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BioLex

In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

Katukow, Michail Jefimowitsch

* 4.9.1900 ✝ 8.6.1976

Geb. in Bolschoje Uworowo (Osjorskowo b. Moskau); ab 1919 Berufssoldat; 1932 Mitgl. der KPdSU; fachmilitär. Ausbildung; ab 1941 hoher Frontkdr. der Panzertruppen; ab Jan. 1943 Befehlshaber der 1. Panzerarmee, die dann als 1. Garde-Panzerarmee der 1. Weißruss. Front an der Einnahme Berlins beteiligt war; 1944 u. 1945 Held der Sowjetunion.

Ab 1945 hohe Kdo.-Stellungen in der Gruppe der sowj. Besatzungstruppen in Dtl.; Chef der SMA Sachsen; ab 1955 Gen.-Inspekteur im Verteidigungsmin. der UdSSR; stellv. Chef der HV Infanterie; ab 1963 Inspektor-Berater in der Gruppe der Gen.-Inspekteure des sowj. Verteidigungsmin.; 1959 Marschall der Panzertruppen; viermal Lenin-, dreimal Rotbannerorden; gest. in Moskau.

Jan Foitzik

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten