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BioLex

In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

Beyer, Karin

* 30.7.1941

Geb. in Halberstadt; aktive Schwimmerin 1955 – 65; begann bei BSG Motor Halle, danach BSG Chemie Buna-Schkopau, 1956 – 61 KJS Halle; 1957 – 61 SC Wiss. bzw. SC Chemie Halle (Trainerin Erika Kaufmann); 1961 – 65 SC Rotation Leipzig (Trainer Max Reihe); zweimal EM-Teilnahme: 1958 4 x 100 m Lagen (4. Pl.), 1962 200 m Brust (6. Pl.), viermal WR: 1958 100 m Brust (1:20,3 u. 1:19,6 min), 1961 100 m Brust (1:19,2 min) u. 200 m Brust (2:48,0 min); DDR-Mstr. 100 m Brust (1961, 1962), 200 m Brust (1959, 1961, 1962); 1958 DDR-Sportlerin des Jahres; 1961 – 1965 Studium an der Med. FS Leipzig, Abschluß als Physiotherapeutin; 1965 – 1969 KJS-Trainerin, 1972 – 2001 Schulschwimmlehrerin; seit 2002 Rentnerin; lebt in Halle.

Volker Kluge

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten