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BioLex

In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

Lippert, Wolfgang

* 16.2.1952

Geb. in Berlin; Vater Kapellmeister (Walter-Lippert-Tanzorchester); Ausbildung zum Kfz-Mechaniker u. Arbeit als Fotograf, Tontechniker beim Gerd-Michaelis-Chor; 1978 – 80 Klavier- u. Gesangsausb. an der Musikschule Berlin-Friedrichshain, danach Tournee mit eigner Band, Auftritte als Gesangsinterpret u. Studiochorsänger bei Rundfunk- u. Schallplattenaufnahmen; 1982 Durchbruch als Schlagersänger mit dem Titel »Erna kommt« (im Westen von Hugo Egon Balder gecovert), weitere Erfolgstitel: »Aufstehn«, »Freunde für immer« (CD 1992), »Tutti Paletti«; 1983 erste TV-Revuesendung »Meine erste Show«, seitdem Moderator versch. TV-Unterhaltungssendungen: 1983 – 86 Kinderspielshow »He Du!«, 1988 »Ein Kessel Buntes«, 1988 – 97 »Glück muß man haben« (nach 1990 im Ersten Programm der ARD weitergeführt), 1988 – 89 erster TV-Auftritt in der Bundesrep. Dtl. als Moderator der NDR-Spielshow »Stimmt’s?«; 1989 Fernsehliebling des Jahres.

1992 als Nachf. von Thomas Gottschalk Moderator von »Wetten, daß ...«, 1994 – 97 ZDF-Spielshow »Goldmillion«, 1997 – 99 »ZDF-Wintergarten«, 2001 ZDF-Reihe »Wilde Kaiser«; Mitwirkung in Fernsehfilmen, u. a. »Go Trabi Go 2«, »Marys verrücktes Krankenhaus«, »Der Weihnachtsschmaus«, »Der Osten lacht«; seit 2000 versch. Rollen bei den Störtebeker-Festspielen auf der Seebühne Ralswiek (Rügen), 2002 – 03 Rolle Jedermanns Guter Gesell in Brigitte Grothums Inszenierung von Hugo v. Hofmannsthals »Jedermann« im Berliner Dom; 2002 Single-CD »Doch jetzt geht’s wieder ab«; ab 2006 MDR-Show »Wo ist Lippi?«; 2006 Rolle als Weinverkäufer Gero Holler in ARD-Serie »In aller Freundschaft«.

Jan Wielgohs

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten