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BioLex

In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

Glauche, Hans

* 7.2.1928 ✝ 9.8.1981

Geb. in Freital; Ausbildung zum Rechtspfleger; daneben Amateurauftritte als Kabarettist, u. a. beim Wismutkabarett »Die Funken«; 1959 in Berlin bei der »Berliner Spottgemeinschaft«; ging nach deren (Neu-)Gründung 1961 zur Dresdner »Herkuleskeule«; Mitw. in allen Programmen, besonders bekannt mit Standardszenen »Einzelfahrscheine« u. »Gustav u. Erich« (mit Fritz Ehlert), daneben Fernsehrollen u. Rundfunkarbeit; verfaßte zahlr. Kabarettexte, u. a. die »Gustav u. Erich«-Dialoge u. als erstes Kabarettstück der DDR die My-Fair-Lady-Adaption »Ein kleines bißchen Stück«, wurde von anderen Bühnen nachgespielt; gest. in Freital.

Unterhaltungskunst A – Z. Berlin 1975; Otto, R., Rösler, W.: Kabarettgeschichte. Berlin 1977; Günther, E.: ... u. montags wird geschrieben, in Kassette 4. Berlin 1980.

Gisela Winkler

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten