...

 

BioLex

In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

Frenkel, Peter

* 13.5.1939

Geb. in Eckartsberga (Thür.); Ausbildung zum Farb- u. Oberflächengestalter; 1964 – 90 SED; seit 1961 aktiver Leichtathlet, 1961 – 64 Mittelstreckenläufer, anschl. aufgrund einer Achillessehnenverletzung Wechsel zum Gehsport beim ASK Vorwärts Berlin, 1970 ASK Vorwärts Potsdam (Trainer: Hans-Joachim Pathus); Spezialdisz.: 20 km Gehen; mehrmaliger DDR-Mstr.; mit der DDR-Mannschaft dreimal Sieger beim Lugano-Cup; 1968 Olympiateiln.; 1970 u. 1972 WR im 20-km-Bahngehen, WR im 2-Stunden-Gehen u. über 30 km; 1972 Olympiasieger; 1976 Dritter bei den Olymp. Spielen; NVA, Hptm.; Mitgl. des NOK der DDR; 1972 – 76 Studium der Fotografie; seit Beendigung der sportl. Laufbahn freier Bildreporter u. Fotograf.

1990 Mitgl. des NOK der Bundesrep. Dtl., Sprecher der Dt. Olymp. Ges.; lebte bis 1995 in Langerwisch (b. Potsdam), anschl. in Bad Honnef.

Olaf W. Reimann

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten