...

 

Forschen

Die Kategorie Forschen bündelt Archive, Bibliotheken und wissenschaftliche Forschungseinrichtungen sowie Online-Portale.

 

In der Unterkategorie Wissenschaft werden universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitute aufgeführt, die sich mit der Geschichte Ostmitteleuropas, der Russischen Geschichte sowie der Geschichte der (post-) kommunistischen Länder und deren Folgen beschäftigen. Aufgenommen werden u.a. einschlägige Websites, Newsletter, Förderprogramme und Forschungsprojekte.

Unter Archive sind sowohl Online-Archive als auch wichtige länderspezifische Archive zu finden, welche die Hinterlassenschaften der kommunistischen Diktaturen aufbewahren und deren Bestände zum großen Teil erst nach 1990/91 zugänglich wurden.

Bibliotheken mit einem relevanten Bestand zur globalen Aufarbeitung der Kommunistischen Diktaturen sind Teil des Bereichs Forschen. Von großen Staatsbibliotheken reicht die Bandbreite bis zu kleinen Sammlungen von Aufarbeitungsinitiativen.

European Network of Official Authorities in Charge of the Secret Police Files

Archive | Netzwerk
Logo des European Network of Official Authorities in Charge of the Secret Police Files
Logo des European Network of Official Authorities in Charge of the Secret Police Files

Das European Network of Official Authorities in Charge of Secret Police Files wurde 2008 in Berlin gegründet und besteht aus sieben mittel- und osteuropäischen staatlichen Archiven. Erstmals schlossen sich damit Vertreter der Geheimpolizei-Archive Osteuropas zu einem Netzwerk zusammen. Gemeinsam verfolgt das es das Ziel, durch den Zugang zu den Geheimpolizei-Akten die Aufarbeitung der kommunistischen Diktaturen zu fördern und voran zu bringen. Die Geheimpolizeien waren in den kommunistischen Regimen das wichtigste Unterdrückungsinstrument und hatten die Aufgabe, die Macht der herrschenden Parteien zu erhalten. Zu diesem Zweck kontrollierten sie nahezu alle gesellschaftlichen Lebensbereiche, überwachten die Bürger und missachteten dabei oftmals die Menschenrechte. Die Akten der Sicherheitsbehörden bilden deshalb eine elementare Quelle für die Aufarbeitung der kommunistischen Herrschaft. Gründungsmitglieder des Netzwerkes sind die jeweiligen zentralen Stellen aus Bulgarien, Deutschland, Polen, Rumänien, Slowakei, der Tschechischen Republik und Ungarn. Die Zusammenarbeit der verschiedenen nationalen Institutionen in diesem Netzwerk soll verdeutlichen, dass die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur keine rein nationale Angelegenheit darstellt, sondern dass diese in einen internationalen und europäischen Rahmen integriert ist. Die Institutionen wollen durch dieses Netzwerk enger zusammenarbeiten und sich wechselseitig bei der Forschung zur kommunistischen Vergangenheit unterstützen. Das Netzwerk organisiert einmal jährlich eine Konferenz, auf der die wesentlichsten Aufarbeitungsergebnisse eröertert werden. Seit 2013 können weitere Länder für die jährlichen Konferenzen einen Gaststatus erhalten.