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Filmdatenbank der DEFA-Stiftung

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Die Filmdatenbank der DEFA-Stiftung, Screenshot von der Website
Die Filmdatenbank der DEFA-Stiftung, Screenshot von der Website

Die am 17. Mai 1946 gegründete "Deutsche Film-Aktiengesellschaft" war die staatliche Filmproduktionsgesellschaft der DDR und existierte bis 1992. In dieser Zeit entstanden rund 700 Spielfilme und 450 Kurzspielfilme, 950 Animationsfilme, 2000 Dokumentarfilme und etwa 2.500 Wochenschauen. Hauptthema und Leitbild der SED und der DEFA-Filme waren zu Beginn der Antifaschismus sowie der sozialistische Realismus. Denkweisen und Darstellungen von Dekadenz, Formalismus, Spießertum und „bürgerlichen Verhaltensweisen“ sollten im Filmschaffen kritisiert beziehungsweise vermieden und durch sozialistische Ideale ersetzt werden. So entstanden vor allem Filme in der Tradition der Arbeiterklasse und Antikriegsfilme, welche die nationalsozialistische Ideologie entlarven sollten. Die Filme sollten demgegenüber die sozialistischen, humanistischen und kommunistischen Werte, sowie die Liebe zur DDR widerspiegeln.
Unter der Prämisse "Vergangenes neu entdecken - Zukunft fördern", erhält die Filmdatenbank der DEFA-Stiftung Filmmaterial aus fast fünf Jahrzehnten DEFA-Produktionen und macht sie als Teil des nationalen Kulturerbes für die Öffentlichkeit nutzbar. Darin befinden sich sämtliche DEFA-Produktionen, Zeitzeugengespräche mit Künstlern der DEFA und ein Zeitzeugen-Archiv, das sich als audiovisuelle Quelle autobiografischen Erinnerns versteht.

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