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BioLex

In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

Mahler, Siegfried

* 28.10.1934

Geb. in Leipzig; Schauspielschule in Leipzig; 1954 – 87 Ensemblemitgl. der »Leipziger Pfeffermühle«, trat in Solo-Conferencen auf, führte auch Regie, ab 1960 einer ihrer führenden Autoren, seit den 1970er Jahren Zusammenarb. mit  Rainer Otto, als Autorengespann verfaßten sie die meisten Texte u. Programme der »Pfeffermühle«; seit 1987 freier Autor.

1995 Gründer des Kabaretts »Kleine Freiheit«, Eröffn. mit dem Programm »Noahs Tagebuch«; Mitwirkung in Spielfilmen u. Fernsehsendungen (»Scheibenwischer«); lebt in Leipzig.

Pfeffermüllers Lachparade. Texte aus Programmen des Leipziger Kabaretts. Berlin 1966 (mit H. Gebhardt, H. Hoerning u. E. Külow); Werner Schneyder. Herz im Hirn. Lyrik, Aphorismen u. Prosa. Berlin 1988 (Hrsg.). Budzinski, K., Hippen, R.: Metzlers-Kabarett-Lexikon. Stuttgart 2000.

Christian Krause

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten