktivs Gesundheits- u. Sozialwesen der BV der CDU.

1990 Mitgl. des CDU-LV Berlin, März – Okt. 1990 Abg. der Volkskammer, 5.4. – 2.10. deren Präs. (Nachf. von  Günther Maleuda) u. de jure Staatsoberhaupt der DDR (Nachf. von  Manfred Gerlach); 2.10. Mitgl. des Präs. der CDU Dtl., 3.10.1990 Min. ohne Geschäftsbereich im Kabinett Kohl, 3.10.1990 – 22.9. 2002 Mitglied des Dt. Bundestages; seit 1990 Schirmherrin des Allgem. Behindertenverb. in Dtl.; Jan. 1991 – Okt. 1998 parl. Staatssekr.

im Gesundheitsmin. (Nachf. von  Anton Pfeifer); 2003 – 07 Präs. des Berliner Roten Kreuzes, dann Vizepräs.

Häufigkeit anamnestisch-klinischer Befunde chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen im Kindesalter. Berlin 1981; Abschied ohne Tränen. Rückblick auf das Jahr der Einheit. Berlin 1991. Elitz, E.: Sie waren dabei. Stuttgart 1991.

Helmut Müller-Enbergs

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten