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Screenshot der Website der Bibliothek

Online-Ressource | Bibliothek

Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

Neben Ihrer Eigenschaft als Präsenzbibliothek bietet die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ein umfangreiches Online-Angebot an. Zu diesem zählen zum einen die digitalisierten Zeitungs- und Zeitschriftenbestände (zum Beispiel „Die Arbeit“, „Arbeiterwohlfahrt“ sowie die Frauenzeitung COURAGE). Der Umfang der frei verfügbaren Zeitschriften, die teils bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, ist beeindruckend. Einen weiteren Teil des Angebots bilden die Quellen und Dokumente zur Geschichte der deutschen Sozialdemokratie. Hier finden sich die Pressedienste der SPD, programmatjsche Dokumente der SPD, sowie Protokolle über die Verhandlungen der Parteitage der SPD. Ebenfalls frei verfügbar sind die Texte der Verträge und Vereinbarungen, die unter Beteiligung der SPD auf Bundesebene verabschiedet wurden. Neben der großen Bandbreite an verfügbaren Dokumenten stellt die Bibliothek zudem noch in einer Online-Galerie die Ausstellungen vor, die in den letzten Jahren konzipiert wurden. Außerdem zur Verfügung gestellt werden FES-Veröffentlichungen sowie eine Zahl an weiterführenden Informationen zu interessanten Portalen, Projekten und Datenbanken. 

Screenshot von marxists.org

Online-Ressource | Bibliothek

Marxist Internet Archive

Das „Marxist Internet Archive“ stellt seinen Besucherinnen und Besuchern umfangreiche Informationen, Schriftstücke und Auszüge einzelner Werke zur Verfügung. Die Seite gliedert sich in fünf Bereiche. Im Personenverzeichns „Selected Marxists“ befinden sich Informationen zu marxistischen Theoretikerinnen und Theoretikern aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Ein Klick auf einen Namen führt zu einer kurzen Biografie der Person und zu den von ihre verfassten verfügbaren Texten. Der Bibliotheksbereich lässt sich entsprechend einer großen Zahl von Kategorien (z.B. Frankfurter Schule oder Guerilla Marxismus) darstellen und bietet Zugang zu einer immensen Anzahl von Texten. Der Bereich „History“ gruppiert Dokumente entsprechend bestimmter Zeitperioden, Bewegungen, und Länder. Unter „Subjects“ finden sich zahlreiche Links zu Sammelbegriffen wie Philosophie oder Erziehung. Sämtliche Inhalte der Seite können über den Enzyklopädie-Bereich eingesehen werden. Die open-access Plattform wird ehrenamtlich von Privatpersonen getragen.

Logo der Studienbibliothek zur Geschichte der Arbeiterbewegung

Archiv | Bibliothek

Studienbibliothek zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Zürich, Schweiz

Die Schweizer Studienbibliothek zur Geschichte der Arbeiterbewegung versammelt Fachliteratur, gesellschaftskritische Romane sowie die Nachlässe von Organisationen und Persönlichkeiten der Schweizer Arbeiterbewegung. Der Buchhändler und Kommunist Theo Pinkus hat die Bibliothek im Jahr 1971 zusammen mit seiner Frau Amalie in Zürich als Stiftung gegründet. Inspiriert von der 68er-Bewegung vergesellschafteten Theo und Amalie Pinkus ihre Privatbibliothek, die rund 10.000 Titel umfasste, und vermachten sie der Stiftung. Seit 2001 befindet sich der heute rund 50.000 Titel umfassende Buchbestand der Studienbibliothek in der Zentralbibliothek Zürich. Der Schwerpunkt der Sachbibliothek liegt auf den Themen Frühsozialismus, kommunistische Arbeiterbewegung, Widerstand, Exil während des Nationalsozialismus, linke Tarnschriften sowie neue soziale Bewegungen nach 1968. Zu den Nachlässen, die ebenfalls im Besitz der Stiftung sind, zählen unter anderem die Archivgüter der Partei der Arbeit (PdA) und der Kommunistischen Partei der Schweiz (KPS).

Screenshot von lacontemporaine.fr

Bibliothek

Bibliothèque de documentation internationale contemporaine (BDIC), Nanterre, Frankreich

Die Bibliothèque de documentation internationale contemporaine (BDIC) ist eine Bibliothek, die auf die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts spezialisiert ist. Ihr Fokus liegt dabei auf der Geschichte der internationalen Beziehungen. Die Bibliothek wurde 1917 aus einer private Sammlung gegründet und fokussierte sich ursprünglich vor allem auf alle Arten von Dokumenten, die sich auf den Ersten Weltkrieg bezogen. Der Bestand umfasst an die drei Millionen Dokumente – Bücher, Zeitschriften, sowie die Bestände der Text- und audio-visuellen Archive – in mehreren Sprachen. Die Sammlungen sind am Standort der Bibliothek an der Universität Nanterre einsehbar. Der Bibliothek ist ein Museum angegliedert, welches die 1,5 Millionen visuellen Artefakte (Fotografien, Poster, politische Cartoons u.a.) beherbergt. Dort werden jährlich Ausstellungen durchgeführt, die die bestehenden Sammlungen des Museums und der Bibliothek der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Screenshot: OstDok - Osteuropa Dokumente online

Online-Ressource | Bibliothek

OstDok - Osteuropa Dokumente online

OstDoc ist eine Open Access-Plattform, die elektronische Volltexte zur Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung bereitstellt. Zur fachlichen und privaten Nutzung besteht freier Zugang zu etwa 3 200 urheberrechtlich geschützten Publikationen. Dabei handelt es sich um Monographien, Schriftenreihen, Zeitschriften, aber auch Quellen ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Über erweiterte Suchfunktionen können Metadaten aller zugänglichen Dokumente sowie Inhalte der Volltexte gefunden werden. OstDoc veröffentlicht zudem selbst wissenschaftliche Arbeiten als elektronische Publikationen in der „Digitalen Reihe der Graduiertenschriften“ sowie in der „Digitalen Reihe DigiOst“, die Editionen, Tagungs- und Sammelbände umfasst. Die Plattform OstDoc ist in die Webseite der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa integriert.

Screenshot: The Tamiment Library & Robert F. Wagner Labor Archives

Bibliothek

The Tamiment Library, New York, USA

Die Tamiment Library ist eine Forschungsbibliothek zur Geschichte des Kommunismus, Sozialismus und Anarchismus. Gemeinsam  mit dem Robert F. Wagner Archive beherbergen sie an der Universität von New York eine der umfangreichsten Sammlungen zum Themenbereich Arbeiterbewegung. Die Kollektion umfasst 80.000 Bücher, zehntausende Broschüren und mehr als 10.000 Buchserien. Die Bibliothek wurde 1906 in der Tradition europäischer Arbeiterbildung gegründet. Es finden sich Veröffentlichungen zu Politik, Theorie, Lohnarbeit, radikaler Literatur und Kunstbewegungen. In dem Bestand von circa 15.000 Periodika finden sich nicht nur wissenschaftliche Fachzeitschriften, sondern auch bespielsweise Protokolle von Gewerkschaftskongressen, Untergrundzeitungen oder interne Publikationen politischer Organisationen. Zusätzlich hat die Bibliothek eine Große Sammlung an Pamphleten, Flugblättern und politischen Manifesten. Die Bibliothek und das Robert F. Wagner Archive sind in der Elmer Holmes Bobst Library der New York University untergebracht.

Logo Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus

Bibliothek

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus, Berlin

Die Gedenkbibliothek wurde 1990 gegründet, um in ehemals kommunistischen Ländern verbotene belletristische und Sachliteratur zu sammeln, die über Ursachen und Folgen des sowjetischen Kommunismus aufklärt. Schwerpunkt der mehr als 12 000 Werke sind Publikationen zur Geschichte der Sowjetunion und über die Verbrechen des Stalinismus. Literatur zu Repression, Opposition und Widerstand in der DDR sowie in anderen ehemaligen „Ostblock“-Ländern gehören ebenso zum Bestand wie Haft- und Lagererinnerungen oder Schriften von Dissidenten. In den Räumen im Lessinghaus im Berliner Nikolaiviertel finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Es werden Ausstellungen gezeigt und die Möglichkeit zur Begegnung mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen geboten.

Logo Slavistik-Portal

Online-Katalog | Bibliothek

Slavistik-Portal

Das seit 2007 verfügbare Slavistik-Portal ist eine virtuelle Fachbibliothek, die sich an Slawisten sowie an Interesseierte richtet, die sich mit slawischen Sprachen, Literatur und Volkskunde beschäftigen. Die Webseite stellt einen Slavistik-Guide zur Verfügung, der wichtige Internetquellen des Faches auflistet. Der Abonnementdienst informiert über die Neuerwerbungen im Sondersammelgebiet Slawische Sprachen und Literaturen, das von der Staatsbibliothek zu Berlin betreut wird. Über die Metasuche können Datenbanken, Bibliographien und Bibliothekskataloge durchsucht werden. Außerdem bietet das Portal das Online-Tutorium LOTSE-Slavistik an, mit dem Suchtechniken erlernt werden können und das einen Überblick über für die Slawistik relevanten Informationsangebote gibt. Das Slavistik-Portal ergänzt damit die historisch ausgerichtete Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa, legt seinen Schwerpunkt aber auf Sprachen und Literatur. 

Screenshot: Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa

Online-Ressource | Bibliothek

Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa

Die Virtuelle Fachbibliothek ist ein Portal, das Fachinformationen zur Osteuropaforschung zusammenfasst. Über eine Suchfunktion wird der Zugriff auf gedruckte und elektronische Publikationen zu Geschichte, Sprache, Literatur, Politik und Kultur der GUS-Länder des Kaukasus, des Baltikums, Mittelasiens sowie Ost- und Südosteuropas ermöglicht. Das Angebot wird von den Kooperationspartnern erstellt und speist sich aus Bibliothekskatalogen, Zeitschriften- und Fachdatenbanken sowie Internetressourcen. Der Nutzer wird häufig direkt zu Volltexten oder Dokumentenlieferdiensten weitergeleitet. Darüber hinaus ist die zentrale Open Access-Plattform OstDok für elektronische Volltexte der Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung in die Virtuelle Fachbibliothek integriert, die auch über Institutionen, Forschungsprojekte, Wissenschaftler sowie aktuelle Veranstaltungen informiert.

Logo: Marx Memorial Library & Workers' School

Bibliothek

Marx Memorial Library & Workers' School, London, Großbritannien

Bei ihrer Gründung im Jahr 1933 setzte sich die Marx Memorial Library & Workers' School (MML) zur Aufgabe, sozialistische Bildungsangebote für die britische Arbeiterklasse zu schaffen. Inzwischen liegt der Sammlungsschwerpunkt der Bibliothek auf marxistischer Theorie und der Geschichte sozialer Bewegungen sowie der klassischen Arbeiterbewegung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.Die MML beherbergt eine beeindruckende Anzahl und Vielfalt an Archiven und Sammlungen. Darunter beispielsweise die kompletten Ausgaben des Daily Worker, einer Tageszeitung, die von der Kommunistischen Partei der USA von 1924 bis 1956 in New York herausgegeben wurde oder der linksgerichteten britischen Tageszeitung Morning Star sowie eine umfangreiche Sammlung an Bildmaterial. Die Bibliothek stellt Material bereit, um die Geschichte der Gewerkschaftsbewegung und der britischen Arbeiterbewegung wissenschaftlich zu untersuchen.Auch heute noch nehmen die Betreiber den Bildungsauftrag aus Gründungstagen ernst. Durch Ausstellungen, Workshops, Vorträge und Lehrgänge möchten sie marxistische Theorie verbreiten und über die Geschichte der britischen Arbeiterbewegung mit einer interessierten Öffentlichkeit in einen Dialog treten.

Screenshot der Website der Bibliothek des Bundesarchivs

Bibliothek

Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO), Berlin

Die Bibliotheksbestände, die bei der Gründung der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO) am 1. Januar 1993 vom Bundesarchiv übernommen wurden (unter anderem 750.000 Bände des Instituts für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED und 250.000 Bände der Zentralbibliothek der Gewerkschaften des FDGB), sind heute am Dienstort des Bundesarchivs Berlin-Lichterfelde zu finden. Hinzu kamen die Dienstbibliothek des Zentralen Staatsarchivs der DDR mit 200.000 Bänden sowie weitere Übernahmen und ergänzender Bestandsaufbau, sodass die Bibliothek in Berlin-Lichterfelde heute mit 1,7 Millionen Bänden den umfangreichsten Bibliotheksbestand innerhalb des Bundesarchivs bereithält. Die Bibliotheken aller sieben Dienstorte des Bundesarchivs bilden eine gemeinsame wissenschaftliche Spezialbibliothek sowie Dienstbibliothek für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aus dem Bibliotheksbestand in Berlin-Lichterfelde können Medien ab dem Erscheinungsjahr 1956 über die Orts- und Fernleihe ausgeliehen werden. Die nicht ausleihbare Literatur kann im Lesesaal der Bibliothek eingesehen werden.

Logo: Working Class Movement Library

Bibliothek

Working Class Movement Library, Salford, Großbritannien

Die Bibliothek der Working Class Movement Library enthält eine umfassende Sammlung englischer Sprachbücher, Zeitschriften und Broschüren, die sich auf die Entwicklung der politischen und kulturellen Institutionen der Arbeiterklasse beziehen, die von der industriellen Revolution geschaffen wurden.Sie befindet sich heute in einem ehemaligen Krankenschwestern-Gebäude in Salford und wurde 1953 von Edmund Frow und Ruth Haines gegründet. Aus Liebe zu Büchern entstand zunächst eine persönliche Sammlung, die sich zu einer einzigartigen und wertvollen Ressource für alle Interessierten entwickelte, die mehr über das Leben der Arbeiterklasse und deren politische Überzeugungen wissen wollen. Der Bibliotheksbestand fängt viele Standpunkte ein, um die Geschichte der britischen Arbeiterklassen vom Beginn der Industrialisierung bis zum heutigen Tag zu erzählen: Die ältesten Artikel stammen aus den 1760er-Jahren und neben Artefakten über das Peterloo-Massaker von 1819, finden sich in der Bibliothek Dokumente mit realen Lebensgeschichten, Materialien über verschiedenste politische Formen, sowie einige der frühesten Gewerkschaftsdokumente aus den 1820er-Jahren. Zusätzlich beherbergt die WCML online auch eine eigene Seite, die sich thematisch dem Kommunismus widmet und eine umfangreiche Sammlung von Literatur über Marx und Engels, Marxismus, zeitgenössische Schriften über die Pariser Kommune und die russische Revolution, Kopien der Verfahren der Ersten und Zweiten Internationalen, sowie die Archive von kommunistischen Aktivisten beinhaltet.