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BioLex

In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

Eifler, Friedrich

* 23.6.1893 ✝ 1.4.1975

Geboren am 23. Juni 1893 in Neunkirchen/Saar; Schlosser und Maschinist. 1920 Mitglied der KPD, gehörte von 1920 bis 1935 dem Stadtrat von Neunkirchen an. 1926 folgte er für den im Mai 1924 gewählten Karl Sticher als Abgeordneter in den Landesrat Saar. 1933/34 leitete er die KPD-Ortsgruppe in Neunkirchen, ging Anfang 1935 ins Exil, kehrte aber bald wieder zurück. Nach zweijähriger Erwerbslosigkeit war Eifler von 1938 bis 1942 Baggermeister. Von 1942 bis 1945 dienstverpflichtet als Maschinenmeister bei der Organisation Todt in Frankreich. 1945 Stadtinspektor in Neunkirchen, gehörte er von 1949 bis 1956 als Vertreter der KPD dem Kreistag Ottweiler an und war ab 1968 Mitglied der DKP. Friedrich Eifler starb am 1. April 1975 in Neunkirchen.

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten